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UNADJUSTEDNONRAW thumb 1fb1Am 14.09. starteten die 72 Englandfahrer aus den Klassen 8H, 9 und 10 auf die zehntätige Reise nach England, der Heimat von Queen Elizabeth II., Yorkshire Pudding, 5-Uhr-Tee und des berühmten Marineadmirals und Nationalhelden Lord Nelson.

Wir starteten an einem Freitagabend voller Vorfreude, Aufregung und nach einem herzlichen Abschied von den Familien mit unserem nagelneuen Reisebus und vier Begleitern auf die erste Etappe unserer Reise.

Nach einer nächtlichen Busfahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich setzten wir per Fähre von Calais nach Dover, der Stadt mit den berühmten weissen Kreidefelsen, über. Am Samstagmorgen kamen wir dann müde von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf die Gastfamilien, in Bournemouth an. Dann ging es zu den Gastfamilien und der Rest des Tages diente zum Kennenlernen und Erholen.

An einigen Tagen gab es vormittags in kleinen Neigungsgruppen Unterricht in der Cavendish School of Englishvon englischen Lehrern und nachmittags Ausflüge. An anderen Tagen gab es dagegen Ganztagsausflüge.

Bereits am Sonntagmorgen ging es dann gleich richtig los und wir machten per Boot eine Tour von Poole nach Swanage. Auf der Strecke liegt neben Poole Harbour auch die Millionaires Row, ein Ort der Reichen und Schönen Englands, an welchem sich Villa an Villa am tollen Sandstrand reiht. Das Highlight der Überfahrt waren aber die Old Harry Rocks, riesige Kreidefelssäulen im Meer. An der Südküste Englands stehen oft Palmen an den Stränden und auch wir konnten uns über gutes, warmes Wetter mit viel Sonnenschein und einer leichten Brise freuen.

Nach einer Wanderung in Swanage bestiegen wir eine historisch akkurate, restaurierte Dampflokomotive und fuhren durch die malerischen Täler der südenglischen Küstenlandschaft nach Weymouth.

Hier konnte man sich bei Fish’n’Chips stärken, die Strandpromenade mit ihren vielen Buden entlang gehen oder einfach durch die Einkaufszone schlendern. Von Weymouth ging es zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer, durch den die Wellen brechen und der Einigen sicher aus Filmen wie beispielsweise Pirates of the Caribbean bekannt ist.

Am Dienstag ging es in die Weltstadt London und dort erlebten wir so einiges.

Nach einer kleinen Tour durch das Zentrum der Stadt, vom Trafalgar Square mit der großen Säule, auf welcher Lord Nelson thront, über Big Ben und die London Horse Guards, der königlichen Wache, ging es durch den St. James Park direkt zum Buckingham Palace, der gewaltigen Hauptstadtresidenz der Queen. Nach einer mehrstündigen Freizeit und einem akuten Shoppinganfall in den Einkaufsmeilen Regent und Oxford Street ging es mächtig windig zu, denn wir unternahmen eine spektakuläre Bootstour auf der Themse. Anblicke die man selten sieht boten sich uns und die hervorragend aufgelegte Guide unterhielt mit zahlreichen interessanten, vor allem aber sehr lustigen Anekdoten über ihre Stadt.

Zum Abschluss des Tages genossen wir den Ausblick vom London Eye über die stetig wachsende Metropole, wobei einige SchülerInnen ihre Höhenangst mutig überwanden und danach bemerkten dass es gar nicht schlimm war sondern total lohnenswert. Und als wäre das nicht genug hatte sogar ein weltberühmter Superstar seinen Auftritt, denn Justin Bieber hatte dieselbe Idee wie wir und war ebenfalls auf dem London Eye. Einige mutige Schüler riskierten für ein Foto sogar den strengen Blick der Bodyguards.

In Salisbury sahen wir die berühmte Kathedrale, welche unter anderem die Magna Charta beherbergt. Immer begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir außerdem das mysteriöse Stonehenge und erkundigten uns im angeschlossenen, digitalen Museum über die neuesten Funde der Wissenschaftler. Portsmouth bot mit der HMS Victory, dem Flaggschiff von Lord Nelson, einem großen Outlet-Center sowie einer tollen Tour durch den Hafen und die alten Wehranlagen ebenfalls reichlich Abwechslung.

In Windsor und Schloss Windsor waren wir auf den Spuren der königlichen Familie. Wir besuchten das fast tausend Jahre alte Schloss mit seinen prunkvollen Räumen, das, wie kaum ein zweites auf der ganzen Welt, ohne Unterbrechung, bis heute königliche Residenz ist. Unsere Führung brachte uns auch in die St. George’s Chapel innerhalb der Schlossmauern, in der erst im Mai Prince Harry und Meghan Markle geheiratet hatten und in der sich die Queen an jedem Tag ihrer Anwesenheit auf Schloss Windsor für eine halbe Stunde zum Gebet zurückzieht.

Neben all diesen Dingen blieb auch noch reichlich Zeit in Bournemouth und die SchülerInnen konnten sich und auch die Begleiter noch besser kennenlernen.

Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien brachen wir nach 9 Tagen ein wenig wehmütig wieder Richtung Heimat auf. Die gelungene Reise hat den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele von ihnen gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazulernen konnten. 

Christian Benda, Englischlehrer EvB

Mehr Bilder von der Exkursion gibt es in der Galerie...

 

Am Montag, dem 2.10.2017, vor dem Feiertag zur Deutschen Einheit, wurde an der EvB ein Wandertag in allen Klassen durchgeführt.  Es sollte auch wirklich gewandert, oder radgefahren werden. Alle Klassen waren aufgefordert, sich ein Ziel zu suchen, dass aus eigener Kraft zu erreichen war.  Die Klasse 5a hatte sich für eine Wanderung rund um Marburg entschlossen. Am Ende winkte ein Besuch der Tanzschule Seidel. So ging es zunächst über das Schloss in die Marbach und weiter in Richtung Behring Mausoleum. Von dort ging es über die Kirchspitze zur E-Kirche und dann an der Lahn entlang zur Tanzschule. 

