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GesundheitstagIm Rahmen der Zertifizierung der Emil-von-Behring-Schule zur „Gesunden Schule“ führten wir, wie schon in vergangenen Jahren, am 31.5.2017 einen Gesundheitstag in den 6. Klassen durch.

Unser Ziel dabei ist es, bei den Schülern ein Bewusstsein zu entwickeln, dass zu einer gesunden Lebensführung ganz wesentlich drei Aspekte, nämlich „Gesunde Ernährung“, „Bewegung“ und „Suchtprävention“ gehören.

Unterstützt werden wir in diesem Anliegen seit mehreren Jahren durch sehr engagierte Menschen, die selbst von einer Sucht betroffen sind und bereit sind, von ihren Erfahrungen den Schülern sehr eindrucksvoll berichten. Vielen Dank dafür!

Zwei Kehlkopflose sowie drei Besucher, die zu den Anonymen Alkoholikern bzw. zu Alanon gehören, stellten ihre Lebensgeschichten vor. Wie in den Jahren zuvor war große Betroffenheit bei den Schülern zu spüren und im Anschluss an den Projekttag bestätigten sie, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

Zum Thema: „Gesunde Ernährung“ richteten die Schüler in Kleingruppen zusammen mit Mareike Schneider, unserer Sozialpädagogin, ein gesundes Frühstück her, dass sie anschließend genießen durften. Dabei stellten sie einstimmig fest, dass gesunde Lebensmittel sehr gut schmecken. Sie lernten aber auch, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht.

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele sowie soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann mit viel Spaß und Elan in die Praxis überging.

Insgesamt erwies sich auch dieser Projekttag wie schon in den vergangenen Jahren als voller Erfolg.

Frauke Derx

 

 

 

Im Rahmen der Zertifizierung der Emil-von-Behring-Schule zur „Gesunden Schule“ führten wir, wie schon in vergangenen Jahren, am 31.5.2017 einen Gesundheitstag in den 6. Klassen durch.

Unser Ziel dabei ist es, bei den Schülern ein Bewusstsein zu entwickeln, dass zu einer gesunden Lebensführung ganz wesentlich drei Aspekte, nämlich „Gesunde Ernährung“, „Bewegung“ und „Suchtprävention“ gehören.

 

Unterstützt werden wir in diesem Anliegen seit mehreren Jahren durch sehr engagierte Menschen, die selbst von einer Sucht betroffen sind und bereit sind, von ihren Erfahrungen den Schülern sehr eindrucksvoll berichten. Vielen Dank dafür!

 

 

Zwei Kehlkopflose sowie drei Besucher, die zu den Anonymen Alkoholikern bzw. zu Alanon gehören, stellten ihre Lebensgeschichten vor. Wie in den Jahren zuvor war große Betroffenheit bei den Schülern zu spüren und im Anschluss an den Projekttag bestätigten sie, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

 

Zum Thema: „Gesunde Ernährung“ richteten die Schüler in Kleingruppen zusammen mit Mareike Schneider, unserer Sozialpädagogin, ein gesundes Frühstück her, dass sie anschließend genießen durften. Dabei stellten sie einstimmig fest, dass gesunde Lebensmittel sehr gut schmecken. Sie lernten aber auch, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht.

 

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele sowie soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann mit viel Spaß und Elan in die Praxis überging.

 

 

Insgesamt erwies sich auch dieser Projekttag wie schon in den vergangenen Jahren als voller Erfolg.

 

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Mehr Bilder vom Präsentationstag der ProWo 2017 gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilligenagentur 2016“Ihr könnt stolz auf euren Einsatz sein.“ Mit diesem Satz würdigte der Konrektor unserer Schule, Konrad Simon, das freiwillige soziale Engagement von 19 Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr. Seit nunmehr zwölf Jahren wird in den Jahrgangsstufen 7 und 8 an der EvB in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf die Teilnahme an einem freiwilligen sozialen Praktikum angeboten. Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, ein halbes Jahr einmal wöchentlich in Kindertagesstätten, in Einrichtungen der Altenhilfe, bei der Marburger Tafel oder im Eine-Welt-Laden mitzuhelfen. Unsere Schule zertifiziert auch das bereits bestehende Engagement z.B. bei der Feuerwehr oder in kirchlichen Gruppen. Während des Praktikums werden die Jugendlichen von Mitarbeitern der Freiwilligenagentur und Sabine Karbus, Lehrerin an der  EvB, betreut. Sie stehen bei Fragen und Problemen zur Verfügung und besuchen die Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsorten.

Dieser Einsatz wird im Zeugnis vermerkt. Außerdem erhalten die Teilnehmer eine Urkunde, die die Schule im Namen des Landes Hessen vergibt. Auf dieser sind die jeweiligen Aktivitäten beschrieben. Diese Urkunden wurden nun am Ende des Schuljahres im Rahmen einer Feierstunde in unserer Mediathek, zu der neben den aktiven Schülern auch die Eltern und Vertreter der Einrichtungen eingeladen waren, von Simon überreicht. Mit Hilfe einer PowerPoint-Show, die die Schülerinnen und Schüler an ihren Einsatzorten zeigte, konnten die Anwesenden einen Eindruck von den Tätigkeiten gewinnen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellte sich und seinen Einsatzort souverän vor. Und auch die Vertreter der beteiligten Organisationen konnten von ihren Erfahrungen berichten. Sie betonten, dass die Schülerinnen und Schüler zuverlässig gekommen seien. Doris Heineck, Leiterin der Freiwilligenagentur, lobte sie deshalb für ihr Durchhaltevermögen. Besonders erfreulich war, dass der Konrektor sogar eine Urkunde einem Schüler der Klasse 5, Jan Ackermann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Elnhausen aktiv ist, überreichen konnte. Das lässt hoffen, dass es auch in den nächsten Jahren nicht an Freiwilligen mangeln wird.

S. Karbus

 

Unter dem Motto „Nüchtern bist du „schön““ fand am Montag, den 13.06.2016, einer der hessenweiten Aktionstage des Projektes „HaLT – Hart am Limit“ in Marburg an der Emil-von-Behring-Schule statt.

Das HaLT-Projekt ist ein bundesweit erprobtes Konzept zur Prävention und Frühintervention bei exzessivem Alkoholkonsum von Jugendlichen, das bundesweit an über 175 Standorten durchgeführt wird, seit 2009 auch bereits mit Vorreiterrolle in Marburg.

