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Beim traditionellen Sommerkonzert der EvB am Schuljahresende nahmen diesmal Schülerinnen und Schüler von der 1. - bis zur 10. Klasse teil. Die Betreuungsband, die Bläserklassen, das Bläserensemble, die Chorklassen, viele Solisten, Tänzer und die Schülerband begeisterten die Besucher mit ihren Darbietungen...

 

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Die Gäste des Weihnachtskonzertes erwartete diesmal ein ganz besonderes Programm. Teil 1 des Konzertes fand in der Turnhalle statt und wurde von den Bewegungsklassen der Jahrgänge 5 und 6 unter der Leitung von Inga Hindemith durchgeführt. Bei der Einstudierung des gelungenen Turn-Spektakels hatten eine ganze Reihe von Studierenden der Uni mitgewirkt, die mit viel Herz und Hingabe den Nachwuchsturnern tolle Übungen an Barren, Stufenbarren, Kasten und Boden beigebracht haben. Die kurzweilige und spannende Show darf als voll und ganz gelungene Premiere im Rahmen der Weihnachtskonzerte angesehen werden.

Zum 2. Teil des Konzertes musste man sich kurz die Beine vertreten und in die Mediathek im Turnergarten wechseln. Hier spielten die Bläserklassen unter Leitung von Herwig Schmücker und die Schülerband mit ihrem Leiter Herrn Fietz. Den gelungenen Abschluss des Abends gestaltete der Chor der EvB in Begleitung von Johannes Becker (Gießen) am Klavier. Die Schülerinnen und Schüler des Chors sangen die schönsten Melodien aus den beliebtesten Weihnachtsfilmen. Die Leitung des Chores sowie des ganzen Weihnachtskonzertes hatte Gerd Schiebl.

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Posaunen klBereits zum zweiten Male machte das ungarische Posaunenquartett „Four Bones“ Station in der Emil-von-Behring-Schule.

Gut 150 Schülerinnen und Schüler aus Grundschule und Förderstufe hörten an einem ganz normalen Montagmorgen tiefes Blech vom Feinsten. Die vier Profimusiker aus Ungarn verzauberten das junge Publikum vom ersten Ton an. Exemplarisch führten die Posaunisten mit kurzen Stücken durch verschiedene Musik- und Stilepochen.

Kurze Erläuterungen durch die Tour -Managerin Brigitte Szabo machte das Konzert zu einer lehrreichen aber äußerst kurzweiligen Musikstunde. Die bekannten Melodien von Johann Sebastian Bach, Friedrich Smetana oder Duke Ellington werden dem restlos begeisterten Publikum noch lange im Gedächtnis bleiben.

Die vielen Kinder unter den Zuhörern, die selbst ein Musikinstrument spielen bekamen zusätzlich noch Anregung und Motivation fürs eigene Üben. Am Neujahrstag werden die „Four Bones“ mit einem längeren Programm in der Lutherischen Pfarrkirche zu hören sein.

G. Schiebl

 

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IMG 8198Mit einem fulminanten Weihnachtskonzert setzte die Sekundartufe der Emil-von-Behring-Schule ein deutliches Ausrufezeichen an den Abschluss des Jahres 2015.

