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01Viele der neuen 5. Klässler sagen:“ Kunst wie öde!“ Aber stimmt das? Nein wir beweisen das Gegenteil. Natürlich hat Kunst viel mit Genauigkeit und Ordentlichkeit zu tun.

Aber auch Kreativität, Bewegung und Musik gehören dazu. Am Dienstag den 19.01.16 besuchten wir gemeinsam mit der Musikklasse 6c dass Stadttheater Gießen. Wir sahen Alice und ihre Feuerwehrmänner, hörten Fluch der Karibik und zum Schluss präsentierten Schüler ihre selbstgedrehten Filme. Bemerkenswert!

In der nächsten Kunststunde sahen wir das Stillleben Stillleben mit Glaskugel von Pieter Claesz aus dem Jahre 1628. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und bauten unser eigenes Stillleben auf mit Gegenständen und Tüchern. Wir fotografierten es, zeichneten es auf eine Folie und ergänzten die Gegenstände mit einem Instrument. Dann malten wir es an und zu guterletzt besprachen wir es. Wir untersuchten die Symbolik der Gegenstände. Zum Beispiel bedeutet ein Ei Fruchtbarkeit und neues Leben.

Die Stillleben der Klasse 5bF sind derzeit in der Mediathek zu bewundern. 

Bericht von Hannah, Melisa, Lana

 

 

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EscherDie Klasse 6a hat sich im Kunstunterricht mit den Arbeiten und Bildern des niederländischen Malers Maurits Cornelis Escher beschäftigt.

Neben der intensiven Beschäftigung mit seinen Parkettierungen gefiel den Schülerinnen und Schülern besonders das Bild vom Wasserfall, bei dem das Wasser scheinbar bergauf läuft und im unendlichen Kreislauf ein Wasserad antreibt. Um das Bild großformatig herzustellen wurde es in 9 kleinere Segmente aufgeteilt, die jeweils von 3 Schülerinnen und Schülern bearbeitet wurden.

Anschließend wurden die einzelnen Teile wieder zum großen Ganzen zusammengesetzt. Das Bild schmückt jetzt das Foyer der EvB und ergänzt das ebenfalls großformatige Mosaik "Geckos" das zuvor fertiggestellt wurde. 

M. Brauer  

 

Geckos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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In den letzten Wochen hat sich die Klasse 7bR im Kunstunterricht mit dem Thema „Zeit“ auseinandergesetzt.

Nachdem verschiedene Redewendungen zur „Zeit“ bildnerisch umgesetzt waren, begannen die Schüler und Schülerinnen eigene Entwürfe zu individuellen Uhren zu machen und Materiallisten zu erstellen.

Dann ging das große Bauen los. Mit Hammer und Säge, Heißklebepistole, Alufolie, Leinwänden, Glitzerpulver, alten Büchern und viel Farbe wurde kreiert, wieder verworfen, verbessert und verfeinert, bis endlich das Ergebnis stand und heute stolz ausgestellt wurde. Die Ausstellung ist noch bis zum Beginn der Osterferien im Foyer zu sehen.

(Cardillo)

 

Weitere Bilder vom Projekt gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

Schülerinnen und Schüler der 5a bauen ein Modell des Sonnenystems im Kunstunterricht.

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Am 20. März diesen Jahres wird vormittags während der Unterrichtszeit eine Sonnenfinsternis stattfinden. Bei gutem Wetter wird diese Finsternis in Marburg als partielle Bedeckung mit über 70% beobachtet werden können. Ähnliches wird es erst wieder im Jahr 2026 oder sogar erst 2081 geben -  also eine guter Anlass für die Beschäftigung mit Astronomie, um sich auf das Ereignis vorzubereiten! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Emil-von-Behring-Schule haben sich deshalb im Unterricht mit unserem Sonnensystem genauer angesehen. Sie haben sich über die Größe und Beschaffenheit der 8 Planeten und deren Umlaufzeiten und Monde informiert. Der Merksatz "Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unseren Nachthimmel." für die Namen der Planeten in richtiger Reihenfolge wird sicher nicht so schnell vergessen werden. Im Kunstunterricht wurde ein großes Planetenmodell aus Pappmache für das Foyer hergestellt. Dort hängt es jetzt an der Decke und ergänzt den Riesenglobus, der seit vielen Jahren an dieser Stelle schon von Schülern und Eltern bestaunt werden kann. 

