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IMG 4797Sich kennenlernen, Spaß haben, Abenteuer erleben, Aufgaben gemeinsam lösen, sich streiten und wieder vertragen, Grenzen kennenlernen und Grenzen überschreiten, dieses und noch viel mehr erlebte die Klasse 5a der Emil-von-Behring Schule an zwei tollen Tagen im Stadtwald.

Die erste Herausforderung bestand bereits darin, alles was man für zwei Tage dringend benötigt: Zahnbürste, Handtuch, Wechselbekleidung, Lunchpaket, Regenjacke usw. in nur einen Rucksack zu packen, denn schließlich mussten die letzten zwei Kilometer von der Haltestelle „Platz der Weißen Rose“ bis zum Stadtwaldgelände, zu Fuß marschiert und das Gepäck getragen werden.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, ging es gleich mit Spiel und Spaß unter Anleitung von Dieter und Christina vom Haus der Jugend weiter.
Trotz einiger Regenschauer und eher mäßigen Temperaturen, konnten die meisten Spiele im Freien stattfinden.

Dass einige Aufgaben nur im Team zu lösen waren, stellte die Klasse am ersten Tag auf eine schwere Probe. Aber was zunächst noch unüberwindbar erschien, klappte am zweiten Tag schon viel besser.

Highlight war sicherlich die Hüttenbau-Challenge: Aus Allem, was im Wald zu finden ist, sollten in drei Teams Hütten gebaut werden. Geräumig genug für die ganze Gruppe und ein besonderes Accessoire musste auch noch erdacht und eingebaut sein.

Für die Verpflegung vor Ort sorgte Herr Arnold von der Schul-Cafeteria. Vegetarisch, laktosefrei, halal – alles kein Problem, jeder Wunsch wurde berücksichtigt und alle wurden satt. Abends wurde gegrillt und viele Stockbrote wurden über der noch heißen Glut knusprig braun gebacken.

Vor dem Schlafengehen gab es noch eine Nachtwanderung mit echten Fackeln, die den dunklen Wald in schön gruseliges Licht tauchten. Zum wieder Aufwärmen folgte eine Gutenachtgeschichte mit Moers Käpt‘n Blaubär und dann ab ins Bett…

„Können wir nicht noch etwas länger bleiben?“, fragte zum Schluss Mayar die Teamer in der Feedback-Runde. Aber irgendwann musste Schluss sein und schließlich wurde es Zeit, dass Schüler und Teamer nach Hause kamen um sich aufzutauen und wieder trocken zu werden.

M. Brauer

Mehr Bilder vom Stadtwaldbesuch gibt es in der Galerie...

 

Vorlesewettbewerb x01Am Dienstag, den 16. Februar 2016 traten alle Marburger Schulsieger und Schulsiegerinnen des Vorlesewettbewerbs zum Stadtentscheid im großen Saal des Marburger Bauamts an.

Bereits zum 57. Mal wird der Vorlesewettbewerb vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Er soll die Lust am Lesen fördern, auf neue spannende Bücher aufmerksam machen und neue Leserinnen und Leser für Bücher begeistern. Alle 6. Klassen in ganz Deutschland nehmen daran teil. Nach dem Schulentscheid treten die erfolgreichsten Leser und Leserinnen im Stadtentscheid gegeneinander an. Danach kommen noch der Kreis-, Landes- und Bundeswettbewerb.

Schulsieger an der EvB war im Schuljahr 2015/16 Fabian Lauer aus der Klasse 6a. Fabian hatte sich für die Teilnahme am Stadtentscheid einen Fantasy-Roman von Angie Sage ausgewählt. Sein Buch "Magyk" aus der Reihe "Septimus Heap" beginnt damit, dass Silas Heap - ein siebter Sohn - im Wald ein Findelkind findet und aufnimmt. Fabian ließ sich beim Vorlesen von den vielen Zuschauern und der Jury nicht irritieren. Besonders wurde von der Jury seine angenehme Vorlese-Stimme gelobt und die Spannung, die er beim Vorlesen erzugen konnte.

