evb-banner

   

Wie in jedem Jahr so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Bei diesem geht es vor allem darum, die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktivitäten wahrzunehmen.

Als Erstes wurde die Klasse 8aH von ihrem Klassenlehrer, Philipp Becker, auf diese Tage vorbereitet, indem sie im Unterricht schon einmal mit Hilfe von Fotos ihre Interessenfelder erkundeten. Des Weiteren nahmen sie eine Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen vor. So wurden sie z.B. gefragt, wie sie ihr Durchhaltevermögen, Ihre Selbstständigkeit, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit einschätzten. Am Tag der Durchführung beobachteten die für dieses Verfahren ausgebildeten Lehrkräfte Alexander Baumeister, Ronald Grieger, Iris Hofmann und Sabine Karbus die Jugendlichen bei verschiedenen Gruppenaufgaben. So überquerten sie mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam ein Gewässer. Sie bauten zusammen eine Murmelbahn und eine Brücke. In einem Kreis sollten die gekippten Stühle nicht den Fußboden berühren. Die Lehrer*innen beobachteten insgesamt neun Kompetenzen. Wie brachte sich jede Person in die Gruppenarbeit ein? Wer übernahm Führung und Verantwortung? Wer bezog die Ruhigen mit in die gemeinsame Arbeit ein? Am Ende des Vormittags tauschten sich die Beobachter aus, um im Anschluss an ein Jobinterview, das im Rahmen des Unterrichtes durchgeführt wird, Gutachten zu verfassen. In Einzelgesprächen werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beobachtungen und Selbsteinschätzungen abgeglichen.

Sabine Karbus

 

Sommercamp1Über 50 Schülerinnen und Schüler der EvB sind dem Angebot gefolgt, sich in der letzten Ferienwoche im Rahmen eines Sommercamps auf das neue Schuljahr vorzubereiten. Anlaß dieses besondere Ferienangebotes sind die coronabedingten Unterrichtseinschränkungen vor den Sommerferien, die nur ein reduziertes Unterrichtsangebot ermöglicht haben. Trotz Präsenzunterricht und intensivem Homeschooling konnten viele Unterrichtsinhalte nur stark komprimiert vermittelt werden.

Möglicherweise können in dem dreitägigen Campangebot nicht alle Lücken geschlossen werden, aber es ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Der Unterricht findet jeweils in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt und konzentriert sich auf Inhalte der Hauptfächer.Sommercamp2

Bei dem schönen Sommerwetter kann das Mittagessen auf dem Schulhof unter den Platanen eingenommen werden. An der frischen Luft schmeckt es besonders gut und gleichzeitig kommt die Mahlzeit im Freien den Anforderungen der Hygienevorschriften entgegen. Zusätzlich wird in zwei Gruppen gegessen, um besser auf Abstand achten zu können. Nach den anstrengenden Unterrichtstunden in den sommerlich warmen Klassenräumen haben sich Schüler und Lehrer ihre Mittagspause redlich verdient. 

Nach dem erfolgreichen Start am heutigen Tag liegen noch zwei weitere Camptage vor den Schülern und ihren Kursleitern. Danach folgt noch ein langes Wochenende zum Durchschnaufen, bevor am kommenden Montag dann der Schulbetrieb für alle wieder startet.

M. Brauer

 

 

IMG 9522

"Wow!“ Das war der Kommentar des Vorsitzenden der Bürgerstiftung Mittelhessen Klaus Arnold, nachdem die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihn mithilfe einer Power-Point-Show über ihre Einsatzorte während ihres sozialen Praktikums informiert hatten. Das Projekt „Mach mit- sei aktiv“, das unsere Schule seit 2003 in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf durchführt, wurde mit einen Sonderpreis von 1000€ ausgezeichnet. Normalerweise werden nur Einzelpersonen für ihren ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt. Aber die Bewerbungsunterlagen, die die das Projekt betreuenden Lehrerinnen Miriam Rabe und Sabine Karbus eingereicht hatten, beeindruckte die Jury so, dass sie kurzerhand diesen Sonderpreis ins Leben rief.

In der Regel nehmen etwa 20 Schüler*innen jedes Jahr an dem Projekt, teil. 30 Einsatzorte können wir, dank der Unterstützung der verschiedenen sozialen Einrichtungen im Kreis, anbieten. So können vor allem die 7. Klässler einmal in der Woche für ca. 2 Stunden in einen Kindergarten, zur Marburger Tafel, zum Nabu oder in unterschiedliche Altenhilfeeinrichtungen gehen. „Der Kontakt zwischen Alt und Jung ist eine wertvolle Erfahrung für beide Seiten“, betonte Roland Teuber, Leiter des Elisabethenhofes. Das konnte auch Anton Wehnert bestätigen, der sich dort mit älteren Bewohnerinnen regelmäßig zu Gesellschaftsspielen traf.

Das Preisgeld soll, wenn es wieder möglich sein wird, für eine gemeinsame Aktion aller Beteiligten genutzt werden.

S. Karbus

 

 

 

Weitere Bilder von der Preisverleihung gibt es in der Galerie...

 

(Link zum Presseartikel der OP...)

(Link zum Presseartikel der GAZ...)

 

Die EvB bietet in der letzten Woche der Sommerferien ein dreitägiges Feriencamp an.Sommercamp

Dieses Camp soll helfen, Lücken zu schließen, die durch die Einschränkungen des Unterrichts durch den Coronavirus aufgetreten sind.

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Camp befinden sich im Schulportal LANIS im "Dateispeicher, Elternbriefe"...

Schülerinnen und Schüler können ab sofort angemeldet werden. Die Anmeldungen sollten bis zum 24.6. im Sekretariat (oder per Mail) eingegangen sein.

 

M. Brauer

 

 

Schüler der Emil-von-Behring-Schule erhalten Urkunden für ehrenamtliches Engagement

“Ihr könnt stolz auf euren Einsatz sein.“ Mit diesem Satz würdigte der Schulleiter unserer Schule, Klaus Schäfer, das freiwillige soziale Engagement von21 Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr. Seit nunmehr 15 Jahren wird in den Jahrgangsstufen 7 und 8 an der EvB in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf die Teilnahme an einem freiwilligen sozialen Praktikum angeboten. Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, ein halbes Jahr einmal wöchentlich in Kindertagesstätten, in Einrichtungen der Altenhilfe, bei der Marburger Tafel oder im Eine-Welt-Laden mitzuhelfen. Unsere Schule zertifiziert auch das bereits bestehende Engagement z.B. bei der Feuerwehr oder in kirchlichen Gruppen. Während des Praktikums werden die Jugendlichen von der Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur Renate Gerstung und Sabine Karbus, Lehrerin an der  EvB, betreut. Sie stehen bei Fragen und Problemen zur Verfügung und besuchen die Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsorten. 