 Michael Brauer

Weitere Bilder vom Projekt gibt es in der Galerie... 

 

 

 

 

Am Pfingstsonntag wurde in der Universitätskirche in Marburg die Kunstausstellung „Fenster nach innen und außen“ eröffnet.

Insgesamt haben sich an diesem Großprojekt 350 Schülerinnen und Schüler aus dem Marburger Raum schul-,fach- und konfessionsübergreifend künstlerisch mit „Einsichten“, „Durchsichten“ und „Ansichten“ zum Thema Fenster beschäftigt.

Davon kamen allein von der Emil-von-Behring-Schule Beiträge von 170 Schülern aus 9 verschiedenen Klassen. Das Spektrum der Arbeiten reicht von der 4. Grundschulklasse bis zu den 9. Klassen, die von Frau Cardillo, Frau Dietrich, Herrn Gerhard und Frau Kuhn betreut wurden. Entstanden sind klein- und großformatige Bilder, Kirchenfenster, Fotostrecken und Installationen, die sehr ansprechend mit dem Licht spielen, sich an berühmte Kirchenfenster anlehnen, verschiedene Ansichten und Einsichten in Fenster zeigen und sich teilweise kritisch mit dem Thema „Gut und Böse“ auseinandersetzen.

Die Arbeiten können noch bis zum 27. Juni in der Universitätskirche bewundert werden und danach, beginnend mit der „Nacht der Kunst“ ab dem 27. Juni, in den Räumen der Kanzlei Preusse & Kollegen, Gerhard-Jahn-Platz 1.

Weitere Bilder von der Ausstellung gibt es in der Galerie...

Petra Cardillo

Die Klasse 9b hat vor den Weihnachtsferien ein Graffiti-Design-Projekt durchgeführt. Nachdem sich die Schüler/innen in der Frankfurter Kunsthalle Schirn eine Outdoor-Ausstellung über brasilianische Streetart angesehen hatten, wurden eigene Graffiti-Entwürfe gemacht. Ziel war es dabei ein Möbelstück mit dem Graffiti zu verschönern. Der Begriff Möbel wurde von den Schüler/innen dabei weit ausgelegt und so wurden Figuren (in der Fachsprache des Graffiti Character)für Meerschweinchenkäfige, Kommoden, Warnschilder und auch Mofas entworfen.

Heide Kuhn

Mehr Graffitis gibt es in der Galerie...

Alles begann mit einer Ausstellung der Marburger Künstlerin Anke Koch-Röttering, im August, im Marburger Stadtverordnetensitzungssaal. Dort stellte sie unter anderem Bilder zu einem neuen Kinderbuch „Fred der Frosch, und eine Schule für alle“ aus.

Das Buch handelt von vielen verschiedenen Tieren, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die alle gemeinsam eine Schule besuchen, sich gegenseitig helfen und voneinander profitieren.

Nach der Ausstellung stellten die Schüler der Klasse 6bF fest, dass es auch bei ihnen viele verschiedene Kinder mit verschiedenen Stärken gibt und der Entschluss war schnell gefasst, gemeinsam ein Bild „EvB-Eine Schule für alle“ zu gestalten.

Sie überlegten sich, welche Tiere zu ihnen passen und stellten in verschiedenen Techniken, wie der Monotypie und der Decalcomanie, Bilder ihrer Lieblingstiere her.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Künstlerin im Unterricht, wo Frau Koch- Röttering den Kindern die Technik der Monotypie, die sie häufig in ihren eigenen Werken verwendet, erklärte und gemeinsam mit ihnen eigene Monotypien erstellte.