Dort angekommen, wurden die Wanderschuhe aus- und Tanz- bzw. Turnschuhe angezogen. Unter Anleitung von Tanzlehrer Tobi wurde eine hip-hop Choreographie einzustudiert. Schnell war das Eis gebrochen und die ganze Klasse tobte sich auf der Tanzfläche richtig aus. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und dieser besondere Wandertag fand sein Ende.  

M. Brauer

Wandertag 01

Wandertag 02

gruppenfoto DIK Botanischer GartenAm 22. September war die Deutsch-Intensiv-Klasse (DIK) der Emil-von-Behring-Schule zu einer Exkursion im Botanischen Garten auf den Lahnbergen. Seit Beginn des Schuljahres unternimmt die Klasse im Rahmen des Fachs Gesellschaftslehre (GL) regelmäßig kurze Ausflüge im Stadtgebiet. „Diese Ausflüge vereinen unterschiedliche Ziele in sich“, erklärt der der Fachlehrer für Gesellschaftslehre, Herr Becker. Einerseits biete sich so die Gelegenheit, die Vielfalt und Attraktivität Marburgs mitsamt seinen schönen Plätzen zu erkunden. Andererseits wachse die Klasse durch die kurzen Trips (oft nur 90 Minuten) auch besser zusammen und man komme die Klasse in einem völlig anderen Setting auch besser ins Gespräch, da sich automatisch Fragen oder Anmerkungen zu Orten und Hintergründen ergeben würden.

Nachdem man bereits das Marburger Schloss, die evangelische Kirche oder die Fachwerkhäuser der Oberstadt besichtigte, erfolgte nun ein Ausflug in den Botanischen Garten. Der Klassenlehrer, Herr Romang, war sofort begeistert von der Idee, so dass man sich diesen Ausflug gleich einen ganzen Vormittag Zeit nahm.

Für die Schülerinnen und Schüler galt es nun die blühende Vielfalt der Flora und Fauna zu besichtigen. In Kleingruppen sollten sie spezielle Orte bzw. Themenbereiche erkunden, Fotos schießen und sich Notizen machen.

Neben dem Unterrichtsauftrag konnten die Schülerinnen und Schüler auch die beeindruckenden Gewächshäuser unter die Lupe nehmen. Als Highlight erwies sich hierbei das süd-ost-asiatische Gewächshaus, in dem nicht nur Pflanzen aus jenen Ländern zu sehen waren, sondern auch das Klima bzw. Temperatur und Luftfeuchtigkeit wie in Süd-Ost-Asien waren.

Geplant ist nun, dass jede Gruppe eine Wandzeitung erstellt, auf der sie einen Themenbereich mit Bildern und einigen Beschreibungen vorstellen. Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler die selbst geschossenen Bilder auch ausdrucken. Dies geschah dann am vergangenen Freitag. „Insbesondere für Sprachneulinge sind viele für uns alltägliche und banale Dinge nicht leicht. Dazu gehört zum Beispiel das direkte Ausdrucken von Fotos an einer Fotostation“, erklärt Herr Becker. Das mitunter für uns schon komplizierte Menü der Fotostationen erwies sich aber nach einer Einweisung und einigen Test-Klicks als machbar. So wählte jede Gruppe ihre Lieblingsfotos selbstständig aus und ließ die Bilder drucken. Am letzten Schultag vor den Herbstferien werden nun die Plakate fertig gestellt.

Philipp Becker

IMG 1447Bei schönstem Herbstwetter fand am Donnerstag, den 29. September für die ganze Sek1 ein Wandertag statt. Von der Schule aus wanderten alle Klasse der EvB zu den beliebten Ausflugszielen im Marburger Umfeld. Zum Beispiel dem Weimarer See, oder dem Planetenpfad, dem Trimm-Dich-Pfad oder über Umwege zum Schwimmbad.

Der Kletterwald an der Dammühle wurde gleich von drei Klassen besucht. Über den Dammelsberg, die Hohe Leuchte und die Fischteiche bei Wehrshausen führt der Weg von der EvB direkt zum Kletterwald. Nach dem Wandern und Klettern brachten die Eltern Kuchen, Muffins, Obst und andere Leckereien für ein gemeinsames Mittagessen mit. Sogar heiße Würstchen und Brötchen waren im Angebot. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem Eltern-Taxi zurück in die Stadt, bzw. für die Chormitglieder zum Förderstufen-Sommerfest gefahren.

M. Brauer

 

Weitere Bilder von der Kletterwald-Expedition gibt es in der Galerie...

 

 

 

IMG 9221Am 11. Mai 2016 fuhren die drei sechsten Klassen der Emil-von-Behring Schule zur Saalburg. Um 8:00 trafen wir uns am Phillips-Haus und fuhren mit zwei Bussen circa eine Stunde zur Saalburg.

In der Saalburg wurden die Klassen in drei Gruppen aufgeteilt und haben jede einzeln eine eigene Führung mitgemacht.

Unsere Gruppe ging zuerst in eine Garderobe. Dort wurden zwei Jungs und ein Mädchen römisch eingekleidet. Das Mädchen wurde als reiche Frau verkleidet, die beiden Jungs als Soldat und Senator. Der Senator hatte eine Toga mit roten Purpurstreifen. Dieses Rot kommt von den roten Purpurschnecken, man braucht ca. 1000 Schnecken für 1ml Farbe. Der Soldat hatte ein Wollhemd und darüber ein Kettenhemd. Außerdem trug der Soldat am Gürtel ein Gladius, d.h. ein Kurzschwert. Unter anderem hatte er einen zwanzig Kilo schweren Schild und einen langen Speer. Bei langen Märschen mußte er noch extra 25kg Reisegepäck tragen. Die Frau hatte eine blau-lila Tunika und ein gelbes Kopftuch an. Wenn sie auf die Straße ging, durfte man nicht ihren Kopf sehen. Die Knöchel durfte man auch nicht sehen, sonst hatte der Mann das Recht, sich von ihr zu scheiden.

Nachdem die drei eingekleidet waren, mußten jeweils drei Kinder beim Auskleiden helfen.

