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Busch 01Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.

Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.

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„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge

Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.

Gabriele Busch

 

 

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Mehr Bilder von der Entlassfeier gibt es in der Galerie...

 

 

lesezeichen kl

Anlässlich des Welttags des Buches, der jährlich am 23.April gefeiert wird, besuchte die Klasse 5a der Emil-von-Behring-Schule die Buchhandlung „Lesezeichen“.

Über die „Stiftung Lesen“ hatten alle Schüler und Schülerinnen einen Buch-Gutschein erhalten, den es jetzt einzulösen galt.

Die Mitarbeiterin der Buchhandlung, Frau Altfeld, begrüßte uns freundlich und nach einer kurzen, aber sehr informativen Erklärung über die Bedeutung des „Welttags des Buches“ teilte sie uns mit, dass wir unsere Gutscheine gerne bei ihr einlösen dürfen, aber - „Ohne Fleiß, kein Preis!“ – zuvor an einer Schnitzeljagd teilnehmen müssten. Begeistert stimmten wir zu.

Schnell waren die Rätselstationen gefunden und in gemeinsamer Arbeit gelöst. Damit gab es jetzt noch für alle die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Der 1. Preis ist eine Reise in den Erlebnispark Rust. (Hoffentlich gewinnt ein/e Schüler/in unserer Klasse.)

Es blieb dann noch Zeit, den Buchladen genauer zu erkunden und Frau Altfeld beantwortete geduldig alle unsere Fragen.

Abschließend erhielten alle das Buch „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ geschenkt.

P. Bauschke

 

 

 

IMG 7301Am 12. April bekam die EvB Besuch von Herrn Schanze aus dem Haunetal, das ist im Landkreis Hersfeld/Rotenburg. Herr Schanze hat einen besonderen Beruf. Er hegt und züchtet Greifvögel, mit denen er sogar auf die Jagd gehen kann.

Damit sich die Schülerinnen und Schüler der EvB das richtig vorstellen können, hat Falkner Schanze drei seiner Jagdvögel mitgebracht. Der kleinste war der Wanderfalke Maverik. Maverik ist klein aber schnell. Im Sturzflug erreicht er Geschwindigkeiten über 350 km/h. Die größte Flügelspannweite von fast 1,5 m hatte das Rotmilanweibchen Lucia. Rotmilane werden oft auch als Gabelweihen bezeichnet. Das liegt an ihren tief gegabelten Schwanz, erklärte Herr Schanze. Den größten Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler machte Uhu Pimpf. Obwohl Pimpf der größte Vogel der aus dem Haunetal angereisten Vögle war, muss er sich mit dem Namen Pimpf begnügen. Das liegt daran, dass sein Uhuweibchen noch 20 cm größer ist als er. Das ist bei Vögeln in der Regel so, dass die Weibchen größer und auch aggressiver sind als die Männchen.

Welche Tiere man mit den Vögeln jagen kann, zeigte Herr Schanze am Beispiel mitgebrachter Schädelknochen und Tierfelle. Rotmilan Lucia kann Füchse jagen und Uhu Pimpf nimmt es sogar mit einem Dachs auf. Mit seinem Steinadler Zeuss, der eine Flügelspannweite von über 2m hat, aber leider an diesem Tag leider zu Hause bleiben musste, können sogar Rehe und Hirsche gejagt werden.

Ganz entscheidend für den Jagderfolg der Greifvögel sind ihre extrem starken Krallen. Je nach Größe können die die Vögel eine Kraft entwickeln, die dem Druck mehrer 100 kg bis zu einer Tonne Gewicht entspricht. Damit zertrümmern sie die Schädel Ihrer Opfer,  die dann sofort wehrlos sind. Wanderfalke Maverik gleicht seine nicht so große Kraft in den Krallen dadurch aus, dass er seine Beute im Flug erwischt. Er stürzt sich mit über 300 km/h in den Rücken seiner überraschten Beute und schlägt dort wie eine Gewehrkugel ein. 

Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler, welch inniges Verhältnis zwischen Falkner Schanze und seinen Vögeln bestand. Sie gehorchten ihm aufs Wort und Herr Schanze konnte an winzigen Anzeichen ablesen, wass die Vögel als im nächsten Moment unternehmen würden. Einen ausgewachsenen Jagdvogel kann man nicht verkaufen, erklärte er. Jeder Vogel sucht sich in seinem Leben nur eine einzige Bezugsperson. Die Freundschaft zwischen einem Vogel und einem Menschen dauert ein ganzes Leben.

Natürlich ging es bei den Vorträgen, die Herr Schanze in der EvB hielt, nicht ständig ums Fressen und Gefressen werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten auch häufig lachen. Beispielsweise konnte Uhu Pimpf mit seinen riesigen Augen unentwegt in eine Richtung starren, während Herr Schänze seinen Unterkörper um 270° hin und her drehte. Das können sie, weil Eulen 14 Halswirbel besitzen, hingegen Säugetiere, bzw. Menschen nur über sieben Halswirbel verfügen, erklärte Schanze.

Falkner Schanze hielt insgesamt vier Vorträge vor den Schülerinnen  und Schülern  der EvB. "So schnell wie beim Falkner müssten die anderen Stunden auch mal vorübergehen!", fasste ein Schüler der 6. Klasse den den gelungenen Vormittag zusammen. 

Mehr Bilder von der Veranstaltung gibt es in der Galerie...

