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An der Emil-von-Behring-Schule wird in allen fünften Klassen der Klassenrat eingeführt. Der Klassenrat besteht aus unterschiedlichen Bausteinen, die in 5 Sitzungen à 90 min. und einer Sitzung à 180 min (4 Schulstunden) eingeführt werden. Durch den Klassenrat sollen die Kinder lernen ihre Probleme mit der ganzen Klasse zu lösen ohne, dass ein Erwachsener die Lösung oder den Lösungsweg bestimmt. In den folgenden Absätzen werden die Inhalte der einführenden Klassenratsstunden benannt.

 

 

 

  1. Kennenlernen der MitschülerInnen und ihrer Vorlieben

  • Es ist ok und auch schön, dass jede/r anders ist und andere Dinge mag.

In kleinen Kennenlernspielen lernen sich die Kinder nochmal anders kennen und tauschen eigene Vorlieben und Gewohnheiten aus. Aufgrund der Struktur einzelner Spiele wie z.B. „Bingo“ haben die Kinder die Gelegenheit mit jedem Kind einmal zu sprechen. Am Ende jeder Stunde werden 1-3 „Früchte“ gesammelt, die festhalten sollen, was die Klasse in dieser Stunde besonders gut gemacht hat. Diese Früchte werden im Anschluss jeder Einheit an den, von der Klasse selbst gestalteten (Kunstunterricht), „Lobbaum“ gehängt.

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  1. Stärken der Klasse und der einzelnen Kinder herausfinden

In der zweiten Doppelstunde wird bereits ein Ablaufbaustein des Klassenrats verwendet, nämlich die positive Runde, die nun fester Bestandteil jeder Klassenratsstunde sein wird. In dieser Stunde dürfen die Kinder lernen, dass jedes Kind seine ganz besonderen Stärken hat. Ob einzeln oder in kleinen Gruppen lernen die Kinder, dass sie Stärken haben und dass man anderen gegenüber auch deren Stärken benennen und damit Wertschätzung zeigen kann. Ein Gesamtbild aller Stärken ergibt sich gegen Ende der Stunde, wenn die Stärken, die in der Klasse vertreten sind, auf Plakaten gesammelt und aufgehängt werden. Jedes Kind hat dann die Möglichkeit einen Punkt auf die Stärken zu kleben, bei dem es glaubt diese selbst in sich zu tragen. Das Ganze wird durch kleine Spiele aufgelockert. Gegen Ende werden wieder die „Früchte“ der Stunde gesammelt.

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  1. Klassenregeln aufstellen und gestalten

Nach der positiven Runde erarbeitet die Klasse im nächsten Schritt nun Klassenregeln für den Klassenrat. Wie viele und welche Regeln für den Klassenrat wichtig sind, entscheidet die Klasse selbst. Im Anschluss werden die Regeln auf einem Plakat ausgestaltet und in der Klasse aufgehängt. Danach gibt es Raum für Teambuildingspiele, bei denen eine gute Klassengemeinschaft gefördert und eine bessere Zusammenarbeit geschaffen wird. Die „Früchte“ bilden wieder den Abschluss der Stunde.

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  1. Gemeinsames positives Erlebnis

Die Klasse kocht in einem Zeitraum von 4 Schulstunden ein Mittagessen für die ganze Klasse. (In der Regel an dem Tag der Woche mit Nachmittagsunterricht.) In kleinen Gruppen werden einzelne Teile des Essens zubereitet sowie die Tische gestellt und am Schluss gemeinsam in der Klasse gegessen. Die Kinder gestalten etwas Gemeinsames, arbeiten zusammen und können schlussendlich das Ergebnis der Zusammenarbeit sehen und auch schmecken. Anschließend wird in kleinen Teambuildingspielen die positive Erfahrung miteinander gestärkt und vertieft. Als Abschluss werden die „Früchte“ des Tages benannt.

