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Bei strahlendem Sonnenschein beobachteten Schüler und Lehrer der EvB das seltene Naturspektakel der partiellen Sonnenfinsternis. Zur Vorbereitung auf das Naturschauspiel hatte die EvB ein mobiles Planetarium in die Schule eingeladen, in dem den Schülerinnen und Schülern das Zustandekommen der Finsternisse anschaulich erklärt wurde.

IMG 9300Damit alle ohne Risiken für die Augen die Verfinsterung beobachten konnten, hatte die Cafeteria der Schule, in Absprache mit dem Fachbereich Physik, seit Wochenbeginn SoFi-Brillen im Angebot. Diese Brillen mit besonderem Prüfsiegel ermöglichen einen verletzungsfreien Blick auf die Sonne. Sie gingen buchstäblich schneller über den Ladentisch, als die warmen Semmeln...

Auch eine Sonnenbeobachtung ohne Brille war möglich. Dazu wurde ein Solarskop aufgebaut, dass die Sonne über eine Linse mit Spiegel abbildet und zusätzlich noch eine Projektion der Sonnenscheibe mittels eines Teleskops. Günstigerweise lagen Anfang und Ende der Finsternis genau in den Zeiten der beiden großen Pausen. Trotzdem erschienen gegen 10.30 Uhr, als die Sonnenscheibe ca.74% bedeckt war, eine ganze Reihe von Klassen auf dem Schulhof, denn die Verdunklung war ganz deutlich zu bemerken und für alle eine tolle und nie dagewesene Erfahrung.

Tief beeindruckt waren auch die Kleinen aus der Grundschule. Ihre Lehrerinnen achteten genau darauf, dass alle ihre Sonnenfinsternisbrillen trugen und so konnten auch diese in der Praxis erleben, was sie bereits in der Theorie im mobilen Planetarium gelernt hatten. 

Dass die nächste Möglichkeit, so etwas zu erleben erst wieder im Jahr 2026 passiert, fanden alle sehr schade. So ein tolles Erlebnis wünscht man sich öfters. Nur die Jüngsten auf dem Schulhof haben eine gute Chance im Jahr 2081 die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland zu erleben. Dann wird sich die Sonne für einen kurzen Moment sogar ganz verdunkeln und die Sterne werden sichtbar sein.

 M. Brauer

Weitere Bilder von der Sonnenfinsternis gibt es in der Galerie...

IMG 9251Das besondere Ereignis der Sonnenfinsternis am 20.3.2015 war Anlass, ein mobiles Planetarium für zwei Tage in die EvB einzuladen. So ergab sich für eine große Anzahl von Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Vorstellung von der Entstehung der Finsternisse und der Ursache ihres seltenen Auftretens zu entwickeln.

Bereits am Abend vor der ersten Vorführung reiste Matthias Rode, der gemeinsam mit Stefan Thölke das Konzept des mobilen Planetariums entwickelt und realisiert hat, in Marburg an und baute mit wenigen Handgriffen sein Planetarium auf der Bühne der Mediathek auf. Da nach Absprache nur jeweils eine Klasse je Vorführung vorgesehen war, reichte die kleinere Kuppel, in der bis zu 30 Personen bequem Platz nehmen konnten. Alternativ hätte es noch eine größere Kuppel für mehr Besucher gegeben, diese hätte aber nicht mehr in die Mediathek der Schule gepasst. Dann hätte es schon die Turnhalle sein müssen.

Die ganze Kuppel wurde in wenigen Minuten durch ein Gebläse aufgerichtet und kann  wie ein Indianerzelt durch eine Öffnung betreten werden. Hinter  dem letzten Besucher wird der Eingang per Reißverschluss geschlossen, und das Gebläse regelt automatisch herunter, bis es fast nicht mehr zu hören ist. In der Kuppel arbeitet ein leistungsstarker Full HD-Projektor, der mittels einer Fulldome-Optik die gesamte Kuppel hochauflösend in einen sternklaren Nachthimmel verwandelt. Hier werden alle Programme angeboten, die man auch in den großen Planetarien, wie zum Beispiel in der Orangerie in Kassel, bewundern kann.