 M. Brauer

 

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Die hessischen Justiz- und Kultusministerien hatten vor den Herbstferien die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, ein maximal fünfminütiges Video zum Umgang mit Respekt in ihrem Alltag zu erstellen.

Die Klasse 7bH der Emil-von-Behring-Schule stellte sich dieser Aufgabe und produzierte in wenigen Wochen einen entsprechenden Beitrag. Die Klasse erarbeitete das Video nahezu komplett selbstständig. Ihr Lehrer Axel Herbst ünterstützte sie dabei lediglich bei der Organisation und am Schnittplatz.

Zunächst galt es, sich auf eine Idee zu einigen, anschließend mussten Rollen und Aufgaben vor und hinter der Kamera verteilt, das Drehmaterial gesichtet und abschließend am Computer geschnitten werden. Alle diese Aufgaben erledigte die Klasse im Alleingang. Elle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen.

Das Video wurde nach intensiver Arbeit rechtzeitig einen Tag vor Einsendeschluss fertig. Es folgten spannende Wochen des Wartens und schließlich Ende Oktober erreichte die Klasse die Information, dass ihr Video es unter die 15 Gewinnerbeiträge geschafft hatte.

Der Lohn ihres Engagements war eine Einladung nach Wiesbaden zur Preisverleihung, in dessen Verlauf eine symbolische Scheckübergabe (200,-- Euro für die Klassenkasse) stattfand.

Hier ist der Film zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Yif2qGdhN-M

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Liebe Eltern, liebe Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,

Schule funktioniert wie ein mechanisches Uhrwerk:

Das 1. Zahnrad ist das Schulleitungsteam. Es ist bemüht Ideen zu entwickeln und zu planen, aber wirklich arbeitsfähig ist es alleine nicht.

Daher gibt es ein 2. Zahnrad – die Lehrkräfte. Sie sind hoch motiviert und engagiert, aber auch diese 2 zusammen bewirken nichts.

Sie brauchen Zahnrad Nr. 3 – die Schülerinnen und Schüler, die lernen möchten, Fragen stellen und neugierig sind.

Jetzt funktioniert das kleine Uhrwerk.

Aber wie so oft gibt es Dinge in einfacher oder sehr komplexer Ausprägung.

Es gibt noch ein 4. Zahnrad – die Elternschaft, die nur das Beste für die Kinder möchte und die die Lehrkräfte und Schulleitung beobachtet.

Natürlich legen wir alle Wert darauf, dass unser kleines Uhrwerk auch gut und präzise funktioniert.

Dafür gibt es die manchmal so unscheinbar wirkenden Stellschrauben – die Damen aus dem Sekretariat, der Hausmeister, die Betreuungskräfte am Nachmittag und „das Ohr der Schule“ unsre Sozialpädagogin.

Und zu guter Letzt haben wir auch eine Stellschraube für die Feinjustierung – den Schulleiter. Er sorgt dafür, dass alle Rädchen perfekt zusammenarbeiten und dabei noch diverse Vorschriften eingehalten werden.

Jetzt haben wir das Uhrwerk Emil-von-Behring-Schule.

Seit 8 Jahren bin ich nun Teil dieses Uhrwerk. In all dieser Zeit ist dieses kleine feine Zusammenspiel unterschiedlichster Rädchen nie stehengeblieben. Es tickte weiter als Herr Range in den wohlverdienten Ruhestand ging, es geriet nicht aus dem Takt, als die Feinjustierung immer nur zeitlich begrenzt und immer wieder anders besetzt wurde, es arbeitet weiter während ihr, liebe Schülerinnen und Schüler von der Schule geht und neue kleine Kinder hier beginnen.

Dieser feine Mechanismus hat Projekte geschaffen:

z.B. die Oper Dido und Äneas, das Babyprojekt, die Schulsanitäter, Schuby und andere Klassenfahrten, die England-Sprachreise, das Abschluß-Musical, Bläser- und Sportklassen, Ruderer, Fußballmannschaften, Weihnachtsmarktstände und Weihnachtsfeiern, die Schülerfirma und dabei ist es nun schon mehr als 60 Jahre alt !!

Trotz seines Alters entwickelt es sich weiter, hat neue Ideen und renoviert bzw. saniert ab und an sein Gehäuse: neue Klassenräume mit modernen Tafeln, Umbau des ehemaligen Turnergartens zur Mediathek, die Außenflächen.

Aber wieso funktioniert diese Uhrwerk so beinahe reibungslos ?

Es funktioniert nur, weil diese Schule ein wirklich hoch engagiertes Schulleitungsteam hat, weil sie über Lehrkräfte verfügt, die nicht nur von 8 Uhr bis 14 Uhr Unterricht machen, sondern ihre Freizeit auch damit verbringen, ihre jeweils ganz persönlichen besonderen Fähigkeiten mit in das Uhrwerk einfließen zu lassen.

Es funktioniert zudem, weil die EvB eine interessierte Elternschaft hat von der Grundschule bis hoch zu den Abschlußklassen und es funktioniert auch wegen euch, liebe Schülerinnen und Schüler.

Meine Zeit in diesem Uhrwerk ist nun leider abgelaufen.

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen bedanken:

Bei den Eltern für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Bei dem Schulleiter und seinem Team, die Elternarbeit ganz toll fördern und auch fordern, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Bei den Lehrkräften, die mir Einblicke in ihre Welt und in die Welt der Schule gestattet haben, mit sehr viel Humor und Geduld und immer für Gespräche zur Verfügung standen.

