Die Kunstklasse 5bF
Viele der neuen 5. Klässler sagen:“ Kunst wie öde!“ Aber stimmt das? Nein wir beweisen das Gegenteil. Natürlich hat Kunst viel mit Genauigkeit und Ordentlichkeit zu tun.
Aber auch Kreativität, Bewegung und Musik gehören dazu. Am Dienstag den 19.01.16 besuchten wir gemeinsam mit der Musikklasse 6c dass Stadttheater Gießen. Wir sahen Alice und ihre Feuerwehrmänner, hörten Fluch der Karibik und zum Schluss präsentierten Schüler ihre selbstgedrehten Filme. Bemerkenswert!
In der nächsten Kunststunde sahen wir das Stillleben Stillleben mit Glaskugel von Pieter Claesz aus dem Jahre 1628. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und bauten unser eigenes Stillleben auf mit Gegenständen und Tüchern. Wir fotografierten es, zeichneten es auf eine Folie und ergänzten die Gegenstände mit einem Instrument. Dann malten wir es an und zu guterletzt besprachen wir es. Wir untersuchten die Symbolik der Gegenstände. Zum Beispiel bedeutet ein Ei Fruchtbarkeit und neues Leben.
Die Stillleben der Klasse 5bF sind derzeit in der Mediathek zu bewundern.
Bericht von Hannah, Melisa, Lana
EvB-Schüler malen sich ihr Lieblingsbild von M.C. Escher
Die Klasse 6a hat sich im Kunstunterricht mit den Arbeiten und Bildern des niederländischen Malers Maurits Cornelis Escher beschäftigt.
Neben der intensiven Beschäftigung mit seinen Parkettierungen gefiel den Schülerinnen und Schülern besonders das Bild vom Wasserfall, bei dem das Wasser scheinbar bergauf läuft und im unendlichen Kreislauf ein Wasserad antreibt. Um das Bild großformatig herzustellen wurde es in 9 kleinere Segmente aufgeteilt, die jeweils von 3 Schülerinnen und Schülern bearbeitet wurden.
Anschließend wurden die einzelnen Teile wieder zum großen Ganzen zusammengesetzt. Das Bild schmückt jetzt das Foyer der EvB und ergänzt das ebenfalls großformatige Mosaik "Geckos" das zuvor fertiggestellt wurde.
M. Brauer
Kunst-Zeit
In den letzten Wochen hat sich die Klasse 7bR im Kunstunterricht mit dem Thema „Zeit“ auseinandergesetzt.
Nachdem verschiedene Redewendungen zur „Zeit“ bildnerisch umgesetzt waren, begannen die Schüler und Schülerinnen eigene Entwürfe zu individuellen Uhren zu machen und Materiallisten zu erstellen.
Dann ging das große Bauen los. Mit Hammer und Säge, Heißklebepistole, Alufolie, Leinwänden, Glitzerpulver, alten Büchern und viel Farbe wurde kreiert, wieder verworfen, verbessert und verfeinert, bis endlich das Ergebnis stand und heute stolz ausgestellt wurde. Die Ausstellung ist noch bis zum Beginn der Osterferien im Foyer zu sehen.
(Cardillo)
Weitere Bilder vom Projekt gibt es in der Galerie...
Sonnensystem im Foyer
Schülerinnen und Schüler der 5a bauen ein Modell des Sonnenystems im Kunstunterricht.