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  1. Vorstellung der Klassenratsidee und ihrer Bausteine

In der letzten Stunde vor der ersten offiziellen Klassenratsstunde wird noch einmal die Idee des Klassenrates vorgestellt und deutlich gemacht. Die einzelnen Rollen wie ModeratorIn, AssistentIn, RegelwächterIn, ProtokollantIn und ZeitwächterIn werden vorgestellt und die Kinder können nun festlegen, welche Rolle sie gerne einmalübernehmen möchten. Des Weiteren wird der Ablauf mit den dazu laminierten Blättern vorgestellt. In dieser Stunde können bereits einzelne Rollen zur Übung vergeben werden. Außerdem wird die Wandzeitung vorgestellt, auf der die Kinder kritisieren, loben, vorschlagen und sich entschuldigen können. Letzte Früchte?!

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  1. Erste offizielle Klassenratsstunde (1 Woche Abstand zur letzten Sitzung)

Nun können die Kinder zeigen, was sie in den letzten Wochen gelernt haben. Die Kinder führen den Klassenrat alleine durch und bedienen sich der Anliegen, die auf der Wandzeitung notiert wurden. Die Lehrkraft und die Sozialpädagogin sind nur zur Unterstützung mit dabei. Der Klassenrat sollte möglichst wöchentlich in der Klassenstunde stattfinden.

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  1. Follow-up

Nach einem Abstand von 6 Wochen besucht die Sozialpädagogin die Klassenstunde.

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 Mareike Schneider, Sozialpädagogin an der EvB

 

 

 

   

Aktuelle Beiträge

Hier steht die Welt auf dem Kopf...

Lochkamera6"Ich glaube, meine Kamera ist irgendwie kaputt - ich sehe alles verkehrt herum...!"

Tja, warum ist das eigentlich so? Dieses und noch mehr gibts im Physikunterricht der 7. Klassen im Lehrgang "Optik" zu lernen. Die Fotos zeigen die Klasse 7a in Aktion.

Nachdem erarbeitet wurde, wie es sich mit Lichtbündeln in der Natur und Lichtstrahlen im Modell verhält, wie Schattenräume, Halb- und Kernschatten entstehen, warum der Mond Phasen hat, wie Finsternisse entstehen, untersuchen die Schülerinnen und Schüler jetzt, wie man eigentlich ein Foto in den Fotoapparat bekommt.

Dazu wurden die umliegenden Schuhgeschäfte abgeklappert, um geeignete Schuhkartons zu ergattern. Ein kleines Loch vorne, ein großes hinten und ein Schirm aus Butterbrotpapier in der Mitte - schon wird aus jedem Schuhkarton eine funktionsfähige Lochkamera.

Jetzt kann untersucht werden, wie sich die Abstände von Lochblende zu Schirm und von Blende zu Gegenstand verhalten. So kann mit einfachen Mitteln eine Abbildungsgleichung hergeleitet werden. Welche Rolle spielt die Größe der Lochblende? Wie soll das Bild auf dem Schirm denn sein, dunkel aber scharf oder doch lieber heller aber dafür unscharf...?

So ein Schuhkarton wird völlig unterschätzt. Wer glaubt, er ist nur geeignet, neuem Schuhwerk im Laden ein kurzes Zuhause zu geben, hat nicht gesehen, was daraus mit Schere und Klebstoff alles werden kann...

  Lochkamera1 Lochkamera2 Lochkamera3 Lochkamera4 Lochkamera5

M. Brauer

 

 

Schulanfang 2020 in der Grundschule der EvB

Heft GS Schulanfang 2020 Deckblatt

Fußballstadtmeisterschaft 2019

stadtmeisterschaft 19Am 11.09.2019 traten unsere beiden Fußballteams WKII und WKII bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften an und spielten ausschließlich gegen die starken Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien.

Unsere Jüngsten verloren ihr Auftaktspiel knapp mit 0:1 gegen das Team der Steinmühle und erspielten ein souveränes 3:1 gegen die Elisabethschule, wobei Emilio Valente mit 2 Toren sein herausragendes Spiel krönte. Leider gab es im letzten Spiel gegen die MLS in den letzten 20 Minuten einen unerklärlichen Totaleinbruch und unser Team musste sich haushoch mit 0:10 geschlagen geben. Somit landeten wir vor der E-Schule lediglich auf Platz 3.