Und zuletzt auch bei diesem Jahrgang von Schülerinnen und Schülern und ganz besonders bei der 10c – das, was ihr mir gezeigt habt besonders in der Zeit seit Februar, sagt mir, dass wir Erwachsenen Jugend nicht so abwertend beurteilen dürfen, wie es immer wieder passiert mit dem Spruch „Ach, die Jugend von heute...“ - ihr, dieser Jahrgang hat es verdient als „zauberhaft“ bezeichnet zu werden.

Meine abschließende Bitte an Sie alle:

Lassen Sie das Uhrwerk Emil-von-Behring-Schule so weiter ticken.

Danke schön.

IMG 5420Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Emil-von-Behring-Schule anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“ ein kleines Konzert in der Mediathek, dem ehemaligen Turnergarten.

Der Marburger Turnergarten gehört zu einer der vielen Marburger Örtlichkeiten, die anlässlich des Museumstags ihre Pforten für interessierte Besucher öffnen.

Tatsächlich hatten sich auch über die Eltern der Chorsängerinnen und Sänger hinaus einige Besucher und Gäste im Turnergarten eingefunden und ließen sich von Michaela Haas – ihres Zeichens Kunsthistorikerin und Leiterin der Schulmediathek – die Geschichte des Turnergartens erklären. Es folgte eine Führung durch das 2011 grundsanierte Gebäude mit seinem großen Saal, dem Balkonsaal und der historischen Kegelbahn im Keller.

Eindruck machte vor allem eine Parkettplanke des ursprünglichen Bodenbelags, die bei der Restaurierung gefunden wurde und neben anderen handschriftlichen Notizen den damaligen Stundenlohn der Handwerker mit der beigefügten Bemerkung: „Hungerlohn!“ erwähnt.

Nach dem Rundgang durchs Gebäude wurden alle Gäste zu einem kleinen Konzert eingeladen. Schüler und Lehrer wechselten sich dabei ab. Aufgeführt wurden Teile des bereits im vergangenen Schuljahrs konzertierten Luther-Musicals unter der Leitung von Musiklehrer Gerd Schiebl. Johannes Becker (Gießen) und Michael Brauer musizierten drei Lieder von Hugo Wolf nach Gedichten von Mörike. Außerdem gab es noch Schuberts „Auf dem Strom“ in der Besetzung Klavier (Becker), Cello (Schiebl) und Gesang (Brauer) zu hören.

Kaffee und Gebäck rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Sicherlich wird es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art am "Tag des offenen Denkmals" sein. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein kleines Konzert für die interessierte Öffentlichkeit geplant, um sich das sicherlich schönste Gebäude der EvB von innen ansehen zu können.

M. Brauer

Mehr Bilder vom Konzert gibt es in der Galerie...

Ankündigung2017

Tanz1Im laufenden Schuljahr bietet die EvB erstmalig einen Tanzkurs für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen an. In Kooperation mit der Marburger Tanzfabrik Seidel lies sich dieses Projekt schließlich realisieren und entpuppte sich schnell als der Renner unter den Kursen im Angebot für die 10er.

Der Kurs findet regelmäßig am Dienstag Nachmittag statt und ist auf 40 Doppelstunden angelegt. „Das ist ein schönes Zeit-Budget, da können wir richtig viel schaffen!“ freut sich Tobias (Tobi) Stoyanov, der es sich als Inhaber der Tanzschule nicht nehmen lässt, diesen Kurs selber zu unterrichten.

Ihm zur Seite steht Lehrerin Cardillo, die selbst über Turniertanzerfahrung verfügt und die organisatorischen Aspekte des Kurse im Auge behält.

Getanzt wird in der Mediathek der EvB, dem ehemaligen Marburger Turnergarten. Mit seinem seit der Grundsanierung 2010/11 erneuerten Eichenparkettboden und dem hohen, lichten Raum hat dieser Saal sicherlich das Potenzial Marburgs Top-Tanzlocation zu sein. Schön, dass durch diesen Kurs der Turnergarten wieder ein Stück weit an seine traditionelle Nutzung als beliebter Marburger Tanzsaal anknüpfen kann.

Neben den Standarttänzen sind heute besonders die lateinamerikanischen Tänze wie Salsa, Bachata und natürlich Tango Argentino beliebt. Das Tanzlehrer Tobi sich in diesen Tänzen wie zuhause fühlt, konnten die Schülerinnen und Schüler bereits im Schnupperkurs sehen und darin ist sicherlich auch der große Erfolg und die Beliebtheit des Kursangebots zu finden.Tanz2

Selbst Hip-Hop ist im Kursangebot vorgesehen. Dabei kann die Tanzschule auf einen professionellen Hip-Hopper (Samuel Jäger, zweifacher Sieger bei Deutschen Meisterschaften) aus dem Frankfurter Raum zurückgreifen, der zum Trainerteam der Marburger Tanzfabrik gehört.

Bei der Realisierung des Tanzangebotes an der EvB war neben dem Wunsch, ein neues attraktives Kursangebot zu schaffen, natürlich auch der Blick in Richtung kultureller Bildung der Schülerinnen und Schüler gerichtet.