Seit Anfang der 2000er Jahre war die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, kontinuierlich gestiegen. Nach 2013 (1173) gab es auch in 2014 (1140) abermals einen Rückgang in Hessen. Auch in Marburg zeichnet sich ein deutlicher Rückgang ab, 2015 wurden noch insgesamt 53 Jugendliche im Alter von 12-17 eingeliefert.

Umgesetzt wurde der HaLT-Aktionstag an der Emil-von-Behring-Schule von der Sozialpädagogin der Schule Mareike Schneider (Jugendförderung der Stadt Marburg), sowie der Beratungslehrerin Frauke Derx  mit Unterstützung von Anne Pfeiffer (Fachstelle für Suchtprävention, Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf) und Jana Becker (Sucht- und Drogenberatung, Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf), wie auch einiger fleißiger SchülerInnen der 9. Und 10. Jahrgangsstufe.

Während den Pausen konnten sich alle SchülerInnen  alkoholfreie Cocktails kaufen, die von SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 gemixt wurden. Parallel konnte ein Parcours mit Rauschbrillen durchlaufen, oder die Zeit genutzt werden, an einer Verkleidungsaktion, bereitgestellt von der Jugendförderung der Stadt Marburg, mit anschließendem Fotoshooting teilzunehmen. Jana Becker und Anne Pfeiffer standen am Infostand zum Thema „Alkohol“ für die Fragen der SchülerInnen zur Verfügung.

Speziell für die Jahrgangsstufen 7 und 8 gab es zusätzlich ein Quiz am Infostand, bei dem die Jugendlichen ihr Wissen zum Thema Alkohol unter Beweis stellen konnten. Unter den GewinnerInnen wurden u.a. Kinogutscheine (mit freundlicher Unterstützung des Cineplex Marburg) und passend zum Thema Drogerieartikel (gespendet von DM-Drogeriemarkt am Erlenring) verlost.

Trotz des Wetters gab es eine tolle Beteiligung aller SchülerInnen und wurde somit zu einer gelungenen Aktion.

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nachwachsende rohstoffe 02Projekttage zum Thema: „Superfabrik Natur“ in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Was sind eigentlich Rohstoffe?

Fossile Rohstoffe – ein begrenztes Gut!

Erdöl, Erdgas, Kohle und Torf sind wichtige Rohstoffe mit hohem energetischem Potential, die innerhalb langer erdgeschichtlicher Zeiträume entstanden sind. Da sie nur sehr langsam nachgebildet werden, besteht die Gefahr, dass die Vorräte durch intensiven Verbrauch in nicht allzu ferner Zeit erschöpft sein werden.

Was bedeutet die begrenzte Verfügbarkeit für unsere Zukunft?

Mit dieser Frage beschäftigten sich im Rahmen eines Workshops „Superfabrik Natur“ in der letzten Woche unsere drei 7. Klassen.

Nachwachsende Rohstoffe

Ölpflanzen wie Raps, Sonnenblumen oder Disteln, Stärkepflanzen wie Kartoffeln, Weizen oder Mais, Heilpflanzen, Energiepflanzen zum Beispiel für Biogasanlagen oder zur Erzeugung von Biodiesel, Färberpflanzen, z.B. Pfingstrose oder Schwarze Malve, Faserpflanzen wie Hanf, tierische Rohstoffe und nicht zuletzt Holz und andere Naturbaustoffe.

All dies sind Rohstoffe, die uns Pflanzen und Tiere liefern, die immer wieder nachwachsen, und die sich der Mensch in vielfältiger Art und Weise zu Nutzen machen kann.

Mit großem Interesse konnten die Schüler und Schülerinnen in Kleingruppen spielerisch, experimentell, erfahrungs- und lebensweltorientiert Aussehen, Lebensbedingungen und Nutzungsmöglichkeiten der Nachwachsenden Rohstoffe erforschen. Besonders faszinierend fanden sie z.B. die Erzeugung von Holzgas und die Herstellung von Naturleim aus Stärke. Auch die Zusammenstellung von einem „Wohlfühltee“ machte viel Spaß. Neben den Aktionen wurden an weiteren Stationen interessante Informationen z.B. über Biogasanlagen, Holzbrennstoffen oder Biokunststoffen vermittelt. Auf wundersame Weise gelang es z.B. den Schülern, einen Flummi selbst zu produzieren. J

                                  

Was nahmen die Schüler aus diesem Workshop mit?

Rohstoffe sind kostbar! Sie sind auf unserer Erde nicht unendlich vorhanden, deshalb ist es wichtig, besonders verantwortungsvoll damit umzugehen. An vielen Stellen sind Nachwachsende Rohstoffe eine Alternative, aber auch hier muss der Umgang damit sorgfältig geplant und umweltgerecht gehandhabt werden.

 

F. Derx

 

 

gesunde schuleAm 3.11.2015 fand nun schon zum dritten Mal der „Gesundheitstag“ für die 7. Klassen an der Emil von Behring – Schule statt.

Was bedeutet überhaupt „Gesundes Leben“?

Sich darüber Gedanken zu machen gab es für die Schüler am Mittwochvormittag vier verschiedene Gelegenheiten:

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten sich die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele, soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann in die Praxis überging. Viel Spaß bereiteten Klettersituationen und verschiedene Spielangebote.

„Also wenn ich Fußballtraining habe, kann ich mich besser konzentrieren, ich fühle mich ausgelassener und einfach besser. Mir macht es außerdem sehr viel Spaß, in meinem Verein zu spielen. In der Turnhalle hat mir am meisten Spaß gemacht, Pedalo zu fahren, denn es war lustig und man konnte es zusammen machen und sich gegenseitig helfen.“

 

In der Schulküche stellten die Schüler unter fachkundiger Anleitung ein leckeres, gesundes Frühstücksbuffet her, das sie dann anschließend auch gemeinsam genießen konnten. Sie lernten, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht. „ Gesunde Ernährung hält Körper und Geist fit, weil sich der Körper daraus wichtige Bestandteile zieht.“

 

Höhepunkt an diesem Tag waren jedoch für die Schüler die Gespräche mit Menschen, die durch ihren Konsum von Alkohol bzw. Zigaretten krank geworden waren und ihre Lebensgeschichte erzählten.