Dieser Einsatz wird im Zeugnis vermerkt. Außerdem erhalten die Teilnehmer eine Urkunde, die die Schule im Namen des Landes Hessen vergibt. Auf dieser sind die jeweiligen Aktivitäten beschrieben. Diese Urkunden wurden nun am Ende des Schuljahres im Rahmen einer Feierstunde in unserer Mediathek, zu der neben den aktiven Schülern auch die Eltern und Vertreter der Einrichtungen eingeladen waren, von Schäfer überreicht. Mit Hilfe einer PowerPoint-Show, die die Schülerinnen und Schüler an ihren Einsatzorten zeigte, konnten die Anwesenden einen Eindruck von den Tätigkeiten gewinnen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellte sich und seinen Einsatzort souverän vor. Und auch die Vertreter der beteiligten Organisationen konnten von ihren Erfahrungen berichten. Sie betonten, dass die Schülerinnen und Schüler zuverlässig gekommen seien. Melissa Kuhl, die die Schule nach der 10.Klasse in diesem Jahr verlässt, gab ihren Mitschülern einen wichtigen Hinweis: „Ich habe in meinen Bewerbungsgesprächen erlebt, dass die, die für Einstellungen zuständig sind, nach diesem Engagement fragen.“

 

 

soz prakt 01  soz prakt 02

IMG 20181026 104231Emil-von-Behring-Schule simuliert Landtagswahlen

Im Rahmen der „Juniorwahlen“ konnten die Schüler der EvB einmal unter realen Bedingungen eine Wahl selbst mitmachen. Die 9cR hat die Wahl gemeinsam mit ihrem Politik-Lehrer, Herr Becker, vorbereitet und als Wahlvorstand durchgeführt. „Es lief super, weil sich die Schüler gut in die Regeln und Gesetze eingearbeitet haben“, so Herr Becker. „Sie sind an den Aufgaben gewachsen“, resümierte der vom Projekt begeisterte Lehrer weiter. Nahezu alle Schüler der Klasse 9cR habe man ein deutlich gesteigertes Interesse am Thema „Wahlen“ anmerken können.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Das ist die Simulation einer Wahl (hier: die Landtagswahl in Hessen). Sie hat eine sehr reale Aufmachung, die deutlich dazu beiträgt, dass die Schüler einen sehr guten Einblick in eine Wahl bekommen. Alle Elemente einer ordentlichen Wahl werden dabei nachgestellt: Im Wahllokal erwartete die Wähler das reale Setting mit Wahlkabine, Wahlurne, Wahlvorstand und allerhand Infoplakaten und Hinweisen. Die Stimmzettel sind quasi originalgetreue Nachbildungen mitsamt allen Direktkandidaten für den Kreis. Alle Schüler erhielten im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung und wurden eingeladen. Um schließlich zu wählen, musste diese vorgelegt werden. Der Wahlvorstand verfügt wie bei der „richtigen“ Wahl auch über ein Wählerverzeichnis, in dem sie die Wähler abhaken. Schlussendlich ist das ganze Setting wie bei einer offiziellen Wahl.

Was bringt das? Es zählt ja nicht wirklich, oder?

„Fachlich gesehen“, so Herr Becker, „wird hier quasi politisches Handel direkt gelernt. Schließlich lernen die Schüler, was Demokratie ausmacht.“ Auch im Unterricht wird durch die Juniorwahl die Sinnhaftigkeit des Themas "Wahlen" gehörig gesteigert. Die Schüler wollten wissen, welche Parteien sie wählen können, wofür die Parteien stehen und vor allem wie alles funktioniert.IMG 20181026 123447

Die Nachbereitung ist nicht unbedeutend. Die Schüler können das Ergebnis ihrer eigenen Wahl im Unterricht analysieren und diskutieren. Eigene Wahlergebnisse bzw. die der Mitschüler sind in gewisser Weise interessanter als die echten. Fachlich ergibt sich aber kein Unterschied, denn es werden ebenso mögliche Koalitionen oder Mehrheiten diskutiert. Auch Überraschungen oder Eigenheiten der Juniorwahl können besprochen werden. Letztlich könnte auch die Frage interessieren, warum die Juniorwahl anders ausfiel als die echte Landtagswahl. Für die Schüler gewinnt das Thema so erheblich an Relevanz.

Die 9cR hat sogar Extraschichten für die Wahl geschoben und ist nach der Schule freiwillig zum Auszählen der Wahl geblieben. „Die Motivation der Klasse hat mich auch mitgerissen und so macht die Arbeit auch Spaß, selbst wenn man damit drei bis vier Nachmittage beschäftigt ist“, resümiert Projektleiter, Herr Becker.

 

 

 

IMG 20181026 104208IMG 20181026 131952Juniorwahlen 01Juniorwahlen 02

 

In der AG “Arbeiten mit Holz” entstand in diesem Halbjahr unter besonderem Einsatz von Jack Neumann und Elias Finn Hanstein (Klasse 5a) eine Ritterburg aus Holz, die aus einzelnen Modulen besteht. So kann sie immer wieder neu zusammengesetzt werden. Das Projekt ist noch nicht fertig, die Burg soll im nächsten Schuljahr erweitert und angemalt werden. Außerdem ist geplant, mit der Burg als Kulisse einen Stop-Motion-Film zu drehen. Ganz besonderen Dank gilt Elias’ Opa, der die Fenster der Burg für uns aussägte, was in der Schule nicht möglich war.

Gerlinde Mitschke

 

Holz 01  Holz 02

 

EvB CNC FraeseYunus Tufan, Schüler der Klasse 9c, ist begeistert: „Solche CNC- Maschinen stehen auch in Betrieben. Damit werden wir hier gut auf die Berufswelt vorbereitet.“ Für die Anschaffung der neuen CNC- Maschine, die nun im Unterricht vielseitig genutzt werden kann, hat der Förderverein der Emil-von-Behring- Schule 6500 Euro zur Verfügung gestellt. Die alte CNC-Maschine war seit mehr als 20 Jahren in Gebrauch und nicht mehr auf dem aktuellsten Stand der Technik. Die neue arbeitet auf 1/10 Millimeter genau und arbeitet viel schneller. Nun sind natürlich auch die Schülerinnen und Schüler viel zufriedener, wenn die Arbeitsergebnisse besser gelingen. Ronald Grieger, zuständig für den Fachbereich Arbeitslehre, an der EvB, betont: „Die Eltern zeigten sich beim Tag der offenen Tür von unserer technischen Ausstattung und der damit verbundenen Vorbereitung der Jugendlichen auf die Berufswelt sehr beeindruckt.“

R. Grieger

 

 

 

 

 

 

GesundheitstagIm Rahmen der Zertifizierung der Emil-von-Behring-Schule zur „Gesunden Schule“ führten wir, wie schon in vergangenen Jahren, am 31.5.2017 einen Gesundheitstag in den 6. Klassen durch.

Unser Ziel dabei ist es, bei den Schülern ein Bewusstsein zu entwickeln, dass zu einer gesunden Lebensführung ganz wesentlich drei Aspekte, nämlich „Gesunde Ernährung“, „Bewegung“ und „Suchtprävention“ gehören.

Unterstützt werden wir in diesem Anliegen seit mehreren Jahren durch sehr engagierte Menschen, die selbst von einer Sucht betroffen sind und bereit sind, von ihren Erfahrungen den Schülern sehr eindrucksvoll berichten. Vielen Dank dafür!

Zwei Kehlkopflose sowie drei Besucher, die zu den Anonymen Alkoholikern bzw. zu Alanon gehören, stellten ihre Lebensgeschichten vor. Wie in den Jahren zuvor war große Betroffenheit bei den Schülern zu spüren und im Anschluss an den Projekttag bestätigten sie, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

Zum Thema: „Gesunde Ernährung“ richteten die Schüler in Kleingruppen zusammen mit Mareike Schneider, unserer Sozialpädagogin, ein gesundes Frühstück her, dass sie anschließend genießen durften. Dabei stellten sie einstimmig fest, dass gesunde Lebensmittel sehr gut schmecken. Sie lernten aber auch, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht.

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele sowie soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann mit viel Spaß und Elan in die Praxis überging.

Insgesamt erwies sich auch dieser Projekttag wie schon in den vergangenen Jahren als voller Erfolg.

Frauke Derx

 

 

 

Im Rahmen der Zertifizierung der Emil-von-Behring-Schule zur „Gesunden Schule“ führten wir, wie schon in vergangenen Jahren, am 31.5.2017 einen Gesundheitstag in den 6. Klassen durch.