„Klar, machen wir auch mindestens eine Einheit über Umgangsformen. Die jungen Leute fühlen sich einfach sicherer, wenn sie wissen, wie mach sich in der einen oder anderen Alltagssituation richtig verhält. Das macht denen nach meiner Erfahrung richtig Spaß!“ Tanzlehrer Tobi ist da ganz optimistisch und genauso motiviert, wie seine Tanzschülerinnen und Tanzschüler.

M. Brauer

 

 

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Mehr Bilder von der Entlassfeier gibt es in der Galerie...

 

 

j17 m03 t27 evb Pruefungs Plakate klein

In der Woche vor den Osterferien haben die mündlichen Prüfungen an der EvB begonnen. Von Montag bis Donnerstag finden jeweils nachmittags von 13.30 - 17.00 Uhr Prüfungen für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen statt. Nach den Osterferien (8. - 12. Mai 2017) werden noch die schriftlichen Prüfungen durchgeführt - dann haben des die Realschüler geschafft und alle Prüfungen hinter sich.

Viel Erfolg, ihr schafft das!!!

 

M. Brauer

 

 

 

 

 

IMG 4159Erfreulich viele große und kleine Besucher folgten der Einladung zu den Tagen der offenen Tür in die EvB. Beim Eröffnungsprogramm in der Mediathek waren alle Stühle voll besetzt und selbst die Stehplätze wurden knapp. Schulleiter Schäfer freute sich über den regen Besuch und lud Eltern und Schüler zu einem spannenden, interessanten und erlebnisreichen Nachmittag in der Schule ein. Das Eröffnungsprogramm wurde von der Bläserklasse, der Schulband und dem Schulchor gestaltet. Anschließend gab es zahlreiche Angebote, die die Vielfältigkeit des Schullebens an der EvB repräsentierten.

In zahlreichen Klassen- und Fachräumen stellten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse aus Unterricht, WP-Kursen und AGs vor und beantworteten bereitwillig die vielen Fragen, die an sie gerichtet wurden. Einen kleinen Eindruck von den Tagen der offenen Tür vermitteln die in der Galerie abgelegten Fotos.

M. Brauer

Nachtrag: Aufgrund der vielen Nachfragen bezüglich einer Kunstklasse - die eigentlich in diesem Jahr nicht eingeplant war - gibt es Überlegungen, evtl. doch einen Kunstschwerpunkt anzubieten. Der Informationsabend zu den Schwerpunkten findet im Mai statt.

 

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Schweinachten 01Wie erfolgreich die Sache ausgehen kann, wenn statt des erkrankten Weihnachtsmanns kurzfristig ein Schwein einspringen muss, führt der EvB-Förderstufenchor unter der Leitung von Gerd Schiebl beim diesjährigen Weihnachtskonzert vor.

Vorab gab es bereits Kostproben dieser charmanten Weihnachtsgesichte aus der Feder der Ritter Rost Erfinder Jörg Hilbert und Felix Janosa: Einige ausgewählte Lieder führte der Chor im Marburger Rathaus anläßlich der dortigen Krippenaustellung auf. Schließlich ist auch die EvB mit einem Exponat - einer Krippe, die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses 3D-Druck hergestellt haben - vertreten.Schweinachten 02

Anschließend wurde das ganze Weihnachtsstück noch einmal im Melanchthonhaus bei einer Weihnachtsfeier aufgeführt. Besonders beindruckte Fabian Lauer, 7a, der als Erzähler auftrat und die einzelnen Chorstücke souverän durch Vorlesen der Geschichte verband.

Zwischendurch erklangen Weihnachtslieder, die von jungen Cellisten vorgetragen wurden. 

Wer die Fröhliche Schweinacht an der EvB live erleben möchte, ist herzlich zum Förderstufenkonzert am Montag, den 19.12.2016 um 18.00 Uhr in die Mediathek (Turnergarten) der EvB eingeladen.

M. Brauer

 

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„Ich fühle mich wie Treibholz, das auf den Flüssen umherschwimmt. Wo sind Mama und Papa? Wie lange bleibe ich noch an der Oberfläche?“

Treibholzkinder – mit dieser Theatercollage, die sich mit dem Thema Flucht und Vertreibung beschäftigte, gastierten 10 Schülerinnen und Schüler der Emil – von – Behring – Schule in der Frankfurter Paulskirche. Sie bildeten damit den künstlerischen Programmpunkt der hessischen Landesfeier zum Volkstrauertag.

Durch die aktuelle Situation, aber auch durch familiäre Erfahrungen sind die Jugendlichen ganz individuell mit Flucht konfrontiert. Wie gingen Kinder und Jugendliche gestern und heute mit dieser Flucht um? Die Donauschwaben aus Ungarn standen in dieser Collage exemplarisch für Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten. Tagebuchauszüge von Anne Frank und Mosche Flinker zeigten ein düsteres Kapitel der Flucht und Vertreibung aus Deutschland, diese vermischten sich mit syrischen Gedichten von z.B. Najet Adouani. Die Gefühle Jugendlicher, egal wann und wo  Flucht und Vertreibung über sie hereinbrach, wurden von den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll dargestellt. Text und Inszenierung lagen in den Händen von Susanne Fey, die dabei von ihrem Mann musikalisch unterstützt wurde. Durch die Zusammenarbeit Feys mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Frankfurt gastierte bereits im September eine Wanderausstellung zum Thema „Flucht und Vertreibung“ in der Mediathek der EvB. Mit 10 interessierten Schülerinnen und Schülern wurde dann außerschulisch die Theatercollage eingeprobt und am vergangenen Sonntag in der Frankfurter Paulskirche auf die Bühne gebracht.