Zum Schluss gestalteten die Schüler dann in Gruppen den Hintergrund und bestückten dann zusammen das 3 x 2,10m große Werk mit ihren Ergebnissen einem Gemeinschaftsbaum und natürlich der Schule. Der letzte Kraftakt, der natürlich auch gemeinsam gemeistert wurde, war der Transport und das Anbringen des Riesenbildes, das nun im Foyer der Schule zu bewundern ist.

Cardillo

 

Zur Zeit arbeitet die Ästhetikklasse 5bF an einem Eulenprojekt. Die Schüler sammeln in einer Eulenmappe Informationen und Abbildungen über Eulen und malen selbst Eulen in verschiedenen Techniken. Als erste plastische Vorübung haben sie Fantasieeulen aus Toilettenpapierrollen hergestellt, um nun große Eulen aus Pappmacheé zu bauen, denen sie eigene Namen gegeben haben. Diese sind in einer Ausstellung im Foyer zu bewundern.

Weitere Eulenprojekte stehen noch aus und werden in Kürze hier präsentiert.

P. Cardillo

Die Klasse 6a der EvB beschäftigte sich zu Beginn des Schuljahrs im GL-Unterricht mit dem Thema Steinzeit. Neben den Besonderheiten der Alt- Mittel- und Jungsteinzeit wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunstunterricht besonderes Augenmerk auf die eindrucksvollen Höhlenmalereien gelegt, die teilweise noch heute in den Höhlen Spaniens und Frankreichs bewundert werden können.

Die spannende Reise der Schülerinnen und Schüler in die Kunst der Steinzeit wurde vom Klassenlehrer gemeinsam mit der Schulpraktikantin Linda Dickert (Uni Marburg, Kunst und Ethik) vorbereitet und durchgeführt. Durch kundige Unterstützung des Fachbereichs Chemie konnte die Klasse auch verschiedene Naturfarben, wie sie auf den Höhlenbildern verwendet wurden, selber herstellen. Schöner Nebeneffekt: Die Bilder sahen nicht nur gut aus, sondern sie rochen auch gut...

Bei den Motiven auf den Bildern orientierten sich Steinzeitkünstler der 6. Klasse an den schon in der Steinzeit dargestellten Jagdszenen und steinzeitlichen Tieren. Allerdings schlichen sich hier und da auch Motive der Gegenwart ein – lebendige Steinzeit!

Nach der Bemalung der Kartons wurden im Werkraum noch adäquate Rahmen erstellt, auf die die Kunstwerke aufgespannt und beim Förderstufenfest den Eltern und Gästen präsentiert wurden.

M. Brauer

Weitere Fotos vom Projekt gibt es in der Galerie...

Die Klasse 5aF beschäftigte sich im Kunstunterricht des 2. Halbjahrs 2011/12 mit dem spanischen Künstler Joan Miró (1893 - 1983). Miró war Zeit seines Lebens von der Art und Weise begeistert, wie Kinder malen. Er sammelte die Bilder seiner eigenen Kinder uns ließ sich von ihnen zu seinen Arbeiten inspirieren.

Seine Traumbilder (Surrealismus) bieten viele Zugangsmöglichkeiten für Kinder, sich mit seiner Bildsprache auseinanderzusetzen und selber mit Pinsel und Farbe aktiv zu werden.

Die Schülerinnen und Schüler der 5aF wählten Mirós "Karneval des Harlekins" aus, um gemeinsam eine vergrößerte Kopie anzufertigen. Das Original entstand in den Jahren 1924/25 (Öl auf Leinwand) und hat die Maße 66 cm x 90,5 cm. Die im Unterricht angefertigte Kopie hat die Maße 1,90 m x 3,00 m. Das Bild hängt im Foyer der EvB.

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„Jeder Mensch ist ein Künstler“ sagte einmal einer der berühmtesten deutschen Plastiker des 20.Jahrhunderts, Joseph Beuys.