Der Schwerpunkt der Vorführungen in der EvB lag natürlich auf dem bevorstehenden Ereignis der Sonnenfinsterns. Je nachdem, ob eine Grundschul-, Förderstufen- oder Mittelstufengruppe die Kuppel besuchte, waren die Präsentationen mehr oder weniger wissenschaftlich konzipiert. Die älteren Schülerinnen und Schüler bekamen sogar erklärt, wie die Menschen bereits seit Jahrhunderten mittels der Saroszyklen die Finsternisse mit großer Genauigkeit voraussagen können. Genaugenommen war die Regelmäßigkeit der Finsternisse bereits den Menschen im Altertum bekannt und wurde schon von babylonischen, griechischen und römischen Astronomen zur Berechung der Finsternisse genutzt. 

Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich stets über die Schule beklagen und bei jeder Gelegenheit die Frage stellen: "Warum muss ich das lernen...?" ergab sich hier eine einleuchtende Antwort auf diese ewige Frage aller Fragen. Dass die präzise Berechnung der Finsternisse durch Menschen schon vor über 2000 Jahren möglich war, ist nur durch die Entwicklung der Schrift, Mathematik und gute Buchführung zu erklären...

Natürlich bietet so ein 360°-Kino noch andere Möglichkeiten, als Sternbilder und Sonnenauf- und Untergänge ortsgetreu wiederzugeben. Mindestens so hoch in der Gunst der Schüler wie die Projektion der Sterne standen die beiden kurzen Filmsequenzen, die eine Fliege im Marmeladenglas und Raumschwindelbilder zeigten.

Jedenfalls krabbelten im 45-Minutentakt begeisterte Schülerinnen und Schüler aus der Öffnung des Planetariums und waren nebenbei bestens für das seltene Naturschauspiel der Sonnenfinsternis gerüstet.

 

M. Brauer

 

Weitere Bilder vom Planetarium im Turnergarten gibt es in der Galerie...

Informationen über das mobile Planetarium gibt es auf der Site des Planetariums...

 

 

 

 

 

 

Seit einigen Wochen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 in Physik mit dem Thema Optik. Gerade in die dunkle Jahreszeit passt dieses Thema gut, denn um den Weg des Lichtes sichtbar zu machen, muss es drumherum möglichst dunkel sein.

Nachdem der Unterricht also mehrere Physikstunden lang überwiegend im Dunklen stattfand, und die Schülerinnen und Schüler sich mit Lochkamera, Abbildungsmaßstab, Spiegelbildern an ebenen und  Hohl- sowie Wölbspiegeln plagen mussten, bot sich eine tolle Abwechslung, als um die Mittagszeit an einem Schultag kurz vor den Weihnachtsferien die Sonne heraus kam und der Sonnenofen ausprobiert werden konnte.

Trotz der kalten Temperaturen und der jahreszeitlich bedingt tief stehenden Sonne dauerte es nicht lange, bis das Wasser im Kochtopf Blasen warf. Beim Versuch, eine Brötchen zu toasten, ging dieses sogar fast in Flammen auf.

Leider kann der Unterricht nicht immer so spektakulär sein. Um die Phänomene zu verstehen, kommen wir nicht um einige Theorie herum. Aber keine Angst, spätestens wenn wir im Unterricht bei den Linsen ankommen sind, können wir neben der Betrachtung der Bildentstehung wieder zündeln und Feuerchen machen...