Unser Ziel dabei ist es, bei den Schülern ein Bewusstsein zu entwickeln, dass zu einer gesunden Lebensführung ganz wesentlich drei Aspekte, nämlich „Gesunde Ernährung“, „Bewegung“ und „Suchtprävention“ gehören.

 

Unterstützt werden wir in diesem Anliegen seit mehreren Jahren durch sehr engagierte Menschen, die selbst von einer Sucht betroffen sind und bereit sind, von ihren Erfahrungen den Schülern sehr eindrucksvoll berichten. Vielen Dank dafür!

 

 

Zwei Kehlkopflose sowie drei Besucher, die zu den Anonymen Alkoholikern bzw. zu Alanon gehören, stellten ihre Lebensgeschichten vor. Wie in den Jahren zuvor war große Betroffenheit bei den Schülern zu spüren und im Anschluss an den Projekttag bestätigten sie, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

 

Zum Thema: „Gesunde Ernährung“ richteten die Schüler in Kleingruppen zusammen mit Mareike Schneider, unserer Sozialpädagogin, ein gesundes Frühstück her, dass sie anschließend genießen durften. Dabei stellten sie einstimmig fest, dass gesunde Lebensmittel sehr gut schmecken. Sie lernten aber auch, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht.

 

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele sowie soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann mit viel Spaß und Elan in die Praxis überging.

 

 

Insgesamt erwies sich auch dieser Projekttag wie schon in den vergangenen Jahren als voller Erfolg.

 

IMG 4947

 

 

 

 

Mehr Bilder vom Präsentationstag der ProWo 2017 gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilligenagentur 2016“Ihr könnt stolz auf euren Einsatz sein.“ Mit diesem Satz würdigte der Konrektor unserer Schule, Konrad Simon, das freiwillige soziale Engagement von 19 Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr. Seit nunmehr zwölf Jahren wird in den Jahrgangsstufen 7 und 8 an der EvB in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf die Teilnahme an einem freiwilligen sozialen Praktikum angeboten. Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, ein halbes Jahr einmal wöchentlich in Kindertagesstätten, in Einrichtungen der Altenhilfe, bei der Marburger Tafel oder im Eine-Welt-Laden mitzuhelfen. Unsere Schule zertifiziert auch das bereits bestehende Engagement z.B. bei der Feuerwehr oder in kirchlichen Gruppen. Während des Praktikums werden die Jugendlichen von Mitarbeitern der Freiwilligenagentur und Sabine Karbus, Lehrerin an der  EvB, betreut. Sie stehen bei Fragen und Problemen zur Verfügung und besuchen die Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsorten.

Dieser Einsatz wird im Zeugnis vermerkt. Außerdem erhalten die Teilnehmer eine Urkunde, die die Schule im Namen des Landes Hessen vergibt. Auf dieser sind die jeweiligen Aktivitäten beschrieben. Diese Urkunden wurden nun am Ende des Schuljahres im Rahmen einer Feierstunde in unserer Mediathek, zu der neben den aktiven Schülern auch die Eltern und Vertreter der Einrichtungen eingeladen waren, von Simon überreicht. Mit Hilfe einer PowerPoint-Show, die die Schülerinnen und Schüler an ihren Einsatzorten zeigte, konnten die Anwesenden einen Eindruck von den Tätigkeiten gewinnen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellte sich und seinen Einsatzort souverän vor. Und auch die Vertreter der beteiligten Organisationen konnten von ihren Erfahrungen berichten. Sie betonten, dass die Schülerinnen und Schüler zuverlässig gekommen seien. Doris Heineck, Leiterin der Freiwilligenagentur, lobte sie deshalb für ihr Durchhaltevermögen. Besonders erfreulich war, dass der Konrektor sogar eine Urkunde einem Schüler der Klasse 5, Jan Ackermann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Elnhausen aktiv ist, überreichen konnte. Das lässt hoffen, dass es auch in den nächsten Jahren nicht an Freiwilligen mangeln wird.

S. Karbus

 

Unter dem Motto „Nüchtern bist du „schön““ fand am Montag, den 13.06.2016, einer der hessenweiten Aktionstage des Projektes „HaLT – Hart am Limit“ in Marburg an der Emil-von-Behring-Schule statt.

Das HaLT-Projekt ist ein bundesweit erprobtes Konzept zur Prävention und Frühintervention bei exzessivem Alkoholkonsum von Jugendlichen, das bundesweit an über 175 Standorten durchgeführt wird, seit 2009 auch bereits mit Vorreiterrolle in Marburg.

Seit Anfang der 2000er Jahre war die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, kontinuierlich gestiegen. Nach 2013 (1173) gab es auch in 2014 (1140) abermals einen Rückgang in Hessen. Auch in Marburg zeichnet sich ein deutlicher Rückgang ab, 2015 wurden noch insgesamt 53 Jugendliche im Alter von 12-17 eingeliefert.

Umgesetzt wurde der HaLT-Aktionstag an der Emil-von-Behring-Schule von der Sozialpädagogin der Schule Mareike Schneider (Jugendförderung der Stadt Marburg), sowie der Beratungslehrerin Frauke Derx  mit Unterstützung von Anne Pfeiffer (Fachstelle für Suchtprävention, Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf) und Jana Becker (Sucht- und Drogenberatung, Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf), wie auch einiger fleißiger SchülerInnen der 9. Und 10. Jahrgangsstufe.

Während den Pausen konnten sich alle SchülerInnen  alkoholfreie Cocktails kaufen, die von SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 gemixt wurden. Parallel konnte ein Parcours mit Rauschbrillen durchlaufen, oder die Zeit genutzt werden, an einer Verkleidungsaktion, bereitgestellt von der Jugendförderung der Stadt Marburg, mit anschließendem Fotoshooting teilzunehmen. Jana Becker und Anne Pfeiffer standen am Infostand zum Thema „Alkohol“ für die Fragen der SchülerInnen zur Verfügung.

Speziell für die Jahrgangsstufen 7 und 8 gab es zusätzlich ein Quiz am Infostand, bei dem die Jugendlichen ihr Wissen zum Thema Alkohol unter Beweis stellen konnten. Unter den GewinnerInnen wurden u.a. Kinogutscheine (mit freundlicher Unterstützung des Cineplex Marburg) und passend zum Thema Drogerieartikel (gespendet von DM-Drogeriemarkt am Erlenring) verlost.

Trotz des Wetters gab es eine tolle Beteiligung aller SchülerInnen und wurde somit zu einer gelungenen Aktion.

 halt 01 halt 02 halt 03

 

 

nachwachsende rohstoffe 02Projekttage zum Thema: „Superfabrik Natur“ in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Was sind eigentlich Rohstoffe?

Fossile Rohstoffe – ein begrenztes Gut!

Erdöl, Erdgas, Kohle und Torf sind wichtige Rohstoffe mit hohem energetischem Potential, die innerhalb langer erdgeschichtlicher Zeiträume entstanden sind. Da sie nur sehr langsam nachgebildet werden, besteht die Gefahr, dass die Vorräte durch intensiven Verbrauch in nicht allzu ferner Zeit erschöpft sein werden.

Was bedeutet die begrenzte Verfügbarkeit für unsere Zukunft?

Mit dieser Frage beschäftigten sich im Rahmen eines Workshops „Superfabrik Natur“ in der letzten Woche unsere drei 7. Klassen.