Das Schöpferische im Menschen anzuregen und zu entfalten war sein Anliegen.

 

Im Kunstunterricht sollen die Kinder und Jugendlichen ihre schöpferischen Fähigkeiten entdecken und lernen ihre Wünsche, Vorstellungen und Phantasien produktiv zu entfalten.

Damit sie sich ihr eigenes Bild von der Wirklichkeit machen können, setzen sie sich im Kunstunterricht sowohl mit bedeutenden Werken der Kunstgeschichte als auch mit zeitgeschichtlichen Einflüssen auf die bildende Kunst auseinander. Darüber hinaus werden sie angeleitet ihre eigenen gestalterischen Fähigkeiten zu entfalten, künstlerische Mittel und Verfahren zu erproben und einen individuellen künstlerischen Ausdruck zu erlangen.

 Vorwiegend findet der Kunstunterricht in allen Jahrgängen im Klassenverband statt.

Die Schülerergebnisse werden regelmäßig in den Gängen und im Foyer der Schule ausgestellt. Zu besonderen Anlässen, wie der Präsentation der Projektwoche, dem „Tag der offenen Tür“ und verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, kann man sie auch in der Mediathek des Turnergartens besichtigen.

Darüber hinaus können die Schüler und Schülerinnen sich in Wahlpflichtkurse, wie in die WP8 – Kunstwerkstatt, einwählen. Auch in der Projektwoche werden zahlreiche Kunstprojekte angeboten und in der zehnten Klasse veranstalten wir jährlich einen kulturellen Abend, an dem wir ein Musical aufführen. Hier können sich die Jugendlichen zwischen der Teilnahme am Chor, der Band, dem Tanz, dem Theater oder dem Bau von Kulissen und der Herstellung von Kostümen und Veranstaltungsplakaten entscheiden.

   

Aktuelle Beiträge

Fortbildung Schulsanitäter

Am Sa. 10.11.2018 kammen die Schulsanitäter wieder zu einer ihrer vierteljährigen Fortbildungen in der Schule zusammen.

In fröhlicher Runde wurden fleißig die Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt und in verschiedenen Fallbeispielen für die Praxis geübt.

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S. Rautenberg

 

 

Juniorwahlen an der EvB

IMG 20181026 104231Emil-von-Behring-Schule simuliert Landtagswahlen

Im Rahmen der „Juniorwahlen“ konnten die Schüler der EvB einmal unter realen Bedingungen eine Wahl selbst mitmachen. Die 9cR hat die Wahl gemeinsam mit ihrem Politik-Lehrer, Herr Becker, vorbereitet und als Wahlvorstand durchgeführt. „Es lief super, weil sich die Schüler gut in die Regeln und Gesetze eingearbeitet haben“, so Herr Becker. „Sie sind an den Aufgaben gewachsen“, resümierte der vom Projekt begeisterte Lehrer weiter. Nahezu alle Schüler der Klasse 9cR habe man ein deutlich gesteigertes Interesse am Thema „Wahlen“ anmerken können.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Das ist die Simulation einer Wahl (hier: die Landtagswahl in Hessen). Sie hat eine sehr reale Aufmachung, die deutlich dazu beiträgt, dass die Schüler einen sehr guten Einblick in eine Wahl bekommen. Alle Elemente einer ordentlichen Wahl werden dabei nachgestellt: Im Wahllokal erwartete die Wähler das reale Setting mit Wahlkabine, Wahlurne, Wahlvorstand und allerhand Infoplakaten und Hinweisen. Die Stimmzettel sind quasi originalgetreue Nachbildungen mitsamt allen Direktkandidaten für den Kreis. Alle Schüler erhielten im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung und wurden eingeladen. Um schließlich zu wählen, musste diese vorgelegt werden. Der Wahlvorstand verfügt wie bei der „richtigen“ Wahl auch über ein Wählerverzeichnis, in dem sie die Wähler abhaken. Schlussendlich ist das ganze Setting wie bei einer offiziellen Wahl.