Drei Tage vor Heiligabend präsentierten sich die Bläser- und Chorgruppen mit hochwertigen musikalischen und schauspielerischen  Beiträgen, die das Publikum in der voll besetzten Mediathek im Turnergarten in gute Weihnachtsstimmung verstezte. Musiklehrer Gerd Schiebl und Herwig Schmücker teilten sich die Vorbereitung des Konzerts. Herwig Schmücker betreut mittlerweile seit vielen Jahren die Bläserklassen und das Bläserensemble der Emil-von-Behring-Schule. Die Bläserklasse 6cF, die Schmücker auch als Klassenlehrer führt, musizierte weihnachtliche und stimmungsvolle kurze Musikstücke auf beachtlichem Niveau. Sogar kurze solistische Einlagen erfreuten das Publikum.  Das Bläserensemble besteht aus engagierten Schülerinnen und Schülern, die auch nach der Bläserklassenzeit noch viel Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Dies hörte man dem gelungenen Auftritt am Weihnachtskonzert deutlich an, sogar eine schöne Bearbeitung einer Melodie aus einer Symphonie von Johannes Brahms brachte das kleine aber feine Ensemble zu Gehör.
Der zweite Teil des Abends gehörte den Gesangsklassen unter der Leitung von Gerd Schiebl. "Weihnachten fällt aus" hieß das Musical von Peter Schindler, doch am Ende siegte die "wunderbare Nacht", von der sogar die größten Weihnachtsskeptiker überwältigt waren. Der Weihnachtsmann Ambrosius Schneeweiß ist müde und genervt vom Weihnachtstress und überzeugt sowohl seine Engel als auch die Menschen auf der Erde davon, dass Weihnachten einmal ausfallen sollte. Doch eine Familie erhielt den Brief nicht und bereit sich allerliebst auf Weihnachten vor. Da die Mutter auch noch schwanger ist, will die himmlische Mannschaft die Familie auf gar keinen Fall enttäuschen. Und so feiern alle in einer wunderbaren Stimmung Weihnachten zusammen. Die beiden Gesangsklassen aus den Jahrgängen 6 und 7 waren auch bei den schauspielerischen Partien sehr überzeugend. Text und Bewegung war gut aufeinander abgestimmt. Die Hauptrollen waren fulminant besetzt, sowohl bei den Sprechtexten, als auch bei den Liedern sehr überzeugend. Bei den fetzigen Chorstücken wurden die Chorklassen noch von guten Sängern aus den 5.Klassen unterstützt. Die grandiose Begleitung am Klavier übernahmen Dr. Justus Noll und My Lau, eine Schülerin aus der Klasse 10. Am Ende war klar: Bei allem Stress, Weihnachten darf nicht ausfallen!
 
G. Schiebl

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IMG 2756Das Sommerkonzert 2015 machte seinem Namen alle Ehre. Bei tropischen Temperaturen gaben die Bands und Ensembles der EvB ihr Bestes und trieben die Temperatur im vollbesetzten Turnergarten noch um einige Grade weiter nach oben. 

Als grandiose Vorgruppe trat die Band aus der Nachmittagsbetreuung auf. Unter Leitung von Werner Eismann (Softeis, Purple) hatten die Sechs- bis Zehnjährigen einige Rock-Klassiker einstudiert und sogar einen selbstgeschriebenen Song zum Besten gegeben. Das Publikum war begeistert und sah sich versichert, dass durch Eismanns Engagement die Zukunft der Unterhaltungsmusik nicht kampflos dem Konserven-Pop überlassen wird.

Die Schülerband der EvB schloss sich mit zwei besonders von den Schülerinnen und Schülern beklatschten aktuellen Hits an. Bandleader Gerd Schiebl konnte sich auf seine Band verlassen: Eins, zwei - 1,2,3,4 und ab ging die Post...

Die Chöre der EvB sangen teilweise mit Bandbegleitung, teilweise acapella. Bei "Das klinget so herrlich" aus Mozarts Zauberflöte wurde der Chor vom Chorleiter Gerd Schiebl am Klavier begleitet.

Die Bläserklasse von Herrn Schmücker und das Bläserensemble machten den Abschluss. Die Melodien aus "Pirates of the Caribbean" und ein vom Ensembleleiter am Klavier begleitetes Rock'n-Roll-Stück bildeten den fulminanten Höhepunkt eines im wahrsten Sinne des Wortes heißen Konzertabends.

Mit großem Hallo öffnete sich nach einer kurzen Abmoderation von Herrn Schiebl die sehnsüchtig erwartete Kühlbox mit einem Eis für alle.

 M. Brauer

 

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Weihnachten ist ein traditionelles Fest, an der Emil-von-Behring-Schule platzt die festlich geschmückte Turnhalle beim Weihnachtskonzert traditionell aus allen Nähten. So auch am vorletzten Schultag im Jahr 2012.

