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Am 3.10. war in Deutschland nicht nur ein Feiertag. Für unsere Englandfahrer waren es gleich zwei, denn endlich ging es los auf die lang erwartete, zehntägige Reise in die Heimat der Queen, der Beatles und des berühmten Marineadmirals, Lord Nelson. Sein Name schmückt nicht nur Teeverpackungen bei uns, sondern ist vor allem mit dem Segelschiff „HMS Victory“ verbunden, mit dem er 1805 die berühmte Seeschlacht von Trafalgar gewann. Auf unserem Ausflug nach Portsmouth konnten wir sein Schiff besichtigen.

Frisch gepackt starteten wir also am Feiertag im schicken Reisebus und setzten tief in der Nacht mit der Fähre nach Dover über. Am Samstagmorgen ging es dann zu zweit oder zu dritt in die Gastfamilien in Bournemouth.

An einigen Tagen der Reise gab es morgens Unterricht in der „Cavendish School of English“ und anschließend Ausflüge. An anderen Tagen brachen wir bereits morgens auf, um mit englischem Reiseleiter eines unserer Ziele zu erreichen. Schon am Sonntag ging es richtig los. Einen ganzen Tag waren wir an der Südküste. Per Bootstour durch „Poole Harbour“, vorbei an den „Old Harry Rocks“, kamen wir nach Swanage. Von dort fuhren wir mit einer restaurierten Dampflokomotive weiter auf den Spuren der „Famous Five“ („Fünf Freunde“) durch die tolle, südenglische Landschaft. Die Strände, Palmen und das Meer luden zum Genießen ein. An der „Durdle Door“, einem riesigen Felsenbogen im Meer, den wir aus nächster Nähe von einem herrlichen Strand aus betrachten konnten, hatte auch Johnny Depp in „Pirates of the Caribbean“ gewirkt. Bei typisch englischem Essen wie „Fish’n’Chips“ kamen alle ins Gespräch und lernten sich besser kennen.

In Windsor und London rückten wir der königlichen Familie auf die Pelle (die Queen war da!) und machten die Shoppingmeilen wie Regent und Oxford Street unsicher. Begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir auf unseren Ausflügen Schlösser, Kathedralen, Big Ben, Tower Bridge und (bei einem wunderschönen Sonnenuntergang) das mysteriöse Stonehenge.

In London erlebten wir Großstadtflair und auf dem „London Eye“ konnte jeder seinen Mut beweisen und an der Spitze des Riesenrads eine unvergleichliche Aussicht über die pulsierende Metropole genießen.

Als wir nach 9 Tagen wieder nach Hause aufbrachen, mussten wir uns schweren Herzens von unseren Gastfamilien verabschieden. Eine gelungene Reise hatte den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazu lernen konnten.

Christian Benda und Stefan Rautenberg, Klassenlehrer EvB

Weitere Bilder von der Sprachreise gibt es in der Galerie...

 

Seit mehreren Jahren bietet die Emil-von-Behring-Schule guten Schülern im Fach Englisch an, am Ende der 10 Klasse ein internationales Sprachenzertifikat abzulegen. Die Vorbereitungskurse und die Durchführung der Zertifikatsprüfungen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der VHS Marburg. Im vergangenen Schuljahr nahmen 11 Schülerinnen und Schüler an den Prüfungen zum Erwerb des TELC-Zertifikats auf dem Niveau B1 teil, alle 11 durften an der Realschulabschlussfeier stolz ihr Zertifikat entgegennehmen.

Drei Schülerinnen und Schüler wagten im vergangenen Schuljahr sogar die Zertifikatsprüfung in Französisch. Hier wurde die Vorbereitung im Rahmen des Wahlpflichtkurses Französisch von Frau Bescherer geleistet. Auch hier erhielten unsere SchülerInnen Zertifikate mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Sie wurden bereits im neuen Schuljahr feierlich von der Schulleitung überreicht. Nach dieser erfolgreichen Premiere haben sich auch in diesem Schuljahr wieder einige SchülerInnen aus der 10. Klasse zum Vorbereitungskurs angemeldet. Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg.