(Die Hessenschau berichtete). Für die 10 Schülerinnen und Schüler (Anna-Marie Engst, Hana Esmaeil, Komee Iteire, Sina Köhler, Noemi Piechottka, Aline Steinhauer, Chelsea Eschner, Kevin Rucker, Julia Klinge und Jonathan Esch) der 8. und 9. H/R Klassen war dies ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, besonders nach der positiven Resonanz der Gäste, den Vertretern des Landes und der Stadt Frankfurt.

Susanne Fey 

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IMG 3198Anlässlich des hessenweiten "Tag des offenen Denkmals" öffnete die Mediathek der EvB - ehmals Marburgs Turnergarten - für Besucher seine Tür. Die Leiterin der Mediathek, Michaela Haas, erläuterte den Besuchern die interessante Geschichte des Gebäudes von der ersten Erwähnungen 1860 bis heute.

Dass das liebevoll renovierte Gebäude nicht nur über einen wunderschönen Innenraum verfügt, sondern auch eine sehr gute Akustik erhalten hat, demonstrierten Johanna Haas, Justus Noll und Gerd Schiebl, die auf dem Flügel und Cello die Besucher mit Musik erfreuten.

M. Brauer

 

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Bereits zum zweiten Mal fand im historischen Turnergarten, der Mediathek der Emil-von-Behring-Schule eine musikalische Lesung in Kooperation mit dem Marburger Herder-Institut statt. Die Lübecker Sopranistin Martina Döring stellte die Komponistin Ella von Schultz-Adaiewsky vor.

Berühmte Komponistinnen lassen sich in der klassischen Musik an den fünf Fingern einer Hand abzählen. Umso erfreulicher ist es, das derzeit die in Sankt Petersburg geborene Ella Schultz sozusagen wiederentdeckt wird. Einige Manuskripte, der 1926 in Bonn verstorbenen Musikerin warten in der reichhaltigen Musiksammlung des Marburger Herder-Instituts darauf, zum Klingen zu kommen. Es ist noch keine zwei Jahre her, dass die Lübecker Sopranistin Martina Döring sich in die Lieder der außergewöhnlichen Frau verliebte. Ella Schultz wechselte ab und an ihren Namen, mit dem männlich klingenden Pseudonym E. Adaiewsky bezeichnete sie sich beispielweise, um in der von Männern dominierten Musikwelt anerkannt zu werden.

Martina Döring erzählte anrührend aus dem Leben und Wirken der Ella Schultz, lebendig wurde der Vortrag durch zahlreiche spätromantischen bis Impressionistischen Lieder, die sie mit dem famosen Rigaer Organisten und Pianisten Aivars Kalejs zu Gehör brachte. Hervorragend passten die Miniaturen für Klavier solo in das historische Ambiente des Turnergartens. Wieder einmal sehr gerne nutzte das Marburger Forschungs-Institut für mittel-ost-europäische Geschichte den. Eigentlich finden die Veranstaltungen in den eigenen Räumlichkeiten am Schlosspark statt, einen geeigneten Saal für musikalische Veranstaltungen hat das Institut aber nicht.

In der Pause sorgten vier Schüler einer neunten Klasse für Nachschub in den Saft-und Sektgläsern. So konnten die gut 60 Zuhörer, darunter die renommierte, extra aus Frankfurt angereiste Musikwissenschaftlerin Renate Hüsken, den zweiten Teil in bester Stimmung erleben. Ein gelungener kultureller Auftakt in das Schuljahr 16/17.

G. Schiebl

 

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Auch in diesem Jahr stellten ausgewählte Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs ihre gelungenen Präsentationen den nachfolgenden Jahrgängen vor...image2

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Aktuelle Beiträge

Fortbildung Schulsanitäter

Am Sa. 10.11.2018 kammen die Schulsanitäter wieder zu einer ihrer vierteljährigen Fortbildungen in der Schule zusammen.

In fröhlicher Runde wurden fleißig die Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt und in verschiedenen Fallbeispielen für die Praxis geübt.

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S. Rautenberg

 

 

Juniorwahlen an der EvB

IMG 20181026 104231Emil-von-Behring-Schule simuliert Landtagswahlen

Im Rahmen der „Juniorwahlen“ konnten die Schüler der EvB einmal unter realen Bedingungen eine Wahl selbst mitmachen. Die 9cR hat die Wahl gemeinsam mit ihrem Politik-Lehrer, Herr Becker, vorbereitet und als Wahlvorstand durchgeführt. „Es lief super, weil sich die Schüler gut in die Regeln und Gesetze eingearbeitet haben“, so Herr Becker. „Sie sind an den Aufgaben gewachsen“, resümierte der vom Projekt begeisterte Lehrer weiter. Nahezu alle Schüler der Klasse 9cR habe man ein deutlich gesteigertes Interesse am Thema „Wahlen“ anmerken können.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Das ist die Simulation einer Wahl (hier: die Landtagswahl in Hessen). Sie hat eine sehr reale Aufmachung, die deutlich dazu beiträgt, dass die Schüler einen sehr guten Einblick in eine Wahl bekommen. Alle Elemente einer ordentlichen Wahl werden dabei nachgestellt: Im Wahllokal erwartete die Wähler das reale Setting mit Wahlkabine, Wahlurne, Wahlvorstand und allerhand Infoplakaten und Hinweisen. Die Stimmzettel sind quasi originalgetreue Nachbildungen mitsamt allen Direktkandidaten für den Kreis. Alle Schüler erhielten im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung und wurden eingeladen. Um schließlich zu wählen, musste diese vorgelegt werden. Der Wahlvorstand verfügt wie bei der „richtigen“ Wahl auch über ein Wählerverzeichnis, in dem sie die Wähler abhaken. Schlussendlich ist das ganze Setting wie bei einer offiziellen Wahl.