Dann wurden wir durch die Saalburg geführt. Wir kamen in eine Appellhalle, in der sich die Soldaten jeden Morgen aufstellen mußten und ihnen gesagt wurde, was sie an dem Tag tun sollten. Die Außenmauer war mit Zinnen circa drei Meter hoch und verlief in einem Viereck um die Burg. Um die Mauer herum verlief ein Graben.

Innerhalb der Burg stehen mehrere Wohnhäuser und Brunnen. Einige Zimmerreste sogar mit Bodenheizung konnten besichtigt werden. Ein Schlafzimmer für acht römische Soldaten war gut erhalten. In einem Raum konnten verschiedene Standarten besichtigt werden, außerdem gab es einen Brustpanzer zu sehen.

 

Nach der Führung gab es noch Bogenschießen und Speerwerfen in zwei verschiedenen Gruppen. Beim Bogenschießen mußte eine Zielscheibe getroffen werden. Die Speere durften einen oder zwei Meter weiter vorne in die Erde geworfen werden.

 

Paul Lipinsky und Marcel Nein, Klasse 6c

Mehr Bilder vom Ausflug gibt es in der Galerie...

 

johnson controlsDer Technikkurs R 9 besuchte im Rahmen seiner Exkursionsreihe, die ihn zu innovativen Firmen in der Region führt, diesmal mit Johnson Controls in Friedensdorf ein Werk des weltweit führenden Anbieters von Fahrzeugsitzen.

Johnson Controls stellt Komplettsitzsysteme für alle bedeutenden globalen Fahrzeughersteller her. Im Zweigwerk Friedensdorf mit ca. 740 Mitarbeitern werden die Metallgerüste und Halterungen der Sitze aus Stahlblech  geformt. Dabei arbeiten die mechanischen Pressen mit Druckkräften, die einer Gewichtskraft von ca. 400 Elefanten entsprechen.

Die Abteilung mit diesen Hochdruckpressen war auch die erste Station unseres Rundgangs im Betrieb mit Manufacturing Engineering Manager Herrn Volker Schmidt.

Hier stehen die Schüler vor einer dieser Pressen und Herr Schmidt erklärt die Presse und ein Ergebnis der Pressprozesse.

In der Schweißabteilung mit vollautomatischen Widerstands-und Laserschweißgeräten konnten die Schüler sich informieren, wie die einzelnen Pressteile verbunden werden. Herr Schmidt zeigte uns u.a. einen didaktisch wertvollen Modellversuch zum Laserschweißen. Der Rundgang führte uns dann in die Lackierabteilung , in der elektrochemische  Grundkenntnisse aufgefrischt wurden, und abschließend  in die Endmontage.                                                                 

Die Veranstaltung, die Herr Schmidt sehr schülerorientiert durchführte,  endete mit einer Fragerunde.  Die Emil-von-Behring-Schule bedankt sich bei Herrn Schmidt und Johnson Controls für die Einladung und den informativen Nachmittag.

Rainer Berghöfer

 

Weihnachtsgruselgeschichte 02 kleinYesterday I was in Kassel with my class. It was great. First, we were on the train. Later, we arrived in Kassel and we went to town. We were at many shops and I bought a new sweatshirt.

Laura and Janina were with me. Then we went to the theatre and we watched a christmas story. It was ok.

Then we went to the christmas market. There were a lot of sweets and cutton candy. Laura and I were on a big wheel. It was really nice and high. We were at MC-Donalds, too.

Two hours later, we drove back to Marburg by train. My mother came by car and picked me up.

 

Katharina Stanek, class 6a

 Weihnachtsgruselgeschichte 01 klein

 

IMG 5081

Glück mit dem Wetter haben wir schon gehabt. Als wir morgens um kurz nach 8.00 Uhr am Marburger Bahnhof standen, hat es noch genieselt. Erst bei der Fahrt nach Biedenkopf hörte der Regen langsam auf. Nach einigen kurzen Sicherheitshinweisen ging es dann los und schon nach wenigen Kilometern brach die Sonne durch den zunächst noch wolkenverhangenen Himmel.

Ohne größere Pannen - hier und da mal etwas mehr Luft auf die Reifen, oder einen Sattel nachgestellt - erreichten wir den Campingplatz Lahnaue, unser erstes Ziel. Für die drei Betreuer gab es einen Kaffee, die Schülerinnen und Schüler vergnügten sich auf dem Spielplatz.

Weiter gings durch den Sonnenschein zum Gasthaus Lahnbrücke bei Caldern. Dort waren die Betreiber bereits auf unser Kommen vorbereitet und öffneten unter großem Hallo ihre gut gefüllte Eisdruhe.

Das letzte Stück wurde dann für einige doch beschwerlich. Wer jetzt kein gutes Fahrrad hatte, dem wurden die Beine schwer. Trotzdem erreichten alle glücklich das Lahnufer an der Wildwasser-Trainigsstrecke der Kanuten. Dort hatten engagierte Eltern bereits die Würstchen für uns auf den Grill gelegt.

Nach einer wohlverdienten Stärkung verabschiedeten sich Groß und Klein ist Wochenende. Hoffen wir, dass sich der Muskelkater in Grenzen halten wird...

M. Brauer

Weitere Bilder von der Radtour gibt es in der Galerie...

 

Am 19.09.2013 fuhren eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10, die durch besonders gute Leistungen in den Fächern Physik und Politik und Wirtschaft aufgefallen waren, mit ihrem Lehrer Rainer Berghöfer zur diesjährigen IAA nach Frankfurt.

Die Exkursionsarbeitsaufträge entstanden im Unterricht und befassten sich zielgerichtet mit der Elektromobilität und der Vernetzungstechnologie der Automobile. Am Stand der Fa. Bosch (siehe Foto) machten sich unsere Schülerinnen und Schüler ein Bild, welche Vorteile und Möglichkeiten die Vernetzung des Automobils mit zahlreichen externen Vernetzungspartnern bringt. So informiert ein vernetztes Auto nach einem Unfall mit Airbagauslösung die Polizei und nachfolgende Fahrzeuge.