Hier einige Zitate von Schülern im Anschluss an die Veranstaltung:

„ Die Lebensgeschichten der Anonymen Alkoholiker und der Kehlkopflosen haben mich besonders zum Nachdenken angeregt.“

„Mich hat sehr gewundert, dass die Betroffenen so offen geredet haben.“

„Mich haben besonders die Kehrkopflosen beeindruckt, weil man gesehen hat, was viel Rauchen bewirken kann und zu erfahren, was die Menschen alles durchgemacht haben.“

„Ich habe erfahren, dass die Alkoholiker sogar heimlich getrunken haben.“

„Erschrocken war ich, als eine Teilnehmerin von ihren Selbstmordabsichten berichtete.“

Insgesamt war am Ende des Projekttages große Betroffenheit zu spüren. Für die Schüler steht fest, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

So runden Alex und Fynn Luca den Tag mit folgender Aussage ab:

„Gesundes Leben bedeutet für uns, dass man fit bleibt, regelmäßig Sport treibt, sich gesund ernährt und kein Übergewicht bekommt, ein Leben ohne Drogen und Zigaretten.“

F. Derx

 

 

 

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Mehr Bilder vom Projekt in der Galerie...

 

 

 

Ganz frei in der Themenwahl waren diesmal Schüler und Lehrer der Emil-von-Behring-Schule bei der Projektwoche. Alle zwei Jahre lernt und arbeitet die Schulgemeinde in dieser besonderen Unterrichtform. Was in den vier Tagen der kurzen Woche nach Pfingsten zustande kam, bestaunten auch viele Eltern bei der gemeinsamen Präsentation in unserer Turnhalle am Freitagnachmittag.

IMG 1617Aus insgesamt 27 Angeboten konnten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsprojekte wählen. Bereits vor Ostern wurden über 60 Projektideen gesammelt. Nachdem geeignete Projekteiter gefunden wurden, startete nach den Osterferien die Einwahl. Erstaunlicherweise waren nicht die Angebote mit viel Elektronik (GPS, Geocaching oder Computertrick) die überlaufenen Kurse, sondern klassische Projekte wie beispielsweise Zeichen (Manga) und Backen. Zwei Wochen vor Beginn trafen sich dann die Projektgruppen zum ersten gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch wichtiger Informationen. Am Dienstag nach Pfingsten ging es endlich los mit vier Tagen intensiver Arbeit an einem „Lieblings-Thema“.

Wie intensiv in den einzelnen Gruppen gearbeitet wurde, konnte man bereits während der Projektwoche erspüren. In allen Winkeln der Schule herrschte eine harmonische Stimmung. Viele Schüler erprobten neugierig Gebiete, die sonst in der Schule seltener zu finden sind. Im Werkraum zeigte ein Töpfermeister, wie man aus einem Klumpen Ton ein einigermaßen rundes Gefäß herausbekommt. In der Küche wurde eine süße Köstlichkeit nach der anderen produziert, und auch gleich wieder mit Genuss verspeist. Drei Stockwerke höher ratterten die Nähmaschinen, Mädchen unter sich kreierten ihre eigene Mode. In der Mediathek wurde elegant getanzt, in der Turnhalle die ersten Ansätze von Zirkusakrobatik erprobt.

Neben tollen sportlichen Projekten, wie Wakeboard, Fußball, einer Ruderwanderfahrt oder Fitnesstraining gab es einige Projekte, die den Schülern Möglichkeiten für gute Freizeitgestaltung ohne Elektronik aufzeigten. Eine Mädchengruppe erlernte mit unserer Sozialpädagogin Techniken für Wellness, zwei Gruppen spielten traditionelle und kreative Spiele, drinnen und draußen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Bauen von technischen Modellen, eine Klasse war drei Tage in der Umgebung von Marburg mit dem Fahrrad unterwegs, wieder andere waren dem „Abenteuer Helfen“ auf der Spur. Im Projekt Landart entstanden Kunstwerke ausschließlich aus Materialien, die man in der Natur findet und ihr anschließend auch wieder gibt.

Vor allem in den höheren Klassen waren Projekte beliebt, die zwar fachgebunden waren, aber über den normalen Schulstoff weit hinausgingen. Klasse 10 vertiefte sich in die Mechanismen der Wirtschaft oder büffelte für ein internationales Sprachenzertifikat. Chemie gab’s zum Anfassen (Kosmetik selbst herstellen), Mathe auch. Eine Gruppe bereitete eine Fahrt nach Straßburg vor, andere vertieften sich in die Religionen der Welt. In der Autorenschule wurde geschrieben, kreativ und ohne Angst vor Fehlern.

Am Ende der Woche präsentierten alle Schüler stolz ihre Ergebnisse. Um sich alles genau anzusehen, waren die zwei Stunden für die Projektschau in der Turnhalle fast zu knapp. Wem die vielen bunten Eindrücke zu viel wurden, der konnte sich in unserer Cafeteria zwischendrin mit Bratwürstchen, Kuchen und Kaffee stärken.  

Mehr Bilder von der ProWo 2015 gibt es in der Galerie...

G. Schiebl

 

 

 

Am Dienstag den 26.05.2015 trafen wir uns mit ingesamt 14 Jungen und Mädchen um 8:00 Uhr am Maburger Bahnhof. Um 8:20 Uhr fuhr der Regionalexpress nach Kassel ab. Als wir in Kassel ankamen, liefen wir 20 Minuten durch die Stadt zum Bootshaus an der Fulda. Dort hatten die Schüler aus dem WP-Kurs bereits am Montag die Boote hingebracht und aufgeriggert.

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Dort setzten wir unsere Boote ins Wasser. Wir ruderten flussabwärts und nach ca. 10 min erreichten wir die erste Schleuse, gleich hinter dem Kassler Hafen. Wir ließen uns abschleusen was sehr spannend war. Nach ca. 20 km kam die nächste Schleuse. Diesmal mussten wir die Schleuse selber bedienen. Weiter ging es nach Wilhelmshausen, wo wir die Nacht im Bootshaus der Uni Göttingen verbrachten. Am Abend haben wir Spaghetti mit Tomatensoße gegessen, die haben total lecker geschmeckt.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, ging die Fahrt weiter. Auch heute fuhren wir wieder durch zwei Schleusen die wir selber bedienen mussten. Das klappte jetzt schon richtig gut. Dann waren es nur noch 4 km bis zum Campingplatz in Hannoversch Münden. Dort bauten wir unsere Zelte auf. Als wir fertig waren, wanderten wir zur Tilly Schanze, von der aus man einen super Ausblick über die Stadt hat. Anschließend haben wir uns noch den Weserstein angeschaut . Auf dem Stein steht: Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuss deutsch bis zum Meer der Weserfluss.