Was bringt das? Es zählt ja nicht wirklich, oder?

„Fachlich gesehen“, so Herr Becker, „wird hier quasi politisches Handel direkt gelernt. Schließlich lernen die Schüler, was Demokratie ausmacht.“ Auch im Unterricht wird durch die Juniorwahl die Sinnhaftigkeit des Themas "Wahlen" gehörig gesteigert. Die Schüler wollten wissen, welche Parteien sie wählen können, wofür die Parteien stehen und vor allem wie alles funktioniert.IMG 20181026 123447

Die Nachbereitung ist nicht unbedeutend. Die Schüler können das Ergebnis ihrer eigenen Wahl im Unterricht analysieren und diskutieren. Eigene Wahlergebnisse bzw. die der Mitschüler sind in gewisser Weise interessanter als die echten. Fachlich ergibt sich aber kein Unterschied, denn es werden ebenso mögliche Koalitionen oder Mehrheiten diskutiert. Auch Überraschungen oder Eigenheiten der Juniorwahl können besprochen werden. Letztlich könnte auch die Frage interessieren, warum die Juniorwahl anders ausfiel als die echte Landtagswahl. Für die Schüler gewinnt das Thema so erheblich an Relevanz.

Die 9cR hat sogar Extraschichten für die Wahl geschoben und ist nach der Schule freiwillig zum Auszählen der Wahl geblieben. „Die Motivation der Klasse hat mich auch mitgerissen und so macht die Arbeit auch Spaß, selbst wenn man damit drei bis vier Nachmittage beschäftigt ist“, resümiert Projektleiter, Herr Becker.

 

 

 

IMG 20181026 104208IMG 20181026 131952Juniorwahlen 01Juniorwahlen 02

 

Reise in die Steinzeit

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Wir, die Klasse 6a der Emil-von-Behring-Schule, haben einen Tag in Roßberg verbracht und dort wie die Steinzeitmenschen gelebt. Wir haben Hütten gebaut, Essen zubereitet, Werkzeuge und Gefäße hergestellt und natürlich Feuer gemacht.

Beim Hüttenbau haben wir zunächst einen geschützten Platz im Wald gesucht. Mit langen Ästen haben wir ein Gerüst gebaut und dann mit anderen Stöcken und Ästen eine Hütte gebaut. Den Boden haben wir mit Tannenzweigen gefegt. Sogar eine Feuerstelle mit richtigem Feuer haben wir uns gemacht.

Mit einem Mahlstein wurde von Hand Getreide zu Mehl gemahlen. Daraus konnten wir mit Wasser, Öl, Kräutern und Salz einen Teig kneten. Als die Feuermacher endlich ein Feuer entfacht hatten, konnten wir leckere kleine Knäckebrote auf den heißen Steinen backen.

Die Töpfer-Gruppe hat aus Ton Gefäße für Kerzen modelliert. Als Wachs haben wir Tierfett genommen und ein Bindfaden war der Kerzendocht. Den Ton haben wir vom Bach geholt. Das war ganz normaler, ein bisschen bröckeliger Matsch.

Natürlich gab es auch Werkzeuge. Die Werkzeugmacher haben Steine geschliffen und zu Äxten an Stöcke gebunden. Auch Pfeil und Bogen wurden hergestellt.

Das war ein toller Tag. Zum Glück hat auch die Sonne etwas geschienen, sonst hätten wir ganz schön gefroren. Das Leben in der Steinzeit war bestimmt sehr anstrengend und Handys hatten die auch nicht!

Alina, Asya und Ashley aus der Klasse 6a

 

Weitere Bilder von der Reise in die Steinzeit gibt es in der Galerie...

 

 

Klassentreffen ehemaliger Grundschüler am 15.09.2018

Busch 01Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.

Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.

Busch 02

 

„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge

Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.

Gabriele Busch

 

 

Sprachreise der EvB nach Bournemouth/England 14.09 - 23.09.2018

UNADJUSTEDNONRAW thumb 1fb1Am 14.09. starteten die 72 Englandfahrer aus den Klassen 8H, 9 und 10 auf die zehntätige Reise nach England, der Heimat von Queen Elizabeth II., Yorkshire Pudding, 5-Uhr-Tee und des berühmten Marineadmirals und Nationalhelden Lord Nelson.

Wir starteten an einem Freitagabend voller Vorfreude, Aufregung und nach einem herzlichen Abschied von den Familien mit unserem nagelneuen Reisebus und vier Begleitern auf die erste Etappe unserer Reise.

Nach einer nächtlichen Busfahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich setzten wir per Fähre von Calais nach Dover, der Stadt mit den berühmten weissen Kreidefelsen, über. Am Samstagmorgen kamen wir dann müde von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf die Gastfamilien, in Bournemouth an. Dann ging es zu den Gastfamilien und der Rest des Tages diente zum Kennenlernen und Erholen.