Was bringt das? Es zählt ja nicht wirklich, oder?

„Fachlich gesehen“, so Herr Becker, „wird hier quasi politisches Handel direkt gelernt. Schließlich lernen die Schüler, was Demokratie ausmacht.“ Auch im Unterricht wird durch die Juniorwahl die Sinnhaftigkeit des Themas "Wahlen" gehörig gesteigert. Die Schüler wollten wissen, welche Parteien sie wählen können, wofür die Parteien stehen und vor allem wie alles funktioniert.IMG 20181026 123447

Die Nachbereitung ist nicht unbedeutend. Die Schüler können das Ergebnis ihrer eigenen Wahl im Unterricht analysieren und diskutieren. Eigene Wahlergebnisse bzw. die der Mitschüler sind in gewisser Weise interessanter als die echten. Fachlich ergibt sich aber kein Unterschied, denn es werden ebenso mögliche Koalitionen oder Mehrheiten diskutiert. Auch Überraschungen oder Eigenheiten der Juniorwahl können besprochen werden. Letztlich könnte auch die Frage interessieren, warum die Juniorwahl anders ausfiel als die echte Landtagswahl. Für die Schüler gewinnt das Thema so erheblich an Relevanz.

Die 9cR hat sogar Extraschichten für die Wahl geschoben und ist nach der Schule freiwillig zum Auszählen der Wahl geblieben. „Die Motivation der Klasse hat mich auch mitgerissen und so macht die Arbeit auch Spaß, selbst wenn man damit drei bis vier Nachmittage beschäftigt ist“, resümiert Projektleiter, Herr Becker.

 

 

 

IMG 20181026 104208IMG 20181026 131952Juniorwahlen 01Juniorwahlen 02

 

Reise in die Steinzeit

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Wir, die Klasse 6a der Emil-von-Behring-Schule, haben einen Tag in Roßberg verbracht und dort wie die Steinzeitmenschen gelebt. Wir haben Hütten gebaut, Essen zubereitet, Werkzeuge und Gefäße hergestellt und natürlich Feuer gemacht.

Beim Hüttenbau haben wir zunächst einen geschützten Platz im Wald gesucht. Mit langen Ästen haben wir ein Gerüst gebaut und dann mit anderen Stöcken und Ästen eine Hütte gebaut. Den Boden haben wir mit Tannenzweigen gefegt. Sogar eine Feuerstelle mit richtigem Feuer haben wir uns gemacht.

Mit einem Mahlstein wurde von Hand Getreide zu Mehl gemahlen. Daraus konnten wir mit Wasser, Öl, Kräutern und Salz einen Teig kneten. Als die Feuermacher endlich ein Feuer entfacht hatten, konnten wir leckere kleine Knäckebrote auf den heißen Steinen backen.

Die Töpfer-Gruppe hat aus Ton Gefäße für Kerzen modelliert. Als Wachs haben wir Tierfett genommen und ein Bindfaden war der Kerzendocht. Den Ton haben wir vom Bach geholt. Das war ganz normaler, ein bisschen bröckeliger Matsch.

Natürlich gab es auch Werkzeuge. Die Werkzeugmacher haben Steine geschliffen und zu Äxten an Stöcke gebunden. Auch Pfeil und Bogen wurden hergestellt.

Das war ein toller Tag. Zum Glück hat auch die Sonne etwas geschienen, sonst hätten wir ganz schön gefroren. Das Leben in der Steinzeit war bestimmt sehr anstrengend und Handys hatten die auch nicht!

Alina, Asya und Ashley aus der Klasse 6a

 

Weitere Bilder von der Reise in die Steinzeit gibt es in der Galerie...

 

 

Klassentreffen ehemaliger Grundschüler am 15.09.2018

Busch 01Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.

Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.

Busch 02

 

„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge

Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.