Dann durften wir in kleinen Gruppen durch die Stadt bummeln. Wir haben uns das Glockenspiel des des brühmten Dr. Eisenbart am Rathaus angeschaut. Abends haben wir lecker gegrillt.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Oedelsheim. Unterwegs haben wir kurz beim Kloster Bursfelde angelegt. Das war gar nicht so einfach, weil die Weser eine kräftige Strömung hat.

In Oedelsheim haben wir wieder unsere Zelte aufgebaut. Es wurde so windig, dass uns fast die Zelte weggeflogen sind. Doch gegen Abend wurde der Wind schwächer. Nach einer ruhigen Nacht, und Frühstück im Sonnenschein, ging weiter nach Karlshafen.

Dort angekommen haben wir die Boote aus dem Wasser geholt und abgeriggert. Dann haben wir sie auf den Anhänger geladen und sind teils mit dem Auto, teils mit dem Zug nach Hause gefahren.

Es war eine super tolle Fahrt die ich immer wieder gerne mit machen würde, obwohl das Rudern sehr anstrengend war und wir alle dicke Blasen an den Händen bekommen haben. Wir hatten sehr viel Spaß. Vielen Dank an Herrn Brauer und Herrn Anhäuser die die Fahrt in der Projektwoche organisiert und betreut haben.

Tim Heuser

 

Weitere Bilder von der Ruderwanderfahrt gibt es in der Galerie...

 

 

EvB ProWo 2015 Deckblatt

 

 

Das Heft mit den Ausschreibungen für die ProWo 2014/15 Ende Mai ist ist erschienen.

Ab  sofort können die Kurse gewählt werden.

Abgabe der Kurswahlzettel bitte bis zum 24.4. bei Herrn Schiebl. Für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 gilt wegen des Praktikums einer verlängertet Abgabefrist bis zum 1.5.2015.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schülerinnen und Schüler der EvB informieren sich über den Rohstoff Holz

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Als Vertiefung der "Reise zum Holz", die die 5. Klassen gemeinsam mit dem Jungendwaldheim Roßberg durchführten, schloss sich ein vierstündiger Workshop über das "Multitalent Holz" an. Geleitet wurde der Workshop von Nicole Kapaun, einer Mitarbeiterin des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH). Durchgeführt wird diese NaWaTour von Hessen Rohstoffe (HeRo).

In 12 spannenden und gut konzipierten Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Gesichtspunkte des Rohstoffs Holz selber erarbeiten. Der Lernzirkel umfasste beispielsweise ein Experiment zur Wärmedämmung, Holzpellets konnten selber gepresst werden und die Holzfeuchte musste bestimmt werden.

Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler, wie unendlich lange es gedauert hat, bis die Kohle- und Ölvorkommen unsres Planeten entstanden sind und in welch vergleichsweise winziger Zeitspanne wir Menschen diese gerade aufbrauchen. Gerade im Hinblick auf diesen Aspekt leuchtete allen die Bedeutung nachwachsender Energieträger für die Zukunft unmittelbar ein. 

 M. Brauer

Weitere Bilder vom Workshop gibt es in der Galerie...

 

 

Zehn computerisierte Babysimulatoren der Firma Babybedenkzeit geben Jugendlichen die einmalige Gelegenheit praktisch zu erfahren, was es bedeutet einen Säugling zu versorgen. Das aus den USA stammende RealCare®Baby ist ungefähr 50 cm groß und wiegt circa 3000 Gramm. Es gibt Mädchen und Jungen. Um der ethnischen Vielfalt gerecht zu werden, sind sieben verschiedenen Hautfarben erhältlich. An der Emil-von-Behring Schule haben wir zwei Simulatoren mit dunklerer Hautfarbe.

Alle Puppen sind nach den Bedürfnissen echter Babys programmiert, können sich akustisch sehr lebensecht äußern und müssen von ihren „Eltern“ je nach Bedarf, gefüttert, gewickelt und getröstet werden. Vor jeder Versorgung ist zunächst die Identifikation der Eltern mit dem Simulator notwendig. Dazu haben die Teilnehmer ein unlösbares Plastikarmband mit einem Computerchip am Handgelenk, mit dem sie sich am Simulator, z.B. am Rücken, als „Eltern“ zu erkennen geben. Auf diese Weise können die Jugendlichen die Verantwortung für die Versorgung nicht an Dritte abgeben. Am Ende der Pflegezeit wertet der Computer aus, wie gut die Puppe versorgt wurde.

„Kinderversorgung und –erziehung gehört zu den grundlegenden und verantwortungsvollsten gesellschaftlichen Aufgaben. Ein Baby macht sehr viel Freude – aber es verändert das Leben, erfordert Zuwendung, Geduld, Zeit und Wissen. Einige Tage und Nächte erleben die Jugendlichen, was es bedeutet, rund um die Uhr verantwortlich zu sein.“1 Dabei lernen sie nicht nur typische Zeitabläufe der Säuglingsversorgung kennen, sondern beispielsweise auch, dass der Kopf eines Säuglings nicht nach hinten fallen darf. Wie ein echter Säugling können die Simulatoren ihren Kopf nicht selbst halten. Fällt er doch mal ungestützt nach hinten, so zeichnet der Computer solche „Misshandlungen“ für die Endauswertung des Praktikums auf.

Das Elternpraktikum gibt Jugendlichen die Gelegenheit sich praktisch mit Elternschaft auseinanderzusetzen bevor sie Eltern werden. Es soll dazu beitragen, sie auf verantwortliche Elternschaft vorzubereiten. Sie sollen über ihre Zukunftspläne nachdenken und zu kompetenteren Lebensentscheidungen befähigt werden.

Außer den zehn Säuglingssimulatoren haben wir auch drei Demonstrationspuppen. Sie zeigen die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf das werdende Leben, sowie die Folgen frühkindlichen Missbrauchs.

Die erste Puppe ist das Modell eines Säuglings, der mit dem Fetalen Alkoholsyndrom geboren wurde. Sie zeigt die typischen körperlichen Fehlbildungen eines alkoholgeschädigten Säuglings.