Nachwachsende Rohstoffe

Ölpflanzen wie Raps, Sonnenblumen oder Disteln, Stärkepflanzen wie Kartoffeln, Weizen oder Mais, Heilpflanzen, Energiepflanzen zum Beispiel für Biogasanlagen oder zur Erzeugung von Biodiesel, Färberpflanzen, z.B. Pfingstrose oder Schwarze Malve, Faserpflanzen wie Hanf, tierische Rohstoffe und nicht zuletzt Holz und andere Naturbaustoffe.

All dies sind Rohstoffe, die uns Pflanzen und Tiere liefern, die immer wieder nachwachsen, und die sich der Mensch in vielfältiger Art und Weise zu Nutzen machen kann.

Mit großem Interesse konnten die Schüler und Schülerinnen in Kleingruppen spielerisch, experimentell, erfahrungs- und lebensweltorientiert Aussehen, Lebensbedingungen und Nutzungsmöglichkeiten der Nachwachsenden Rohstoffe erforschen. Besonders faszinierend fanden sie z.B. die Erzeugung von Holzgas und die Herstellung von Naturleim aus Stärke. Auch die Zusammenstellung von einem „Wohlfühltee“ machte viel Spaß. Neben den Aktionen wurden an weiteren Stationen interessante Informationen z.B. über Biogasanlagen, Holzbrennstoffen oder Biokunststoffen vermittelt. Auf wundersame Weise gelang es z.B. den Schülern, einen Flummi selbst zu produzieren. J

                                  

Was nahmen die Schüler aus diesem Workshop mit?

Rohstoffe sind kostbar! Sie sind auf unserer Erde nicht unendlich vorhanden, deshalb ist es wichtig, besonders verantwortungsvoll damit umzugehen. An vielen Stellen sind Nachwachsende Rohstoffe eine Alternative, aber auch hier muss der Umgang damit sorgfältig geplant und umweltgerecht gehandhabt werden.

 

F. Derx

 

 

gesunde schuleAm 3.11.2015 fand nun schon zum dritten Mal der „Gesundheitstag“ für die 7. Klassen an der Emil von Behring – Schule statt.

Was bedeutet überhaupt „Gesundes Leben“?

Sich darüber Gedanken zu machen gab es für die Schüler am Mittwochvormittag vier verschiedene Gelegenheiten:

Welche Vorteile Bewegung im Leben bringt, erarbeiteten sich die Schüler in der Turnhalle. Leistungsfähigkeit, Fitness, Schutz vor Krankheiten, positive Wirkungen auf die Seele, soziale Aspekte wurden angesprochen, bevor es dann in die Praxis überging. Viel Spaß bereiteten Klettersituationen und verschiedene Spielangebote.

„Also wenn ich Fußballtraining habe, kann ich mich besser konzentrieren, ich fühle mich ausgelassener und einfach besser. Mir macht es außerdem sehr viel Spaß, in meinem Verein zu spielen. In der Turnhalle hat mir am meisten Spaß gemacht, Pedalo zu fahren, denn es war lustig und man konnte es zusammen machen und sich gegenseitig helfen.“

 

In der Schulküche stellten die Schüler unter fachkundiger Anleitung ein leckeres, gesundes Frühstücksbuffet her, das sie dann anschließend auch gemeinsam genießen konnten. Sie lernten, dass ausgewogene Ernährung den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und so mit Energie versorgt und ihn damit fit macht. „ Gesunde Ernährung hält Körper und Geist fit, weil sich der Körper daraus wichtige Bestandteile zieht.“

 

Höhepunkt an diesem Tag waren jedoch für die Schüler die Gespräche mit Menschen, die durch ihren Konsum von Alkohol bzw. Zigaretten krank geworden waren und ihre Lebensgeschichte erzählten.

Hier einige Zitate von Schülern im Anschluss an die Veranstaltung:

„ Die Lebensgeschichten der Anonymen Alkoholiker und der Kehlkopflosen haben mich besonders zum Nachdenken angeregt.“

„Mich hat sehr gewundert, dass die Betroffenen so offen geredet haben.“

„Mich haben besonders die Kehrkopflosen beeindruckt, weil man gesehen hat, was viel Rauchen bewirken kann und zu erfahren, was die Menschen alles durchgemacht haben.“

„Ich habe erfahren, dass die Alkoholiker sogar heimlich getrunken haben.“

„Erschrocken war ich, als eine Teilnehmerin von ihren Selbstmordabsichten berichtete.“

Insgesamt war am Ende des Projekttages große Betroffenheit zu spüren. Für die Schüler steht fest, dass sie zukünftig in Bezug auf den Umgang mit Alkohol und Zigaretten sehr vorsichtig sein wollen.

So runden Alex und Fynn Luca den Tag mit folgender Aussage ab:

„Gesundes Leben bedeutet für uns, dass man fit bleibt, regelmäßig Sport treibt, sich gesund ernährt und kein Übergewicht bekommt, ein Leben ohne Drogen und Zigaretten.“

F. Derx

 

 

 

IMG 1301

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Bilder vom Projekt in der Galerie...

 

 

 

Ganz frei in der Themenwahl waren diesmal Schüler und Lehrer der Emil-von-Behring-Schule bei der Projektwoche. Alle zwei Jahre lernt und arbeitet die Schulgemeinde in dieser besonderen Unterrichtform. Was in den vier Tagen der kurzen Woche nach Pfingsten zustande kam, bestaunten auch viele Eltern bei der gemeinsamen Präsentation in unserer Turnhalle am Freitagnachmittag.

IMG 1617Aus insgesamt 27 Angeboten konnten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsprojekte wählen. Bereits vor Ostern wurden über 60 Projektideen gesammelt. Nachdem geeignete Projekteiter gefunden wurden, startete nach den Osterferien die Einwahl. Erstaunlicherweise waren nicht die Angebote mit viel Elektronik (GPS, Geocaching oder Computertrick) die überlaufenen Kurse, sondern klassische Projekte wie beispielsweise Zeichen (Manga) und Backen. Zwei Wochen vor Beginn trafen sich dann die Projektgruppen zum ersten gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch wichtiger Informationen. Am Dienstag nach Pfingsten ging es endlich los mit vier Tagen intensiver Arbeit an einem „Lieblings-Thema“.

Wie intensiv in den einzelnen Gruppen gearbeitet wurde, konnte man bereits während der Projektwoche erspüren. In allen Winkeln der Schule herrschte eine harmonische Stimmung. Viele Schüler erprobten neugierig Gebiete, die sonst in der Schule seltener zu finden sind. Im Werkraum zeigte ein Töpfermeister, wie man aus einem Klumpen Ton ein einigermaßen rundes Gefäß herausbekommt. In der Küche wurde eine süße Köstlichkeit nach der anderen produziert, und auch gleich wieder mit Genuss verspeist. Drei Stockwerke höher ratterten die Nähmaschinen, Mädchen unter sich kreierten ihre eigene Mode. In der Mediathek wurde elegant getanzt, in der Turnhalle die ersten Ansätze von Zirkusakrobatik erprobt.

Neben tollen sportlichen Projekten, wie Wakeboard, Fußball, einer Ruderwanderfahrt oder Fitnesstraining gab es einige Projekte, die den Schülern Möglichkeiten für gute Freizeitgestaltung ohne Elektronik aufzeigten. Eine Mädchengruppe erlernte mit unserer Sozialpädagogin Techniken für Wellness, zwei Gruppen spielten traditionelle und kreative Spiele, drinnen und draußen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Bauen von technischen Modellen, eine Klasse war drei Tage in der Umgebung von Marburg mit dem Fahrrad unterwegs, wieder andere waren dem „Abenteuer Helfen“ auf der Spur. Im Projekt Landart entstanden Kunstwerke ausschließlich aus Materialien, die man in der Natur findet und ihr anschließend auch wieder gibt.

