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Schulprogramm

Weiterhin bleibt das Schulprogramm die wichtigste Grundlage unseres pädagogischen Handelns, weil es nicht „von oben“ verordnet ist, sondern unser Selbstverständnis und unsere Ziele für unsere Schule abbildet. Unser oberstes Ziel ist, dass wir eine Schule mit Lernkultur sind. Dies zeigen auch unsere aktuellen Leitsätze:

Leitsätze

  • Wir gestalten unsere Schule gemeinsam als Lebens und Erfahrungsraum mit angenehmer Lernatmosphäre.

  • Systematisch das Lernen fördern und Leistung fordern – Wir gehen gut vorbereitet in die Zukunft.

Gut vorbereitet in die Zukunft

Diese Leitsätze spiegeln unseren nach wie vor hohen pädagogischen Anspruch. Wichtig ist uns auch eine verständliche Zielbeschreibung, für das, was für uns Handlungskompetenz bezeichnet. Wir glauben, dass „gut vorbereitet in die Zukunft“ unser Bestreben gut trifft.

Hessischer Referenzrahmen

Bei der derzeitigen Überarbeitung, überprüfen wir die Inhalte und strukturieren
sie nach dem Hessischen Referenzrahmen für Schulqualität.
Der Hessische Referenzrahmen ist in sieben „Qualitätsbereiche“ gegliedert, die
als grundlegend für die schulische Entwicklung angesehen werden:

 

Selbstständige Schule


Im September 2012 erhielten wir zusammen mit 22 weiteren hessischen Schulen von der Kultusministerin, Frau Beer, die Urkunde zur „selbstständigen allgemeinbildenden Schule“. Voraussetzung hierfür war, dass wir ein Ziel für die Verbesserung von Unterricht (s.o. Qualitätsbereich VI Lehren und Lernen) erarbeitet und abgestimmt haben, das vom HKM genehmigt worden war.
Damit haben wir neben dem kleinen Budget auch das „große Budget“. Somit erhalten wir Geld für Bücher, Vertretung, Fortbildung und IT-Support und auch Gelder für freie Personalmittel.

 

Was bedeutet das für Ihr Kind?

  • Wir sind sehr gut mit neuen Schulbüchern ausgestattet.
  • Wir haben gute Zusatz- und Fördermaterialien, wie Lernkarteien, etc.
  • Die Lehrer sind gut ausgebildet im Einsatz neuer Methoden und Medien und bilden sich regelmäßig fort.
  • Vertretungsstunden werden überwiegend von qualifizierten Personen,meist angehenden Lehrern, erteilt.

 

Aus freien Personalmitteln machen wir es möglich,

  • dass in den Hauptfächern möglichst viele Stunden von zwei Lehrern
    unterrichtet werden
  • dass die Lehrer gegenseitig hospitieren und damit den Unterricht verbessern
  • dass die Lehrer gegenseitig hospitieren und damit den Unterricht verbessern
    dass Assistenzkräfte eingestellt werden können, die die Schüler beraten und
    unterstützen
  • dass in den neunten Realschulklassen ab 1.2.2013 eine neue Klasse gebildet
    wird und der benötigte Lehrer aus diesen freien Personalmitteln eingestellt
    wird.

Wir haben uns dazu verpflichtet, die Verbesserung unseres Unterrichtes immer wieder selbst zu überprüfen. Dazu kommt noch eine Evaluation von außen.

 

E A BehringDer “Retter der Kinder”: Emil Adolph von Behring

(1854-1917), deutscher Bakteriologe und Nobelpreisträger.

Emil v. Behring wurde am 15. März 1854 in Hansdorf im westpreußischen Kreis Rosenberg geboren.

Im Laufe seines Lebens hat er bedeutende Entdeckungen auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten gemacht.

Schon frühzeitig beschäftigte ihn das Problem der Abwehr des Organismus gegen Giftstoffe. Er wies nach, dass z.B. eine überstandene Diphtherie einen vollen Schutz gegenüber einer Neuinfektion gewährleistet. Diese Schutzeigenschaft war an das Blut gebunden. Durch weitere Untersuchungen zeigte er, dass im Blutserum Schutzstoffe, die so genannten Antitoxine, d.h. Gegengifte, vorhanden waren.

Es gelang ihm, ein Serum herzustellen, das vorbeugend und heilend die menschliche Diphtherie beeinflusst. Durch Einführung des Diphtherieserums (1892) wurde die in dieser Zeit als “Würgeengel der Kinder” bekannte Krankheit besiegt und Tausenden von Kindern jährlich das Leben gerettet. Dies brachte Behring den Beinamen “Retter der Kinder” ein. Heute hat diese Erkrankung ihre Schrecken verloren.

Später entwickelte Behring das Starrkrampf-Antitoxin, das als Tetanusserum besonders in beiden Weltkriegen mit großem Erfolg verwendet wurde.