Gabriele Busch

 

 

Sprachreise der EvB nach Bournemouth/England 14.09 - 23.09.2018

UNADJUSTEDNONRAW thumb 1fb1Am 14.09. starteten die 72 Englandfahrer aus den Klassen 8H, 9 und 10 auf die zehntätige Reise nach England, der Heimat von Queen Elizabeth II., Yorkshire Pudding, 5-Uhr-Tee und des berühmten Marineadmirals und Nationalhelden Lord Nelson.

Wir starteten an einem Freitagabend voller Vorfreude, Aufregung und nach einem herzlichen Abschied von den Familien mit unserem nagelneuen Reisebus und vier Begleitern auf die erste Etappe unserer Reise.

Nach einer nächtlichen Busfahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich setzten wir per Fähre von Calais nach Dover, der Stadt mit den berühmten weissen Kreidefelsen, über. Am Samstagmorgen kamen wir dann müde von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf die Gastfamilien, in Bournemouth an. Dann ging es zu den Gastfamilien und der Rest des Tages diente zum Kennenlernen und Erholen.

An einigen Tagen gab es vormittags in kleinen Neigungsgruppen Unterricht in der Cavendish School of Englishvon englischen Lehrern und nachmittags Ausflüge. An anderen Tagen gab es dagegen Ganztagsausflüge.

Bereits am Sonntagmorgen ging es dann gleich richtig los und wir machten per Boot eine Tour von Poole nach Swanage. Auf der Strecke liegt neben Poole Harbour auch die Millionaires Row, ein Ort der Reichen und Schönen Englands, an welchem sich Villa an Villa am tollen Sandstrand reiht. Das Highlight der Überfahrt waren aber die Old Harry Rocks, riesige Kreidefelssäulen im Meer. An der Südküste Englands stehen oft Palmen an den Stränden und auch wir konnten uns über gutes, warmes Wetter mit viel Sonnenschein und einer leichten Brise freuen.

Nach einer Wanderung in Swanage bestiegen wir eine historisch akkurate, restaurierte Dampflokomotive und fuhren durch die malerischen Täler der südenglischen Küstenlandschaft nach Weymouth.

Hier konnte man sich bei Fish’n’Chips stärken, die Strandpromenade mit ihren vielen Buden entlang gehen oder einfach durch die Einkaufszone schlendern. Von Weymouth ging es zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer, durch den die Wellen brechen und der Einigen sicher aus Filmen wie beispielsweise Pirates of the Caribbean bekannt ist.

Am Dienstag ging es in die Weltstadt London und dort erlebten wir so einiges.

Nach einer kleinen Tour durch das Zentrum der Stadt, vom Trafalgar Square mit der großen Säule, auf welcher Lord Nelson thront, über Big Ben und die London Horse Guards, der königlichen Wache, ging es durch den St. James Park direkt zum Buckingham Palace, der gewaltigen Hauptstadtresidenz der Queen. Nach einer mehrstündigen Freizeit und einem akuten Shoppinganfall in den Einkaufsmeilen Regent und Oxford Street ging es mächtig windig zu, denn wir unternahmen eine spektakuläre Bootstour auf der Themse. Anblicke die man selten sieht boten sich uns und die hervorragend aufgelegte Guide unterhielt mit zahlreichen interessanten, vor allem aber sehr lustigen Anekdoten über ihre Stadt.

Zum Abschluss des Tages genossen wir den Ausblick vom London Eye über die stetig wachsende Metropole, wobei einige SchülerInnen ihre Höhenangst mutig überwanden und danach bemerkten dass es gar nicht schlimm war sondern total lohnenswert. Und als wäre das nicht genug hatte sogar ein weltberühmter Superstar seinen Auftritt, denn Justin Bieber hatte dieselbe Idee wie wir und war ebenfalls auf dem London Eye. Einige mutige Schüler riskierten für ein Foto sogar den strengen Blick der Bodyguards.