Am 20. März diesen Jahres wird vormittags während der Unterrichtszeit eine Sonnenfinsternis stattfinden. Bei gutem Wetter wird diese Finsternis in Marburg als partielle Bedeckung mit über 70% beobachtet werden können. Ähnliches wird es erst wieder im Jahr 2026 oder sogar erst 2081 geben - also eine guter Anlass für die Beschäftigung mit Astronomie, um sich auf das Ereignis vorzubereiten! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Emil-von-Behring-Schule haben sich deshalb im Unterricht mit unserem Sonnensystem genauer angesehen. Sie haben sich über die Größe und Beschaffenheit der 8 Planeten und deren Umlaufzeiten und Monde informiert. Der Merksatz "Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unseren Nachthimmel." für die Namen der Planeten in richtiger Reihenfolge wird sicher nicht so schnell vergessen werden. Im Kunstunterricht wurde ein großes Planetenmodell aus Pappmache für das Foyer hergestellt. Dort hängt es jetzt an der Decke und ergänzt den Riesenglobus, der seit vielen Jahren an dieser Stelle schon von Schülern und Eltern bestaunt werden kann.
Michael Brauer
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Kunstausstellung „Fenster nach innen und außen“ in der Universitätskirche
Am Pfingstsonntag wurde in der Universitätskirche in Marburg die Kunstausstellung „Fenster nach innen und außen“ eröffnet.
Insgesamt haben sich an diesem Großprojekt 350 Schülerinnen und Schüler aus dem Marburger Raum schul-,fach- und konfessionsübergreifend künstlerisch mit „Einsichten“, „Durchsichten“ und „Ansichten“ zum Thema Fenster beschäftigt.
Davon kamen allein von der Emil-von-Behring-Schule Beiträge von 170 Schülern aus 9 verschiedenen Klassen. Das Spektrum der Arbeiten reicht von der 4. Grundschulklasse bis zu den 9. Klassen, die von Frau Cardillo, Frau Dietrich, Herrn Gerhard und Frau Kuhn betreut wurden. Entstanden sind klein- und großformatige Bilder, Kirchenfenster, Fotostrecken und Installationen, die sehr ansprechend mit dem Licht spielen, sich an berühmte Kirchenfenster anlehnen, verschiedene Ansichten und Einsichten in Fenster zeigen und sich teilweise kritisch mit dem Thema „Gut und Böse“ auseinandersetzen.
Die Arbeiten können noch bis zum 27. Juni in der Universitätskirche bewundert werden und danach, beginnend mit der „Nacht der Kunst“ ab dem 27. Juni, in den Räumen der Kanzlei Preusse & Kollegen, Gerhard-Jahn-Platz 1.
Weitere Bilder von der Ausstellung gibt es in der Galerie...
Petra Cardillo
Graffiti-Design
Die Klasse 9b hat vor den Weihnachtsferien ein Graffiti-Design-Projekt durchgeführt. Nachdem sich die Schüler/innen in der Frankfurter Kunsthalle Schirn eine Outdoor-Ausstellung über brasilianische Streetart angesehen hatten, wurden eigene Graffiti-Entwürfe gemacht. Ziel war es dabei ein Möbelstück mit dem Graffiti zu verschönern. Der Begriff Möbel wurde von den Schüler/innen dabei weit ausgelegt und so wurden Figuren (in der Fachsprache des Graffiti Character)für Meerschweinchenkäfige, Kommoden, Warnschilder und auch Mofas entworfen.
Heide Kuhn
Kunstprojekt: EvB- Eine Schule für alle
Alles begann mit einer Ausstellung der Marburger Künstlerin Anke Koch-Röttering, im August, im Marburger Stadtverordnetensitzungssaal. Dort stellte sie unter anderem Bilder zu einem neuen Kinderbuch „Fred der Frosch, und eine Schule für alle“ aus.
Das Buch handelt von vielen verschiedenen Tieren, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die alle gemeinsam eine Schule besuchen, sich gegenseitig helfen und voneinander profitieren.
Nach der Ausstellung stellten die Schüler der Klasse 6bF fest, dass es auch bei ihnen viele verschiedene Kinder mit verschiedenen Stärken gibt und der Entschluss war schnell gefasst, gemeinsam ein Bild „EvB-Eine Schule für alle“ zu gestalten.