Neben der Beschäftigung mit den Arbeitsaufträgen verblieb unseren Schülern noch genügend Zeit, sich den optischen Reizen der neuen Automobilgeneration zu zuwenden. Dies wurde auch ausgiebig genutzt und die Schüler zum Träumen von ihrem Wunschauto animiert.

Obwohl Herr Berghöfer auf der Zugheimfahrt die Träume von Lamborghini und Porsche etc. durch Berechnungen hinsichtlich der Finanzierung dieser Wünsche ein wenig relativierte, fanden alle Teilnehmer der Exkursion, dass sie den heutigen Tag als einen Besonderen in ihrer Schulzeit nicht vergessen werden.

Sophie, Dorothea und Hannah informieren sich am Stand der Fa. Bosch über die zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten eines Autos.

R. Berghöfer

Am 19.05.2014 haben wir, die Klasse 7a der Emil von Behring-Schule-Marburg, uns am Georg-Gassman-Stadion getroffen und sind mit dem Bus in den Harz gefahren. Dort sind wir gegen Mittag im Forsthaus Auerberg angekommen. Schon am Nachmittag sind wir zum Josephskreuz auf den Auerberg gewandert, das ist das größte eiserne Doppelkreuz der Welt!

Am zweiten Tag wurden wir nach dem Frühstück von einer Försterin abgeholt. Sie hat uns eine Stunde lang interessante Dinge über den Luchs und andere Tiere im Harz erzählt. Am Nachmittag wanderten wir durch den Wald in das romantische Fachwerkstädtchen Stolberg. Hier gibt es ein berühmtes Schloss. Martin Luther predigte hier 1525 gegen den Bauernaufstand und es ist der Geburtsort des Reformators Thomas Müntzer. Uns hat am besten das Schwimmbad Thyragrotte gefallen.

Vor dem Schlafengehen zeigte uns Herr Brauer mit seinem Teleskop noch den Saturn, Mars und Jupiter. Wir konnten die Saturnringe und 4 Jupitermonde sehen.

Am dritten Tag starteten wir mit einen sehr langen Wanderweg bis zum Bahnhof von Strassberg. Von dort sind wir mit einem Mini-Zug, der die ganze Zeit gehupt hatte, bis zu einer Haltestelle gefahren, von dem wir dann drei ganze Stunden mit einer Dampflokomotive bis auf den Gipfel des 1141m hohen Brocken gefahren sind. Dort hatten wir eine unglaubliche Aussicht und besichtigten noch das Brocken-Museum und das Denkmal von Heinrich Heine. Ein Führer vom Brockenmuseum erklärte uns, dass man zur DDR-Zeit vom Brocken aus bis über den Ärmelkanal alle Funkverbindungen abhören konnte.

Abends war in unserer Unterkunft “Disco” angesagt !!

Donnerstag nach dem Frühstück ging’s dann wieder heimwärts und dann war der Spaß vorbei! Wir haben viel gesehen und erlebt und manche sind bestimmt auch etwas müde heimgekommen.

Mike Rokitzki, Klasse 7a

Weitere Bilder von der Reise in den Harz gibt es in der Galerie...

Am 15.03.13 führte die Klasse 6a der EvB einen Klassenausflug nach Frankfurt durch. Wir besuchten die Eishalle und das Senckenbergmuseum. Aber beginnen wir der Reihe nach:

Nach dem Frühstück machten sich alle von Zuhause auf den Weg zum Marburger Hauptbahnhof. Dort traf sich unsere Klasse mit 18 Kindern und 3 Erwachsenen (Frau Burk, Frau Brusius und unser Klassenlehrer Herr Brauer). Da es nun 8.15 Uhr war, machten wir uns auf den Weg zum Gleis 4. Fünf Minuten später kam der Zug. Es war wohl ein Nahverkehrszug, denn er hielt auf dem Weg nach Gießen an jeder Ortschaft. Aber der Zug war schön leer, sodass jeder einen Sitzplatz bekam.

Unsere Fahrt ging erstmal bis Gießen, dort mussten wir in einen anderen Zug Richtung Frankfurt umsteigen. Dieser Zug schien sehr beliebt bei den Berufspendlern, denn er war total voll und viele von uns erhielten bis Frankfurt nur Stehplätze.

Um ca. 9.30 Uhr kamen wir in Frankfurt an. Weiter ging es mit der U-Bahn. Ab in den Untergrund! Die Rolltreppen schienen uns bis zum Erdkern transportieren zu wollen. Es war alles ein bisschen schummrig und schlecht beschildert. Aber glücklicherweise hatte Herr Brauer einen guten Orientierungssinn oder zumindest stets gute Internetverbindung mit seinem Handy. So fanden wir immer rechtzeitig die nächsten Anschlüsse.

Nach vielen Wechseln von U-Bahn zu Straßenbahn und Bus erreichten planmäßig das Eisstadion. Als wir dort ankamen, wurde uns schon ein bisschen mulmig, als wir durch das Fenster schauten, denn die Eishalle ganz schön voll...

Erst holten wir unsere vorbestellten Tickets, danach gingen wir nach unten und zogen unsere Schlittschuhe an. Einige von uns hatten ihre eigenen mitgebracht, alle anderen mussten sich welche ausleihen. Als alle fertig waren und alle ihre Wertsachen in die Schränke eingesperrt hatten, waren wir bereit uns aufs Eis zu legen.

Diejenigen, die schon etwas Erfahrung hatten, stürzten sich sofort in die Menge und die anderen warteten erst mal ab, wann und wo sich eine Lücke für sie bieten würde. Als wir alle auf dem Eis waren,  halfen wir uns gegenseitig, damit niemand stürzte und sich verletzte. Hin und wieder fiel mal jemand hin, aber der Spaß überwog bei weitem. Zur Pause gingen einige in das Fast-Food-Restaurant und holten sich etwas leckeres zu essen. „Eine Pommes mit Cola bitte!“. „Bitte sehr!“ , wir ließen es uns auf jeden Fall schmecken.