 

G. Schiebl

 

66 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 konnten auf ihrer 10-tägigen Sprachreise die englische Sprache und Kultur hautnah erleben. Gemeinsam mit den begleitenden Lehrern unserer Schule erreichten sie nach 15 Stunden Busfahrt die südenglische Küstenstadt Bournemouth. Ein sehr netter Busfahrer, ein großer luxuriöser Bus mit viel Spaß und guter Laune an Bord ließen die Stunden wie im Flug vergehen. Bevor wir uns versahen, hatten wir schon den Fährhafen von Calais erreicht und freuten uns auf die gemeinsame Fährüberfahrt. In Bournemouth angekommen, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Immer zu zweit wohnten wir bei zumeist sehr netten Menschen, wie wir voneinander am nächsten Tag erfahren konnten.

An diesem Morgen fand zum ersten Mal der Englischunterricht in der englischen Sprachschule des Reiseveranstalters statt. In kleinen Gruppen gab es über die Reise verteilt insgesamt 24 Stunden Unterricht in der „Cavendish School of English“, von dortigen Lehrern. Immer dann, wenn der Unterricht drohte zu anstrengend zu werden, stand auch schon wieder ein toller Ausflug oder ein besonderes Freizeitangebot auf dem Programm. So ergab sich eine gute Mischung von Lernen und Erleben von Land und Leuten, ihrer Sprache und Kultur.

Unser erster Ausflug führte uns nach Portsmouth, wo uns das alte Segelschiff von Lord Nelson, die „HMS Victory“ beeindruckte. HMS steht übrigens für Her Majesty’s Service. Das erinnert uns in diesen Tagen vermutlich mehr an James Bond als an Lord Nelson oder die British Navy, doch beim Anblick dieses großen Schiffes wurde einem jedenfalls bewusst, dass es schon vor James Bond Helden in Her Majesty’s Service gab. Lord Nelson, der Held der Seeschlacht von Trafalgar, die er leider nicht überlebte, obwohl sie zu einem der entscheidendsten Siege der British Navy führte, war neben dem Schiff zu sehen, als Galionsfigur eines späteren Schiffes. Auf dem Trafalgar Square in London sollte uns Lord Nelson wieder begegnen. Dort gibt es eine riesige Statue des Helden. Sein Blick ist von dort nach Portsmouth gewandt, zu seinem Schiff.

London war sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise. An einem sonnig warmen Samstag gelangten wir mit dem Bus zügig in die Innenstadt und konnten zunächst eine Sightseeing Tour mit dem Bus genießen, der uns sogar über die Tower Bridge fahren konnte (oft ist hier so viel Verkehr, dass man diese Runde mit dem Bus nicht machen kann). Unser Guide an diesem Tag sprach klares, gut verständliches Englisch, so dass die eindrucksvolle Kulisse entlang der Themse auf uns alle umso lebendiger und interessanter wirkte. Später unternahmen wir eine Walking Tour, die uns durch St. James‘ Park zum Buckingham Palace führte. Anschließend gab es die begehrte Freizeit und zum guten Schluss aufregende 40 min. auf dem 135m hohen Riesenrad London Eye, von dem aus wir viele Sehenswürdigkeiten der Stadt noch einmal aus besonderer Perspektive genießen durften.

Weitere Ausflüge führten uns nach Windsor Castle und Eton College sowie nach Winchester, in die alte Hauptstadt Englands. Außerdem besuchten wir Stonehenge und Salisbury mit seiner eindrucksvolle Kathedrale. Eine Südküstentour, die allerdings etwas verregnet war, führte uns nach Swanage, von wo aus wir eine kurze Fahrt mit einer alten Dampflokomotive unternahmen. Vorbei an Corfe Castle und seiner Umgebung, das Enid Blyton für ihre Famous Five Bücher (Die fünf Freunde) inspirierte, führte unsere Tour nach Weymouth und schließlich zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen, der ins Meer hineinragt. Sein Anblick entschädigte für die regennasse Kleidung, mit der wir von diesem Ausflug die Heimfahrt nach Bournemouth antreten mussten.

Die Abende füllten sich mit verschiedenen Freizeitaktivitäten, die z.B. beim Karaoke Singen oder im schuleigenen Kino immer wieder ansprechende Möglichkeiten boten die eigenen Englischkenntnisse zu erweitern und zu testen.