An einigen Tagen gab es vormittags in kleinen Neigungsgruppen Unterricht in der Cavendish School of Englishvon englischen Lehrern und nachmittags Ausflüge. An anderen Tagen gab es dagegen Ganztagsausflüge.

Bereits am Sonntagmorgen ging es dann gleich richtig los und wir machten per Boot eine Tour von Poole nach Swanage. Auf der Strecke liegt neben Poole Harbour auch die Millionaires Row, ein Ort der Reichen und Schönen Englands, an welchem sich Villa an Villa am tollen Sandstrand reiht. Das Highlight der Überfahrt waren aber die Old Harry Rocks, riesige Kreidefelssäulen im Meer. An der Südküste Englands stehen oft Palmen an den Stränden und auch wir konnten uns über gutes, warmes Wetter mit viel Sonnenschein und einer leichten Brise freuen.

Nach einer Wanderung in Swanage bestiegen wir eine historisch akkurate, restaurierte Dampflokomotive und fuhren durch die malerischen Täler der südenglischen Küstenlandschaft nach Weymouth.

Hier konnte man sich bei Fish’n’Chips stärken, die Strandpromenade mit ihren vielen Buden entlang gehen oder einfach durch die Einkaufszone schlendern. Von Weymouth ging es zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer, durch den die Wellen brechen und der Einigen sicher aus Filmen wie beispielsweise Pirates of the Caribbean bekannt ist.

Am Dienstag ging es in die Weltstadt London und dort erlebten wir so einiges.

Nach einer kleinen Tour durch das Zentrum der Stadt, vom Trafalgar Square mit der großen Säule, auf welcher Lord Nelson thront, über Big Ben und die London Horse Guards, der königlichen Wache, ging es durch den St. James Park direkt zum Buckingham Palace, der gewaltigen Hauptstadtresidenz der Queen. Nach einer mehrstündigen Freizeit und einem akuten Shoppinganfall in den Einkaufsmeilen Regent und Oxford Street ging es mächtig windig zu, denn wir unternahmen eine spektakuläre Bootstour auf der Themse. Anblicke die man selten sieht boten sich uns und die hervorragend aufgelegte Guide unterhielt mit zahlreichen interessanten, vor allem aber sehr lustigen Anekdoten über ihre Stadt.

Zum Abschluss des Tages genossen wir den Ausblick vom London Eye über die stetig wachsende Metropole, wobei einige SchülerInnen ihre Höhenangst mutig überwanden und danach bemerkten dass es gar nicht schlimm war sondern total lohnenswert. Und als wäre das nicht genug hatte sogar ein weltberühmter Superstar seinen Auftritt, denn Justin Bieber hatte dieselbe Idee wie wir und war ebenfalls auf dem London Eye. Einige mutige Schüler riskierten für ein Foto sogar den strengen Blick der Bodyguards.

In Salisbury sahen wir die berühmte Kathedrale, welche unter anderem die Magna Charta beherbergt. Immer begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir außerdem das mysteriöse Stonehenge und erkundigten uns im angeschlossenen, digitalen Museum über die neuesten Funde der Wissenschaftler. Portsmouth bot mit der HMS Victory, dem Flaggschiff von Lord Nelson, einem großen Outlet-Center sowie einer tollen Tour durch den Hafen und die alten Wehranlagen ebenfalls reichlich Abwechslung.

In Windsor und Schloss Windsor waren wir auf den Spuren der königlichen Familie. Wir besuchten das fast tausend Jahre alte Schloss mit seinen prunkvollen Räumen, das, wie kaum ein zweites auf der ganzen Welt, ohne Unterbrechung, bis heute königliche Residenz ist. Unsere Führung brachte uns auch in die St. George’s Chapel innerhalb der Schlossmauern, in der erst im Mai Prince Harry und Meghan Markle geheiratet hatten und in der sich die Queen an jedem Tag ihrer Anwesenheit auf Schloss Windsor für eine halbe Stunde zum Gebet zurückzieht.

Neben all diesen Dingen blieb auch noch reichlich Zeit in Bournemouth und die SchülerInnen konnten sich und auch die Begleiter noch besser kennenlernen.

Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien brachen wir nach 9 Tagen ein wenig wehmütig wieder Richtung Heimat auf. Die gelungene Reise hat den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele von ihnen gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazulernen konnten. 

Christian Benda, Englischlehrer EvB

Mehr Bilder von der Exkursion gibt es in der Galerie...

 

Mit der Flut steigen alle Schiffe – so kann individuelle Förderung gelingen!

Churer ModellDie Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, ist eine Kernaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer an der Emil von Behring-Schule. Das Kollegium der Schule nimmt den Auftrag, alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, bewusst war. Dies ist mit einem Einheitsunterricht nur schwer zu erreichen. Auch sehr guten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sprengt oft den Anspruch und die Kapazität der Lehrpersonen.
Das Kollegium der Emil – von – Behring – Schule hat sich deshalb im Schuljahr 2017/18 intensiv mit der Frage der Heterogenität und einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
Auf der Suche und in der Diskussion um binnendifferenzierende Konzepte, wurde unter anderen an einem pädagogischen Tag im April 2018 das Churer Modell vorgestellt.
Das binnendifferenzieren der Unterrichtsmodell lässt sich in folgenden Bereichen skizzieren:
 