Vor allem in den höheren Klassen waren Projekte beliebt, die zwar fachgebunden waren, aber über den normalen Schulstoff weit hinausgingen. Klasse 10 vertiefte sich in die Mechanismen der Wirtschaft oder büffelte für ein internationales Sprachenzertifikat. Chemie gab’s zum Anfassen (Kosmetik selbst herstellen), Mathe auch. Eine Gruppe bereitete eine Fahrt nach Straßburg vor, andere vertieften sich in die Religionen der Welt. In der Autorenschule wurde geschrieben, kreativ und ohne Angst vor Fehlern.

Am Ende der Woche präsentierten alle Schüler stolz ihre Ergebnisse. Um sich alles genau anzusehen, waren die zwei Stunden für die Projektschau in der Turnhalle fast zu knapp. Wem die vielen bunten Eindrücke zu viel wurden, der konnte sich in unserer Cafeteria zwischendrin mit Bratwürstchen, Kuchen und Kaffee stärken.  

Mehr Bilder von der ProWo 2015 gibt es in der Galerie...

G. Schiebl

 

 

 

Am Dienstag den 26.05.2015 trafen wir uns mit ingesamt 14 Jungen und Mädchen um 8:00 Uhr am Maburger Bahnhof. Um 8:20 Uhr fuhr der Regionalexpress nach Kassel ab. Als wir in Kassel ankamen, liefen wir 20 Minuten durch die Stadt zum Bootshaus an der Fulda. Dort hatten die Schüler aus dem WP-Kurs bereits am Montag die Boote hingebracht und aufgeriggert.

IMG 2366

Dort setzten wir unsere Boote ins Wasser. Wir ruderten flussabwärts und nach ca. 10 min erreichten wir die erste Schleuse, gleich hinter dem Kassler Hafen. Wir ließen uns abschleusen was sehr spannend war. Nach ca. 20 km kam die nächste Schleuse. Diesmal mussten wir die Schleuse selber bedienen. Weiter ging es nach Wilhelmshausen, wo wir die Nacht im Bootshaus der Uni Göttingen verbrachten. Am Abend haben wir Spaghetti mit Tomatensoße gegessen, die haben total lecker geschmeckt.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, ging die Fahrt weiter. Auch heute fuhren wir wieder durch zwei Schleusen die wir selber bedienen mussten. Das klappte jetzt schon richtig gut. Dann waren es nur noch 4 km bis zum Campingplatz in Hannoversch Münden. Dort bauten wir unsere Zelte auf. Als wir fertig waren, wanderten wir zur Tilly Schanze, von der aus man einen super Ausblick über die Stadt hat. Anschließend haben wir uns noch den Weserstein angeschaut . Auf dem Stein steht: Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuss deutsch bis zum Meer der Weserfluss.

Dann durften wir in kleinen Gruppen durch die Stadt bummeln. Wir haben uns das Glockenspiel des des brühmten Dr. Eisenbart am Rathaus angeschaut. Abends haben wir lecker gegrillt.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Oedelsheim. Unterwegs haben wir kurz beim Kloster Bursfelde angelegt. Das war gar nicht so einfach, weil die Weser eine kräftige Strömung hat.

In Oedelsheim haben wir wieder unsere Zelte aufgebaut. Es wurde so windig, dass uns fast die Zelte weggeflogen sind. Doch gegen Abend wurde der Wind schwächer. Nach einer ruhigen Nacht, und Frühstück im Sonnenschein, ging weiter nach Karlshafen.

Dort angekommen haben wir die Boote aus dem Wasser geholt und abgeriggert. Dann haben wir sie auf den Anhänger geladen und sind teils mit dem Auto, teils mit dem Zug nach Hause gefahren.

Es war eine super tolle Fahrt die ich immer wieder gerne mit machen würde, obwohl das Rudern sehr anstrengend war und wir alle dicke Blasen an den Händen bekommen haben. Wir hatten sehr viel Spaß. Vielen Dank an Herrn Brauer und Herrn Anhäuser die die Fahrt in der Projektwoche organisiert und betreut haben.

Tim Heuser

 

Weitere Bilder von der Ruderwanderfahrt gibt es in der Galerie...

 

 

EvB ProWo 2015 Deckblatt

 

 

Das Heft mit den Ausschreibungen für die ProWo 2014/15 Ende Mai ist ist erschienen.

Ab  sofort können die Kurse gewählt werden.

Abgabe der Kurswahlzettel bitte bis zum 24.4. bei Herrn Schiebl. Für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 gilt wegen des Praktikums einer verlängertet Abgabefrist bis zum 1.5.2015.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schülerinnen und Schüler der EvB informieren sich über den Rohstoff Holz

IMAG0995

Als Vertiefung der "Reise zum Holz", die die 5. Klassen gemeinsam mit dem Jungendwaldheim Roßberg durchführten, schloss sich ein vierstündiger Workshop über das "Multitalent Holz" an. Geleitet wurde der Workshop von Nicole Kapaun, einer Mitarbeiterin des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH). Durchgeführt wird diese NaWaTour von Hessen Rohstoffe (HeRo).

In 12 spannenden und gut konzipierten Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Gesichtspunkte des Rohstoffs Holz selber erarbeiten. Der Lernzirkel umfasste beispielsweise ein Experiment zur Wärmedämmung, Holzpellets konnten selber gepresst werden und die Holzfeuchte musste bestimmt werden.

Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler, wie unendlich lange es gedauert hat, bis die Kohle- und Ölvorkommen unsres Planeten entstanden sind und in welch vergleichsweise winziger Zeitspanne wir Menschen diese gerade aufbrauchen. Gerade im Hinblick auf diesen Aspekt leuchtete allen die Bedeutung nachwachsender Energieträger für die Zukunft unmittelbar ein. 

 M. Brauer

Weitere Bilder vom Workshop gibt es in der Galerie...

 

 

Zehn computerisierte Babysimulatoren der Firma Babybedenkzeit geben Jugendlichen die einmalige Gelegenheit praktisch zu erfahren, was es bedeutet einen Säugling zu versorgen. Das aus den USA stammende RealCare®Baby ist ungefähr 50 cm groß und wiegt circa 3000 Gramm. Es gibt Mädchen und Jungen. Um der ethnischen Vielfalt gerecht zu werden, sind sieben verschiedenen Hautfarben erhältlich. An der Emil-von-Behring Schule haben wir zwei Simulatoren mit dunklerer Hautfarbe.

Alle Puppen sind nach den Bedürfnissen echter Babys programmiert, können sich akustisch sehr lebensecht äußern und müssen von ihren „Eltern“ je nach Bedarf, gefüttert, gewickelt und getröstet werden. Vor jeder Versorgung ist zunächst die Identifikation der Eltern mit dem Simulator notwendig. Dazu haben die Teilnehmer ein unlösbares Plastikarmband mit einem Computerchip am Handgelenk, mit dem sie sich am Simulator, z.B. am Rücken, als „Eltern“ zu erkennen geben. Auf diese Weise können die Jugendlichen die Verantwortung für die Versorgung nicht an Dritte abgeben. Am Ende der Pflegezeit wertet der Computer aus, wie gut die Puppe versorgt wurde.

„Kinderversorgung und –erziehung gehört zu den grundlegenden und verantwortungsvollsten gesellschaftlichen Aufgaben. Ein Baby macht sehr viel Freude – aber es verändert das Leben, erfordert Zuwendung, Geduld, Zeit und Wissen. Einige Tage und Nächte erleben die Jugendlichen, was es bedeutet, rund um die Uhr verantwortlich zu sein.“1 Dabei lernen sie nicht nur typische Zeitabläufe der Säuglingsversorgung kennen, sondern beispielsweise auch, dass der Kopf eines Säuglings nicht nach hinten fallen darf. Wie ein echter Säugling können die Simulatoren ihren Kopf nicht selbst halten. Fällt er doch mal ungestützt nach hinten, so zeichnet der Computer solche „Misshandlungen“ für die Endauswertung des Praktikums auf.