Als wir nur noch zehn Minuten hatten, gaben wir nochmal alles. Immer wieder rief jemand: „Die letzte Runde noch!“ Aber wir haben uns die Runden immer verdoppeln lassen. Die Lehrer mussten uns sogar einige Male ermahnen, da wir uns um Punkt viertel vor zwölf fertig und umgezogen bei der Tür treffen sollten. Trotzdem hat es uns und den Lehrern super gefallen.

Nachdem wir die Eishalle verlassen hatten, fuhren wir zum Senckenberg-Museum. Als wir im Museum eintraten, sahen wir schon interessante Sachen, wie z.B. Skelette von Dinosaurieren. Wir teilten die Klasse dann in zwei Gruppen ein und in der Zeit, in der wir die Gruppen bildeten, traf sich Herr Brauer mit zwei Museumführern, die uns das Museum näher zeigten. In der anschließenden Führung ging es um die Evolution, Vulkane, Dinosaurier, Eiszeit und zum Schluss unsere direkten Vorfahren und die Neandertaler.

Nach dem Rundgang durch das Museum bedankten wir uns noch bei den Führern und hatten anschließend eine halbe Stunde Pause, in der wir etwas essen oder ein Souvenir kaufen konnten. Dann war der Museumsbesuch leider schon vorbei. Insgesamt war es im Museum sehr interessant und sogar spaßig.

Anschließend gingen wir zur Bushaltestelle, die genau vor dem Museum war. Nach einiger Zeit kam der Bus. Mit diesem sind wir dann ohne umzusteigen zum Hauptbahnhof gefahren. Unser Zug stand schon am Gleis, aber da wir noch Zeit hatten, bekamen wir die Möglichkeit, für 10 Minuten im Bahnhof etwas zu kaufen. Der eine oder der andere wollte sich gerne noch etwas zu Trinken oder zu Essen kaufen, bzw. noch eine Zeitschrift in einem der großen Zeitungsläden besorgen. Dann war es schon an der Zeit, in den Zug einzusteigen. Diesmal war es ein Doppeldecker!!! Das war schon mal etwas anderes! Aber leider,....! Auch dieser Zug war wohl bei den Pendlern sehr beliebt. Ach ja, es war Freitagnachmittag! Wir mussten uns im Zug alle ein bisschen verteilen. So saßen oder standen wir alle ziemlich verstreut. Aber Herr Brauer hatte sich schnell eine Übersicht verschafft, wo seine "Schäfchen" alle ein Plätzchen gefunden hatten. Wichtig war nur, dass jedem klar war, dass die Fahrt in Marburg endete und dort alle ausstiegen. Nachdem der Zug nur an den großen Bahnhöfen hielt wie Friedberg, Bad Nauheim und Gießen, kam dann auch ca. um 16.19 Uhr der Halt in Marburg. „Alles aussteigen!!!“

Alle kamen nach dem schönen Ausflug wieder glücklich zu Hause an.

Das war alles in allem, ein sehr gelungener und abwechslungsreicher Tag! Aber wir finden, dass mit einem Besuch das Senckenberg-Museum noch lange nicht vollends erkundet ist. Es gibt dort noch sehr viel mehr zu sehen!!! Vielleicht fahren wir dort ja nochmal hin oder man macht sich privat nochmal auf den Weg. Das Senckenberg-Museum ist es auf jeden Fall wert, es noch einmal zu besuchen. Den "kleinen" Teil, den wir zu sehen bekamen, der war TOLL!!!!

Dieser Bericht wurde von Eloisa de Lima-Mauß, Tizian Burk und Mahid Ilyas aus der Klasse 6a der EvB geschrieben.

Wie jedes Jahr vor den Sommerferien traten die Klassen 5 gemeinsam mit ihren aktuellen Klassenlehrern, Herrn Brauer (5aF), Herrn Pustelnik (5bF) und Herrn Schmücker (5cF) eine Reise an die Ostsee ins Kreisferienlager „Schubystrand“ bei Schuby an. Mit von der Partie war Frau Derx als weibliche Aufsicht und die beiden erfahrenen Küchenfrauen Christel Heinmüller und Hilde Gutermuth.

Im GL-Unterricht war die Reise intensiv vorbereitet worden, und nach der langen Paukerei hatten es sich die Fünftklässler redlich verdient, endlich einmal die von der Eiszeit gebildete Küste, die Findlinge, die Steilküsten, die Nehrungshaken, die Wikingersiedlungen und natürlich die Moorleichen (ganz wichtig!) in natura zu erleben.

Neben diesen unterrichtlichen Aspekten sollten natürlich Spaß, Spiel und Erholung nicht zu kurz kommen. Leider war schon bei der Anreise klar, dass diese Klassenfahrt kein Strandurlaub werden würde. Bei der Abfahrt erreichten die Temperaturen in Marburg kaum 15 °C, und es sollte noch schlechter werden ...

Aber: Was soll's?! Die Stimmung auf der Hinreise war gut – schließlich waren die nächsten 6 Tage garantiert hausaufgabenfrei. Auch der Geniestreich des Busfahrers, erst über Kassel und dann Dortmund zu fahren, verlängerte die Anreise zwar um etwa 3 Stunden, konnte die gute Laune der Reisegesellschaft aber nicht wesentlich trüben.

Die Ankunft in Schuby war gleich eine erste Belastungsprobe für die Nerven der Lehrer und Küchenfrauen. 55 Schülerinnen und Schüler mit verständlichem Bewegungsdrang mussten ihre Quartiere und Betten beziehen, ihre Koffer und Habseligkeiten wiederfinden und in die Häuser bringen. Die üblichen „Ich habe mir das Bett zuerst ausgesucht!“ - „Aber ich hatte doch meinen Koffer darauf gelegt!“ - Streitigkeiten mussten geschlichtet werden und so weiter... Gleichzeitig sollte in Nullkommanix im Speiseraum gedeckt und ein warmes Essen für knapp 60 ausgehungerte Personen zubereitet werden. Als endlich alle Bäuche mit Spaghetti-Bolognese gefüllt waren, trat etwas Ruhe ein, und vor dem Schlafengehen konnte noch ein kurzer Spaziergang an den Strand unternommen werden.