Fast 200 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen beteiligten sich an der beliebten Veranstaltung. Geschickt beleuchtet und mit einem liebevoll dekorierten Weihnachtsbaum versehen kam in der sonst so nüchternen Turnhalle schnell echte Weihnachtsstimmung auf. Eröffnen durften die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 5 den Abend. Obwohl die jungen Instrumentalisten erst seit ein paar Wochen Unterricht auf Trompete, Querflöte, Euphonium und Co hatten, konnte sich das musikalische Ergebnis schon gut hören lassen. Danach sangen alle 5-Klässler engelsgleich frech und doch ein bisschen frech von grünen Weihnachten und dem Platzproblem beim Plätzchenessen.

Traditionell bringen die dritten und vierten Klassen der Grundschule ein ausführliches Weihnachtsmusical auf die Bühne. In „Der Stern von Bethlehem“ von Dagmar und Klaus Heizmann wird die Weihnachtsgeschichte ansprechend und kindgerecht nacherzählt. Überzeugend und zum Teil mit der nötigen Portion Humor versehen spielten die Grundschulkinder die heiligen Drei Könige, Maria und Joseph und einige andere Personen aus der alten Geschichte. Fröhlich und mit großer innerer Beteiligung sang der Grundschulchor die neuen Lieder dazu. Viel Applaus erntete die beachtliche Leistung.

Wurde die Weihnachtsgeschichte von der Grundschule mit neuen Liedern erzählt so tat es der Sekundarstufenchor mit alten Liedern. Choräle und Rezitative aus den ersten Teilen von Johann Sebastian Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium hatten die Schülerinnen und Schüler aus den Klasse 6, 7 und 10 auf dem Programm. Nur um ein paar wenige erwachsene Sänger verstärkt, gelangen selbst schwierige, mehrstimmige Chorsätze und knifflige Solopartien in beachtlicher Qualität. Die Aufführung des „Schulweihnachtsoratoriums“ machte ebenso Appetit auf kommende Konzerte wie der festliche Abschluss des Bläserensembles der Klassen 6/7. Sauber und geschmackvoll ausgeführt präsentierten die Instrumentalisten weihnachtliche und andere feierliche Stücke. Lange blieb einem da beispielsweise der Klassiker „My heart will go on“ aus dem Film Titanic im Gedächtnis. Nach viel Beifall für alle Beteiligten endete der gelungene Abend traditionell mit „O du fröhliche“ von allen gesungen.

Gerd Schiebl

Seit einigen Jahren können sich die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen in Neigungsschwerpunkte einwählen. Neben Klassen mit Sport- und Ernährungsschwerpunkt gibt es Bläser – und Chorklassen. Und die stellten kurz vor Schuljahresende die Früchte ihrer musikalischen Arbeit vor.

Es herrscht eine gute Stimmung im herrlichen Ambiente des historischen Turnergartens. Die Kinder der Klasse 5cF haben unter der fachkundlichen Leitung von Herwig Schmücker schnell ihre Flöten, Klarinetten und Trompeten eingestimmt. Das Publikum im voll besetzten Raum wartet sowieso gespannt auf die Darbietungen. Nach ein paar Tönen war allen klar: die Klasse hat’s drauf. Rhythmisch präzise und mit erstaunlich vollem Klang musizierten die Kinder Stücke wie Aura Lee, Ode an die Freude oder Pirates of the Carribean. Als dann noch das Schlagzeug die Band komplett machte, wollte man fast vergessen, dass viele der Kinder ihr Instrument erst seit einem knappen Jahr erlernen. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit der Marburger Musikschule, die fünf Instrumentallehrer jede Woche an die EvB schickt.

Was nach zwei bis drei Jahren intensiven Unterrichts möglich ist, zeigte das Bläserensemble 6/7. Wieder unter der präzisen Leitung von Herwig Schmücker präsentierte das Ensemble fetzige Boogies, Rags und Medleys von bekannten Melodien. Die Schülerinnen Und Schüler zeigten einen guten Ansatz und vermittelten viel Freude am Zuhören. Gespannt darf man auf die hier heranwachsende Bigband sein.

