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Churer ModellDie Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, ist eine Kernaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer an der Emil von Behring-Schule. Das Kollegium der Schule nimmt den Auftrag, alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, bewusst war. Dies ist mit einem Einheitsunterricht nur schwer zu erreichen. Auch sehr guten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sprengt oft den Anspruch und die Kapazität der Lehrpersonen.
Das Kollegium der Emil – von – Behring – Schule hat sich deshalb im Schuljahr 2017/18 intensiv mit der Frage der Heterogenität und einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
Auf der Suche und in der Diskussion um binnendifferenzierende Konzepte, wurde unter anderen an einem pädagogischen Tag im April 2018 das Churer Modell vorgestellt.
Das binnendifferenzieren der Unterrichtsmodell lässt sich in folgenden Bereichen skizzieren:
 
1. Das Klassenzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Tafel ist nicht mehr der zentrale Ort im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Gemeinschaftliche Aktivitäten stellen einen wichtigen Ausgleich zur Individualisierung dar.
2. Die Einführungen und die Bekanntgabe des Unterrichtsgeschehens erfolgen vorwiegend im Kreis und werden kurz gehalten (in der Regel maximal 15 Minuten), um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und die Zeit für die Lernbegleitung und -beratung durch die Lehrer zu gewinnen.
3. Die Schülerinnen und Schüler können in der Regel aus Lernangeboten auf verschiedenen Niveaus zum Thema auswählen.
4. Die unterrichtenden Lehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Lernen (Reflexionen mit der ganzen Klasse und mit Einzelnen).
5. Beim binnendifferenzierten Unterrichten wird die Unterschiedlichkeit der Lernenden, einschließlich ihres Vorwissens, akzeptiert.
6. Die Lehrer sind bereit, Kontrolle und Verantwortung für das Lernen zunehmend an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben.
7. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Jede Lerneinheit wird mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
8. Alles was sich im bisherigen Unterricht bewährt hat, wird in die neue Form übertragen. Dies trifft insbesondere auch auf die Klassenführung zu: die Lehrperson agiert, mischt sich ein, steuert stets Erwartungen an die Klasse als Gruppe und an die Lernenden individuell.
(Merkmale des Churer Modells)
 
Das Churer Modell ist ein Praxisprojekt, das in unserem 5. Jahrgang in allen Klassen umgesetzt wird.
Wir erleben schon nach wenigen Wochen, die Zunahme der Lernbereitschaft, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bessere Motivation unserer Schülerinnen und Schüler.
 
K. Schäfer
 
 

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 15.11.2018 die Möglichkeit, Einblicke in das Churer Modell an der Emil-von-Behring-Schule zu bekommen.

Unterrichtsbesuche: 9:50-11:20 Uhr

Informationsveranstaltung: 19:00 „Das Churer Modell im Konzept der Emil-von-Behring-Schule“, Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern informieren.

 

 

Liebe Eltern der kommenden 5. Klassen.

Wenn Sie sich vorab schon über unsere Schule informieren möchten, finden Sie hier eine Zusammenstellung aller wichtigen Informationen.

Wir würden uns aber freuen, Sie und Ihre Kinder persönlich auf unseren Info-Veranstaltungen im Februar 2018 begrüßen zu können.

Sie möchten uns jetzt schon persönlich sprechen? Rufen Sie uns einfach an unter: 06421 169 550 oder schicken Sie uns eine Mail an: Sekretariat [AT] evb-marburg [PUNKT] net.

Vielen Grüße aus der EvB

 

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Tolles Förderstufenfest 2021 mit Beatboxmeister "Babeli"

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Juniorwahl an der Emil-von-Behring-Schule

Am 22. September 2021 fand die Juniorwahl der Emil-von-Behring-Schule statt.

juniorwahl 01Aber was genau sind die Juniorwahlen? Mit der Juniorwahl lernt man den Ablauf einer Wahl kennen und bekommt einen Einblick in die Organisation hinter den Kulissen. Im Unterricht geht man die wichtigsten Themen durch, um zu verstehen, was bei einer Wahl passiert. Außerdem kann man bei einer Juniorwahl seine Meinung vertreten. Am Ende mündet der Unterricht nicht in einer Arbeit sondern einer Wahl.

Eine Juniorwahl ist verglichen zu einer „richtigen“ Wahl jedoch etwas anders. Der größte Unterschied ist hierbei natürlich, dass Menschen unter 18 wählen können. Dabei kommt es auch nicht auf die Staatsbürgerschaft an. Ein weiterer Punkt ist, dass die Wahl von Jugendlichen selbst durchgeführt wird. Diese organisieren den größten Teil der Wahl und bauen mit etwas Hilfe die Wahllokale selber auf. Allerdings hat die Juniorwahl keinen Einfluss auf die „echte“ Wahl, sie soll lediglich Erfahrungen bringen und einen Einblick verschaffen.