Emil v. Behring erhielt am 12. Dezember 1901 den ersten Nobel-Preis für Medizin. Er gründete in Marburg die Behringwerke und starb hier am 31. März 1917.

Emil von-Behring in Wikipedia

   

Aktuelle Beiträge

Informationen zum Schulanfang im neuen Schuljahr 2021/22

Luftbild EvB 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Wenn möglich, werden wir am 25. Februar um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Eltern wie geplant durchführen.  Auf jeden Fall planen wir aber am Tag der offenen Tür, Freitag, dem 26. Februar, Führungen für einzelne Familien durch unsere Schule. Dazu seid ihr mit euren Eltern und Familien herzlich eingeladen. 

Wir weden an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen und ggf. notwendigen Änderungen informieren. 

Bei Interesse an einer Schulführung bitten wir um Anmeldungen über das Sekretariat unserer Schule unter (06421 16 95 50) oder sekretariat [AT] evb-marburg [PUNKT] net

Wer sich bereits jetzt einen kurzen Eindruck von der Emil-von-Behring-Schule verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, die beiden folgenden kurzen Infovideos ansehen. Viel Spaß dabei...!

Wir freuen uns, wenn wir hoffentlich bald wieder unsere Türen für alle interessierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern öffnen können.

Bis auf bald in der EvB...

 

Das Schulleitungsteam der EvB

 

 Video1 Video2     
 Video: Rundgang 1 Video: Rundgang 2    

 

 

 

 

Weihnachtliches Stand-Up Theater in der Emil-von-Behring Schule

01Zu Coronazeiten ist alles anders. So auch die diesjährigen vorweihnachtlichen Aktivitäten der Grundschule, wie z.B. die traditionell stattfindende Aufführung des Weihnachtsmusicals, die nun in gewohnter Form nicht stattfinden konnte. Aber die Grundschüler mussten auf ein kulturelles Highlight nicht verzichten.

Die Klassen 3 und 4 studierten stattdessen zwei zwanzigminütige Stand-Up Theaterstücke ein, jeweils unter der Leitung ihrer Klassenlehrerinnen Frau Döringer und Frau Busch mit den Titeln: „Diesel, Dösel und der Weihnachtsmann“ und „Weihnachtsmann und Schneemann“. In beiden Stücken spielen die Diebe Diesel und Dösel eine zentrale Rolle. Im ersten Stück möchten sie die Geschenksäcke des Weihnachtsmannes stehlen, doch die große Weihnachtsfamilie der Rentiere und Wichtel weiß dies zum Glück zu verhindern. Im zweiten Stück, der Fortsetzung, gelangen sie sogar als Weihnachtsmann und Sohn verkleidet in den Tresorraum der Sparkasse Marburg-Biedenkopf. Hier erbeuten sie aber, statt der begehrten Geldsäcke, leider nur die Geschenksäcke des Weihnachtmannes, die dort zur Sicherheit lagern und können somit ihre ersehnte Reise nach Tahiti nicht bezahlen. Am Ende werden sie vom Polizisten verhaftet und Weihnachten ist gerettet.

Die kleinen Schauspieler brachten ihre jeweiligen Rollen so gekonnt zum Ausdruck, dass sie ihren begeisterten Zuschauern ein vergnügliches Theatererlebnis bereiteten. Es gab viele lustige Momente, sodass die Kinder herzhaft lachen konnten.

Die beiden Stücke wurden am 30.11. und am 07.12.2020 zu jeweils zwei Uhrzeiten im großen Saal unserer schönen Mediathek aufgeführt, sodass die Grundschüler in begrenzter Zahl und mit den nötigen Hygieneregeln die Vorstellung besuchen konnten. Zwei Väter filmten das Ganze sogar und bereiteten damit den Eltern, die die Vorstellung nicht live sehen konnten, eine große Freude.

G. Busch

Mehr Bilder vom Weihnachtsstück gibt es in der Galerie...

 

 

Unterrichtspflicht endet am Dienstag, den 15.12.2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

um die Ausbreitung von Covid 19 möglichst zu verlangsamen, endet die Unterrichtspflicht bereits am Dienstag, den 15.12.2020.

Am Mittwoch bis Freitag werden alle Unterrichte wie gewohnt angeboten, es besteht aber keine Teilnahmeverpflichtung mehr.

Am Montag erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein Anschreiben, in dem wir Sie bitten, Ihre Kinder für die Tage Mittwoch, Donnerstag und Freitag anzumelden, um diese Tag sinnvoll planen zu können, bzw. ein Übersicht über die zu erwartenden Schülerzahlen zu erhalten.

Sie können diese Formular auch im Dateispeicher bei LANIS downloaden und per Mail an die Klassenlehrer/innen oder das Sekretariat schicken.