Sie überlegten sich, welche Tiere zu ihnen passen und stellten in verschiedenen Techniken, wie der Monotypie und der Decalcomanie, Bilder ihrer Lieblingstiere her.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Künstlerin im Unterricht, wo Frau Koch- Röttering den Kindern die Technik der Monotypie, die sie häufig in ihren eigenen Werken verwendet, erklärte und gemeinsam mit ihnen eigene Monotypien erstellte.
Zum Schluss gestalteten die Schüler dann in Gruppen den Hintergrund und bestückten dann zusammen das 3 x 2,10m große Werk mit ihren Ergebnissen einem Gemeinschaftsbaum und natürlich der Schule. Der letzte Kraftakt, der natürlich auch gemeinsam gemeistert wurde, war der Transport und das Anbringen des Riesenbildes, das nun im Foyer der Schule zu bewundern ist.
Cardillo
Eulen für die EvB
Zur Zeit arbeitet die Ästhetikklasse 5bF an einem Eulenprojekt. Die Schüler sammeln in einer Eulenmappe Informationen und Abbildungen über Eulen und malen selbst Eulen in verschiedenen Techniken. Als erste plastische Vorübung haben sie Fantasieeulen aus Toilettenpapierrollen hergestellt, um nun große Eulen aus Pappmacheé zu bauen, denen sie eigene Namen gegeben haben. Diese sind in einer Ausstellung im Foyer zu bewundern.
Weitere Eulenprojekte stehen noch aus und werden in Kürze hier präsentiert.
P. Cardillo
Höhlenmalerei-Projekt an der EvB
Die Klasse 6a der EvB beschäftigte sich zu Beginn des Schuljahrs im GL-Unterricht mit dem Thema Steinzeit. Neben den Besonderheiten der Alt- Mittel- und Jungsteinzeit wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunstunterricht besonderes Augenmerk auf die eindrucksvollen Höhlenmalereien gelegt, die teilweise noch heute in den Höhlen Spaniens und Frankreichs bewundert werden können.
Die spannende Reise der Schülerinnen und Schüler in die Kunst der Steinzeit wurde vom Klassenlehrer gemeinsam mit der Schulpraktikantin Linda Dickert (Uni Marburg, Kunst und Ethik) vorbereitet und durchgeführt. Durch kundige Unterstützung des Fachbereichs Chemie konnte die Klasse auch verschiedene Naturfarben, wie sie auf den Höhlenbildern verwendet wurden, selber herstellen. Schöner Nebeneffekt: Die Bilder sahen nicht nur gut aus, sondern sie rochen auch gut...
Bei den Motiven auf den Bildern orientierten sich Steinzeitkünstler der 6. Klasse an den schon in der Steinzeit dargestellten Jagdszenen und steinzeitlichen Tieren. Allerdings schlichen sich hier und da auch Motive der Gegenwart ein – lebendige Steinzeit!
Nach der Bemalung der Kartons wurden im Werkraum noch adäquate Rahmen erstellt, auf die die Kunstwerke aufgespannt und beim Förderstufenfest den Eltern und Gästen präsentiert wurden.
M. Brauer
Ein Miró entsteht...
Die Klasse 5aF beschäftigte sich im Kunstunterricht des 2. Halbjahrs 2011/12 mit dem spanischen Künstler Joan Miró (1893 - 1983). Miró war Zeit seines Lebens von der Art und Weise begeistert, wie Kinder malen. Er sammelte die Bilder seiner eigenen Kinder uns ließ sich von ihnen zu seinen Arbeiten inspirieren.
Seine Traumbilder (Surrealismus) bieten viele Zugangsmöglichkeiten für Kinder, sich mit seiner Bildsprache auseinanderzusetzen und selber mit Pinsel und Farbe aktiv zu werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 5aF wählten Mirós "Karneval des Harlekins" aus, um gemeinsam eine vergrößerte Kopie anzufertigen. Das Original entstand in den Jahren 1924/25 (Öl auf Leinwand) und hat die Maße 66 cm x 90,5 cm. Die im Unterricht angefertigte Kopie hat die Maße 1,90 m x 3,00 m. Das Bild hängt im Foyer der EvB.