Die zweite Puppe demonstriert die Folgen von Drogenmissbrauch während der Schwangerschaft. Durch schrilles Schreien und starkes Zittern simuliert das Modell auf erschreckende Weise frühkindliche Entzugserscheinungen. Diese beiden Demonstrationspuppen haben einen erheblichen Schockeffekt auf die Jugendlichen. Neben den elektronischen Funktionen sind es vor allem das auffallend kranke Aussehen und das viel geringere Körpergewicht dieser Puppen, die bei den Jugendlichen Entsetzen auslösen. Ihnen wird nicht nur bewusst, welche Schäden Alkohol und Drogen Säuglingen zufügen, sondern auch die allgemeinen Auswirkungen dieser Giftstoffe auf den menschlichen Körper bekommen für sie eine neue Relevanz.

Im Rahmen eines „Babytreffs“ während ihres Elternpraktikums werden die Jugendlichen mit den Demonstrationspuppen konfrontiert. Gerade in dieser Zeit, in der sie sie sich um das Modell eines gesunden Säuglings kümmern, werden ihnen die Schädigungen anhand der Demonstrationspuppen ganz besonders deutlich.

Die dritte Demonstrationspuppe kommt manchmal schon vor dem eigentlichen Elternpraktikum zum Einsatz. Es ist ein Shaken Baby Syndrom Simulator.

„Shaken Baby Syndrom (SBS) oder Schütteltrauma: das bedeutet lebenslanges Leid. Aus Überforderung und Unwissen kann es passieren, dass Eltern ihr andauernd schreiendes Baby schütteln. Prävention, Aufklärung über Risiken, Ursachen und Vorbeugung ist Zielsetzung des Shaken Baby Syndrom Simulators. Dieser Säuglingssimulator zeigt eindrucksvoll, wie das Schütteln eines Kleinkindes Gehirnverletzungen hervorrufen kann.“2

Ein Beschleunigungssensor misst die Kraft, die beim Schütteln auf das Gehirn ausgeübt wird und aufleuchtende LED-Lichter machen im durchsichtigen Vinylkopf der Puppe die eintretenden Verletzungen der kindlichen Hirnregionen deutlich.

Die Jugendlichen dürfen diese Puppe selbst schütteln, deren lebensechtes Babyschreien abrupt verstummt, wenn ein Schütteltrauma eintritt und Verletzungen hinterlässt.

An der Emil-von-Behring Schule ist das Elternpraktikum in ein größeres Projekt eingebunden, das in Zusammenarbeit mit der der Ev. Familien-Bildungsstätte (FBS) durchgeführt und durch Zuschüsse der Servicestelle „Jugendhilfe – Schule Marburg“ gefördert wird. Das Projekt heißt „Leben gestalten – Zukunft planen.“ Es behandelt verschiedene Schwerpunkte zu den Themen Familie und Elternschaft. Zu Beginn steht die Betreuung von Kindern im Mittelpunkt. Nach erfolgreicher Teilnahme am ersten Teil des Projektes erwerben die Schülerinnen und Schüler den sog. Babysitterführerschein. Dieses Zertifikat der FBS kann bei der Jobsuche helfen und belegt eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema Kinderbetreuung. Die Jugendlichen lernen z.B., wie man einen Job in der Kinderbetreuung finden kann, wie man ein Bewerbungsgespräch mit den Eltern des zu betreuenden Kindes führen sollte, worauf es bei einem Übergabegespräch zu Beginn und Ende einer Hütezeit ankommt und was Kinder und Kleinkinder generell brauchen. Dazu gehört auch eine Einführung zum Verhalten bei Unfällen und ein Babywickelkurs.

Erst im Anschluss an diese Inhalte wird das eigentliche Elternpraktikum durchgeführt.

Insbesondere der Einsatz der Babysimulatoren in Verbindung mit den  Demonstrationspuppen machen das Elternpraktikum zu einem starken Werkzeug der Prävention gegen Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung, das bei sehr vielen Schülerinnen und Schülern bleibende Eindrücke hinterlässt.

(Stefan Rautenberg)

„Ihr könnt stolz auf euren Einsatz sein.“ Mit diesem Satz würdigte der Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule Helmut Range das freiwillige soziale Engagement der 14 Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr an dem Projekt „Mach mit – sei aktiv“ teilgenommen hatten.

Bereits seit neun Jahren werden freiwillige soziale Praktika an der EvB in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf angeboten. Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, ein halbes Jahr einmal wöchentlich z.B. in einem Sportverein, beim Kinderturnen oder in einem Altenzentrum mitzuhelfen. So verbrachten Nesrim Sisamci und Yannick Hochstein einen Nachmittag pro Woche in einem Seniorenwohnheim. „Es war schön zu sehen, wie sehr sich die älteren Menschen auf unseren Besuch gefreut haben“, wussten beide zu berichten. Dass Jungen als Helfer in Kindergärten hoch im Kurs stehen, konnte Jannik Lampmann erfahren.

In der Zeit ihres Engagements werden die Schülerinnen und Schüler von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur und ehemaligen EvB-Lehrerin Stefanie Hagen und Sabine Karbus, Lehrerin an der EvB, betreut. Sie stehen bei Fragen und Problemen zur Verfügung und besuchen die Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsorten.

Dieser ehrenamtliche Einsatz wird im Zeugnis vermerkt. Außerdem erhalten die Teilnehmer eine Urkunde, die die Schule im Namen des Landes Hessen vergibt. Auf dieser sind die jeweiligen Aktivitäten beschrieben. Diese Urkunden wurden zu Beginn des neuen Schuljahres im Rahmen einer Feierstunde, zu der neben den aktiven Schülern auch die Eltern und Vertreter der Einrichtungen eingeladen waren, von Schulleiter Helmut Range überreicht. Mit Hilfe einer PowerPoint-Show, die die Schülerinnen und Schüler an ihrem jeweiligen Einsatzort zeigte, konnten die Anwesenden einen Eindruck von Tätigkeiten gewinnen.

„Euer freiwilliges Engagement zahlt sich aus“, gab Doris Heineck, Leiterin der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf, den Jugendlichen mit auf den Weg. Bei Einstellungen achteten immer mehr Personalchefs auf solche Aktivitäten, zeigten sie doch Motivation und Durchhaltevermögen.

S. Karbus

Am 23.05.2013 besuchten wir in der Projektwoche das Cineplex in Marburg. Wir sahen uns dort in einer exklusiven Morgenvorstellung ‚Fast & Furious 6‘ im Original an. Es war richtig klasse, dass extra für uns das Kino geöffnet wurde. Wir hatten einen ganzen Saal nur für uns.

