evb-banner

   

Bei strahlendem Sonnenschein beobachteten Schüler und Lehrer der EvB das seltene Naturspektakel der partiellen Sonnenfinsternis. Zur Vorbereitung auf das Naturschauspiel hatte die EvB ein mobiles Planetarium in die Schule eingeladen, in dem den Schülerinnen und Schülern das Zustandekommen der Finsternisse anschaulich erklärt wurde.

IMG 9300Damit alle ohne Risiken für die Augen die Verfinsterung beobachten konnten, hatte die Cafeteria der Schule, in Absprache mit dem Fachbereich Physik, seit Wochenbeginn SoFi-Brillen im Angebot. Diese Brillen mit besonderem Prüfsiegel ermöglichen einen verletzungsfreien Blick auf die Sonne. Sie gingen buchstäblich schneller über den Ladentisch, als die warmen Semmeln...

Auch eine Sonnenbeobachtung ohne Brille war möglich. Dazu wurde ein Solarskop aufgebaut, dass die Sonne über eine Linse mit Spiegel abbildet und zusätzlich noch eine Projektion der Sonnenscheibe mittels eines Teleskops. Günstigerweise lagen Anfang und Ende der Finsternis genau in den Zeiten der beiden großen Pausen. Trotzdem erschienen gegen 10.30 Uhr, als die Sonnenscheibe ca.74% bedeckt war, eine ganze Reihe von Klassen auf dem Schulhof, denn die Verdunklung war ganz deutlich zu bemerken und für alle eine tolle und nie dagewesene Erfahrung.

Tief beeindruckt waren auch die Kleinen aus der Grundschule. Ihre Lehrerinnen achteten genau darauf, dass alle ihre Sonnenfinsternisbrillen trugen und so konnten auch diese in der Praxis erleben, was sie bereits in der Theorie im mobilen Planetarium gelernt hatten. 

Dass die nächste Möglichkeit, so etwas zu erleben erst wieder im Jahr 2026 passiert, fanden alle sehr schade. So ein tolles Erlebnis wünscht man sich öfters. Nur die Jüngsten auf dem Schulhof haben eine gute Chance im Jahr 2081 die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland zu erleben. Dann wird sich die Sonne für einen kurzen Moment sogar ganz verdunkeln und die Sterne werden sichtbar sein.

 M. Brauer

Weitere Bilder von der Sonnenfinsternis gibt es in der Galerie...

IMG 9251Das besondere Ereignis der Sonnenfinsternis am 20.3.2015 war Anlass, ein mobiles Planetarium für zwei Tage in die EvB einzuladen. So ergab sich für eine große Anzahl von Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Vorstellung von der Entstehung der Finsternisse und der Ursache ihres seltenen Auftretens zu entwickeln.

Bereits am Abend vor der ersten Vorführung reiste Matthias Rode, der gemeinsam mit Stefan Thölke das Konzept des mobilen Planetariums entwickelt und realisiert hat, in Marburg an und baute mit wenigen Handgriffen sein Planetarium auf der Bühne der Mediathek auf. Da nach Absprache nur jeweils eine Klasse je Vorführung vorgesehen war, reichte die kleinere Kuppel, in der bis zu 30 Personen bequem Platz nehmen konnten. Alternativ hätte es noch eine größere Kuppel für mehr Besucher gegeben, diese hätte aber nicht mehr in die Mediathek der Schule gepasst. Dann hätte es schon die Turnhalle sein müssen.

Die ganze Kuppel wurde in wenigen Minuten durch ein Gebläse aufgerichtet und kann  wie ein Indianerzelt durch eine Öffnung betreten werden. Hinter  dem letzten Besucher wird der Eingang per Reißverschluss geschlossen, und das Gebläse regelt automatisch herunter, bis es fast nicht mehr zu hören ist. In der Kuppel arbeitet ein leistungsstarker Full HD-Projektor, der mittels einer Fulldome-Optik die gesamte Kuppel hochauflösend in einen sternklaren Nachthimmel verwandelt. Hier werden alle Programme angeboten, die man auch in den großen Planetarien, wie zum Beispiel in der Orangerie in Kassel, bewundern kann.

Der Schwerpunkt der Vorführungen in der EvB lag natürlich auf dem bevorstehenden Ereignis der Sonnenfinsterns. Je nachdem, ob eine Grundschul-, Förderstufen- oder Mittelstufengruppe die Kuppel besuchte, waren die Präsentationen mehr oder weniger wissenschaftlich konzipiert. Die älteren Schülerinnen und Schüler bekamen sogar erklärt, wie die Menschen bereits seit Jahrhunderten mittels der Saroszyklen die Finsternisse mit großer Genauigkeit voraussagen können. Genaugenommen war die Regelmäßigkeit der Finsternisse bereits den Menschen im Altertum bekannt und wurde schon von babylonischen, griechischen und römischen Astronomen zur Berechung der Finsternisse genutzt. 

Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich stets über die Schule beklagen und bei jeder Gelegenheit die Frage stellen: "Warum muss ich das lernen...?" ergab sich hier eine einleuchtende Antwort auf diese ewige Frage aller Fragen. Dass die präzise Berechnung der Finsternisse durch Menschen schon vor über 2000 Jahren möglich war, ist nur durch die Entwicklung der Schrift, Mathematik und gute Buchführung zu erklären...

Natürlich bietet so ein 360°-Kino noch andere Möglichkeiten, als Sternbilder und Sonnenauf- und Untergänge ortsgetreu wiederzugeben. Mindestens so hoch in der Gunst der Schüler wie die Projektion der Sterne standen die beiden kurzen Filmsequenzen, die eine Fliege im Marmeladenglas und Raumschwindelbilder zeigten.

Jedenfalls krabbelten im 45-Minutentakt begeisterte Schülerinnen und Schüler aus der Öffnung des Planetariums und waren nebenbei bestens für das seltene Naturschauspiel der Sonnenfinsternis gerüstet.

 

M. Brauer

 

Weitere Bilder vom Planetarium im Turnergarten gibt es in der Galerie...

Informationen über das mobile Planetarium gibt es auf der Site des Planetariums...

 

 

 

 

 

 

Seit einigen Wochen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 in Physik mit dem Thema Optik. Gerade in die dunkle Jahreszeit passt dieses Thema gut, denn um den Weg des Lichtes sichtbar zu machen, muss es drumherum möglichst dunkel sein.

Nachdem der Unterricht also mehrere Physikstunden lang überwiegend im Dunklen stattfand, und die Schülerinnen und Schüler sich mit Lochkamera, Abbildungsmaßstab, Spiegelbildern an ebenen und  Hohl- sowie Wölbspiegeln plagen mussten, bot sich eine tolle Abwechslung, als um die Mittagszeit an einem Schultag kurz vor den Weihnachtsferien die Sonne heraus kam und der Sonnenofen ausprobiert werden konnte.

Trotz der kalten Temperaturen und der jahreszeitlich bedingt tief stehenden Sonne dauerte es nicht lange, bis das Wasser im Kochtopf Blasen warf. Beim Versuch, eine Brötchen zu toasten, ging dieses sogar fast in Flammen auf.

Leider kann der Unterricht nicht immer so spektakulär sein. Um die Phänomene zu verstehen, kommen wir nicht um einige Theorie herum. Aber keine Angst, spätestens wenn wir im Unterricht bei den Linsen ankommen sind, können wir neben der Betrachtung der Bildentstehung wieder zündeln und Feuerchen machen...

M. Brauer

Naturwissenschaftstag für die 7. Klassen der Emil-von-Behring-Schule

Die naturwissenschaftlichen Fächer haben an der Emil-von-Behring-Schule einen wichtigen Stellenwert. Dies wurde am sogenannten Nawi-Tag für die siebten Klassen in eindrucksvoller Weise deutlich. Einen ganzen Schultag lang nahmen die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen unsere Luft in die Mangel. Immer vom Schülerexperiment ausgehend wurde dabei in den Fachdisziplinen Biologie, Chemie und Physik wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Elisabeth befüllt mit einem Gummischlauch einen Glaszylinder. Obwohl man rein gar nichts sieht, erklärt Chemielehrer Heiko Tittmar, dass sie nichts verschütten solle. Dann gießt Elisabeth denn scheinbar leeren Glaszylinder in einen anderen Glaszylinder um und wie von Zauberhand geht die darin brennende Kerze aus. Kohlendioxyd ist das zauberhafte Gas, das dort umgefüllt wurde. Ein paar Meter weiter bringt Joanna einen glimmenden Holzspan lichterloh zum Brennen, Sauerstoff macht’s möglich. Im Biologieraum drehte sich an diesem Tag alles um den Vogelflug. Mithilfe von echten Federn entdeckten die jungen Naturwissenschaftler wichtige Prinzipien des Fliegens. In der Physik wurde die Luft als Alleskönner entdeckt. Nach kurzer Einführung experimentierten die Schülerinnen und Schüler dann jeweils für zwei Schulstunden selbsttätig. Im Fachbereich Physik wurde sogar ein einfaches Raketenauto gebastelt, das jeder am Ende des Tages mit nach Hause nehmen durfte. In einem aufwendig erstellten Heft trugen die begeisterten jungen Entdecker die Ergebnisse zusammen. Die meisten wünschten sich so einen prall gefüllten Naturwissenschaftstag noch einmal.