 

2. Tag

Bei mäßigen Temperaturen – Sonne und leichte Regenschauer wechselten sich ab – ging es zur Steilküste. Gleich nach dem Frühstück wurde losmarschiert, und mit etwas Verspätung waren wir zum Mittagessen wieder zurück. Unterwegs gab es viel von dem zu sehen, was schon im Unterricht besprochen worden war: Feuersteine, Findlinge, Bernstein, Steilküsten, Nehrungshaken, Strandseen und natürlich eine ganze Menge lebendes und totes Getier, welches das Meer an den Strand gespült hatte.

Trotz der eisigen Temperaturen wagten es einige Mutige, immer tiefer durch den Meeressaum zu laufen, bis sie schließlich ganz durchnässt waren. Aber auch die, die das Meer scheuten, bekamen kurz vor der Heimkehr noch eine kräftige Dusche!

Schlechtes Wetter nimmt man vor allem dann als solches wahr, wenn man von drinnen nach draußen in den Regen schaut. Hat man sich jedoch erst einmal aufgerafft und ist draußen unterwegs, sieht alles nur noch halb so schlimm aus: Jedenfalls war die Stimmung so gut, wie die Klamotten nass waren und der Strand um so viele Kilogramm Steine und Muscheln leichter, wie sich die Hosen- und Jackentaschen der Schülerinnen und Schüler unter ihren gesammelten Schätzen ausbeulten.

In der täglich eingehaltenen Mittagspause konnten sich alle ausruhen und an ihren vorbereiteten Reisetagebüchern arbeiten. Nachmittags – so war der einstimmige Beschluss – sollte es einen Strandgang geben – Wetter egal! „Wetter“ gab es dann wieder eine ganze Menge, trotzdem wurde ausgelassen am Strand getobt und im Wasser geplanscht.

Nach dem Abendessen folgte, wie es auch für die kommenden Abende vorgesehen war, ein Abendprogramm. Die Bläserklasse von Herrn Schmücker nutzte die Zeit zum Üben - die Instrumente waren mitgenommen worden – und für die beiden anderen Klassen gab es ein Bastelangebot im Werkzeugschuppen, bzw. Spiele für Drinnen und Draußen.

Vor der Nachtruhe trat dann plötzlich in einem Mädchenhaus noch ein höchst infektiöser Heimweh-Virus auf, der kurz und heftig wütete, nach dem Abklingen der Symptome die eintretende Abendstille aber um so wertvoller erscheinen ließ.

 

3. Tag

Heute stand das Moorleichenmuseeum (das heißt zwar nicht so, aber dieser Arbeitstitel hat sich für alle Zeiten in die Erinnerung der Schülerinnen und Schüler eingebrannt) Schloss Gottorf in Schleswig auf dem Programm. Im Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf gibt es alles zu sehen, was man über die Geschichte Schleswig-Holsteins erfahren kann, von den Wikingern bis in die Neuzeit und – ja: Es gibt dort tatsächlich auch Moorleichen!

Anschließend schipperten wir bei bestem Schmuddelwetter mit einem Schiff quer über die Schlei nach Haithabu, um im strömenden Regen zu erfahren, dass es die Wikinger in ihrer Zeit nicht immer leicht hatten. Die Tatsache, dass wir alle schon nach kurzer Zeit trotz Regenschirmen, fester Schuhe und Goretex-Jacken beim Bogenschießen und Thors-Hammer-Gießen bis auf die Haut durchnässt waren, machte diese Lektion unmittelbar erfahrbar.

4. Tag

Der Tag begann mit der Aktion „Frühjahrsputz“. Erstaunlich, wie viel Arbeit nach drei Tagen Lagerleben anstehen kann, wenn wieder alles sauber und aufgeräumt aussehen soll. Die beiden Inspekteure Derx und Brauer, beide in zünftige Küchenschürzen gekleidet, freuten sich jedoch über die sauberen und gefegten Häuser, die durchweg mit guten Bewertungen versehen werden konnten. Die geflegtesten Häuser konnten sich am Abend über kleine Preise freuen.

Nachmittags gab es eine Strandwanderung ins nahe gelegene Damp - sicherlich nicht einer der attraktivsten Ostseebadeorte. Da es aber einen Edeka mit einem guten Sortiment an Süßigkeiten und Chipsvariationen, sowie mehrere Geschenkläden und Postkartenstände gab, erfüllte der Ort aus Sicht der Schülerinnen und Schüler durchaus seinen Zweck. Unnötig zu erwähnen, dass es regnete ...

Trotz des Wetters fand die geplante Strandolympiade statt. Frau Derx und Herr Pustelnik schafften es, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, bei eisigen Temperaturen und lausigem Wind alle feucht-sandigen Disziplinen zu absolvieren. Wer nicht engagiert mitmachte, begann schnell zu frieren. So erfreuten sich die Spiele reger Anteilnahme.

 

5. Tag

Nach 4 Tagen Ostsee sollte jetzt die Nordsee ihren Auftritt erhalten. Da sie grundsätzlich als das rauere der beiden Meere gilt, waren dem entsprechend die Temperaturen auf den bisher niedrigsten Stand zurück gegangen. Schon die Reise quer durch das schmale Bundesland Schleswig-Holstein von der Ostsee- zur Nordseeküste, war kein Vergnügen, und der Bus wurde von Wind und Regen hin- und hergeschüttelt. Abgehärtet, wie wir inzwischen waren, hielten wir aber eisern an unserem Ziel „Wattwanderung“ fest und wurden für unsere Standhaftigkeit mit einer fast einstündige Regenpause, in der wir mit nackten Füßen durch das Watt patschten, belohnt. Der Wind blies so heftig, dass die Erklärungen der Wattführer zwar eher an der Küste Großbritanniens als von uns verstanden wurden, aber ein toller Spaß war es trotzdem, knietief im Matsch zu stecken und nach Wattwürmern zu buddeln. Wichtige Erfahrung: Je tiefer man in der Matsche steckt, um so weniger friert man, denn der Boden ist wärmer als kalte Luft und Regen.