M. Brauer

Naturwissenschaftstag für die 7. Klassen der Emil-von-Behring-Schule

Die naturwissenschaftlichen Fächer haben an der Emil-von-Behring-Schule einen wichtigen Stellenwert. Dies wurde am sogenannten Nawi-Tag für die siebten Klassen in eindrucksvoller Weise deutlich. Einen ganzen Schultag lang nahmen die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen unsere Luft in die Mangel. Immer vom Schülerexperiment ausgehend wurde dabei in den Fachdisziplinen Biologie, Chemie und Physik wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Elisabeth befüllt mit einem Gummischlauch einen Glaszylinder. Obwohl man rein gar nichts sieht, erklärt Chemielehrer Heiko Tittmar, dass sie nichts verschütten solle. Dann gießt Elisabeth denn scheinbar leeren Glaszylinder in einen anderen Glaszylinder um und wie von Zauberhand geht die darin brennende Kerze aus. Kohlendioxyd ist das zauberhafte Gas, das dort umgefüllt wurde. Ein paar Meter weiter bringt Joanna einen glimmenden Holzspan lichterloh zum Brennen, Sauerstoff macht’s möglich. Im Biologieraum drehte sich an diesem Tag alles um den Vogelflug. Mithilfe von echten Federn entdeckten die jungen Naturwissenschaftler wichtige Prinzipien des Fliegens. In der Physik wurde die Luft als Alleskönner entdeckt. Nach kurzer Einführung experimentierten die Schülerinnen und Schüler dann jeweils für zwei Schulstunden selbsttätig. Im Fachbereich Physik wurde sogar ein einfaches Raketenauto gebastelt, das jeder am Ende des Tages mit nach Hause nehmen durfte. In einem aufwendig erstellten Heft trugen die begeisterten jungen Entdecker die Ergebnisse zusammen. Die meisten wünschten sich so einen prall gefüllten Naturwissenschaftstag noch einmal.

Gerd Schiebl

   

Aktuelle Beiträge

Fortbildung Schulsanitäter

Am Sa. 10.11.2018 kammen die Schulsanitäter wieder zu einer ihrer vierteljährigen Fortbildungen in der Schule zusammen.

In fröhlicher Runde wurden fleißig die Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt und in verschiedenen Fallbeispielen für die Praxis geübt.

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S. Rautenberg

 

 

Juniorwahlen an der EvB

IMG 20181026 104231Emil-von-Behring-Schule simuliert Landtagswahlen

Im Rahmen der „Juniorwahlen“ konnten die Schüler der EvB einmal unter realen Bedingungen eine Wahl selbst mitmachen. Die 9cR hat die Wahl gemeinsam mit ihrem Politik-Lehrer, Herr Becker, vorbereitet und als Wahlvorstand durchgeführt. „Es lief super, weil sich die Schüler gut in die Regeln und Gesetze eingearbeitet haben“, so Herr Becker. „Sie sind an den Aufgaben gewachsen“, resümierte der vom Projekt begeisterte Lehrer weiter. Nahezu alle Schüler der Klasse 9cR habe man ein deutlich gesteigertes Interesse am Thema „Wahlen“ anmerken können.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Das ist die Simulation einer Wahl (hier: die Landtagswahl in Hessen). Sie hat eine sehr reale Aufmachung, die deutlich dazu beiträgt, dass die Schüler einen sehr guten Einblick in eine Wahl bekommen. Alle Elemente einer ordentlichen Wahl werden dabei nachgestellt: Im Wahllokal erwartete die Wähler das reale Setting mit Wahlkabine, Wahlurne, Wahlvorstand und allerhand Infoplakaten und Hinweisen. Die Stimmzettel sind quasi originalgetreue Nachbildungen mitsamt allen Direktkandidaten für den Kreis. Alle Schüler erhielten im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung und wurden eingeladen. Um schließlich zu wählen, musste diese vorgelegt werden. Der Wahlvorstand verfügt wie bei der „richtigen“ Wahl auch über ein Wählerverzeichnis, in dem sie die Wähler abhaken. Schlussendlich ist das ganze Setting wie bei einer offiziellen Wahl.

Was bringt das? Es zählt ja nicht wirklich, oder?