Gerd Schiebl

   

Aktuelle Beiträge

Info Schulanfänger 2018/19

Liebe Eltern der kommenden 5. Klassen.

Wenn Sie sich vorab schon über unsere Schule informieren möchten, finden Sie hier eine Zusammenstellung aller wichtigen Informationen.

Wir würden uns aber freuen, Sie und Ihre Kinder persönlich auf unseren Info-Veranstaltungen im Februar 2018 begrüßen zu können.

Sie möchten uns jetzt schon persönlich sprechen? Rufen Sie uns einfach an unter: 06421 169 550 oder schicken Sie uns eine Mail an: Sekretariat [AT] evb-marburg [PUNKT] net.

Vielen Grüße aus der EvB

 

 Info Startseite

Zu den Informationen bitte hier klicken...

 

 

Wie aus einem Baum ein Möbelstück wird - Reise zum Holz 2017

IMG 5725

 

 

 

 

 

Bericht folgt!

 

 

 

 

Mehr Bilder von der Reise zum Holz gibt es in der Galerie...

 

 

 

Bläserklang vom Feinsten

Posaunen klBereits zum zweiten Male machte das ungarische Posaunenquartett „Four Bones“ Station in der Emil-von-Behring-Schule.

Gut 150 Schülerinnen und Schüler aus Grundschule und Förderstufe hörten an einem ganz normalen Montagmorgen tiefes Blech vom Feinsten. Die vier Profimusiker aus Ungarn verzauberten das junge Publikum vom ersten Ton an. Exemplarisch führten die Posaunisten mit kurzen Stücken durch verschiedene Musik- und Stilepochen.

Kurze Erläuterungen durch die Tour -Managerin Brigitte Szabo machte das Konzert zu einer lehrreichen aber äußerst kurzweiligen Musikstunde. Die bekannten Melodien von Johann Sebastian Bach, Friedrich Smetana oder Duke Ellington werden dem restlos begeisterten Publikum noch lange im Gedächtnis bleiben.

Die vielen Kinder unter den Zuhörern, die selbst ein Musikinstrument spielen bekamen zusätzlich noch Anregung und Motivation fürs eigene Üben. Am Neujahrstag werden die „Four Bones“ mit einem längeren Programm in der Lutherischen Pfarrkirche zu hören sein.

G. Schiebl

 

Mehr Bilder vom Konzert gibt es in der Galerie...

 

 

Unsere D2 Jahrgang 2006 weiterhin ungeschlagen!

fussball oktober 2017Nachdem unsere D2 bei den Fußballstadtmeisterschaften den Titel äußerst knapp verpasst hatte, stand am 3.11.2017 unser lang ersehntes erstes Freundschaftsspiel nach den Meisterschaften an. Wir spielten gegen eine Auswahl der D2/D3 der Spielgemeinschaft Lahntal/Michelbach, die in der Kreisklasse kickt.

Nach einigen Startschwierigkeiten und leicht vergebenen Chancen dominierte unser junges Team den Gegner und konnte durch gute Spielzüge überzeugen. Es gelangen auch sehenswerte Tore insbesondere von unserem neuen Goalgetter Lukas Göttig. So führten wir schon 4:0 bei Pausenpfiff. Auch nach der Pause ließ die Konzentration nicht nach und wir gewannen das Spiel mit 7:0.

Anschließend fand als Showeinlage ein Elfmeterschießen statt, an dem alle Spieler beider Mannschaften teilnahmen. Dies entschied unser Gegner für sich.

Wir danken unserem Gegner und dessen Coach Richard Seip und hoffen auf weitere Testspiele.

R. Berghöfer

 

 

Corinna Pfeiffer (2017/18)

corinna pfeifferLiebe Schulgemeinde,

mein Name ist Corinna Pfeiffer und ich unterrichte seit Beginn des Schuljahres an der Emil-von-Behring Schule in den Fächern Englisch und Französisch.

Nachdem ich mich in meiner eigenen Schulzeit schon früh für Fremdsprachen begeistern konnte und Englisch, Latein, Französisch und schnupperweise auch Italienisch kennen- und lieben lernte, entschied ich mich nach dem Abitur für ein Lehramtsstudium in Marburg mit Auslandsaufenthalt in Metz. Mein Referendariat absolvierte ich an einem Gymnasium in Alsfeld. In den letzten zwei Jahren konnte ich dann einige Erfahrungen in allen Schulzweigen und -stufen an der Ricarda-Huch-Schule in Gießen sammeln, wo ich neben meinen eigenen Fächern zeitweise auch Deutsch und WPU unterrichtete. Zu Beginn des neuen Schuljahres ergab sich dann für mich die Chance, eine Stelle an der EvB anzutreten. Besonders gefällt mir hier die „überschaubare Größe“ der Schule und das daraus resultierende familiäre Klima.