Jeder Mensch ist ein Künstler
„Jeder Mensch ist ein Künstler“ sagte einmal einer der berühmtesten deutschen Plastiker des 20.Jahrhunderts, Joseph Beuys.
Das Schöpferische im Menschen anzuregen und zu entfalten war sein Anliegen.
Im Kunstunterricht sollen die Kinder und Jugendlichen ihre schöpferischen Fähigkeiten entdecken und lernen ihre Wünsche, Vorstellungen und Phantasien produktiv zu entfalten.
Damit sie sich ihr eigenes Bild von der Wirklichkeit machen können, setzen sie sich im Kunstunterricht sowohl mit bedeutenden Werken der Kunstgeschichte als auch mit zeitgeschichtlichen Einflüssen auf die bildende Kunst auseinander. Darüber hinaus werden sie angeleitet ihre eigenen gestalterischen Fähigkeiten zu entfalten, künstlerische Mittel und Verfahren zu erproben und einen individuellen künstlerischen Ausdruck zu erlangen.
Vorwiegend findet der Kunstunterricht in allen Jahrgängen im Klassenverband statt.
Die Schülerergebnisse werden regelmäßig in den Gängen und im Foyer der Schule ausgestellt. Zu besonderen Anlässen, wie der Präsentation der Projektwoche, dem „Tag der offenen Tür“ und verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, kann man sie auch in der Mediathek des Turnergartens besichtigen.
Darüber hinaus können die Schüler und Schülerinnen sich in Wahlpflichtkurse, wie in die WP8 – Kunstwerkstatt, einwählen. Auch in der Projektwoche werden zahlreiche Kunstprojekte angeboten und in der zehnten Klasse veranstalten wir jährlich einen kulturellen Abend, an dem wir ein Musical aufführen. Hier können sich die Jugendlichen zwischen der Teilnahme am Chor, der Band, dem Tanz, dem Theater oder dem Bau von Kulissen und der Herstellung von Kostümen und Veranstaltungsplakaten entscheiden.
Aktuelle Beiträge
„...besser als Schule!“- Die Baumpflanzaktion der Klasse 8b
Am 13.11.2024 fand die Baumpflanzaktion unserer Klasse statt, die im Rahmen einer Kooperation mit dem Jugendwaldheim Roßberg und dem Forstamt Kirchhain (HessenForst) organisiert wurde.
Am Mittwochmorgen, gegen 9 Uhr, trafen wir uns am Behring-Mausoleum in Marburg Marbach mit Herrn Müller (Förster) und Frau Lange (Mitarbeiterin Jugendwaldheim Roßberg).
Dort wurde die Aktion von Herrn Müller geleitet, der uns zunächst eine kurze spielerische Einführung in die Bedeutung von Bäumen gab. Dabei wurde betont, wie wichtig Bäume für die Luftqualität, den Lebensraum von Tieren und die Bekämpfung des Klimawandels sind. Frau Lange begleitete uns ebenfalls im Laufe des Vormittags und hatte uns alle toll unterstützt.
Anschließend machten wir uns in Gruppen daran, die farbig markierten Pflanzlöcher auszuheben. Herr Müller zeigte uns, wie man die jungen Bäume richtig und sorgsam einpflanzt. Insgesamt wurden 75 Bäume verschiedener Arten, wie Schwarznuss, Ulme und Speierling auf der ausgewiesenen Fläche gepflanzt, die die Waldinteressenten gespendet hatten.
Die Stimmung war sehr fröhlich und durchgängig motiviert. Wir hatten alle viel Freude und die Zeit verstrich schnell. Neben der praktischen Arbeit gab es auch Zeit für eine kleine Pause, in der wir uns alle mit Snacks und Getränken stärken konnten.