Das Elternpraktikum gibt Jugendlichen die Gelegenheit sich praktisch mit Elternschaft auseinanderzusetzen bevor sie Eltern werden. Es soll dazu beitragen, sie auf verantwortliche Elternschaft vorzubereiten. Sie sollen über ihre Zukunftspläne nachdenken und zu kompetenteren Lebensentscheidungen befähigt werden.

Außer den zehn Säuglingssimulatoren haben wir auch drei Demonstrationspuppen. Sie zeigen die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf das werdende Leben, sowie die Folgen frühkindlichen Missbrauchs.

Die erste Puppe ist das Modell eines Säuglings, der mit dem Fetalen Alkoholsyndrom geboren wurde. Sie zeigt die typischen körperlichen Fehlbildungen eines alkoholgeschädigten Säuglings.

Die zweite Puppe demonstriert die Folgen von Drogenmissbrauch während der Schwangerschaft. Durch schrilles Schreien und starkes Zittern simuliert das Modell auf erschreckende Weise frühkindliche Entzugserscheinungen. Diese beiden Demonstrationspuppen haben einen erheblichen Schockeffekt auf die Jugendlichen. Neben den elektronischen Funktionen sind es vor allem das auffallend kranke Aussehen und das viel geringere Körpergewicht dieser Puppen, die bei den Jugendlichen Entsetzen auslösen. Ihnen wird nicht nur bewusst, welche Schäden Alkohol und Drogen Säuglingen zufügen, sondern auch die allgemeinen Auswirkungen dieser Giftstoffe auf den menschlichen Körper bekommen für sie eine neue Relevanz.

Im Rahmen eines „Babytreffs“ während ihres Elternpraktikums werden die Jugendlichen mit den Demonstrationspuppen konfrontiert. Gerade in dieser Zeit, in der sie sie sich um das Modell eines gesunden Säuglings kümmern, werden ihnen die Schädigungen anhand der Demonstrationspuppen ganz besonders deutlich.

Die dritte Demonstrationspuppe kommt manchmal schon vor dem eigentlichen Elternpraktikum zum Einsatz. Es ist ein Shaken Baby Syndrom Simulator.

„Shaken Baby Syndrom (SBS) oder Schütteltrauma: das bedeutet lebenslanges Leid. Aus Überforderung und Unwissen kann es passieren, dass Eltern ihr andauernd schreiendes Baby schütteln. Prävention, Aufklärung über Risiken, Ursachen und Vorbeugung ist Zielsetzung des Shaken Baby Syndrom Simulators. Dieser Säuglingssimulator zeigt eindrucksvoll, wie das Schütteln eines Kleinkindes Gehirnverletzungen hervorrufen kann.“2

Ein Beschleunigungssensor misst die Kraft, die beim Schütteln auf das Gehirn ausgeübt wird und aufleuchtende LED-Lichter machen im durchsichtigen Vinylkopf der Puppe die eintretenden Verletzungen der kindlichen Hirnregionen deutlich.

Die Jugendlichen dürfen diese Puppe selbst schütteln, deren lebensechtes Babyschreien abrupt verstummt, wenn ein Schütteltrauma eintritt und Verletzungen hinterlässt.

An der Emil-von-Behring Schule ist das Elternpraktikum in ein größeres Projekt eingebunden, das in Zusammenarbeit mit der der Ev. Familien-Bildungsstätte (FBS) durchgeführt und durch Zuschüsse der Servicestelle „Jugendhilfe – Schule Marburg“ gefördert wird. Das Projekt heißt „Leben gestalten – Zukunft planen.“ Es behandelt verschiedene Schwerpunkte zu den Themen Familie und Elternschaft. Zu Beginn steht die Betreuung von Kindern im Mittelpunkt. Nach erfolgreicher Teilnahme am ersten Teil des Projektes erwerben die Schülerinnen und Schüler den sog. Babysitterführerschein. Dieses Zertifikat der FBS kann bei der Jobsuche helfen und belegt eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema Kinderbetreuung. Die Jugendlichen lernen z.B., wie man einen Job in der Kinderbetreuung finden kann, wie man ein Bewerbungsgespräch mit den Eltern des zu betreuenden Kindes führen sollte, worauf es bei einem Übergabegespräch zu Beginn und Ende einer Hütezeit ankommt und was Kinder und Kleinkinder generell brauchen. Dazu gehört auch eine Einführung zum Verhalten bei Unfällen und ein Babywickelkurs.

Erst im Anschluss an diese Inhalte wird das eigentliche Elternpraktikum durchgeführt.

Insbesondere der Einsatz der Babysimulatoren in Verbindung mit den  Demonstrationspuppen machen das Elternpraktikum zu einem starken Werkzeug der Prävention gegen Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung, das bei sehr vielen Schülerinnen und Schülern bleibende Eindrücke hinterlässt.

(Stefan Rautenberg)

   

Aktuelle Beiträge

Marburger Autorin Gerti Brabetz liest in der EvB

IMG 9712Ein Bericht von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 3G und 4G folgt...

 

 

 

Mehr Bilder von der Lesung gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo 7

Wie in jedem Jahr so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Bei diesem geht es vor allem darum, die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktivitäten wahrzunehmen.

Als Erstes wurde die Klasse 8aH von ihrem Klassenlehrer, Philipp Becker, auf diese Tage vorbereitet, indem sie im Unterricht schon einmal mit Hilfe von Fotos ihre Interessenfelder erkundeten. Des Weiteren nahmen sie eine Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen vor. So wurden sie z.B. gefragt, wie sie ihr Durchhaltevermögen, Ihre Selbstständigkeit, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit einschätzten. Am Tag der Durchführung beobachteten die für dieses Verfahren ausgebildeten Lehrkräfte Alexander Baumeister, Ronald Grieger, Iris Hofmann und Sabine Karbus die Jugendlichen bei verschiedenen Gruppenaufgaben. So überquerten sie mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam ein Gewässer. Sie bauten zusammen eine Murmelbahn und eine Brücke. In einem Kreis sollten die gekippten Stühle nicht den Fußboden berühren. Die Lehrer*innen beobachteten insgesamt neun Kompetenzen. Wie brachte sich jede Person in die Gruppenarbeit ein? Wer übernahm Führung und Verantwortung? Wer bezog die Ruhigen mit in die gemeinsame Arbeit ein? Am Ende des Vormittags tauschten sich die Beobachter aus, um im Anschluss an ein Jobinterview, das im Rahmen des Unterrichtes durchgeführt wird, Gutachten zu verfassen. In Einzelgesprächen werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beobachtungen und Selbsteinschätzungen abgeglichen.

Sabine Karbus

 

Schulleiter Klaus Schäfer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

IMG 20200702 143045bMit einem Schmunzeln betrat Schäfer das Rednerpult und begann seine Abschiedsrede mit dem Titel eines Stücks aus dem musikalischen Rahmenprogram: „Je ne regrette rien – ich bereue nichts“ In einer beeindruckenden Abschiedsrede erklärte Schäfer dann noch einmal, mit welchen Grundprinzipien er an die anspruchsvolle Tätigkeit der Schulleitung herangegangen war. Klaus Schäfer blickte auf ein abwechslungsreiches und erfülltes Berufsleben zurück.