Nachdem die Reste des Watts weitgehend von uns abgeschrubbt waren, fuhren wir nach Tönning ins „Multimar Wattforum“. Hier gab es eine spannende Rallye durch das ganze riesige Gebäude, in dem noch einmal alles rund ums Watt (nun bei Trockenheit und angenehmen Temperaturen) erklärt wurde.

Wieder in Schuby angekommen war noch lange nicht Schluss. Nach dem Abendessen gab es das übliche Abendprogramm. Kurz vor dem Schlafengehen schließlich wurden alle noch mal in den Speisesaal gerufen. Ein völlig aufgeregter Herr Brauer berichtete, dass er offensichtlich morgens beim Joggen seinen Schlüssel verloren hätte! Es bliebe nun also nichts anderes übrig, als dass jetzt gleich alle warm angezogen, in festen Schuhe und mit einer Taschenlampe ausgerüstet gemeinsam den Weg noch mal abliefen, um den verlorenen Schlüssel zu suchen. Klar, dass hier jeder sofort kapierte, dass es sich um eine buchstäblich an den Haaren herbeigezogene „Einfädelung“ einer Nachtwanderung handelte! Oder war vielleicht doch etwas an der Geschichte mit dem Schlüssel dran? Die Vorstellung, im Dunkeln durch den Wald zu gehen, durch den Herr Brauer auf keinen Fall noch einmal allein laufen wollte, war schon etwas unheimlich ...

Kurz vor Mitternacht waren alle wieder heil von der Expedition zurück. Selbst die Wagemutigen, die beim Versuch einer Abkürzung zu kurz sprangen und in einen Kanal geplumpst waren, hatten sich vom Schrecken erholt. Natürlich keine Spur vom Schüssel – aber Spaß gehabt und als Belohnung heißer Tee und Schmalzbrote für alle.

 

6. Tag

Die letzte Tagesfahrt führte uns in die Geltinger Birk, ein Naturschutzgebiet auf einem vorgeschobenen Landzipfel, der von zwei Seiten von der Ostsee umgeben ist. Besondere Attraktion: Eine große Herde von Wildpferden, die man mit etwas Glück und besonderer Vorsicht finden und aus nächster Nähe beobachten kann.

Abgehärtet, wie wir waren, spazierten wir in kurzen Hosen, und mit nackten Füßen in Sandalen auf eine Gruppe von Nabu-Mitarbeitern zu, die selbst ausgerüstet waren, als wollten sie eine Winterbegehung des Mount Mckinley mit uns machen. Skeptisch begutachteten wir uns gegenseitig. Immerhin regnetete es nicht und mit 12 °C war es deutlich wärmer als am Vortag an der Nordsee. Wir fanden, dass jetzt endlich der Sommer begonnen hatte.

Tatsächlich wurde es im Laufe des Tages auch immer wärmer und gegen Mittag zeigte sich sogar hin und wieder die Sonne. Von den Nabus bekamen wir die Stelle gezeigt, an der man Schweinswale sehen konnte (wie gesagt: Wir sahen nur die Stelle!), richtig gut gefielen aber allen die Wildpferde. Tatsächlich sahen wir sie zunächst nur ganz weit weg in der Ferne. Wir mussten uns also erst einmal wie die Indianer mucksmäuschenstill an die Tiere heranschleichen. Zu guter Letzt waren wir mitten in der Herde und von den ca. 50 Tieren völlig eingekreist – das war ein tolles Erlebnis!

Zurück in Schuby war es überraschend warm geworden. Klar, dass wir nach der Mittagspause alle an den Strand gingen und letztendlich doch noch für einen kurzen Moment unserer Schuby-Zeit echtes Strandfeeling erleben konnten.

Am Ende unseres Schubyaufenthalts stand ein festlicher Abschlussabend mit anschließender Disco. Dazu eingeladen waren die beiden Küchenfrauen Hilde und Christel, die uns die ganze Zeit super bekocht und einen Crashkurs „Küchendienst für absolut Unerfahrene“ gegeben hatten. Nach der Siegerehrung bedankte sich Niklas Schmidt artig im Namen aller bei den Küchenfrauen und übergab ein kleines Dankeschön. Im Gegenzug lobten die Küchenfrauen die Schülerinnen und Schüler, die alles so toll mitgemacht und schnell gelernt hätten. Herr Pustelnik führte die Siegerehrung der Strandolympiade durch und Herr Schmücker und Band umrahmten den offiziellen Teil der Feier mit schmissiger Blasmusik. Anschließend gab es die lang ersehnte Disco, bei der Junge wie Alte kräftig das Tanzbein schwangen.

 

 

Von der Rückreise gibt es nicht viel Spektakuläres zu berichten. Wie zu erwarten war, gibt es einen direkte Verbindun g von Schuby nach Marburg, die nicht über Dortmund führt. Da wir sehr zeitig aufgestanden waren und alle Gruppen inzwischen reibungslos funktionierten, hatten wir das Lager schnell auf Vordermann gebracht und konnten bereits deutlich vor der anvisierten Abreisezeit starten. Entsprechend pünktlich waren wir zurück in Marburg.

Dort freuten sich Eltern und Schüler über das gegenseitige Wiedersehen. Spätestens beim Nachtreffen im Rahmen des Förderstufenfests, auf dem der Schubyfilm 2012 gezeigt wurde, waren sich aber alle einig: Trotz des schlechten Wetters war es eine tolle Freizeit gewesen!