Um die Mittagszeit waren nicht nur die Baumsetzlinge gepflanzt, sondern auch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl innerhalb unserer Klasse war entstanden. Wir waren alle richtig stolz auf unsere Arbeit. Am folgenden Tag haben wir bei Kuchen und Obst die Baumpflanzaktion nochmal besprochen und waren uns einig, dass wir den gestrigen Tag genossen hatten und zukünftig uns gerne wieder für unsere Umwelt einsetzen werden.
Ein dickes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Beteiligten (Planung, Organisation usw), besonders jedoch an Herrn Müller und Frau Lange. Es hat uns viel Spaß gemacht und einige Schüler und Schülerinnen waren der Meinung "...besser als Schule".
Die Klasse 8b
Klasse 6a der EvB im Steinzeitprojekt in Roßberg
Als erstes sind wir mit dem Bus nach Roßberg gefahren. Als wir dort ankamen, machten wir zunächst eine Zeitreise in die Vergangenheit. Es wurde uns in der dunklen Scheune eine Geschichte vorgelesen, die uns in die Steinzeit versetzte.
Danach konnten wir uns aussuchen, in welche Seinzeitgruppe wir gehen wollten (Feuer, Ernährung, Waffen und Hüttenbau).
Ich war mit weiteren Mitschülern in der Feuergruppe . Wir mussten Holz sammeln und haben gelernt, wie man mit einem Feuerstein ein Feuer entfacht .
Als alle Arbeitsggruppen fertig waren, haben wir unsere Ergebnisse vorgestellt und erklärt was man alles braucht und wie die Dinge funktionieren.
Wir haben das selbstgebackene Brot probiert und die Werkzeuge, Waffen und zum Schluss die Steizeithütte angesehen.
Abschließend sind wir in den Wald gegangen und haben einen Fuchsbau entdeckt. Es war ein cooles Projekt.
Mia, Klasse 6a
Frau Chr. Schneider
Hey ho, let’s go J
Mein Name ist Christina Schneider und seit Oktober 2024 als neue Lehrkraft an der EvB tätig. Hier unterrichte ich die Fächer Deutsch, Englisch und Geschichte, die mich schon während meines Studiums an der Justus-Liebig-Universität in Gießen besonders fasziniert haben.
Ich wohne schon mein ganzes Leben in Marburg. In meiner Freizeit lerne ich gerne neue Sprachen, da ich das als eine große Bereicherung empfinde. Zudem bin ich sehr musikalisch und habe über 15 Jahre Klavier / Keyboard gespielt.
Was mich besonders freut, ist die herzliche Aufnahme an der EvB, insbesondere
aufgrund der vielen hilfsbereiten und netten Kolleginnen und Kollegen, die mich so freundlich willkommen geheißen haben. Auch auf die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern freue ich mich sehr und blicke gespannt auf die gemeinsame Zeit, die vor uns liegt.
Mit dem Ruderboot bis zur Lahnmündung
In der ProWo 2024 der EvB nahmen acht Schülerinnen und Schüler an einer Ruderwanderfahrt auf der Lahn teil. Diese hatten zuvor in der Ruder-AG der EvB den Umgang und die sichere Handhabung eines Ruderboots gelernt und sich in der Projektwoche für die Teilnahme an dieser Bootsreise angemeldet.
Eingesetzt wurden die Boote im Limburger Bootshaus, über dem der Limburger Dom auf Lahn und Ruderer hinabblickt. Nach einer ersten Übernachtung im schicken Bootshaus ruderten die Schülerinnen und Schüler die Lahn abwärts bis nach Laurenburg. In Laurenburg wurde zum Abendessen gemeinsam gegrillt und das anschließende Stockbrotbraten zog sich noch lange in die Nacht hinein. Von Laurenburg führte uns die nächtse Etappe nach Bad Ems. Bei einem abendlichen Stadtbummel entschieden wir uns spontan, mit der Kurwaldbahn auf die Bismarckhöhe zu fahren, von der aus man einen tollen Rundblick über das Lahntal und die von Laternen und leuchtenden Fenstern erstrahlende Kurstadt hatte.