Nach einer Umbaupause, Klassenwechsel, Stilwechsel, Kinderoper: Brundibar. Brundibar wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von Hans Krasa geschrieben. Die Geschichte erzählt in eindrücklicher Weise wie arme Kinder durch Zusammenhalt und Freundschaft einen bösen erwachsenen Leierkastenmann vom Marktplatz vertreiben, um selbst durch ihr eigenes Singen ein wenig Geld für die kranke Mutter zu bekommen. Hans Krasa wurde von den Nazis nach Theresienstadt deportiert. Dort führte er mit den Kindern die Oper Brundibar mehr als 50mal auf. Der böse Leierkastenmann Brundibar wurde zum Sinnbild der Nazis. In der Oper allerdings geht die Geschichte von vorne herein gut aus.

Die Schülerinnen und Schüler der Chorklassen 5 /6 hatten sich also viel vorgenommen. Fast ungekürzt brachten sie die Kinderoper auf die Bühne. Die Chöre waren sehr eindrücklich, sauber gesungen und textverständlich, die Arbeit mit der hinzugezogenen Stimmbildnerin Kira Petry zahlte sich aus. Selbst mit dem expressiven Kompositionsstil der 30er Jahre kamen die 11-13jährigen prächtig zurecht. Auch bei den Solorollen, die bis auf den Brundibar ausnahmslos aus den eigenen Reihen der fünften und sechsten Klasse besetzt waren, taten sich etliche Talente auf, von denen man in den kommenden Jahren noch viel erwarten darf. Die Rolle des Bösewichts war durch den 2. Konrektoren der EvB Michael Brauer mit einem Profisänger besetzt.

Spiel- und Chorleiter Gerd Schiebl setzte den Stoff mit sparsamen darstellerischen Gesten um. Oft genügte schon ein aufgesetztes Lächeln oder ein bewusstes wegschauen, um deutlich zu machen, dass es hier nicht nur um eine Kinderoper geht, sondern um den Hilfeschrei der KZ-Insassen, denen es gespielt gut gehen musste. Begleitet wurde die Oper von einem kleinen professionellen Instrumentalensemble aus Klavier, Akkordeon und Geige.

Auch hier darf man gespannt sein, welcher musikalischen Herausforderung sich der Chor der EvB demnächst stellen wird.

   

Aktuelle Beiträge

Marburger Autorin Gerti Brabetz liest in der EvB

IMG 9712Ein Bericht von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 3G und 4G folgt...

 

 

 

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Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo 7

Wie in jedem Jahr so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Bei diesem geht es vor allem darum, die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktivitäten wahrzunehmen.

Als Erstes wurde die Klasse 8aH von ihrem Klassenlehrer, Philipp Becker, auf diese Tage vorbereitet, indem sie im Unterricht schon einmal mit Hilfe von Fotos ihre Interessenfelder erkundeten. Des Weiteren nahmen sie eine Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen vor. So wurden sie z.B. gefragt, wie sie ihr Durchhaltevermögen, Ihre Selbstständigkeit, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit einschätzten. Am Tag der Durchführung beobachteten die für dieses Verfahren ausgebildeten Lehrkräfte Alexander Baumeister, Ronald Grieger, Iris Hofmann und Sabine Karbus die Jugendlichen bei verschiedenen Gruppenaufgaben. So überquerten sie mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam ein Gewässer. Sie bauten zusammen eine Murmelbahn und eine Brücke. In einem Kreis sollten die gekippten Stühle nicht den Fußboden berühren. Die Lehrer*innen beobachteten insgesamt neun Kompetenzen. Wie brachte sich jede Person in die Gruppenarbeit ein? Wer übernahm Führung und Verantwortung? Wer bezog die Ruhigen mit in die gemeinsame Arbeit ein? Am Ende des Vormittags tauschten sich die Beobachter aus, um im Anschluss an ein Jobinterview, das im Rahmen des Unterrichtes durchgeführt wird, Gutachten zu verfassen. In Einzelgesprächen werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beobachtungen und Selbsteinschätzungen abgeglichen.