 

M. Brauer

 

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Aktuelle Beiträge

Eine Musikalische Seereise mit der "Jungen Marburger Philharmonie"

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“Ich hätte gedacht, das wären Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums mit Musikschwerpunkt gewesen.” sagte Matthias Böcking, der neue Dirigent des großen Symphonieorchesters “Junge Marburger Philharmonie, nach dem erfolgreichen
gemeinsamen Auftritt beim Kinderkonzert im Erwin-Piscator-Haus.
Alljährlich veranstaltet der Marburger Konzertverein Orchesterkonzerte speziell für Kinder. Die beiden großen Symphonieorchester Marburgs präsentieren dort im Wechsel interessante Werke der klassischen Musik, die von einem Moderator kindgerecht erklärt und präsentiert werden.
In diesem Jahr stand mit der Norfolk-Rhapsody des englischen Komponisten Ralph Vaughan-Williams ein hochromantisches Orchesterstück auf dem Programm. Vaughan-Williams ließ sich für dieses gut 11-minütige Stück von alten englischen Seemannsliedern inspirieren. Aufgabe des EvB-Chores war es eines dieser Songs vor dem Orchesterstück zu Gehör zu bringen.
Obwohl der Chor am Karnevalssonntag nur in reduzierter Besetzung auftreten konnte, meisterten die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klasse den Auftritt vor gut 350 jungen und älteren Zuhörern mit Bravour. Der Chor war damit Teil eines sehr gelungenen und konzentrierten Kinderkonzertes, das nicht zuletzt durch die fabelhafte Moderation von Birgit Küllmar zu einem positiven “Klassik”-Erlebnis für das Publikum wurde.
 
G.Schiebl

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Europa macht Schule

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Zwei Klassen der EvB haben in Kooperation mit der Universität Marburg am Projekt "Europa macht Schule" teilgenommen. Im Rahmen des Projektes haben Europäische Gaststudenten der Uni ihre Länder in der Schule vorgestellt und mit den Schülerinnen und Schülern zusammen eine Präsentation vorbereitet. 

Die Klasse 6a hatte sich mit dem Land Italien beschäftigt und bei Projektpräsentation zusammen mit der Klasse 7b das bekannte italienische Lied "Bella Ciao" vorgetragen.

 

M. Brauer

 

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Impressionen vom Tag der offenen Tür 2019

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Finissage der "2. Galerie in der Schule" mit Kasseler Herrenkonfekt

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Zum Abschluss der diesjährigen Galerie traten die beiden Kasseler Musikkabarettisten Florian Brauer und Urban Beyer in der Emil-von-Behring-Schule auf. Sie begeisterten ihr Publikum mit einer musikalischen Reise rund um den Globus. Was einem Musiker dabei alles passieren kann, wurde mit vielen musikalischen Späßen auf hohem Niveau dargestellt.

Dabei brillierten beide auf zahlreichen Instrumenten. Sowohl im Gesang und auf dem Klavier, als auch auf Trompete, Saxophon und Klarinette konnten sie beeindrucken. Selbst eine Nasenpfeife und eine umgebaute Melodika wurden zur Demonstration ihrer Reiseerlebnisse zum Einsatz gebracht. 

Das Puplikum ließ sich begeistern und erklatschte sich mehrere Zugaben. Ein gelungener Abend und würdiger Abschluss der 2. "Galerie in der Schule", die in diesem Jahr Schülerarbeiten zum Thema "Can you see me" zeigt.

 

M. Brauer

 

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Tage der offenen Tür 2019

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2019 - Zweite Galerie in der Schule "Can you see me?

PlakatDie zweite "Galerie in der Schule" der Emil-von-Behring-Schule zeigt Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse. Der Fachbereich Kunst der Emil-von-Behring-Schule freute sich über ein volles Haus bei der Vernissage der Ausstellung, die unter dem Titel "Can you see me?" stand.

Eröffnet wurde das Programm durch die Betreuungsband der Grundschule unter der Leitung von Werner Eisman. In seinem anschließenden Grußwort lobte Schulamtsdirektor Thilo Traub die gelungenen Schülerarbeiten und freute sich darüber, dass so viele Besucher der Einladung zur Vernissage an einem Samstagvormittag gefolgt sind. 

Die Laudatio hielten die Marburger Künstlerin Elisabeth Sabo und die Marburger Architektin Waltraud Mechsner-Spangenberg gemeinsam. Sie freuten sich besonders über die gelungene Präsentation der Schülerarbeiten im tollen Ambiente des großen Saals des Turnergarten und erklärten das Konzept der "Galerie in der Schule" in der Marburger Künstler und Schülerarbeiten im jährlichen Wechsel zu sehen sind. 

Bevor die Ausstellung eröffnet wurde und die Besucher sich die Bilder und Skulpturen bei Sekt, Saft und Kuchen ansehen konnten, sang der Chor der Förderstufe das bekannte italienische Lied "Bella ciao", das im Rahmen eines Projektes mit der Uni Marburg "Europa macht Schule" einstudiert worden war. 

Schulleiter Klaus Schäfer gratulierte dem Fachbereich Kunst zu der gelungenen Veranstaltung und bedankte sich bei allen Aktiven, die zum Gelingen des Vormittags beigetragen hatten.

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 10.2.2019. An diesem Sonntag findet um 17.00 Uhr eine Kabarett-Matinee mit zwei Kasseler Musikern "Kasseler Herrenkonfekt auf Reisen" statt. Der Eintritt ist frei, die  Schulgemeinde und Gäste sind herzlich zu dieser Finissage eingeladen. 

 M. Brauer

  

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Jan Bliß gewinnt Mathe-Wettbewerb der 8. Klassen

Mathewettbewerb 01Beim jährlich stattfindenden Mathematik-Wettbewerb sicherte sich Jan Bliss aus der 8b mit 44 Punkten den ersten Platz. Seine Klassenkameradin Noemi Bernhardt wurde Zweite. Den dritten Platz teilten sich Lenox Broda (8b) und Nico Rucker (8a) punktgleich. Für die Hauptschule errang Max Tereschtschenko den Sieg.

Alle Sieger erhielten eine Urkunde sowie ein kleines Geschenk. Im März werden sie die Fahnen der EvB beim Kreisentscheid der Mathematiker vertreten. Dazu wünschen wir euch gutes Gelingen.

 

Philipp Becker, Fachsprecher Mathematik

 

 

 

 

 

 

Churer-Modell, Bericht der Oberhessischen Presse

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Ständige Kunstausstellung - Schülerarbeiten im Schuljahr 2017/18 II

Arbeiten der Klassen 5

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Arbeiten der Klassen 6

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Arbeiten der Klassen 7

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Arbeiten der Klassen 8

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Arbeiten der Klassen 9

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© M. Brauer