Die letzte Etappe führte uns mit vier Schleusengängen nach Lahnstein, wo die Lahn in den Rhein mündet und unsere Wanderfahrt ihr Ende fand. Bereits um die Mittagszeit hatten wir das Ziel erreicht und riggerten die Boote ab um sie anschließend für den Rücktransport auf den Bootsanhänger zu laden. Zurück in Marburg halfen Ruderer und Eltern gemeinsam, die Boote wieder aufzuriggern und in der Bootshalle zu verstauen.
Bleibt abschließend zu bemerken, dass die Wanderfahrt ein wirklich gelungenes Abenteuer war, an dessen tollen Verlauf maßgeblich die Schülerinnen und Schüler Mitverantwortung trugen! Egal ob auf dem Wasser, in den Schleusen oder beim Landgang, den gemeinsamen Mahlzeiten oder Ausflügen haben sich die Schülerinnen und Schüler vorbildlich verhalten und dürfen gerne beim nächsten Mal wieder mit dabei sein...
M. Brauer
Apfelsaft fürs Förderstufenfest
Für das jährliche Förderstufenfest im Spätsommer hatte sich die Klasse 6a vorgenommen, selbstgepressten Apfelsaft herzustellen. Dazu mussten zunächst Äpfel besorgt werden. Die Äpfel durfte die Klasse auf dem Gelände des Marburger Rudervereins in Gisselberg pflücken. Statt einer Doppelstunde Mathe und Kunst gab es also einen Ausflug nach Gisselberg, um die Früchte zu ernten. Da die Arbeit teilweise im Regen erledigt werden musste, waren nicht alle Schülerinnen und Schüler begeistert und es wurde der Vorschlag diskutiert, die Äpfel einfach im Laden zu kaufen... Trotz heftiger Diskussionen wurden ausreichend Äpfel geerntet, um das Schulfest mit Saft versorgen zu können.
Am Tag des Schulfestes lief dann aber bei sonnigem Spätsommerwetter die Saftproduktion reibungslos. In vier Schichten eingeteilt wurden die Äpfel gewaschen, geschnitten, gehäckselt und schließlich ausgepresst. Die Mühe hatte sich gelohnt. Der süße Saft kam bei allen super an und wurde so schnell weggetrunken, dass die Produktion der Nachfrage nur mit hohem Einsatz nachkam.
Wie man selber Apfelsaft herstellt, steht zwar nicht im Lernplan, war aber trotzdem für alle eine spannendes Erlebnis. Die erfolgreiche Produktion des leckeren Saftes hat am Ende auch die Zweifler überzeugt und war für alle eine leckere und interessante Erfahrung.
M. Brauer
Grundschulfest 2024
Am Freitag, dem 27. September 2024 hatten wir unser Grundschulfest.
Alle Kinder der EvB durften Eltern und Geschwister einladen. Die Feuerwehr ist auch gekommen. Die 1.- 4. Klasse hat zwei Lieder gesungen.
Zu Essen gab es Kuchen, Waffeln, Pizzaschnecken, Pancakes usw. Zu Trinken gab es Wasser, Apfelschorle, Orangensaft, Kiba und viel mehr. Aber die Stände darf man nicht vergessen, z.B. das Schätzglas, die Seifenblasen, Ketten fädeln und Speckmauswurfmaschine. Ich fand das Grundschulfest super.
Christopher H., Klasse 4
Englandfahrt 2024
Nach langem Warten und voller Aufregung ging es spät abends am 20.09.2024 endlich los Richtung England. Ein letztes Tschüss an Familie und Freunde am Georg-Gaßmann-Stadion war der Startschuss für unsere Studienfahrt.