Nach der ersten Runde mussten alle Teilnehmer einen fremden Text vorlesen. Alle sieben Teilnehmer lasen aus einem Roman, in dem einige schwierige Wörter, besonders lange französische Eigennamen, versteckt waren.  Sie schlugen sich alle wacker und jeder konnte hören, dass hier wirkliche Schulsieger am Werk waren. In der Zeit, die die Jury benötigte, um sich auf einen Sieger zu einigen, trat ein Clown auf, der mit seinen gelungenen Späßen alle zum Lachen brachte und die Zeit wie im Flug überbrückte.

Sieger im Wettbewerb ist Fabian zwar nicht geworden, aber alle, die ihn gehört hatten, konnten sich überzeugen, dass er eine tolle Leistung geboten und die EvB würdig vertreten hatte. Alle Teilnehmer bekamen aus der Hand des Bürgermeisters, Dr. Franz Kahle, eine Teilnehmerurkunde und ein Buchgeschenk überreicht und applaudierten dem Sieger des Wettbewerbs zu seinem Erfolg.

M. Brauer

Vorlesewettbewerb x02 Vorlesewettbewerb x03

 

 

 

Einschulung

Nach einer Begrüßung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern durch die Schulleitung und den Chor, bzw. die Bläserklasse der EvB wird es für die Fünftklässler spannend. In welchem Karton ist ihr Namensschild, in welche Klasse werden sie kommen, wer ist der neue Klassenlehrer?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Individuelle Förderung

Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler Begabungen und Interessen hat und stolz auf Gelerntes ist. So liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Förderstufe in der individuellen Förderung der Kinder entsprechend ihren Neigungen und Begabungen und auch entsprechend ihrem Lerntempo.

 

Innere Differenzierung / Doppelbesetzung

Ab Klasse sechs werden unsere Schüler in den Fächern Englisch und Mathe auf zwei Leistungsniveaus gefördert und gefordert. Statt aber die Schüler in Kurse aufzuteilen, bleiben sie bei  uns in ihrer Klassengemeinschaft. Sie schätzen die ruhigere Lernatmosphäre und die Klassengemeinschaft. In den Hauptfächern werden sie in möglichst vielen Stunden von zwei Lehrern unterrichtet. Damit werden die guten Schüler mehr gefordert und die schwächeren mehr gefördert.

Dieses erfolgreiche Arbeiten führen wir im Jahrgang 7 fort, unterrichten die Schüler weiterhin binnendifferenziert in ihren Klassen und behalten auch das jeweilige Lehrerteam bei. Damit wird die Schullaufbahnentscheidung ein weiteres Jahr beobachtet. Aber selbstverständlich können geeignete Schüler schon nachKlasse 6 zum Gymnasium wechseln.

 

Rahmenbedingungen

 

Lehrerteams

Der Unterricht wird von Lehrern erteilt, die sich als Team verstehen und gemeinsam Ihre Kinder unterrichten und erziehen. Die Teams besprechen sich regelmäßig. Außerdem wird der  Unterricht in den Parallelklassen gemeinsam vorbereitet, wie auch alle Klassenarbeiten. Wir bemühen uns, möglichst viele männliche Kollegen einzusetzen.

Rechtschreibtraining für alle / Lernserver

Viele Schüler haben in der Klasse 5 noch Unsicherheiten in der Rechtschreibung oder beim sinnerfassenden Lesen, beim Rechnen, beim selbstständigen Arbeiten oder beim Lerntempo. Dies wollen wir deutlich verbessern. Die Rechtschreibung aller Förderstufenschüler wird mit den Materialien des Lernservers der Uni Münster gefördert. Dabei werden nach einer computergestützten Analyse der Rechtschreibfehler für jeden Schüler individuelle Übungsmaterialien zusammengestellt. Jeweils am Jahresende überprüfen wir, wie sich die Rechtschreibung bei jedem Kind verbessert hat.