 

gez. Brauer

 

 

 

 

Emils Bote Ausgabe 12, Dezember 2020

Emilsbote 2020 12

Weihnachten im Schuhkarton

In Deutschland ist die Weihnachtszeit eine besondere Zeit. Vor allem für viele Kinder, die sich an Weihnachten auf Geschenke freuen. Aber nicht allen Familien geht es so gut, dass sie ihren Kindern zu Weihnachten etwas schenken können. Deshalb gibt es die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, bei der Kinder einen beklebten und befüllten Schuhkarton geschenkt bekommen. Jeder Karton ist individuell und besonders gefüllt mit lauter Dingen, die Kinder Freude machen und die diese Kinder gut gebrauchen können, wie zum Beispiel ein Spielzeug, ein Kuscheltier, eine Mütze, Buntstifte und vieles mehr. Viele Kartons werden an Kinder in osteuropäischen Ländern verteilt. Dazu gehören zum Beispiel Rumänien oder Bulgarien.

Zwei 6.Klassen der Emil-von-Berhing-Schule haben dieses Jahr an der Aktion teilgenommen und mehrere Kartons gepackt. Damit können sie sicherlich ein paar Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Wie schön, dass ihr mitgemacht habt!

G. Schiebl

 

Schuhkarton  Schuhkarton2

Lesung Gerti Brabetz, Sudetendeutsche Zeigung

Brabetz Lesungen Sudetendeutsche Zeitung

Besuch der 3. Klasse in Rossberg, Getreideprojekt

GS Rossberg 02Wir waren am 23. September 2020 in Roßberg. Das Thema war Getreide. Am Anfang haben wir uns ein bisschen über Getreide unterhalten.

Danach haben wir drei Gruppen eingeteilt, denn es gab drei Stationen. Bei der ersten Station konnte man einen Dreschflegelklotz chleifen. Bei der zweiten Station konnte man mit einem kleinen Stock auf eine Getreide- Ähre hauen und danach haben zwei Leute ein großes Tuch in beide Hände genommen.

Darauf haben wir dann die gedroschenen Körner gelegt. Zwei andere Kinder haben immer gepustet, als die Kinder mit dem Tuch in der Hand die Körner hochgeworfen haben. Dabei sind die Spelzen weggeflogen. Dann haben wir die ganzen Körner in eine Schüssel getan.

Dann ging es zu der dritten Station. Da haben wir selber Mehl hergestellt: Es gab zwei Getreidemühlen, einen Mörser und ein Steinbrett mit einem Mahlstein. Anschließend haben wir Salzteig gemacht.

Wir sollten etwas zu dem Thema Getreide formen. Deswegen habe ich zum Beispiel Brötchen gemacht. Ganz am Ende hat die ganze Klasse A-Zerstören gespielt und danach ein Tippi im Wald gebaut. Es war sehr schön.  

  GS Rossberg 01 GS Rossberg 03

 Leonid, 3. Klasse
 
 
 

Marburger Autorin Gerti Brabetz liest in der EvB

IMG 9712Ein Bericht von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 3G und 4G folgt...

 

 

 

Mehr Bilder von der Lesung gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo 7

Wie in jedem Jahr so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Bei diesem geht es vor allem darum, die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktivitäten wahrzunehmen.

Als Erstes wurde die Klasse 8aH von ihrem Klassenlehrer, Philipp Becker, auf diese Tage vorbereitet, indem sie im Unterricht schon einmal mit Hilfe von Fotos ihre Interessenfelder erkundeten. Des Weiteren nahmen sie eine Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen vor. So wurden sie z.B. gefragt, wie sie ihr Durchhaltevermögen, Ihre Selbstständigkeit, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit einschätzten. Am Tag der Durchführung beobachteten die für dieses Verfahren ausgebildeten Lehrkräfte Alexander Baumeister, Ronald Grieger, Iris Hofmann und Sabine Karbus die Jugendlichen bei verschiedenen Gruppenaufgaben. So überquerten sie mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam ein Gewässer. Sie bauten zusammen eine Murmelbahn und eine Brücke. In einem Kreis sollten die gekippten Stühle nicht den Fußboden berühren. Die Lehrer*innen beobachteten insgesamt neun Kompetenzen. Wie brachte sich jede Person in die Gruppenarbeit ein? Wer übernahm Führung und Verantwortung? Wer bezog die Ruhigen mit in die gemeinsame Arbeit ein? Am Ende des Vormittags tauschten sich die Beobachter aus, um im Anschluss an ein Jobinterview, das im Rahmen des Unterrichtes durchgeführt wird, Gutachten zu verfassen. In Einzelgesprächen werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beobachtungen und Selbsteinschätzungen abgeglichen.

Sabine Karbus

 

   
© M. Brauer