Sobald eine Juniorwahl ansteht, man sich dafür interessiert und gerne mal ausprobieren möchte, kann ich nur empfehlen sich zu melden um dabei zu helfen. Hat man also großes Interesse, die Stimmzettel auszuwerten oder die Aufgaben des Wahlvorstands zu erledigen ist so eine Juniorwahl eine gute Option und es bereitet einen gut auf die „richtige“ Wahl vor und man wird mit dem Ablauf vertraut.juniorwahl 02

Der Ablauf ist identisch, mit dem der „richtigen“ Wahl: Die Schüler*innen kommen zum Turnergarten (unsrem Wahllokal), dort wird ihnen gesagt, in welches Lokal sie gehen sollen und warten dann, auf den Einlass. Im Wahllokal, gehen die Wählenden zum Wahlvorstand, wo Ablauf und Fragen geklärt werden. Das Grundprinzip ist, wie bei einer Ü 18 Wahl – Man muss sich ausweisen und bekommt dann den Wahlzettel. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass man nicht so streng mit der Ausweisung ist, wie bei der „echten“ Wahl selbst. Hat man den Wahlzettel, geht man in eine freie Kabine und wählt. Sobald man damit fertig ist, faltet man den Zettel und wirft diesen in die Wahlurne. Anschließend kann man gehen.

Bei der ersten wählenden Klasse, die um kurz nach acht anfing, gab es noch ein paar Fehler verglichen zur „richtigen“ Wahl. Es wurde wenig auf Ruhe und Ordnung geachtet. Als die Schüler*innen der Klasse gewählt haben, gab es eine kleine „Feedback-Runde“ und bei der zweiten wählenden Klasse lief es wesentlich besser. Alle wussten jetzt besser, was zu tun war, somit war es leiser und organisierter.

Wir haben auch ein Team, für die Auswertungen und bei diesem Team war ich einmal und habe beobachtet, was da so passiert. Das Team bestand aus insgesamt 6 Personen, diese haben sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe zählt die Stimmen zusammen und die zweite Gruppe rechnet die Stimmen in Prozenten aus. Hier ist nicht viel los, bis dann die Stimmzettel aus dem Wahllokal kommen und alle etwas zu tun haben. Es wirkte manchmal etwas stressig und ich kann mir gut vorstellen, dass es nach einer „echten“ Wahl nicht anders aussieht. Also kein Job, für schwache Nerven.

juniorwahl 03Als alle Stimmen ausgewertet waren und keine Klasse mehr wählen musste, haben sich unsere Gruppe und die, der anderen Klasse zusammengetan und alle Stimmen ausgewertet. Als alles ausgewertet und gezählt wurde, kamen wir zu folgendem Ergebnis:

Die meisten Erststimmen hat die SPD, diese hat 32,2%, die zweitmeisten Stimmen hat die CDU mit 19,5% und die drittmeisten Stimmen hat die FDP mit 17,1%. Die meisten Zweitstimmen hat die SPD mit 28,1%, die zweitmeisten Stimmen hat die FDP mit 20,4% und die drittmeisten Zweitstimmen hat die CDU an unserer Schule erlangt.

 

Ein Bericht von Felix, Eric und Said

 

 

 

 

 

Emils Bote Ausgabe 13, Oktober 2021

Emilbote13 2021 Deckblatt

Grundschulkonzept

Grundschulkonzept

Kollegium 2021/22

Kollegium EvB 2021 22

 

Kollegium:

Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Boß, Juliane; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Damm, Melanie; Derx, Frauke; Döringer, Sabine; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André; Grieger, Ronald; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Schütz, Hanna; Simon, Konrad; Tittmar, Heiko

Demuth, Bettina (LiV); Kupfer, Jelena (LiV); Pshenychna, Nataliia (Liv)

Arnold, Tanja (Sekretariat); Kolat, Hakki (Hausmeister);  Biskamp, Ulrich (Pfr.); Debus, Franziska (UBUS); Schneider,Mareike (Soz. Päd); Berg, Sandra (BFZ); Hoffmann, Iris (BFZ); Schlögel, Susanne (BFZ); Hemberger, Klaus (BFZ); Koch, Karl-Heinrich (HA-Betreuung); Becker, Sascha (Agentur für Arbeit); 

Winkelmann, Dagmar (Betreuung); Steininger, Anke (Betreuung); Pohl, Leo (Betreuung); Haas, Michaela (Bibliothek);

Mößer, Erika (Reinigung); Kuliberta, Helmut (Reinigung); Sawetzki, Anke (Reinigung)

  

 

 

 

OP vom Samstag, 28. August 2021

OP j21m08t28 01

OP j21m08t28 02

Kursangebote für den Nachmittagsunterricht (GTA)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Heft für das Nachmittagsangebot ist fertig. Ihr könnt ab sofort gemeinsam mit euren Eltern in LANIS die Einwahlen vornehmen...

 Deckblatt   (klick...)

 

 

Impfangebote für Kinder ab 12 Jahre

Liebe Eltern,  die Ständige Impfkommission (abgekürzt STIKO, vollständige Bezeichnung: Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut) empfiehlt nun auch eine Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren gegen Corona. Die Impfung bleibt freiwillig. 

 
 
 
 
 

Lernangebot Sommerferien - SofaTutor

Liebe Schülerinnen und Schüler,
für die Zeit der Sommerferien 2021 hat das Hessische Kultusministerium mit sofatutor.com eine Vereinbarung getroffen, die es ermöglicht, sich dort kostenlos anzumelden und die Lernplattform zu benutzen.


Der benötigte Zugangscode wird Euch über LANIS zur Verfügung gestellt. Ihr findet alle Zugangsdaten im Dateispeicher unter Elternbriefe/SofaTutor.

Anschließend einfach dem nachstehenden Ablauf folgen.


Gutes Gelingen und noch eine schöne Ferienzeit
Gruß


Konrad Simon, Schulleiter

 


 

   
© M. Brauer