Sabine Karbus

 

Schulleiter Klaus Schäfer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

IMG 20200702 143045bMit einem Schmunzeln betrat Schäfer das Rednerpult und begann seine Abschiedsrede mit dem Titel eines Stücks aus dem musikalischen Rahmenprogram: „Je ne regrette rien – ich bereue nichts“ In einer beeindruckenden Abschiedsrede erklärte Schäfer dann noch einmal, mit welchen Grundprinzipien er an die anspruchsvolle Tätigkeit der Schulleitung herangegangen war. Klaus Schäfer blickte auf ein abwechslungsreiches und erfülltes Berufsleben zurück.

Dass einen Tag vor den diesjährigen Sommerferien eine so schöne und würdevolle Verabschiedungsfeier möglich wurde, war einige Wochen vorher noch nicht klar. Doch in die großzügigen Räumlichkeiten der Evangeliumshalle in Marburg-Wehrda konnten zumindest 80 Personen coronakonform eingeladen werden, neben dem Kollegium der Emil-von-Behring-auch Vertreter der Stadt Marburg, des staatlichen Schulamtes und zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Von 2007 an war Klaus Schäfer Schulleiter der damaligen Marburger Friedrich-Ebert-Schule, ab 2017 Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule. Normalerweise hätte sich die gesamte Schulgemeinde mit einer großangelegten Feier auf eigenem Platz von ihrem Schulleiter verabschiedet. Situationsbedingt konnten diesmal aber leider keine Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Dabei standen die Heranwachsenden über vierzig Jahre im Zentrum und Fokus von Klaus Schäfer. „Ein wesentliches Merkmal einer guten Schule besteht darin, dass alle Beteiligten gerne dort hingehen“, so brachte es Klaus Schäfer in seiner Rede auf den Punkt. Was dies für die Schülerinnen und Schüler bedeutet, erklärte er an den drei Thesen: Schule kann Freude machen, weil es Freude macht, Leistung zu erbringen. Schule ist Lebensraum und muss Lebensraum bleiben. Die Schule muss junge Menschen in die Lage versetzen, Verantwortung zu übernehmen. Schule dementsprechend weiterzuentwickeln war eines seiner Hauptanliegen. “Wesentliches Moment dieses Prozesses ist aus meiner Sicht die gemeinsame Orientierung und Verständigung über die Ziele; denn gerade darin sehe ich eine zentrale Bedingung der Möglichkeit, sich mit seiner Arbeit, seinem Lebensraum, seiner Schule identifizieren zu können“, erklärte Klaus Schäfer.

Bevor jedoch Klaus Schäfer selbst zu Wort kam, wurde er vielseitig geehrt und beschenkt. Schulamtsdirektor Thilo Traub würdigte ihn im Namen des staatlichen Schulamts, die erste Beigeordnete Kirsten Dinnebier im Namen der Stadt Marburg. Beschenkt wurde er nicht nur materiell sondern auch (und das war Anfang Juli noch eine Seltenheit) mit live von einer Kollegiumsband der Emil-von-Behring-Schule vorgetragenen französischen Chansons. Immerhin scheint Frankreich eines der Lieblingsurlaubsorte des scheidenden Schulleiters zu sein. Aber auch im Alltag sollte es Klaus Schäfer nicht langweilig werden, denn er verabschiedete sein Publikum in den gemütlichen Teil der Veranstaltung mit den Worten: „Meine Frau hat mir zum 1. August eine Praktikumsstelle angeboten!“

Gerd Schiebl

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Förderstufe (Klassen 5 und 6)

Individuelle Förderung

Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler Begabungen und Interessen hat und stolz auf Gelerntes ist. So liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Förderstufe in der individuellen Förderung der Kinder entsprechend ihren Neigungen und Begabungen und auch entsprechend ihrem Lerntempo.