Das Team WK II startete gut ins Turnier und führte schnell 1:0 gegen unseren Angstgegner, die Steinmühle. Leider konnten wir das Ergebnis nicht über die Zeit retten und kassierten eine Minute vor Schluss durch ein Missverständnis zwischen Abwehr und Torwart das unnötige 1:1. Dann erfolgte ein 1:0 Sieg über das Philippinum und plötzlich eröffneten sich für uns völlig überraschend Turniersiegchancen. Aber die E-Schule der spätere Sieger beendete unsere Träume und schlug uns verdient mit 2:0. Im letzten Spiel gegen mit MLS hatten wir noch die Chance auf Platz 2, aber auch hier brach das Team nach einem Zwischenstand von 1:1 10 Minuten vor Schluss genauso ein wie die Jüngeren. Nach der 1:4 Niederlage blieb dann nur noch Platz 3, was dennoch, wenn man die Ausgangsvoraussetzungen berücksichtigt, als ein kleiner Erfolg verbucht werden kann.

Wir gratulieren den Siegern MLS und E-Schule zu ihren Erfolgen und bedanken uns bei 2 Schulsanitätern der EvB-Sanitätsgruppe, die die kleinen Wehwehchen behandelten.

R. Berghöfer

 

 

Sophie Bergmann, FSJ

sophie bergmannMein Name ist Sophie Bergmann und ich bin die neue FSJlerin an der Emil-von-Behring-Schule für das Schuljahr 2019/2020.

Ich habe im Mai 2019 mein Abitur am Gymnasium Philippinum hier in Marburg gemacht und bin durch mein Hobby, das Rudern, zu dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gekommen.

In meinem FSJ bin ich nämlich zur Hälfte beim Marburger Ruderverein beschäftigt und betreue beispielsweise die Kinder- und Juniorengruppe. Die andere Hälfte meiner Zeit bin ich hier an der EvB und helfe meistens in der Grundschule bei ganz verschiedenen Sachen, angefangen von Matheaufgaben erklären bis hin zum Weihnachtsbasteln, mit.

Passend zu meiner Lieblingsbeschäftigung unterstütze ich natürlich auch die Ruder-AG und den Wahlpflichtkurs Rudern in der 9.Klasse.

 

 

 

 

 

 

 

Emils Bote - Ausgabe 8, August 2019

 Emils Bote 19 20 2 Deckblatt

 

Emils Bote - Bitte Klicken...

 

Iris Hoffmann, BFZ

Iris Hoffmann

 

 

 

Ich freue mich sehr seit diesem Schuljahr in Marburg an der EVB zu arbeiten. Ich kann jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule kommen, da ich in Marburg wohne. Ich bin Förderschullehrerin und arbeite als BFZ (Beratungs- und Förderzentrum)-Lehrerin in der Beratung und in der Inklusion. Ich habe das Lehramt an Förderschulen mit den Fachrichtungen „Lernen“ und „soziale und emotionale Entwicklung“ und dem Fach Englisch studiert. Ich bin in Italien zweisprachig aufgewachsen.

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilliges Soziales Praktikum im Schuljahr 18/19

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OP vom 23.8.2019 - Sicherer Schulweg

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Kollegium 2019/20

Kollgiumsfoto 2019 2020

 

Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Bögel, Stefan; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Derx, Frauke; Dietrich, Ulrike; Döringer, Sabine; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André;

Grieger, Ronald; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schäfer, Klaus; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Tittmar, Heiko; Wesemeyer, Ursula; Will, Laura; Zavaczki, Heide Margret; Biskamp, Ulrich, Pfr.

Damm, Melanie LiV, Jordan, Adelina LiV, Peter, Stephanie LiV

Debus, Franziska Soz. Päd; Schneider,Mareike Soz. Päd; Berg, Sandra BFZ; Hoffmann, Iris BFZ; Schlögel, Susanne BFZ

Koch, Karl-Heinrich, Hausaufgabenbetreuung

Becker, Sascha, Arbeitsagentur

Genz, Christina, Berufseinstiegsbegleitung

Betreuung 1 + 2 Kl.

Eismann, Werner

Winkelmann, Dagmar

Steininger, Anke

Betreuung 3 + 4 Kl.

Arnold, Tanja, Sekretariat

Bergmann, Sophie, FSJ

Haas, Michaela, Mediathek/Turnergarten

Kolat, Hakki, Hausmeister

Mößer, Erika, Reinigung

Kuliberta, Helmut, Reinigung

Sawetzki, Anke, Reinigung

   
© M. Brauer