„Fachlich gesehen“, so Herr Becker, „wird hier quasi politisches Handel direkt gelernt. Schließlich lernen die Schüler, was Demokratie ausmacht.“ Auch im Unterricht wird durch die Juniorwahl die Sinnhaftigkeit des Themas "Wahlen" gehörig gesteigert. Die Schüler wollten wissen, welche Parteien sie wählen können, wofür die Parteien stehen und vor allem wie alles funktioniert.IMG 20181026 123447

Die Nachbereitung ist nicht unbedeutend. Die Schüler können das Ergebnis ihrer eigenen Wahl im Unterricht analysieren und diskutieren. Eigene Wahlergebnisse bzw. die der Mitschüler sind in gewisser Weise interessanter als die echten. Fachlich ergibt sich aber kein Unterschied, denn es werden ebenso mögliche Koalitionen oder Mehrheiten diskutiert. Auch Überraschungen oder Eigenheiten der Juniorwahl können besprochen werden. Letztlich könnte auch die Frage interessieren, warum die Juniorwahl anders ausfiel als die echte Landtagswahl. Für die Schüler gewinnt das Thema so erheblich an Relevanz.

Die 9cR hat sogar Extraschichten für die Wahl geschoben und ist nach der Schule freiwillig zum Auszählen der Wahl geblieben. „Die Motivation der Klasse hat mich auch mitgerissen und so macht die Arbeit auch Spaß, selbst wenn man damit drei bis vier Nachmittage beschäftigt ist“, resümiert Projektleiter, Herr Becker.

 

 

 

IMG 20181026 104208IMG 20181026 131952Juniorwahlen 01Juniorwahlen 02

 

Reise in die Steinzeit

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Wir, die Klasse 6a der Emil-von-Behring-Schule, haben einen Tag in Roßberg verbracht und dort wie die Steinzeitmenschen gelebt. Wir haben Hütten gebaut, Essen zubereitet, Werkzeuge und Gefäße hergestellt und natürlich Feuer gemacht.

Beim Hüttenbau haben wir zunächst einen geschützten Platz im Wald gesucht. Mit langen Ästen haben wir ein Gerüst gebaut und dann mit anderen Stöcken und Ästen eine Hütte gebaut. Den Boden haben wir mit Tannenzweigen gefegt. Sogar eine Feuerstelle mit richtigem Feuer haben wir uns gemacht.

Mit einem Mahlstein wurde von Hand Getreide zu Mehl gemahlen. Daraus konnten wir mit Wasser, Öl, Kräutern und Salz einen Teig kneten. Als die Feuermacher endlich ein Feuer entfacht hatten, konnten wir leckere kleine Knäckebrote auf den heißen Steinen backen.

Die Töpfer-Gruppe hat aus Ton Gefäße für Kerzen modelliert. Als Wachs haben wir Tierfett genommen und ein Bindfaden war der Kerzendocht. Den Ton haben wir vom Bach geholt. Das war ganz normaler, ein bisschen bröckeliger Matsch.

Natürlich gab es auch Werkzeuge. Die Werkzeugmacher haben Steine geschliffen und zu Äxten an Stöcke gebunden. Auch Pfeil und Bogen wurden hergestellt.

Das war ein toller Tag. Zum Glück hat auch die Sonne etwas geschienen, sonst hätten wir ganz schön gefroren. Das Leben in der Steinzeit war bestimmt sehr anstrengend und Handys hatten die auch nicht!

Alina, Asya und Ashley aus der Klasse 6a

 

Weitere Bilder von der Reise in die Steinzeit gibt es in der Galerie...

 

 

Klassentreffen ehemaliger Grundschüler am 15.09.2018

Busch 01Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.

Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.

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„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge

Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.