 

Innere Differenzierung / Doppelbesetzung

Ab Klasse sechs werden unsere Schüler in den Fächern Englisch und Mathe auf zwei Leistungsniveaus gefördert und gefordert. Statt aber die Schüler in Kurse aufzuteilen, bleiben sie bei  uns in ihrer Klassengemeinschaft. Sie schätzen die ruhigere Lernatmosphäre und die Klassengemeinschaft. In den Hauptfächern werden sie in möglichst vielen Stunden von zwei Lehrern unterrichtet. Damit werden die guten Schüler mehr gefordert und die schwächeren mehr gefördert.

Dieses erfolgreiche Arbeiten führen wir im Jahrgang 7 fort, unterrichten die Schüler weiterhin binnendifferenziert in ihren Klassen und behalten auch das jeweilige Lehrerteam bei. Damit wird die Schullaufbahnentscheidung ein weiteres Jahr beobachtet. Aber selbstverständlich können geeignete Schüler schon nachKlasse 6 zum Gymnasium wechseln.

 

Rahmenbedingungen

 

Lehrerteams

Der Unterricht wird von Lehrern erteilt, die sich als Team verstehen und gemeinsam Ihre Kinder unterrichten und erziehen. Die Teams besprechen sich regelmäßig. Außerdem wird der  Unterricht in den Parallelklassen gemeinsam vorbereitet, wie auch alle Klassenarbeiten. Wir bemühen uns, möglichst viele männliche Kollegen einzusetzen.

Rechtschreibtraining für alle / Lernserver

Viele Schüler haben in der Klasse 5 noch Unsicherheiten in der Rechtschreibung oder beim sinnerfassenden Lesen, beim Rechnen, beim selbstständigen Arbeiten oder beim Lerntempo. Dies wollen wir deutlich verbessern. Die Rechtschreibung aller Förderstufenschüler wird mit den Materialien des Lernservers der Uni Münster gefördert. Dabei werden nach einer computergestützten Analyse der Rechtschreibfehler für jeden Schüler individuelle Übungsmaterialien zusammengestellt. Jeweils am Jahresende überprüfen wir, wie sich die Rechtschreibung bei jedem Kind verbessert hat.

 

Lesescreening / Erhöhung der Lesekompetenz

Der jeweilige Stand beim sinnerfassenden Lesen wird gleich zu Beginn der Klasse 5 mit dem Lesescreening erfasst. Dann wird an der Verbesserung gearbeitet. Dazu verwenden wir die sechste Deutschstunde. Die Klassen werden dafür in kleinere Gruppen aufgeteilt, die von Lehrern und älteren Schülern gemeinsam (siehe Soziales Lernen) betreut werden.
Sinnerfassendes Lesen ist für alle Fächer wichtig.

 

Mediathek im Turnergarten

Ergänzend dazu steht unsere Mediathek (im Turnergarten) zur Verfügung, die Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher für fast alle Interessenkreise bereithält. Der Bestand wird ständig erweitert und aktualisiert. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Schmökern vor Ort ein.

Tastenschreiben  am PC

Alle Schüler der Klassen 5 erlernen die Grundzüge des 10-Fingersystems an Laptops. Die Beherrschung des Tastenfeldes ist wichtige Grundlage für die Computergrundkurse, die für alle im 6. und 7. Schuljahr stattfin den. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass dieses in Marburg einmalige Modell erfolgreich ist. Alle Kinder haben gleiche Chancen. Außerdem fördert Tastaturschreiben die Konzentrationsfähigkeit.

 

Keine elektronischen Spiele

Das Spielen von lernschädigenden elektronischen Spielen jeglicher Art ist auf unserem Schulgelände verboten. Ebenso gibt es klare Regelungen für Handys. Sie dürfen nur in den Pausen benutzt werden, aber nicht zum Fotografieren.

 

Verhaltenstraining

Für die Schüler sind Konzentrations- und Entspannungsübungen wichtig. Wir machen es.

 

Methodentraining

In besonderen Stunden (Mesostunden) wird die Kommunikation der Schüler trainiert (Gespräche führen und zuhören; Meinungen vortragen, begründen und referieren).