Zudem liegt diese Schule nun auch wieder etwas heimatnäher. Derzeit wohne ich in Mardorf (Amöneburg) und verbringe meine Freizeit gerne mit Freunden und Familie. Zu meinen Hobbies zählen reisen, schwimmen, kochen, Kino- und Konzertbesuche.

Ich freue mich auf die (weitere) Zeit an der EvB!

 

 

 

 

Jaqueline Hofmann (2017/18)

jacqueline hofmannLiebe Schulgemeinde,

ich heiße Jacky Hofmann, bin 27 Jahre alt und komme aus Gießen. Nach meinem Abitur, hat es mich das erste mal nach Marburg verschlagen, hier habe ich ein FSJ im Haus der Jugend absolviert. Anschließend habe ich in Gießen mein Lehramtsstudium begonnen. Währenddessen habe ich 3 Jahre lang in einer Kindertagesstätte im U3 Bereich gearbeitet und eine Fachkraftausbildung für frühpädagogische Förderung abgeschlossen. Es bereitet mir große Freude mit Kindern und Jugendlich zu arbeiten und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Nach dem Studium bin ich dann wieder einmal im schönen Marburg gelandet, um hier mein Referendariat zu absolvieren. Seit Mai 2017 bin ich an der Emil-von-Behring Schule und unterrichte mit Freude die Fächer Mathematik und Biologie.Ich vertreibe mir meine Zeit sehr gerne mit Sport und bin gerne in der Natur unterwegs. Daher reise ich auch sehr gerne um die Welt und schaue mir neue Orte an. Ich bin sehr gesellig und umgebe mich gerne mit meinen Freunden und meiner Familie.

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit neuen Herausforderungen und tollen Erlebnissen an der EvB!

 

 

 

 

Konrad Simon als Schulleiter in Wiesbaden

IMG 5063Vielen Dank für 20 Jahre an der EvB 

Für viele gehörte unser langjähriger stellvertretender Schulleiter Konrad Simon zur Emil-von-Behring-Schule wie das Salz in die Suppe. Doch auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende. Herr Simon wurde nach den Herbstferien an der Albrecht-Dürer-Schule in Wiesbaden als Schulleiter eingesetzt.

Konrad Simons beruflicher Werdegang an der Emil-von-Behring-Schule begann vor 20 Jahren. Er absolvierte die zweite Phase seiner Lehramtsausbildung als Referendar/ Lehramtsanwärter erfolgreich an unserer Schule und wurde an Ort und Stelle prompt in den Schuldienst übernommen. Nach nur einem Jahr als „normaler“ Lehrer gewann er das Bewerbungsverfahren um die Stelle des stellvertretenden Schulleiters.

Seit dem Jahr 2000 sind dann in seinem Büro unzählige Stundenpläne, Vertretungspläne, Organisationspläne für Abschlussprüfungen und so weiter ausgetüftelt worden. Mit vielen kleinen und größeren Projekten hat Konrad Simon immer daran gearbeitet, die Emil-von-Behring-Schule noch besser zu machen. So hat er beispielsweise maßgeblich das abwechslungsreiche Nachmittagsangebot organisiert, immer wieder Ausschau haltend, nach weiteren, schülergerechten Kursen aus den künstlerischen, sportlichen, musikalischen oder naturwissenschaftlichen Bereichen. Neben den vielen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben die er im Laufe der langen Zeit übernommen hatte, ist Konrad Simon immer ein engagierter, den Schülerinnen und Schülern zugewandter, aber leistungsorientierter Mathematik- und Sportlehrer geblieben. Selbst in Zeiten, in denen er die Emil-von-Behring-Schule kommissarisch leitete, ließ er sich die Lehrtätigkeit nicht nehmen. Besonders am Herzen lag ihm dabei auch der Sportunterricht in der Grundschule. Regelmäßig übernahm er selbst Sportkurse im Nachmittagsbereich (Judo) oder die Tastatur-Trainings-Kurse in den fünften Klassen.

Vor einiger Zeit entschied Konrad Simon, sich auf den Weg vom stellvertretenden Schulleiter zum Schulleiter zu begeben, den Schritt von der „Mitverantwortung“ zur „Gesamtverantwortung“ zu gehen.