Gabriele Busch

 

 

Sprachreise der EvB nach Bournemouth/England 14.09 - 23.09.2018

UNADJUSTEDNONRAW thumb 1fb1Am 14.09. starteten die 72 Englandfahrer aus den Klassen 8H, 9 und 10 auf die zehntätige Reise nach England, der Heimat von Queen Elizabeth II., Yorkshire Pudding, 5-Uhr-Tee und des berühmten Marineadmirals und Nationalhelden Lord Nelson.

Wir starteten an einem Freitagabend voller Vorfreude, Aufregung und nach einem herzlichen Abschied von den Familien mit unserem nagelneuen Reisebus und vier Begleitern auf die erste Etappe unserer Reise.

Nach einer nächtlichen Busfahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich setzten wir per Fähre von Calais nach Dover, der Stadt mit den berühmten weissen Kreidefelsen, über. Am Samstagmorgen kamen wir dann müde von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf die Gastfamilien, in Bournemouth an. Dann ging es zu den Gastfamilien und der Rest des Tages diente zum Kennenlernen und Erholen.

An einigen Tagen gab es vormittags in kleinen Neigungsgruppen Unterricht in der Cavendish School of Englishvon englischen Lehrern und nachmittags Ausflüge. An anderen Tagen gab es dagegen Ganztagsausflüge.

Bereits am Sonntagmorgen ging es dann gleich richtig los und wir machten per Boot eine Tour von Poole nach Swanage. Auf der Strecke liegt neben Poole Harbour auch die Millionaires Row, ein Ort der Reichen und Schönen Englands, an welchem sich Villa an Villa am tollen Sandstrand reiht. Das Highlight der Überfahrt waren aber die Old Harry Rocks, riesige Kreidefelssäulen im Meer. An der Südküste Englands stehen oft Palmen an den Stränden und auch wir konnten uns über gutes, warmes Wetter mit viel Sonnenschein und einer leichten Brise freuen.

Nach einer Wanderung in Swanage bestiegen wir eine historisch akkurate, restaurierte Dampflokomotive und fuhren durch die malerischen Täler der südenglischen Küstenlandschaft nach Weymouth.

Hier konnte man sich bei Fish’n’Chips stärken, die Strandpromenade mit ihren vielen Buden entlang gehen oder einfach durch die Einkaufszone schlendern. Von Weymouth ging es zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer, durch den die Wellen brechen und der Einigen sicher aus Filmen wie beispielsweise Pirates of the Caribbean bekannt ist.

Am Dienstag ging es in die Weltstadt London und dort erlebten wir so einiges.

Nach einer kleinen Tour durch das Zentrum der Stadt, vom Trafalgar Square mit der großen Säule, auf welcher Lord Nelson thront, über Big Ben und die London Horse Guards, der königlichen Wache, ging es durch den St. James Park direkt zum Buckingham Palace, der gewaltigen Hauptstadtresidenz der Queen. Nach einer mehrstündigen Freizeit und einem akuten Shoppinganfall in den Einkaufsmeilen Regent und Oxford Street ging es mächtig windig zu, denn wir unternahmen eine spektakuläre Bootstour auf der Themse. Anblicke die man selten sieht boten sich uns und die hervorragend aufgelegte Guide unterhielt mit zahlreichen interessanten, vor allem aber sehr lustigen Anekdoten über ihre Stadt.

Zum Abschluss des Tages genossen wir den Ausblick vom London Eye über die stetig wachsende Metropole, wobei einige SchülerInnen ihre Höhenangst mutig überwanden und danach bemerkten dass es gar nicht schlimm war sondern total lohnenswert. Und als wäre das nicht genug hatte sogar ein weltberühmter Superstar seinen Auftritt, denn Justin Bieber hatte dieselbe Idee wie wir und war ebenfalls auf dem London Eye. Einige mutige Schüler riskierten für ein Foto sogar den strengen Blick der Bodyguards.