Obwohl es anfangs noch ungewohnt war, die bekannten Darsteller mit ihren echten Stimmen zu hören und auch der eine oder andere Satz nicht ganz verstanden wurde, gelang es uns schnell, das zu ändern und die Gespräche und die Story zu verstehen. Abgesehen davon hat es uns auch geholfen, bereits mehrere Filme in unserem Projekt bei Herrn Benda auf Englisch gesehen und über diese geschrieben zu haben.

Einer dieser Filme war „Wreck-It Ralph“, ein Animationsfilm, der eine tolle Geschichte sehr lustig und eigenwillig erzählt – von dem man aber auch was lernen kann. Wie der Film so ist, erfahrt ihr im folgenden Review. Natürlich auf Englisch.

[Copyright: Walt Disney Pictures]

Review:

I just saw the new animation movie from Walt Disney Pictures, Wreck-It Ralph. The whole movie cost 165 million dollars to make. The money that they spend on the movie was really worth it. The box-office was really surprising

In the movie you can hear a lot of amazing actors like John C. Reilly, who voices Wreck-It Ralph. In the whole movie Ralph has a dream of becoming a hero. The dream is amazing but what to do if he can’t be a hero?

Then there is Sarah Silverman who is the voice of Vanellope von Schweetz. She is a very lively girl that, like Ralph, has a dream that she wants to achieve. And their adventure begins when she meets Ralph. Another character is Jane Lynch as Sergeant Tamora Jean Calhoun. The sergeant is a tough woman with a horrible past that is still following her. She is someone who leads the people in the game Hero’s Duty and is accidently involved with Ralph and especially Ralph’s friend, Fix-It Felix Jr.

The movie shows great pictures, has great sound effects and the voice actors were chosen very well. The whole movie was worth the money and the time the crew spent on making it successful. The idea of making a different type of family movie was a very good choice, too. A lot of kids will enjoy watching it with their parents.

In my point of view I would give the movie a 9 out of 10 points.

By Jana Wolfram

 

Vier Schulklassen aus Hessen haben im Rahmen des Nichtraucherwettbewerbs „be smart – don´t start“ in diesem Schuljahr besonders gut abgeschnitten. Sie wurden dafür am 27.11.2013 in der Aula des Gymnasiums am Mosbacher Berg in Wiesbaden von Ulrich Striegel aus dem Kultusministerium und Maria Goldberg von der AOK für ihre kreativen Ideen zum Thema „Nichtrauchen“ ausgezeichnet.


Unter den vier Gewinnerklassen aus Hessen war auch die Klasse 8a der Emil-von-Behring-Schule in Marburg. Maksym Vatsek und Malvin Braun, zwei Schüler dieser Klasse, hatten im Rahmen des Suchtpräventionskurses an der Schule einen Anti-Drogen-Song komponiert und diesen mit viel Engagement in einen Videoclip umgesetzt. Das Video reichten sie beim Kreativwettbewerb „be smart – don´t start“ ein und erzielten damit den Hauptgewinn. Im Anschluss an ihre Darbietung bei der Preisverleihung erhielten die beiden neben viel Lob und anerkennenden Worten auch einen ganz handfesten Preis: Eine Einladung der gesamten Klasse zu einem Klettertraining in der Kletterhalle „Nordwand“ in Wiesbaden.

Dieser ereignisreiche Tag wird den Schülern sicherlich noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben und sie hoffentlich dazu motivieren, auch weiterhin rauchfrei zu bleiben.

Das Nichtraucherprogramm „be smart – don´t start“ bleibt auf jeden Fall auch in Zukunft fester Bestandteil der Präventionsarbeit der Emil-von-Behring-Schule.

Frauke Derx

   

Aktuelle Beiträge

Förderstufenfest 2017

Einladung Foerderstufenfest 2017

Fußballstadtmeisterschaft der Marburger Schulen

Stadtmeisterschaften 2017EvB Schule gegen die Marburger Gymnasien

Am 19.09.2017 und am 20.09.2017 fanden die diesjährigen Stadtmeisterschaften auf dem Georg-Gassmann Gelände statt. Dabei spielten unsere drei Schulteams als alleinige nicht gymnasiale Schule gegen die Marburger Teams der Elisabeth-Schule, des Philippinums und der Steinmühle um den Sieg.

Unser Team 2004 musste neidlos die Überlegenheit der Gymnasien anerkennen und man verlor überaus deutlich und chancenlos gegen die Steinmühle und das Philippinum mit jeweils 1:6 und gegen die Elisabethschule mit 0:4. Es gewann das Philippinum in dieser Altersklasse.

Das Team 2002 ging stark ersatzgeschwächt in das Turnier. Denn unsere „ Lebensversicherung“ in der Abwehr, Dennis Linzmeyer, laboriert an einem Kreuzbandriss und unser Kreativspieler Naod Tedros Slum befand sich in der Aufbauphase nach einem Zehenbruch. Dennoch spielte unser Team stark und nachdem man einige klare Chancen ausgelassen hatte, brachte kurz vor Schluss ein mehr als zweifelhafter Elfmeter für das Steinmühleteam das 1:0 und die unverdiente Niederlage. Im zweiten Spiel gegen die E-Schule reichte es trotz dominanten Spiels und einer klaren 2:0 Führung zum Ende nur für ein 2:2 und damit nur zu Platz drei, wegen des schlechteren Torverhältnisses. Es gewann, wie in den letzten Jahren das Team der Steinmühle.

Jetzt konnte nur das Team 2006 am 20.09.2017, das überwiegend aus Spielern der Fußball AG bestand, die Gymnasien „ein wenig ärgern“. Das taten sie auch und wie.

Im ersten Spiele, was sich im Nachhinein als ein echtes Endspiel herausstellen sollte, trat unser Team gegen das Team 1 der Elisabethschule an und hielt bis Sekunden vor Schluss eine 2:1 Führung. Doch ein technischer Fehler eines Abwehrspielers eröffnete dem Gegner die Chance zum Ausgleich, die er auch nutzte. Nach zwei klaren Siegen gegen die Elisabethschule 2 mit 11:0 und gegen das Philippinum mit 5:2 musste das Torverhältnis zwischen uns und der E-Schule 1 entscheiden. Dabei zogen wir ungeschlagen mit 18:4 gegenüber 23:2 den kürzeren und hatten damit eigentlich den Turniersieg im ersten Spiel in letzter Sekunde verspielt.

Zwar sehr traurig, aber als faire Verlierer gratulieren wir der E-Schule und auch allen anderen Siegern zum Erfolg.