 

Lesescreening / Erhöhung der Lesekompetenz

Der jeweilige Stand beim sinnerfassenden Lesen wird gleich zu Beginn der Klasse 5 mit dem Lesescreening erfasst. Dann wird an der Verbesserung gearbeitet. Dazu verwenden wir die sechste Deutschstunde. Die Klassen werden dafür in kleinere Gruppen aufgeteilt, die von Lehrern und älteren Schülern gemeinsam (siehe Soziales Lernen) betreut werden.
Sinnerfassendes Lesen ist für alle Fächer wichtig.

 

Mediathek im Turnergarten

Ergänzend dazu steht unsere Mediathek (im Turnergarten) zur Verfügung, die Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher für fast alle Interessenkreise bereithält. Der Bestand wird ständig erweitert und aktualisiert. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Schmökern vor Ort ein.

Tastenschreiben  am PC

Alle Schüler der Klassen 5 erlernen die Grundzüge des 10-Fingersystems an Laptops. Die Beherrschung des Tastenfeldes ist wichtige Grundlage für die Computergrundkurse, die für alle im 6. und 7. Schuljahr stattfin den. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass dieses in Marburg einmalige Modell erfolgreich ist. Alle Kinder haben gleiche Chancen. Außerdem fördert Tastaturschreiben die Konzentrationsfähigkeit.

 

Keine elektronischen Spiele

Das Spielen von lernschädigenden elektronischen Spielen jeglicher Art ist auf unserem Schulgelände verboten. Ebenso gibt es klare Regelungen für Handys. Sie dürfen nur in den Pausen benutzt werden, aber nicht zum Fotografieren.

 

Verhaltenstraining

Für die Schüler sind Konzentrations- und Entspannungsübungen wichtig. Wir machen es.

 

Methodentraining

In besonderen Stunden (Mesostunden) wird die Kommunikation der Schüler trainiert (Gespräche führen und zuhören; Meinungen vortragen, begründen und referieren).

Bläserklasse - Bewegungsklasse - Keativklasse

Die moderne Hirnforschung beschreibt, wie Kinder heute besser lernen. Diese Ergebnisse greifen wir auf und bilden Klassen mit Schwerpunkten. Die Schüler können wählen zwischen der Bläserklasse, der Bewegungsklasse und der Kreativklasse. In der Bläserklasse bekommen sie das Instrument, das sie erlernen wollen, von der Schule gestellt und erhalten zusätzlichen Unterricht. In der Bewegungsklasse und auch in der Kreativklasse wird im Schwerpunkt ebenfalls eine Stunde mehr unterrichtet.

 

JWH Roßberg

In den Klassen 5 und 6 besuchen wir als außerschulischen Lernort das Jugendwaldheim Roßberg. Im Zentrum des Unterrichts steht der Wald und das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz. Eine tolle Erfahrung.

Klassenfahrt nach Schuby

Ende des 5. Schuljahres fahren die Klassen nach Schuby-Strand/Ostsee. Die gemeinsame Klassenfahrt ist Bestandteil des Unterrichtes. Sie wird inhaltlich in verschiedenen Fächern vorbereitet und nach Abschluss ausgewertet.

 

Wechsel zum Gymnasium

Unsere Stundentafel und unsere Unterrichtsinhalte sind so angepasst, dass bei entsprechenden Leistungen ein Wechsel in Klasse 5 oder 6 zum Gymnasium möglich ist. Die meisten unserer gymnasial geeigneten Schüler bleiben jedoch bis zum Realschulabschluss bei uns und wechseln dann erst in die gymnasialeOberstufe, weil gute Noten zusätzlich motivieren.

 

Französisch

Bei der Wahl der 2. Fremdsprache passen wir uns den Gymnasien an. Daher wird erst ab Klasse 7 mit Französisch begonnen. Die Schüler können zwischen Französisch und anderen Angeboten aus dem Wahlpflichtbereich wählen. Auch ohne Französisch stehen später alle Schulwege offen.

 

Beratung

Rechtzeitig vor allen anstehenden Entscheidungen werden Eltern und Schüler ausführlich informiert, so dass gemeinsam gute Entscheidungen getroffen werden. Daneben sind Sie als Eltern eingeladen, immer wieder mit Lehrern über Leistung und Verhalten Ihres Kindes ins Gespräch zu kommen, denn ebensowie die Eltern möchten wir, dass die Kinder den besten Abschluss erreichen.