In Salisbury sahen wir die berühmte Kathedrale, welche unter anderem die Magna Charta beherbergt. Immer begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir außerdem das mysteriöse Stonehenge und erkundigten uns im angeschlossenen, digitalen Museum über die neuesten Funde der Wissenschaftler. Portsmouth bot mit der HMS Victory, dem Flaggschiff von Lord Nelson, einem großen Outlet-Center sowie einer tollen Tour durch den Hafen und die alten Wehranlagen ebenfalls reichlich Abwechslung.

In Windsor und Schloss Windsor waren wir auf den Spuren der königlichen Familie. Wir besuchten das fast tausend Jahre alte Schloss mit seinen prunkvollen Räumen, das, wie kaum ein zweites auf der ganzen Welt, ohne Unterbrechung, bis heute königliche Residenz ist. Unsere Führung brachte uns auch in die St. George’s Chapel innerhalb der Schlossmauern, in der erst im Mai Prince Harry und Meghan Markle geheiratet hatten und in der sich die Queen an jedem Tag ihrer Anwesenheit auf Schloss Windsor für eine halbe Stunde zum Gebet zurückzieht.

Neben all diesen Dingen blieb auch noch reichlich Zeit in Bournemouth und die SchülerInnen konnten sich und auch die Begleiter noch besser kennenlernen.

Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien brachen wir nach 9 Tagen ein wenig wehmütig wieder Richtung Heimat auf. Die gelungene Reise hat den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele von ihnen gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazulernen konnten. 

Christian Benda, Englischlehrer EvB

Mehr Bilder von der Exkursion gibt es in der Galerie...

 

Mit der Flut steigen alle Schiffe – so kann individuelle Förderung gelingen!

Churer ModellDie Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, ist eine Kernaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer an der Emil von Behring-Schule. Das Kollegium der Schule nimmt den Auftrag, alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, bewusst war. Dies ist mit einem Einheitsunterricht nur schwer zu erreichen. Auch sehr guten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sprengt oft den Anspruch und die Kapazität der Lehrpersonen.
Das Kollegium der Emil – von – Behring – Schule hat sich deshalb im Schuljahr 2017/18 intensiv mit der Frage der Heterogenität und einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
Auf der Suche und in der Diskussion um binnendifferenzierende Konzepte, wurde unter anderen an einem pädagogischen Tag im April 2018 das Churer Modell vorgestellt.
Das binnendifferenzieren der Unterrichtsmodell lässt sich in folgenden Bereichen skizzieren:
 
1. Das Klassenzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Tafel ist nicht mehr der zentrale Ort im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Gemeinschaftliche Aktivitäten stellen einen wichtigen Ausgleich zur Individualisierung dar.
2. Die Einführungen und die Bekanntgabe des Unterrichtsgeschehens erfolgen vorwiegend im Kreis und werden kurz gehalten (in der Regel maximal 15 Minuten), um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und die Zeit für die Lernbegleitung und -beratung durch die Lehrer zu gewinnen.
3. Die Schülerinnen und Schüler können in der Regel aus Lernangeboten auf verschiedenen Niveaus zum Thema auswählen.
4. Die unterrichtenden Lehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Lernen (Reflexionen mit der ganzen Klasse und mit Einzelnen).
5. Beim binnendifferenzierten Unterrichten wird die Unterschiedlichkeit der Lernenden, einschließlich ihres Vorwissens, akzeptiert.
6. Die Lehrer sind bereit, Kontrolle und Verantwortung für das Lernen zunehmend an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben.
7. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Jede Lerneinheit wird mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
8. Alles was sich im bisherigen Unterricht bewährt hat, wird in die neue Form übertragen. Dies trifft insbesondere auch auf die Klassenführung zu: die Lehrperson agiert, mischt sich ein, steuert stets Erwartungen an die Klasse als Gruppe und an die Lernenden individuell.
(Merkmale des Churer Modells)
 
Das Churer Modell ist ein Praxisprojekt, das in unserem 5. Jahrgang in allen Klassen umgesetzt wird.
Wir erleben schon nach wenigen Wochen, die Zunahme der Lernbereitschaft, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bessere Motivation unserer Schülerinnen und Schüler.
 