Coach Rainer Berghöfer bedankt sich bei allen EvB-Spielern für ihren vorbildlichen Einsatz in ihren Schulteams und Co-Coach Giani für seine Unterstützung.

R. Berghöfer

 

 

Musik zum Tag des offenen Denkmals 2017

IMG 5420Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Emil-von-Behring-Schule anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“ ein kleines Konzert in der Mediathek, dem ehemaligen Turnergarten.

Der Marburger Turnergarten gehört zu einer der vielen Marburger Örtlichkeiten, die anlässlich des Museumstags ihre Pforten für interessierte Besucher öffnen.

Tatsächlich hatten sich auch über die Eltern der Chorsängerinnen und Sänger hinaus einige Besucher und Gäste im Turnergarten eingefunden und ließen sich von Michaela Haas – ihres Zeichens Kunsthistorikerin und Leiterin der Schulmediathek – die Geschichte des Turnergartens erklären. Es folgte eine Führung durch das 2011 grundsanierte Gebäude mit seinem großen Saal, dem Balkonsaal und der historischen Kegelbahn im Keller.

Eindruck machte vor allem eine Parkettplanke des ursprünglichen Bodenbelags, die bei der Restaurierung gefunden wurde und neben anderen handschriftlichen Notizen den damaligen Stundenlohn der Handwerker mit der beigefügten Bemerkung: „Hungerlohn!“ erwähnt.

Nach dem Rundgang durchs Gebäude wurden alle Gäste zu einem kleinen Konzert eingeladen. Schüler und Lehrer wechselten sich dabei ab. Aufgeführt wurden Teile des bereits im vergangenen Schuljahrs konzertierten Luther-Musicals unter der Leitung von Musiklehrer Gerd Schiebl. Johannes Becker (Gießen) und Michael Brauer musizierten drei Lieder von Hugo Wolf nach Gedichten von Mörike. Außerdem gab es noch Schuberts „Auf dem Strom“ in der Besetzung Klavier (Becker), Cello (Schiebl) und Gesang (Brauer) zu hören.

Kaffee und Gebäck rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Sicherlich wird es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art am "Tag des offenen Denkmals" sein. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein kleines Konzert für die interessierte Öffentlichkeit geplant, um sich das sicherlich schönste Gebäude der EvB von innen ansehen zu können.

M. Brauer

Mehr Bilder vom Konzert gibt es in der Galerie...

Zwei tolle Tage im Stadtwald

IMG 4797Sich kennenlernen, Spaß haben, Abenteuer erleben, Aufgaben gemeinsam lösen, sich streiten und wieder vertragen, Grenzen kennenlernen und Grenzen überschreiten, dieses und noch viel mehr erlebte die Klasse 5a der Emil-von-Behring Schule an zwei tollen Tagen im Stadtwald.

Die erste Herausforderung bestand bereits darin, alles was man für zwei Tage dringend benötigt: Zahnbürste, Handtuch, Wechselbekleidung, Lunchpaket, Regenjacke usw. in nur einen Rucksack zu packen, denn schließlich mussten die letzten zwei Kilometer von der Haltestelle „Platz der Weißen Rose“ bis zum Stadtwaldgelände, zu Fuß marschiert und das Gepäck getragen werden.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, ging es gleich mit Spiel und Spaß unter Anleitung von Dieter und Christina vom Haus der Jugend weiter.
Trotz einiger Regenschauer und eher mäßigen Temperaturen, konnten die meisten Spiele im Freien stattfinden.

Dass einige Aufgaben nur im Team zu lösen waren, stellte die Klasse am ersten Tag auf eine schwere Probe. Aber was zunächst noch unüberwindbar erschien, klappte am zweiten Tag schon viel besser.

Highlight war sicherlich die Hüttenbau-Challenge: Aus Allem, was im Wald zu finden ist, sollten in drei Teams Hütten gebaut werden. Geräumig genug für die ganze Gruppe und ein besonderes Accessoire musste auch noch erdacht und eingebaut sein.

Für die Verpflegung vor Ort sorgte Herr Arnold von der Schul-Cafeteria. Vegetarisch, laktosefrei, halal – alles kein Problem, jeder Wunsch wurde berücksichtigt und alle wurden satt. Abends wurde gegrillt und viele Stockbrote wurden über der noch heißen Glut knusprig braun gebacken.

Vor dem Schlafengehen gab es noch eine Nachtwanderung mit echten Fackeln, die den dunklen Wald in schön gruseliges Licht tauchten. Zum wieder Aufwärmen folgte eine Gutenachtgeschichte mit Moers Käpt‘n Blaubär und dann ab ins Bett…

„Können wir nicht noch etwas länger bleiben?“, fragte zum Schluss Mayar die Teamer in der Feedback-Runde. Aber irgendwann musste Schluss sein und schließlich wurde es Zeit, dass Schüler und Teamer nach Hause kamen um sich aufzutauen und wieder trocken zu werden.

M. Brauer

Mehr Bilder vom Stadtwaldbesuch gibt es in der Galerie...

 

Workshop an der EvB: „Leben im doppelten Deutschland“

Zeitzeugen 2017Am 7.9.2017 führte die Deutsche Gesellschaft EV.Berlin , vertreten durch den Referenten Niels Dehmel in Zusammenarbeit mit dem Politik und Wirtschaft Lehrer Rainer Berghöfer mit der Klasse 10aR den Workshop „ Leben im doppelten Deutschland “ durch.

Eingebettet in das POWI-Thema Markt- und Planwirtschaft sollten die Schüler über die Wirtschaftsthemen hinaus, das Leben in der DDR kennenlernen. Ein Zeitzeuge, der das DDR-Regime hautnah mit allen politischen, wirtschaftlichen, familiären und emotionalen Facetten erlebt hat, unterstützte Herrn Dehmel und beantwortete detailliert die Schülerfragen.

Ausgehend von der historischen Entwicklung nach Kriegsende, bei dem die unterschiedlichen Startbedingungen beider Staaten herausgearbeitet wurden, konzentrierte sich das Gespräch auf die Ausführungen des Zeitzeugen. Er berichtete über seine Erfahrungen mit einem undemokratischen System der Angst, der Bespitzelung durch Stasi Mitarbeiter, Berufsverboten, politischer Verfolgung bis hin zur Verhaftung. Mit seinen Schilderungen erzeugte er bei den Schülern, die unsere Demokratie und deren Vorzüge als das Selbstverständlichste erleben, eine beklemmende Stimmung.