Wir wünschen Ihm in Wiesbaden viel Erfolg, und vor allem eine Schulgemeinde mit der er an der Albrecht-Dürer-Schule eine Bildungseinrichtung nach seinem Bild von einer „guten Schule“ gestalten kann.

G. Schiebl

Mehr Bilder von der Verabschiedung gibt es in der Galerie... 

 

Wandertag mit Tanzeinlage...

Am Montag, dem 2.10.2017, vor dem Feiertag zur Deutschen Einheit, wurde an der EvB ein Wandertag in allen Klassen durchgeführt.  Es sollte auch wirklich gewandert, oder radgefahren werden. Alle Klassen waren aufgefordert, sich ein Ziel zu suchen, dass aus eigener Kraft zu erreichen war.  Die Klasse 5a hatte sich für eine Wanderung rund um Marburg entschlossen. Am Ende winkte ein Besuch der Tanzschule Seidel. So ging es zunächst über das Schloss in die Marbach und weiter in Richtung Behring Mausoleum. Von dort ging es über die Kirchspitze zur E-Kirche und dann an der Lahn entlang zur Tanzschule. 

Dort angekommen, wurden die Wanderschuhe aus- und Tanz- bzw. Turnschuhe angezogen. Unter Anleitung von Tanzlehrer Tobi wurde eine hip-hop Choreographie einzustudiert. Schnell war das Eis gebrochen und die ganze Klasse tobte sich auf der Tanzfläche richtig aus. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und dieser besondere Wandertag fand sein Ende.  

M. Brauer

Wandertag 01

Wandertag 02

Besuch der Deutsch-Intensiv-Klasse im Botanischen Garten

gruppenfoto DIK Botanischer GartenAm 22. September war die Deutsch-Intensiv-Klasse (DIK) der Emil-von-Behring-Schule zu einer Exkursion im Botanischen Garten auf den Lahnbergen. Seit Beginn des Schuljahres unternimmt die Klasse im Rahmen des Fachs Gesellschaftslehre (GL) regelmäßig kurze Ausflüge im Stadtgebiet. „Diese Ausflüge vereinen unterschiedliche Ziele in sich“, erklärt der der Fachlehrer für Gesellschaftslehre, Herr Becker. Einerseits biete sich so die Gelegenheit, die Vielfalt und Attraktivität Marburgs mitsamt seinen schönen Plätzen zu erkunden. Andererseits wachse die Klasse durch die kurzen Trips (oft nur 90 Minuten) auch besser zusammen und man komme die Klasse in einem völlig anderen Setting auch besser ins Gespräch, da sich automatisch Fragen oder Anmerkungen zu Orten und Hintergründen ergeben würden.

Nachdem man bereits das Marburger Schloss, die evangelische Kirche oder die Fachwerkhäuser der Oberstadt besichtigte, erfolgte nun ein Ausflug in den Botanischen Garten. Der Klassenlehrer, Herr Romang, war sofort begeistert von der Idee, so dass man sich diesen Ausflug gleich einen ganzen Vormittag Zeit nahm.

Für die Schülerinnen und Schüler galt es nun die blühende Vielfalt der Flora und Fauna zu besichtigen. In Kleingruppen sollten sie spezielle Orte bzw. Themenbereiche erkunden, Fotos schießen und sich Notizen machen.

Neben dem Unterrichtsauftrag konnten die Schülerinnen und Schüler auch die beeindruckenden Gewächshäuser unter die Lupe nehmen. Als Highlight erwies sich hierbei das süd-ost-asiatische Gewächshaus, in dem nicht nur Pflanzen aus jenen Ländern zu sehen waren, sondern auch das Klima bzw. Temperatur und Luftfeuchtigkeit wie in Süd-Ost-Asien waren.

Geplant ist nun, dass jede Gruppe eine Wandzeitung erstellt, auf der sie einen Themenbereich mit Bildern und einigen Beschreibungen vorstellen. Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler die selbst geschossenen Bilder auch ausdrucken. Dies geschah dann am vergangenen Freitag. „Insbesondere für Sprachneulinge sind viele für uns alltägliche und banale Dinge nicht leicht. Dazu gehört zum Beispiel das direkte Ausdrucken von Fotos an einer Fotostation“, erklärt Herr Becker. Das mitunter für uns schon komplizierte Menü der Fotostationen erwies sich aber nach einer Einweisung und einigen Test-Klicks als machbar. So wählte jede Gruppe ihre Lieblingsfotos selbstständig aus und ließ die Bilder drucken. Am letzten Schultag vor den Herbstferien werden nun die Plakate fertig gestellt.

Philipp Becker

   
© M. Brauer