Dass einen Tag vor den diesjährigen Sommerferien eine so schöne und würdevolle Verabschiedungsfeier möglich wurde, war einige Wochen vorher noch nicht klar. Doch in die großzügigen Räumlichkeiten der Evangeliumshalle in Marburg-Wehrda konnten zumindest 80 Personen coronakonform eingeladen werden, neben dem Kollegium der Emil-von-Behring-auch Vertreter der Stadt Marburg, des staatlichen Schulamtes und zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Von 2007 an war Klaus Schäfer Schulleiter der damaligen Marburger Friedrich-Ebert-Schule, ab 2017 Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule. Normalerweise hätte sich die gesamte Schulgemeinde mit einer großangelegten Feier auf eigenem Platz von ihrem Schulleiter verabschiedet. Situationsbedingt konnten diesmal aber leider keine Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Dabei standen die Heranwachsenden über vierzig Jahre im Zentrum und Fokus von Klaus Schäfer. „Ein wesentliches Merkmal einer guten Schule besteht darin, dass alle Beteiligten gerne dort hingehen“, so brachte es Klaus Schäfer in seiner Rede auf den Punkt. Was dies für die Schülerinnen und Schüler bedeutet, erklärte er an den drei Thesen: Schule kann Freude machen, weil es Freude macht, Leistung zu erbringen. Schule ist Lebensraum und muss Lebensraum bleiben. Die Schule muss junge Menschen in die Lage versetzen, Verantwortung zu übernehmen. Schule dementsprechend weiterzuentwickeln war eines seiner Hauptanliegen. “Wesentliches Moment dieses Prozesses ist aus meiner Sicht die gemeinsame Orientierung und Verständigung über die Ziele; denn gerade darin sehe ich eine zentrale Bedingung der Möglichkeit, sich mit seiner Arbeit, seinem Lebensraum, seiner Schule identifizieren zu können“, erklärte Klaus Schäfer.

Bevor jedoch Klaus Schäfer selbst zu Wort kam, wurde er vielseitig geehrt und beschenkt. Schulamtsdirektor Thilo Traub würdigte ihn im Namen des staatlichen Schulamts, die erste Beigeordnete Kirsten Dinnebier im Namen der Stadt Marburg. Beschenkt wurde er nicht nur materiell sondern auch (und das war Anfang Juli noch eine Seltenheit) mit live von einer Kollegiumsband der Emil-von-Behring-Schule vorgetragenen französischen Chansons. Immerhin scheint Frankreich eines der Lieblingsurlaubsorte des scheidenden Schulleiters zu sein. Aber auch im Alltag sollte es Klaus Schäfer nicht langweilig werden, denn er verabschiedete sein Publikum in den gemütlichen Teil der Veranstaltung mit den Worten: „Meine Frau hat mir zum 1. August eine Praktikumsstelle angeboten!“

Gerd Schiebl

 Mehr Bilder von der Verabschiedung gibt es in der Galerie...

 

Förderstufe (Klassen 5 und 6)

Individuelle Förderung

Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler Begabungen und Interessen hat und stolz auf Gelerntes ist. So liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Förderstufe in der individuellen Förderung der Kinder entsprechend ihren Neigungen und Begabungen und auch entsprechend ihrem Lerntempo.

 

Innere Differenzierung / Doppelbesetzung

Ab Klasse sechs werden unsere Schüler in den Fächern Englisch und Mathe auf zwei Leistungsniveaus gefördert und gefordert. Statt aber die Schüler in Kurse aufzuteilen, bleiben sie bei  uns in ihrer Klassengemeinschaft. Sie schätzen die ruhigere Lernatmosphäre und die Klassengemeinschaft. In den Hauptfächern werden sie in möglichst vielen Stunden von zwei Lehrern unterrichtet. Damit werden die guten Schüler mehr gefordert und die schwächeren mehr gefördert.

Dieses erfolgreiche Arbeiten führen wir im Jahrgang 7 fort, unterrichten die Schüler weiterhin binnendifferenziert in ihren Klassen und behalten auch das jeweilige Lehrerteam bei. Damit wird die Schullaufbahnentscheidung ein weiteres Jahr beobachtet. Aber selbstverständlich können geeignete Schüler schon nachKlasse 6 zum Gymnasium wechseln.

 

Rahmenbedingungen

 

Lehrerteams

Der Unterricht wird von Lehrern erteilt, die sich als Team verstehen und gemeinsam Ihre Kinder unterrichten und erziehen. Die Teams besprechen sich regelmäßig. Außerdem wird der  Unterricht in den Parallelklassen gemeinsam vorbereitet, wie auch alle Klassenarbeiten. Wir bemühen uns, möglichst viele männliche Kollegen einzusetzen.

Rechtschreibtraining für alle / Lernserver

Viele Schüler haben in der Klasse 5 noch Unsicherheiten in der Rechtschreibung oder beim sinnerfassenden Lesen, beim Rechnen, beim selbstständigen Arbeiten oder beim Lerntempo. Dies wollen wir deutlich verbessern. Die Rechtschreibung aller Förderstufenschüler wird mit den Materialien des Lernservers der Uni Münster gefördert. Dabei werden nach einer computergestützten Analyse der Rechtschreibfehler für jeden Schüler individuelle Übungsmaterialien zusammengestellt. Jeweils am Jahresende überprüfen wir, wie sich die Rechtschreibung bei jedem Kind verbessert hat.

 

Lesescreening / Erhöhung der Lesekompetenz

Der jeweilige Stand beim sinnerfassenden Lesen wird gleich zu Beginn der Klasse 5 mit dem Lesescreening erfasst. Dann wird an der Verbesserung gearbeitet. Dazu verwenden wir die sechste Deutschstunde. Die Klassen werden dafür in kleinere Gruppen aufgeteilt, die von Lehrern und älteren Schülern gemeinsam (siehe Soziales Lernen) betreut werden.
Sinnerfassendes Lesen ist für alle Fächer wichtig.

 

Mediathek im Turnergarten

Ergänzend dazu steht unsere Mediathek (im Turnergarten) zur Verfügung, die Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher für fast alle Interessenkreise bereithält. Der Bestand wird ständig erweitert und aktualisiert. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Schmökern vor Ort ein.

Tastenschreiben  am PC

Alle Schüler der Klassen 5 erlernen die Grundzüge des 10-Fingersystems an Laptops. Die Beherrschung des Tastenfeldes ist wichtige Grundlage für die Computergrundkurse, die für alle im 6. und 7. Schuljahr stattfin den. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass dieses in Marburg einmalige Modell erfolgreich ist. Alle Kinder haben gleiche Chancen. Außerdem fördert Tastaturschreiben die Konzentrationsfähigkeit.

 

Keine elektronischen Spiele

Das Spielen von lernschädigenden elektronischen Spielen jeglicher Art ist auf unserem Schulgelände verboten. Ebenso gibt es klare Regelungen für Handys. Sie dürfen nur in den Pausen benutzt werden, aber nicht zum Fotografieren.

 

Verhaltenstraining

Für die Schüler sind Konzentrations- und Entspannungsübungen wichtig. Wir machen es.

 

Methodentraining

In besonderen Stunden (Mesostunden) wird die Kommunikation der Schüler trainiert (Gespräche führen und zuhören; Meinungen vortragen, begründen und referieren).

Bläserklasse - Bewegungsklasse - Keativklasse

Die moderne Hirnforschung beschreibt, wie Kinder heute besser lernen. Diese Ergebnisse greifen wir auf und bilden Klassen mit Schwerpunkten. Die Schüler können wählen zwischen der Bläserklasse, der Bewegungsklasse und der Kreativklasse. In der Bläserklasse bekommen sie das Instrument, das sie erlernen wollen, von der Schule gestellt und erhalten zusätzlichen Unterricht. In der Bewegungsklasse und auch in der Kreativklasse wird im Schwerpunkt ebenfalls eine Stunde mehr unterrichtet.