K. Schäfer
 
 

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 15.11.2018 die Möglichkeit, Einblicke in das Churer Modell an der Emil-von-Behring-Schule zu bekommen.

Unterrichtsbesuche: 9:50-11:20 Uhr

Informationsveranstaltung: 19:00 „Das Churer Modell im Konzept der Emil-von-Behring-Schule“, Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern informieren.

 

 

Was macht eigentlich die Grundschulband?

Grundschulband kleinDie Grundschulband ist ein Musikprojekt mit Schülerinnen und Schülernder Jahrgangstufen 1-4, die mit Werner Eismann ein Bandprojekt durchführen.Die kleinen Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger treffen sich regelmäßigjeden Montag zu Proben. In Laufe der letzten 5 Jahre haben die Kinder 5 CDs mitselbst geschriebenen Texten und Musik veröffentlicht.Ziel ist es, mit den Kindern selbst gemachte Lieder in einer Band zu spielen,sich mit den einzelnen Instrumenten zu beschäftigen, zu erleben, wie Musik entsteht.Es wird gezeigt, wie die Arbeit in einem Tonstudio funktioniert und wie das Zusammenspielder einzelnen Instrumente ein Ganzes ergibt.Rhythmik, Harmonie, lernen zu Hören, aufeinander zu achten und so gemeinsam MusikIst ein wichtiger pädagogischer Inhalt.Musik machen ist Spaß miteinander haben.
 
Werner Eismann

 

  

 

 

 

 

Sprachenzertifikate Englisch

Sprachzertifikate EvBIn einer kleinen Feierstunde überreichte Frau Maggio die Sprachenzertifikate Telc in Englisch. Sieben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 hatten sich am Ende des letzten Schuljahrs der international gültigen Prüfung unterzogen. Alle Teilnehmer haben die Prüfung auf dem Niveau A2/B1 mit großem Erfolg bestanden, teilweise sogar mit voller Punktzahl. Bereits seit mehreren Jahren führt die EvB die Telc-Sprachenprüfungen in Kooperation mit der Volkshochschule Marburg durch. Die Prüfungsvorbereitung und Organisation lag in diesem Jahr in den Händen von Frau Maggio.

Alle Prüfungsteilnehmern, mittlerweile bekanntlich ehemalige Schülerinnen und Schüler unsere Schule, die nicht durch Krankheit oder beruflich verhindert waren, kamen gerne zu der kleinen Feierstunde, in der nicht nur über die bestandene Prüfung gesprochen wurde, sondern auch über die zurückliegende Schulzeit und die Zukunft der jungen Frauen und Männer.

G. Schiebl

 

 

Gut gekämpft und Soll erfüllt

FußballAG SeptBei den diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaften auf dem Gelände des Gassmann Stadions am 5.9.2018 erreichte unser Team der Fußball AG den dritten Platz.

Dabei musste sich unsere Mannschaft mit den Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien auseinandersetzen.

Im ersten Spiel verloren wir gegen den späteren Sieger des Turniers der Elisabethschule ganz knapp mit 1:0. Dabei hatte unser Team noch in der letzten Minute des Spiels die große Chance zum Ausgleich.

Nach einem klaren Sieg 3:0 Sieg über die Mannschaft des Philippinums setzte es gegen die Steinmühle eine klare und auch verdiente 0:3 Niederlage.

Im letzten Spiel wurden bei hohen Temperaturen letzte Kräfte aktiviert und durch ein 3:2 gegen die Martin –Luther-Schule Platz 3 erkämpft.

Coach Rainer Berghöfer dankt allen Spielern, die die Fußball AG gut repräsentiert haben, insbesondere den beiden herausragenden Abwehrspielern Steve Deutsch und Robin Herbener sowie unserem Neuling und Youngster Alessandro Sailis, der sich überragend in das Team hineingespielt hat.

R. Berghöfer

 

 

   
© M. Brauer