Nach einigen Stunden erreichten wir mitten in der Nacht den Fährhafen von Calais. Hier hingen wir mit vielen anderen Reisenden stundenlang im Zoll fest, durften aber schließlich auf die Fähre nach Dover. Inmitten des Ärmelkanals genossen wir als Belohnung für das lange Warten den ersten Blick auf die kreideweiße Steilküste von Dover in der aufgehenden Morgensonne.
Auf der Insel angekommen ging es dank unserem tollen Busfahrer Sascha zügig nach Bournemouth, welches an der Südküste liegt. Den Samstag nutzten die Schülerinnen und Schüler um ihre Gastfamilien kennen zu lernen.
Am Sonntag ging es dann richtig los mit einer Südküstentour, darunter eine Hafenrundfahrt in Poole, dann weiter mit einer alten Dampflok nach Corfe, wo wir die beeindruckenden Ruinen des mächtigen Corfe Castle besuchten. Anschließend ging es nach Weymouth und dort gönnten sich die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrer leckere Fish and Chips. Im anbrechenden Abendlicht wanderten wir zu Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer.
Nach dem langen Tag noch leicht verschlafen ging es am Montag in unsere private Sprachschule in Bournemouth. Nach einigen Stunden Unterricht trotzten wir dem englischen Wetter und verbrachten den Nachmittag in Bournemouths Innenstadt, um einen ersten Eindruck zu erhaschen.
Am Dienstag war die britische Milllionenmetropole London unser Ziel. Allerdings nicht nur unseres und so erlebten wir Großstadtverkehr in voller Pracht. Endlich den Staus entkommen, ging es aus dem Diplomatenviertel direkt zum Trafalgar Square, welcher den inoffiziellen Mittelpunkt der Stadt bildet und Startpunkt eines Rundgangs zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten war.
Die Tour zu Fuß vermittelte den Schülerinnen und Schülern ein schier überwältigendes Angebot an Kultur und Kunst sowie Einkaufsmöglichkeiten aller Art. Das Wetter war uns in London gewogen und so bot sich eine Bootstour auf der Themse regelrecht an. Die zahlreichen berühmten Sehenswürdigkeiten und auch ganz neue Blickwinkel glänzten noch viel mehr vom Wasser aus.
Anschließend fuhren wir auf dem berühmten London Eye, ein 135 Meter hohes Riesenrad direkt an der Themse. Von hier gab es spektakuläre Ausblicke auf die Stadt zu genießen. Als wir spät am Abend zurück nach Bournemouth fuhren, beschlich wohl jeden das Gefühl, nicht das letzte Mal in London gewesen sein zuw wollen, denn es gibt einfach zu viel zu sehen und zu entdecken, um sich mit nur einem, wenn auch schönen, Tag zufrieden zu geben.
Am Mittwoch kam das Kontrastprogramm zur modernen Großstadt: wir fuhren nach Stonehenge! Die weltberühmte Steinformation ist noch immer geheimnisvoll und mysteriös, sind doch noch längst nicht alle Fragen dazu geklärt. Auch die Schülerinnen und Schüler wandelten schnell ihre Meinung und aus „wir schauen uns also Steine an?“ wurden schnell dutzende Fragen und Theorien entwickelt und munter ausgetauscht, als man wahrhaftig vor den riesigen Felsen stand und das Ausmaß und die Komplexität der Anlage begriff.
Nach Stonehenge ging es ins nahe Salisbury, wo eine gigantische Kathedrale auf uns Eindruck machte - nicht nur weil sie scheinbar direkt aus den Harry Potter Filmen entsprungen scheint. Die Ausmaße, das besondere, spiegelnde Taufbecken, ein probender Kirchenchor und auch die für die Menschenrechte wegweisende Magna Charta ließen so manchen staunen. Leider gerieten wir danach in so richtig englisches Wetter und der ein oder andere Regenschirm zahlte den ultimativen Preis dafür.