 

JWH Roßberg

In den Klassen 5 und 6 besuchen wir als außerschulischen Lernort das Jugendwaldheim Roßberg. Im Zentrum des Unterrichts steht der Wald und das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz. Eine tolle Erfahrung.

Klassenfahrt nach Schuby

Ende des 5. Schuljahres fahren die Klassen nach Schuby-Strand/Ostsee. Die gemeinsame Klassenfahrt ist Bestandteil des Unterrichtes. Sie wird inhaltlich in verschiedenen Fächern vorbereitet und nach Abschluss ausgewertet.

 

Wechsel zum Gymnasium

Unsere Stundentafel und unsere Unterrichtsinhalte sind so angepasst, dass bei entsprechenden Leistungen ein Wechsel in Klasse 5 oder 6 zum Gymnasium möglich ist. Die meisten unserer gymnasial geeigneten Schüler bleiben jedoch bis zum Realschulabschluss bei uns und wechseln dann erst in die gymnasialeOberstufe, weil gute Noten zusätzlich motivieren.

 

Französisch

Bei der Wahl der 2. Fremdsprache passen wir uns den Gymnasien an. Daher wird erst ab Klasse 7 mit Französisch begonnen. Die Schüler können zwischen Französisch und anderen Angeboten aus dem Wahlpflichtbereich wählen. Auch ohne Französisch stehen später alle Schulwege offen.

 

Beratung

Rechtzeitig vor allen anstehenden Entscheidungen werden Eltern und Schüler ausführlich informiert, so dass gemeinsam gute Entscheidungen getroffen werden. Daneben sind Sie als Eltern eingeladen, immer wieder mit Lehrern über Leistung und Verhalten Ihres Kindes ins Gespräch zu kommen, denn ebensowie die Eltern möchten wir, dass die Kinder den besten Abschluss erreichen.

 

 

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb 2012/2013: Stadtentscheid Marburg

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht in die nächste Runde: Hunderttausende lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In über 7.200 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start. Sechs Mädchen und ein Junge werden in dieser Wettbewerbsrunde ihr Können unter Beweis stellen.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und für das gegenseitige Zuhören sensibilisieren.

Wer beim Stadtentscheid im Sitzungssaal Hohe Kante der Stadtverwaltung dabei sein wollte, musste sich zunächst an seiner Schule einem Vorentscheid stellen. Sieben Marburger Schulen haben dies ihren Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Zu den Schulbesten gekürt wurden im Herbst 2012 Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Helena Murk (Elisabethschule), Kaan Agca (Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule). Sie erhielten alle eine
Urkunde und einen Buchpreis. Die Schulsiegerin Tamara Muth (Richtsbergschule) konnte wegen einer Erkrankung am Stadtentscheid nicht dabei sein. Die Siegerin des Stadtentscheides Marburg, Helena Murk (Elisabethschule) startet in der nächsten Runde beim Bezirksentscheid in Gießen oder Wetzlar. Das Finale der Landesbesten findet dann im Juni 2013 statt.


Der aktuelle Stand des 54. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

 

 

Stolz freuten sich die Marburger Schulsiegerinnen und der Schulsieger, nach dem  Stadt-entscheid des Vorlesewettbewerbs mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle, besonders über  die Buchpreise. Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Siegerin Helena Murk  (Elisabethschule), Kaan Agca

(Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule).
Foto: Edith Pfingst, Universitätsstadt Marburg

Gerd Schiebl

 

Emils Bote 11, Ausgabe September 2020

Deckblatt Emils Bote11

EvB-Ruderer nach langer Coronapause wieder auf dem Wasser

Rudern 2020Erst in der 3. Schulwoche des Schuljahres 20/21 konnte der Ruderbetrieb an der EvB starten. Bereits im Frühjahr war das Rudern durch die Corona-Pandemie komplett ausgefallen. Zu Beginn dieses Schujahrs waren in den ersten beiden Schulwochen durch die schuleigenen Hygienemaßnahmen noch keine Kurse mit gemischten Gruppen möglich. 

Um so schöner war es, dass der lange herausgezögerte Beginn des Ruderns mit tollem Spätsommerwetter einherging. Sowohl die Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses im 9. Jahrgang, als auch die Ruderer der Ruder-AG genossen es, wieder auf der Lahn unterwegs sein zu können.

Das Training der Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs findet in Kooperation mit dem MRV statt und wird von Trainerin Frauke Birgel unterstützt. Die Ruder-AG wird von Lehrerinnen und Lehrer der EvB geleitet.

Gerudert wird jetzt noch bis 14 Tage nach den Herbstferien. Dann findet das traditionelle Abrudern des MRV statt, an dem sich auch die EvB mit ihren Booten beteiligt. 

Wir alle hoffen, dass die Coronabedingungen alle geplanten Rudertermine zulassen und dass schöne Wetter möglichst lange anhält. Für die 2. Hälfte des Schuljahres 20/21 ist wieder eine Ruderwanderfahrt  und die Teilnahme am hessischen Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" geplant. Beide Veranstaltungen hängen stark von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

 

 M. Brauer

 Weitere Bilder vom WP-Kurs und von der Ruder-AG gibt es in der Galerie...

 

Kollegium 2020/21

Kollegium EvB 2020 21

Kollegium: Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra ; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Derx, Frauke; Dietrich, Ulrike; Döringer, Sabine; Felden, Hanna; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André; Grieger, Ronald; Grigoras, Roxana; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Schütz, Hanna; Simon, Konrad; Tittmar, Heiko; Wesemeyer, Ursula; Biskamp, Ulrich;

LiV: Damm, Melanie; Jordan, Adelina; Özer, Bahar

Sozialpädagoginnen: Debus, Franziska; Schneider,Mareike

BFZ: Berg, Sandra; Hoffmann, Iris; Schlögel, Susanne

Sekretariat: Arnold, Tanja; Müller, Karin

Hausmeister: Kolat, Hakki

Hausaufgabenhilfe: Koch, Karl-Heinrich

Berufseinstiegsbegleitung: Genz, Christina

Betreuung 1 + 2 Kl.: Winkelmann, Dagmar; Steininger, Anke

Betreuung 3 + 4 Kl.: Pohl, Leo

Mediathek/Turnergarten: Haas, Michaela

 

 

Bahar Özer

oezerHallo liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Eltern,

mein Name ist Bahar Özer und ich bin mit meinen Fächern Deutsch und Ethik die neue Referendarin an der EvB! Ich komme aus Gießen und habe dort auch studiert. Während und nach dem Studium habe ich in einer Bäckerei und in einer Fahrschule im Büro gearbeitet, was mir auch viel Spaß gemacht hatte.

Marburg kenne ich aus meiner eigenen Schulzeit. Ich finde es schön wieder in dieser geschichtsträchtigen Stadt zu sein und hier arbeiten zu dürfen. Auch habe ich in Marburg mein Freiwilliges Soziales Jahr an der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule absolviert und habe dort gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am meisten gefällt.

In meiner Freizeit lese oder schaue ich Nachrichten, koche üppig für meine Freunde und mich, tanze gerne und spiele Spiele aller Art (analoge sowie elektronische). Ich freue mich auf die Zeit mit Euch an der EvB!

 

 

 

 

 

Kursangebote für den Nachmittagsunterricht (GTA)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Heft für das Nachmittagsangebot ist fertig. Ihr könnt ab sofort gemeinsam mit euren Eltern in LANIS die Einwahlen vornehmen...

 GTA   (klick...)

 

 

   
© M. Brauer