Bläserklasse - Bewegungsklasse - Keativklasse

Die moderne Hirnforschung beschreibt, wie Kinder heute besser lernen. Diese Ergebnisse greifen wir auf und bilden Klassen mit Schwerpunkten. Die Schüler können wählen zwischen der Bläserklasse, der Bewegungsklasse und der Kreativklasse. In der Bläserklasse bekommen sie das Instrument, das sie erlernen wollen, von der Schule gestellt und erhalten zusätzlichen Unterricht. In der Bewegungsklasse und auch in der Kreativklasse wird im Schwerpunkt ebenfalls eine Stunde mehr unterrichtet.

 

JWH Roßberg

In den Klassen 5 und 6 besuchen wir als außerschulischen Lernort das Jugendwaldheim Roßberg. Im Zentrum des Unterrichts steht der Wald und das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz. Eine tolle Erfahrung.

Klassenfahrt nach Schuby

Ende des 5. Schuljahres fahren die Klassen nach Schuby-Strand/Ostsee. Die gemeinsame Klassenfahrt ist Bestandteil des Unterrichtes. Sie wird inhaltlich in verschiedenen Fächern vorbereitet und nach Abschluss ausgewertet.

 

Wechsel zum Gymnasium

Unsere Stundentafel und unsere Unterrichtsinhalte sind so angepasst, dass bei entsprechenden Leistungen ein Wechsel in Klasse 5 oder 6 zum Gymnasium möglich ist. Die meisten unserer gymnasial geeigneten Schüler bleiben jedoch bis zum Realschulabschluss bei uns und wechseln dann erst in die gymnasialeOberstufe, weil gute Noten zusätzlich motivieren.

 

Französisch

Bei der Wahl der 2. Fremdsprache passen wir uns den Gymnasien an. Daher wird erst ab Klasse 7 mit Französisch begonnen. Die Schüler können zwischen Französisch und anderen Angeboten aus dem Wahlpflichtbereich wählen. Auch ohne Französisch stehen später alle Schulwege offen.

 

Beratung

Rechtzeitig vor allen anstehenden Entscheidungen werden Eltern und Schüler ausführlich informiert, so dass gemeinsam gute Entscheidungen getroffen werden. Daneben sind Sie als Eltern eingeladen, immer wieder mit Lehrern über Leistung und Verhalten Ihres Kindes ins Gespräch zu kommen, denn ebensowie die Eltern möchten wir, dass die Kinder den besten Abschluss erreichen.

 

 

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb 2012/2013: Stadtentscheid Marburg

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht in die nächste Runde: Hunderttausende lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In über 7.200 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start. Sechs Mädchen und ein Junge werden in dieser Wettbewerbsrunde ihr Können unter Beweis stellen.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und für das gegenseitige Zuhören sensibilisieren.

Wer beim Stadtentscheid im Sitzungssaal Hohe Kante der Stadtverwaltung dabei sein wollte, musste sich zunächst an seiner Schule einem Vorentscheid stellen. Sieben Marburger Schulen haben dies ihren Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Zu den Schulbesten gekürt wurden im Herbst 2012 Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Helena Murk (Elisabethschule), Kaan Agca (Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule). Sie erhielten alle eine
Urkunde und einen Buchpreis. Die Schulsiegerin Tamara Muth (Richtsbergschule) konnte wegen einer Erkrankung am Stadtentscheid nicht dabei sein. Die Siegerin des Stadtentscheides Marburg, Helena Murk (Elisabethschule) startet in der nächsten Runde beim Bezirksentscheid in Gießen oder Wetzlar. Das Finale der Landesbesten findet dann im Juni 2013 statt.


Der aktuelle Stand des 54. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

 

 

Stolz freuten sich die Marburger Schulsiegerinnen und der Schulsieger, nach dem  Stadt-entscheid des Vorlesewettbewerbs mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle, besonders über  die Buchpreise. Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Siegerin Helena Murk  (Elisabethschule), Kaan Agca

(Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule).
Foto: Edith Pfingst, Universitätsstadt Marburg

Gerd Schiebl

 

Emils Bote 11, Ausgabe September 2020

Deckblatt Emils Bote11

EvB-Ruderer nach langer Coronapause wieder auf dem Wasser

Rudern 2020Erst in der 3. Schulwoche des Schuljahres 20/21 konnte der Ruderbetrieb an der EvB starten. Bereits im Frühjahr war das Rudern durch die Corona-Pandemie komplett ausgefallen. Zu Beginn dieses Schujahrs waren in den ersten beiden Schulwochen durch die schuleigenen Hygienemaßnahmen noch keine Kurse mit gemischten Gruppen möglich. 