Im weiteren Verlauf des Workshops befasste sich die Arbeitsgruppe mit den Inhalten, Mangelwirtschaft, Militarisierung der Jugend, Propaganda im Sozialismus, Datschen Kultur, Freizeit in der DDR und Zwangsadoption.

Um die sich dabei aufgebaute bedrückende Stimmung ein wenig aufzuhellen und die Schüler wieder auf zu muntern, führte Herr Dehmel zum Schluss der Veranstaltung noch ein kleines Wortratespiel durch.. So nannte Herr Dehmel die DDR Wortkreationen für typisch westliche Produkte, Namen etc. und die Schüler erfuhren beim Raten u.a., dass eine Grilletta ein Hamburger und ein Schallplattenaufleger ein Diskjockey war.

In der Abschlussreflexion erkannten die Schüler der 10a, dass unsere Demokratie ein unschätzbares Gut ist, das erkämpft werden musste und für die Gegenwart und Zukunft immer wieder gegen ihre Gegner verteidigt werden muss.

R. Berghöfer

Die Saison mit einem besonderen Freundschaftsspiel eröffnet.

Fußball September 2017Am 8.9.2017 trug unser D-Team nach DFB-Regeln ein Vorbereitungsspiel für die am 19.09. stattfindenden Stadtschulmeisterschaften aus.

Leider decken sich die Regeln des Fußballsports an Schulen nicht mit den DFB-Regeln, sodass es immer bei der Altersstruktur der Teams, des Einsatzes von Mädchen in Jungenteams und sogar bei der Platzgröße zu äußerst kritikwürdigen Unterschieden kommt und eine professionelle Vorbereitung immer schwierig ist. So müssen z.B. D-Jugendspieler auf dem großen Platz auf große Tore spielen und die Mädchen dürfen nicht ein Jahr älter sein als die Jungs!!!!

Aber nun zum Spiel, das in Michelbach gegen die D1 der Spielgemeinschaft Lahntal/Michelbach ausgetragen wurde. Dabei kam es zu einer pikanten Situation, denn zwei der besten Spieler Michelbachs, „Messi“ Emilio und „Abräumer“ Steve Deutsch sind auch tragende Säulen unseres Teams. Michelbachs kooperativer Trainer Joachim Keil einigte sich mit Coach Berghöfer auf eine salomonische Lösung. Emilio wurde für die erste Halbzeit und Steve für die zweite Halbzeit für das EvB-Team freigestellt.

Und unser beider „Messi“ machte schließlich auch den Unterschied. Er war der überragende Spieler der ersten Halbzeit. Laufstark wie eh und je tauchte er überall auf, zeigte sich laufstark , dribbelte sich immer wieder durch und brachte die EvB mit 2:0 in Führung, die Michelbach kurz vor der Pause auf 2:1 verkürzte. In der zweiten Halbzeit konnte unser Team das 2:1 in einem komplett ausgeglichen Spiel halten, da auch „Messis“ Kondition nicht übermenschlich war und unser Torwart Leon Stecker, der kurzerhand vom Stammfeldspieler zum Torwart umfunktioniert wurde, auch auf diesem Posten besondere Qualitäten zeigte und alles hielt, was zu halten war. So blieb es beim glücklichen aber nicht ganz unverdienten 2:1 für uns.

Wir bedanken uns bei unserem Gastgeber für die Spielbereitschaft und das sehr faire Spiel und würden uns wünschen, dass mehr Vereinsschaften unseren Teams zur Spielpraxis verhelfen könnten.

R. Berghöfer

 

 

Tag des offenen Denkmals 2017

Ankündigung2017

Internationale Sprachenzertifikate mit hervorragenden Ergebnissen.

Sprachenzertifkat klSeit mehreren Jahren bietet unsere Schule guten Schülern in den Fächern Englisch und Französisch an, am Ende der 10. Klasse ein internationales Sprachenzertifikat abzulegen. Im vergangenen Schuljahr nahmen 4 Schülerinnen und Schüler an den Prüfungen zum Erwerb des TELC-Zertifikats auf dem Niveau A2/B1 teil. Alle erhielten ein Zertifikat auf dem höheren Niveau B1. In Teilbereichen wurden sogar fast die volle Punktzahl erreicht. Vorbereitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Lehrerin Frau Maggio. Die Durchführung der Zertifikatsprüfungen erfolgte in Kooperation mit der VHS Marburg. Besonders erfreulich ist, dass sich im vergangenen Schuljahr auch Prüflinge für die zweite Fremdsprache Französisch gefunden haben. Auch hier erhielten alle das angestrebte Zertifikat auf den Sprachenniveaus A1/A2.

Gerd Schiebl

 

 

 

 

Rudern mit der EvB

IMG 4414Mit besten Bedingungen fürs Rudern starteten die EvB-Ruderer in die Rudersaison 2017/18. Schönes Wetter und hoher Wasserstand in der Lahn boten beste Voraussetzungen für den Beginn des Ruderbetriebs am Gisselberger Bootshaus des MRV.

An zwei Trainingsterminen in der Woche nehmen insgesamt mehr als 30 Kinder am Rudersport teil. Dienstags findet das Training für den WP-Kurs Rudern des 9. Schuljahrs statt. Mittwochs nach der 6. Stunde gibt es ein offenes AG-Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10.

Unterstützt wird das Training von erfahrenen Mitgliedern des MRV, die sich mit viel Geduld in der Ausbildung der Anfänger und beim Nachwuchs engagieren. Besonders gefragt ist ihr Wissen und ihre Erfahrung bei den Schülerinnen und Schülern, die bereits an Regatten teilnehmen. So haben es zwei Ruder-Kids der EvB vor den Sommerferien sogar bis zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg geschafft.

Im Fokus des Ruderangebots der EvB steht natürlich der Spaß am Rudern und die wichtige Erfahrung, dass es im Rudersport nur mit funktionierender Teamarbeit klappt. So steht die Ruder-AG allen Jungens und Mädchen, die Lust an diesem tollen Sport haben, offen. Einfach mittwochs vorbeikommen und mitmachen…

Auch im laufenden Schuljahr 2017/18 ist wieder eine Ruderwanderfahrt und die Teilnahme am hessischen Wettbewerb „Jungend-Trainiert für Olympia“ geplant.

M. Brauer

Mehr Bilder vom Rudern gibt es in der Galerie...

 

 

   
© M. Brauer