In Salisbury sahen wir die berühmte Kathedrale, welche unter anderem die Magna Charta beherbergt. Immer begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir außerdem das mysteriöse Stonehenge und erkundigten uns im angeschlossenen, digitalen Museum über die neuesten Funde der Wissenschaftler. Portsmouth bot mit der HMS Victory, dem Flaggschiff von Lord Nelson, einem großen Outlet-Center sowie einer tollen Tour durch den Hafen und die alten Wehranlagen ebenfalls reichlich Abwechslung.

In Windsor und Schloss Windsor waren wir auf den Spuren der königlichen Familie. Wir besuchten das fast tausend Jahre alte Schloss mit seinen prunkvollen Räumen, das, wie kaum ein zweites auf der ganzen Welt, ohne Unterbrechung, bis heute königliche Residenz ist. Unsere Führung brachte uns auch in die St. George’s Chapel innerhalb der Schlossmauern, in der erst im Mai Prince Harry und Meghan Markle geheiratet hatten und in der sich die Queen an jedem Tag ihrer Anwesenheit auf Schloss Windsor für eine halbe Stunde zum Gebet zurückzieht.

Neben all diesen Dingen blieb auch noch reichlich Zeit in Bournemouth und die SchülerInnen konnten sich und auch die Begleiter noch besser kennenlernen.

Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien brachen wir nach 9 Tagen ein wenig wehmütig wieder Richtung Heimat auf. Die gelungene Reise hat den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele von ihnen gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazulernen konnten. 

Christian Benda, Englischlehrer EvB

Mehr Bilder von der Exkursion gibt es in der Galerie...

 

Mit der Flut steigen alle Schiffe – so kann individuelle Förderung gelingen!

Churer ModellDie Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, ist eine Kernaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer an der Emil von Behring-Schule. Das Kollegium der Schule nimmt den Auftrag, alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, bewusst war. Dies ist mit einem Einheitsunterricht nur schwer zu erreichen. Auch sehr guten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sprengt oft den Anspruch und die Kapazität der Lehrpersonen.
Das Kollegium der Emil – von – Behring – Schule hat sich deshalb im Schuljahr 2017/18 intensiv mit der Frage der Heterogenität und einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
Auf der Suche und in der Diskussion um binnendifferenzierende Konzepte, wurde unter anderen an einem pädagogischen Tag im April 2018 das Churer Modell vorgestellt.
Das binnendifferenzieren der Unterrichtsmodell lässt sich in folgenden Bereichen skizzieren:
 
1. Das Klassenzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Tafel ist nicht mehr der zentrale Ort im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Gemeinschaftliche Aktivitäten stellen einen wichtigen Ausgleich zur Individualisierung dar.
2. Die Einführungen und die Bekanntgabe des Unterrichtsgeschehens erfolgen vorwiegend im Kreis und werden kurz gehalten (in der Regel maximal 15 Minuten), um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und die Zeit für die Lernbegleitung und -beratung durch die Lehrer zu gewinnen.
3. Die Schülerinnen und Schüler können in der Regel aus Lernangeboten auf verschiedenen Niveaus zum Thema auswählen.
4. Die unterrichtenden Lehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Lernen (Reflexionen mit der ganzen Klasse und mit Einzelnen).
5. Beim binnendifferenzierten Unterrichten wird die Unterschiedlichkeit der Lernenden, einschließlich ihres Vorwissens, akzeptiert.
6. Die Lehrer sind bereit, Kontrolle und Verantwortung für das Lernen zunehmend an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben.
7. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Jede Lerneinheit wird mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
8. Alles was sich im bisherigen Unterricht bewährt hat, wird in die neue Form übertragen. Dies trifft insbesondere auch auf die Klassenführung zu: die Lehrperson agiert, mischt sich ein, steuert stets Erwartungen an die Klasse als Gruppe und an die Lernenden individuell.
(Merkmale des Churer Modells)
 
Das Churer Modell ist ein Praxisprojekt, das in unserem 5. Jahrgang in allen Klassen umgesetzt wird.
Wir erleben schon nach wenigen Wochen, die Zunahme der Lernbereitschaft, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bessere Motivation unserer Schülerinnen und Schüler.
 