Am letzten Tag fiel einigen der Abschied von den Gastfamilien schwerer als erwartet, als sie uns mit unserem Gepäck früh morgens zu unserem großen Doppelstockbus brachten. Als dieser dann beladen war, stand uns noch ein schöner Tag in Bournemouth bevor. Der Unterricht an diesem Morgen kostete schon etwas Überwindung, denn die vergangen Tage hatten uns doch ziemlich erschöpft, aber als zum Abschluss des Tages die Zeugnisse verteilt wurden, waren alle wieder hellwach. Das sollte sich auf der langen Nachtfahrt allerdings schnell ändern. Übermüdet und erschöpft aber auch sehr dankbar und zufrieden hatten wir zu Hause viel von einer tollen Reise zu berichten.

 

Text: Stefan Rautenberg

Fotos: Juliette Rautenberg

 

   

Aktuelle Beiträge

Jan Bliß gewinnt Mathe-Wettbewerb der 8. Klassen

Mathewettbewerb 01Beim jährlich stattfindenden Mathematik-Wettbewerb sicherte sich Jan Bliss aus der 8b mit 44 Punkten den ersten Platz. Seine Klassenkameradin Noemi Bernhardt wurde Zweite. Den dritten Platz teilten sich Lenox Broda (8b) und Nico Rucker (8a) punktgleich. Für die Hauptschule errang Max Tereschtschenko den Sieg.

Alle Sieger erhielten eine Urkunde sowie ein kleines Geschenk. Im März werden sie die Fahnen der EvB beim Kreisentscheid der Mathematiker vertreten. Dazu wünschen wir euch gutes Gelingen.

 

Philipp Becker, Fachsprecher Mathematik

 

 

 

 

 

 

Churer-Modell, Bericht der Oberhessischen Presse

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Ständige Kunstausstellung - Schülerarbeiten im Schuljahr 2017/18 II

Arbeiten der Klassen 5

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Arbeiten der Klassen 6

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Arbeiten der Klassen 7

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Arbeiten der Klassen 8

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Arbeiten der Klassen 9

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Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche 2018

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„Das Gemeinsame betonen“. Unter diesem Motto stand die Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien, die Religionslehrerin Sabine Karbus zusammen mit Pfarrer Ulrich Biskamp vorbereitet hatte. Dieser leitete auch in das Thema ein. Überrascht konnten die Schülerinnen und Schüler während der Feier feststellen, dass die Geburtsgeschichte Jesu nicht nur in der Bibel vorkommt, sondern auch im Koran, auch wenn sie dort anders erzählt wird.

Die fünften Klassen hatten dazu Krippenspiele vorbereitet, die sie mit dem Klassenlehrer Stefan Bögel und dem Ethiklehrer Moritz Romang eingeübt hatten. Entsprechend gekleidet schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Rollen. Schulleiter Klaus Schäfer freute sich am Ende über immer neuen Ideen für die Weihnachtsfeiern und entließ die Schülerschaft in die Weihnachtsferien.

S. Karbus

 

 

Mehr Bilder von der Weihnachtsfeier aus der Pfarrkirche gibt es in der Galerie...

 

 

 

Weihnachtskonzert der Klassen 5 - 7, 2018

Die Gäste des Weihnachtskonzertes erwartete diesmal ein ganz besonderes Programm. Teil 1 des Konzertes fand in der Turnhalle statt und wurde von den Bewegungsklassen der Jahrgänge 5 und 6 unter der Leitung von Inga Hindemith durchgeführt. Bei der Einstudierung des gelungenen Turn-Spektakels hatten eine ganze Reihe von Studierenden der Uni mitgewirkt, die mit viel Herz und Hingabe den Nachwuchsturnern tolle Übungen an Barren, Stufenbarren, Kasten und Boden beigebracht haben. Die kurzweilige und spannende Show darf als voll und ganz gelungene Premiere im Rahmen der Weihnachtskonzerte angesehen werden.