Um so schöner war es, dass der lange herausgezögerte Beginn des Ruderns mit tollem Spätsommerwetter einherging. Sowohl die Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses im 9. Jahrgang, als auch die Ruderer der Ruder-AG genossen es, wieder auf der Lahn unterwegs sein zu können.

Das Training der Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs findet in Kooperation mit dem MRV statt und wird von Trainerin Frauke Birgel unterstützt. Die Ruder-AG wird von Lehrerinnen und Lehrer der EvB geleitet.

Gerudert wird jetzt noch bis 14 Tage nach den Herbstferien. Dann findet das traditionelle Abrudern des MRV statt, an dem sich auch die EvB mit ihren Booten beteiligt. 

Wir alle hoffen, dass die Coronabedingungen alle geplanten Rudertermine zulassen und dass schöne Wetter möglichst lange anhält. Für die 2. Hälfte des Schuljahres 20/21 ist wieder eine Ruderwanderfahrt  und die Teilnahme am hessischen Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" geplant. Beide Veranstaltungen hängen stark von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

 

 M. Brauer

 Weitere Bilder vom WP-Kurs und von der Ruder-AG gibt es in der Galerie...

 

Kollegium 2020/21

Kollegium EvB 2020 21

Kollegium: Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra ; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Derx, Frauke; Dietrich, Ulrike; Döringer, Sabine; Felden, Hanna; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André; Grieger, Ronald; Grigoras, Roxana; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Schütz, Hanna; Simon, Konrad; Tittmar, Heiko; Wesemeyer, Ursula; Biskamp, Ulrich;

LiV: Damm, Melanie; Jordan, Adelina; Özer, Bahar

Sozialpädagoginnen: Debus, Franziska; Schneider,Mareike

BFZ: Berg, Sandra; Hoffmann, Iris; Schlögel, Susanne

Sekretariat: Arnold, Tanja; Müller, Karin

Hausmeister: Kolat, Hakki

Hausaufgabenhilfe: Koch, Karl-Heinrich

Berufseinstiegsbegleitung: Genz, Christina

Betreuung 1 + 2 Kl.: Winkelmann, Dagmar; Steininger, Anke

Betreuung 3 + 4 Kl.: Pohl, Leo

Mediathek/Turnergarten: Haas, Michaela

 

 

Bahar Özer

oezerHallo liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Eltern,

mein Name ist Bahar Özer und ich bin mit meinen Fächern Deutsch und Ethik die neue Referendarin an der EvB! Ich komme aus Gießen und habe dort auch studiert. Während und nach dem Studium habe ich in einer Bäckerei und in einer Fahrschule im Büro gearbeitet, was mir auch viel Spaß gemacht hatte.

Marburg kenne ich aus meiner eigenen Schulzeit. Ich finde es schön wieder in dieser geschichtsträchtigen Stadt zu sein und hier arbeiten zu dürfen. Auch habe ich in Marburg mein Freiwilliges Soziales Jahr an der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule absolviert und habe dort gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am meisten gefällt.

In meiner Freizeit lese oder schaue ich Nachrichten, koche üppig für meine Freunde und mich, tanze gerne und spiele Spiele aller Art (analoge sowie elektronische). Ich freue mich auf die Zeit mit Euch an der EvB!

 

 

 

 

 

Kursangebote für den Nachmittagsunterricht (GTA)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Heft für das Nachmittagsangebot ist fertig. Ihr könnt ab sofort gemeinsam mit euren Eltern in LANIS die Einwahlen vornehmen...

 GTA   (klick...)

 

 

   
© M. Brauer