Um den gefürchteten Londoner Staus diesmal aus dem Weg zu gehen starteten wir am Donnerstag in aller Frühe Richtung Windsor. Pünktlich angekommen sicherten wir uns perfekte Plätze direkt am Schloss um die Changing of the Guard, die Wachablösung der Soldaten des Schlosses, zu erleben. Hierbei marschieren die Elitesoldaten begleitet von Marschmusik durch die Straßen Windsors, an der Statue von Königin Victoria vorbei ins Schloss und tragen dabei ihre feinsten Uniformen und Bewaffnung. Wir erlebten so neben den britischen Truppen auch die Gurkhas der nepalesischen Armee sowie irische Kontingente. Die gesamte Veranstaltung wurde von zahlreichen Sicherheitskräften begleitet, doch selbst die schwer bewaffneten Wachleute waren zu einem netten Plausch aufgelegt und informierten die hunderten Schaulustigen über Wissenswertes.
Im wechselhaften Wetter Windsors gab es anschließend Freizeit für alle und so stürzten sich die einen in die Shopping Malls und die anderen auf die vielfältigen Essensangebote. Windsor liegt malerisch an der Themse und so konnte man auch einfach gemütlich spazieren gehen, wenn man das wollte.
Am Freitag brachen wir nach dem Unterricht in die nicht weit von Bournemouth gelegene Hafenstadt Portsmouth. Hier schauten wir uns die HMS Victory, das Flaggschiff der Royal Navy unter Lord Nelson während der Seeschlacht von Trafalgar im Jahr 1805, an. Trafalgar wurde für die Briten zum Triumph gegen die französisch-spanische Armada. Lord Nelson hingegen ließ sein Leben während der Schlacht, erfuhr aber noch auf dem Sterbebett vom Sieg und erhielt anschließend als Nationalheld seine Siegessäule, welche den Mittelpunkt auf dem Trafalgar Square in London bildet.
Danach ging es in Portsmouth unter anderem zu den alten Verteidigungsmauern am Hafen und auch in ein Outlet, wo so manches Schnäppchen gemacht wurde.
Am späten Mittag fuhren wir in die alte Hauptstadt von Wessex und England, nach Winchester. Hier bemerkte man gleich die Historie in der Altstadt mit ihren prächtigen Fachwerkbauten, König Artus rundem Tisch in der Großen Halle und einer Statue von König Alfred dem Großen, erster König der Angelsachsen. Zudem gibt es in Winchester eine weitere große Kathedrale, welche die zweitlängste in Europa ist und neben zahlreichen verstorbenen Königen auch für Berühmtheiten wie Schriftstellerin Jane Austen die letzte Ruhestätte ist.
Der letzte Tag in England bot noch einmal Zeit für Schule und bei sehr sonnigen Wetter die Chance, Bournemouth und seinen Strand zu erleben. Ein Kunst- und Kulturfest in den Parkanlagen der Stadt rundeten das Angebot ab.
Gegen Abend brachen wir dann auf, voll mit eindrucksvollen Erinnerungen, Wehmut ob des Abschieds und auch voller Vorfreude auf Zuhause, Familie und Freunde.
Eine Sache aber steht fest: England, wir werden wiederkommen!
Christian Benda, Klassenlehrer 10cR
Rotary Club spendet der Grundschule der EvB ein neues großes Xylofon
Vor den Sommerferien durften die Kinder der (ehem.) ersten Klasse im Musikunterricht ein großes Überraschungspaket öffnen: Zum Vorschein kam eine Menge Holz, welches sich - schnell zusammengebaut - als Xylofon entpuppte. Das neue Instrument wurde gleich eingeweiht - und dabei festgestellt: "Es ist gar nicht so einfach die Töne mit dem Schlägel zu treffen". Seither ist es im Musikunterricht der Grundschule vielseitig im Einsatz.
Unser herzlicher Dank gilt dem Rotary Club Marburg, vertreten durch Prof. Dr. Hans-Peter Elsässer, der uns dieses schöne Instrument gespendet hat.