Zum 2. Teil des Konzertes musste man sich kurz die Beine vertreten und in die Mediathek im Turnergarten wechseln. Hier spielten die Bläserklassen unter Leitung von Herwig Schmücker und die Schülerband mit ihrem Leiter Herrn Fietz. Den gelungenen Abschluss des Abends gestaltete der Chor der EvB in Begleitung von Johannes Becker (Gießen) am Klavier. Die Schülerinnen und Schüler des Chors sangen die schönsten Melodien aus den beliebtesten Weihnachtsfilmen. Die Leitung des Chores sowie des ganzen Weihnachtskonzertes hatte Gerd Schiebl.

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Mehr Bilder vom Weihnachtskonzert gibt es in der Galerie...

 

Ein Clown in der Schule – Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte!

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Ein heller Aufschrei geht durch den Klassenraum, wenn ein sehr komisches Wesen ans Fenster klopft. „Hallo Clown!“ rufen die 7 – 11 Jahre Kinder erfreut, öffnen das Fenster und ziehen, zerren und schieben die fröhliche Rotnase in den Klassenraum. Dort gibt es viel zu entdecken. Für was braucht man einen Stuhl, was sind Zahlen und wie kann man richtig lesen? Das alles ist dem Clown völlig unbekannt und so müssen die Kinder ihm alles erklären und zeigen. Die Kinder der Deutsch – Intensivklasse stammen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt und sprechen viele verschiedene Sprachen. Alle sind hier, um Deutsch zu lernen. Der Clown auch! „Der Clown erreicht diese Kinder auf einem ganz anderen Kanal“, so die Klassenlehrerin Ina Schröder, „sie wechseln die Perspektive, der Clown gibt ihnen das Gefühl, dass sie schon sehr viel können, sie bringen dem Clown ihre neu gelernten Wörter und Buchstaben bei und erfahren sich selbst dadurch auf eine besondere Weise als kompetent.“ Sprachbarrieren gibt es nicht, da der Clown mit Geräuschen oder dem Körper reagiert und spricht, fühlt sich jeder verstanden. Es gibt keine Berührungsängste, der Clown kennt keine Konventionen und Regeln. Lachen ist universell.

Doch warum fungiert der Clown hier als solch ein phantastischer Brückenbauer. Der Clown bewegt sich in einem Zustand, bevor bei sog. „normalen Menschen“ die Erziehung eingesetzt hat, er wertet nichts und bewertet niemanden. Er sagt zu allem Ja. Besonders zu sich selbst und ist somit eine Figur des unmittelbaren Seins. Er ist ein Resonanzkörper für alle Gefühle und Verhaltensweisen, die ein Mensch ausmacht. Der Betrachter kommt beim Spiel mit dem Clown in Kontakt mit sich selbst.

Clowns handeln in bester Intension. Oft wirkt ihr Weg kompliziert und führt nicht oft ans Ziel - aber immer zu etwas Besserem.

 

Susanne Fey

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Weihnachtskonzert der Grundschule 2018

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Bilder vom Weihnachtskonzert gibt es in der Galerie...

 

 

Adventssingen 2018

IMG 3225Auch in diesem Jahr treffen sich die 4 Grundschulklassender EvB wieder jeden Montag im Advent um das Adventssingen durchzuführen...

 

 

 

 

Mehr Bilder vom Adventssingen gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

EvB Musiker auf dem Weihnachtsmarkt am Görzhäuser Hof

IMG 3179Anlässlich des Weihnachtsmarks am Görzhäuser Hof spielten die Bläserklassen der EvB unter Leitung von Herwig Schmücker ein buntes Potpourrie bekannter Weihnachtslieder. Der Schulchor unter Leitung von Gerd Schiebl hatte sich bei der Auswahl der Weihnachtslieder auf Filmusiken der beliebtesten Weihnachtsfilme konzentriert. Zusätzlich zum musikalischen Beitrag war die EvB mit zwei Weihnachtsständen vertreten. In der einen Bude bot die von Heiko Tittmar geleitete Schülerfirma Produkte aus ihrer LASER-Produktion an, nebenan boten der Glaskurs von Sabine Karbus, sowie der Keramikkurs von Heide Zavaczki  filigrane Glas- und Tonarbeiten an.

M. Brauer

 

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© M. Brauer