1. Das Klassenzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Tafel ist nicht mehr der zentrale Ort im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Gemeinschaftliche Aktivitäten stellen einen wichtigen Ausgleich zur Individualisierung dar.
2. Die Einführungen und die Bekanntgabe des Unterrichtsgeschehens erfolgen vorwiegend im Kreis und werden kurz gehalten (in der Regel maximal 15 Minuten), um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und die Zeit für die Lernbegleitung und -beratung durch die Lehrer zu gewinnen.
3. Die Schülerinnen und Schüler können in der Regel aus Lernangeboten auf verschiedenen Niveaus zum Thema auswählen.
4. Die unterrichtenden Lehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Lernen (Reflexionen mit der ganzen Klasse und mit Einzelnen).
5. Beim binnendifferenzierten Unterrichten wird die Unterschiedlichkeit der Lernenden, einschließlich ihres Vorwissens, akzeptiert.
6. Die Lehrer sind bereit, Kontrolle und Verantwortung für das Lernen zunehmend an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben.
7. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Jede Lerneinheit wird mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
8. Alles was sich im bisherigen Unterricht bewährt hat, wird in die neue Form übertragen. Dies trifft insbesondere auch auf die Klassenführung zu: die Lehrperson agiert, mischt sich ein, steuert stets Erwartungen an die Klasse als Gruppe und an die Lernenden individuell.
(Merkmale des Churer Modells)
 
Das Churer Modell ist ein Praxisprojekt, das in unserem 5. Jahrgang in allen Klassen umgesetzt wird.
Wir erleben schon nach wenigen Wochen, die Zunahme der Lernbereitschaft, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bessere Motivation unserer Schülerinnen und Schüler.
 
K. Schäfer
 
 

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 15.11.2018 die Möglichkeit, Einblicke in das Churer Modell an der Emil-von-Behring-Schule zu bekommen.

Unterrichtsbesuche: 9:50-11:20 Uhr

Informationsveranstaltung: 19:00 „Das Churer Modell im Konzept der Emil-von-Behring-Schule“, Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern informieren.

 

 

Was macht eigentlich die Grundschulband?

Grundschulband kleinDie Grundschulband ist ein Musikprojekt mit Schülerinnen und Schülernder Jahrgangstufen 1-4, die mit Werner Eismann ein Bandprojekt durchführen.Die kleinen Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger treffen sich regelmäßigjeden Montag zu Proben. In Laufe der letzten 5 Jahre haben die Kinder 5 CDs mitselbst geschriebenen Texten und Musik veröffentlicht.Ziel ist es, mit den Kindern selbst gemachte Lieder in einer Band zu spielen,sich mit den einzelnen Instrumenten zu beschäftigen, zu erleben, wie Musik entsteht.Es wird gezeigt, wie die Arbeit in einem Tonstudio funktioniert und wie das Zusammenspielder einzelnen Instrumente ein Ganzes ergibt.Rhythmik, Harmonie, lernen zu Hören, aufeinander zu achten und so gemeinsam MusikIst ein wichtiger pädagogischer Inhalt.Musik machen ist Spaß miteinander haben.
 
Werner Eismann

 

  

 

 

 

 

Sprachenzertifikate Englisch

Sprachzertifikate EvBIn einer kleinen Feierstunde überreichte Frau Maggio die Sprachenzertifikate Telc in Englisch. Sieben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 hatten sich am Ende des letzten Schuljahrs der international gültigen Prüfung unterzogen. Alle Teilnehmer haben die Prüfung auf dem Niveau A2/B1 mit großem Erfolg bestanden, teilweise sogar mit voller Punktzahl. Bereits seit mehreren Jahren führt die EvB die Telc-Sprachenprüfungen in Kooperation mit der Volkshochschule Marburg durch. Die Prüfungsvorbereitung und Organisation lag in diesem Jahr in den Händen von Frau Maggio.

Alle Prüfungsteilnehmern, mittlerweile bekanntlich ehemalige Schülerinnen und Schüler unsere Schule, die nicht durch Krankheit oder beruflich verhindert waren, kamen gerne zu der kleinen Feierstunde, in der nicht nur über die bestandene Prüfung gesprochen wurde, sondern auch über die zurückliegende Schulzeit und die Zukunft der jungen Frauen und Männer.

G. Schiebl

 

 

Gut gekämpft und Soll erfüllt

FußballAG SeptBei den diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaften auf dem Gelände des Gassmann Stadions am 5.9.2018 erreichte unser Team der Fußball AG den dritten Platz.

Dabei musste sich unsere Mannschaft mit den Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien auseinandersetzen.

Im ersten Spiel verloren wir gegen den späteren Sieger des Turniers der Elisabethschule ganz knapp mit 1:0. Dabei hatte unser Team noch in der letzten Minute des Spiels die große Chance zum Ausgleich.

Nach einem klaren Sieg 3:0 Sieg über die Mannschaft des Philippinums setzte es gegen die Steinmühle eine klare und auch verdiente 0:3 Niederlage.

Im letzten Spiel wurden bei hohen Temperaturen letzte Kräfte aktiviert und durch ein 3:2 gegen die Martin –Luther-Schule Platz 3 erkämpft.

Coach Rainer Berghöfer dankt allen Spielern, die die Fußball AG gut repräsentiert haben, insbesondere den beiden herausragenden Abwehrspielern Steve Deutsch und Robin Herbener sowie unserem Neuling und Youngster Alessandro Sailis, der sich überragend in das Team hineingespielt hat.

R. Berghöfer

 

 

   
© M. Brauer