K. Schäfer
 
 

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 15.11.2018 die Möglichkeit, Einblicke in das Churer Modell an der Emil-von-Behring-Schule zu bekommen.

Unterrichtsbesuche: 9:50-11:20 Uhr

Informationsveranstaltung: 19:00 „Das Churer Modell im Konzept der Emil-von-Behring-Schule“, Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern informieren.

 

 

Was macht eigentlich die Grundschulband?

Grundschulband kleinDie Grundschulband ist ein Musikprojekt mit Schülerinnen und Schülernder Jahrgangstufen 1-4, die mit Werner Eismann ein Bandprojekt durchführen.Die kleinen Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger treffen sich regelmäßigjeden Montag zu Proben. In Laufe der letzten 5 Jahre haben die Kinder 5 CDs mitselbst geschriebenen Texten und Musik veröffentlicht.Ziel ist es, mit den Kindern selbst gemachte Lieder in einer Band zu spielen,sich mit den einzelnen Instrumenten zu beschäftigen, zu erleben, wie Musik entsteht.Es wird gezeigt, wie die Arbeit in einem Tonstudio funktioniert und wie das Zusammenspielder einzelnen Instrumente ein Ganzes ergibt.Rhythmik, Harmonie, lernen zu Hören, aufeinander zu achten und so gemeinsam MusikIst ein wichtiger pädagogischer Inhalt.Musik machen ist Spaß miteinander haben.
 
Werner Eismann

 

  

 

 

 

 

Sprachenzertifikate Englisch

Sprachzertifikate EvBIn einer kleinen Feierstunde überreichte Frau Maggio die Sprachenzertifikate Telc in Englisch. Sieben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 hatten sich am Ende des letzten Schuljahrs der international gültigen Prüfung unterzogen. Alle Teilnehmer haben die Prüfung auf dem Niveau A2/B1 mit großem Erfolg bestanden, teilweise sogar mit voller Punktzahl. Bereits seit mehreren Jahren führt die EvB die Telc-Sprachenprüfungen in Kooperation mit der Volkshochschule Marburg durch. Die Prüfungsvorbereitung und Organisation lag in diesem Jahr in den Händen von Frau Maggio.

Alle Prüfungsteilnehmern, mittlerweile bekanntlich ehemalige Schülerinnen und Schüler unsere Schule, die nicht durch Krankheit oder beruflich verhindert waren, kamen gerne zu der kleinen Feierstunde, in der nicht nur über die bestandene Prüfung gesprochen wurde, sondern auch über die zurückliegende Schulzeit und die Zukunft der jungen Frauen und Männer.

G. Schiebl

 

 

Gut gekämpft und Soll erfüllt

FußballAG SeptBei den diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaften auf dem Gelände des Gassmann Stadions am 5.9.2018 erreichte unser Team der Fußball AG den dritten Platz.

Dabei musste sich unsere Mannschaft mit den Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien auseinandersetzen.

Im ersten Spiel verloren wir gegen den späteren Sieger des Turniers der Elisabethschule ganz knapp mit 1:0. Dabei hatte unser Team noch in der letzten Minute des Spiels die große Chance zum Ausgleich.

Nach einem klaren Sieg 3:0 Sieg über die Mannschaft des Philippinums setzte es gegen die Steinmühle eine klare und auch verdiente 0:3 Niederlage.

Im letzten Spiel wurden bei hohen Temperaturen letzte Kräfte aktiviert und durch ein 3:2 gegen die Martin –Luther-Schule Platz 3 erkämpft.

Coach Rainer Berghöfer dankt allen Spielern, die die Fußball AG gut repräsentiert haben, insbesondere den beiden herausragenden Abwehrspielern Steve Deutsch und Robin Herbener sowie unserem Neuling und Youngster Alessandro Sailis, der sich überragend in das Team hineingespielt hat.

R. Berghöfer

 

 

   
© M. Brauer