 

 

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb 2012/2013: Stadtentscheid Marburg

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht in die nächste Runde: Hunderttausende lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In über 7.200 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start. Sechs Mädchen und ein Junge werden in dieser Wettbewerbsrunde ihr Können unter Beweis stellen.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und für das gegenseitige Zuhören sensibilisieren.

Wer beim Stadtentscheid im Sitzungssaal Hohe Kante der Stadtverwaltung dabei sein wollte, musste sich zunächst an seiner Schule einem Vorentscheid stellen. Sieben Marburger Schulen haben dies ihren Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Zu den Schulbesten gekürt wurden im Herbst 2012 Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Helena Murk (Elisabethschule), Kaan Agca (Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule). Sie erhielten alle eine
Urkunde und einen Buchpreis. Die Schulsiegerin Tamara Muth (Richtsbergschule) konnte wegen einer Erkrankung am Stadtentscheid nicht dabei sein. Die Siegerin des Stadtentscheides Marburg, Helena Murk (Elisabethschule) startet in der nächsten Runde beim Bezirksentscheid in Gießen oder Wetzlar. Das Finale der Landesbesten findet dann im Juni 2013 statt.


Der aktuelle Stand des 54. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

 

 

Stolz freuten sich die Marburger Schulsiegerinnen und der Schulsieger, nach dem  Stadt-entscheid des Vorlesewettbewerbs mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle, besonders über  die Buchpreise. Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Siegerin Helena Murk  (Elisabethschule), Kaan Agca

(Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule).
Foto: Edith Pfingst, Universitätsstadt Marburg

Gerd Schiebl

 

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Aktuelle Beiträge

Fortbildung Schulsanitäter

Am Sa. 10.11.2018 kammen die Schulsanitäter wieder zu einer ihrer vierteljährigen Fortbildungen in der Schule zusammen.

In fröhlicher Runde wurden fleißig die Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt und in verschiedenen Fallbeispielen für die Praxis geübt.

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S. Rautenberg

 

 

Juniorwahlen an der EvB

IMG 20181026 104231Emil-von-Behring-Schule simuliert Landtagswahlen

Im Rahmen der „Juniorwahlen“ konnten die Schüler der EvB einmal unter realen Bedingungen eine Wahl selbst mitmachen. Die 9cR hat die Wahl gemeinsam mit ihrem Politik-Lehrer, Herr Becker, vorbereitet und als Wahlvorstand durchgeführt. „Es lief super, weil sich die Schüler gut in die Regeln und Gesetze eingearbeitet haben“, so Herr Becker. „Sie sind an den Aufgaben gewachsen“, resümierte der vom Projekt begeisterte Lehrer weiter. Nahezu alle Schüler der Klasse 9cR habe man ein deutlich gesteigertes Interesse am Thema „Wahlen“ anmerken können.

Was ist die Juniorwahl eigentlich?

Das ist die Simulation einer Wahl (hier: die Landtagswahl in Hessen). Sie hat eine sehr reale Aufmachung, die deutlich dazu beiträgt, dass die Schüler einen sehr guten Einblick in eine Wahl bekommen. Alle Elemente einer ordentlichen Wahl werden dabei nachgestellt: Im Wahllokal erwartete die Wähler das reale Setting mit Wahlkabine, Wahlurne, Wahlvorstand und allerhand Infoplakaten und Hinweisen. Die Stimmzettel sind quasi originalgetreue Nachbildungen mitsamt allen Direktkandidaten für den Kreis. Alle Schüler erhielten im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung und wurden eingeladen. Um schließlich zu wählen, musste diese vorgelegt werden. Der Wahlvorstand verfügt wie bei der „richtigen“ Wahl auch über ein Wählerverzeichnis, in dem sie die Wähler abhaken. Schlussendlich ist das ganze Setting wie bei einer offiziellen Wahl.

Was bringt das? Es zählt ja nicht wirklich, oder?

„Fachlich gesehen“, so Herr Becker, „wird hier quasi politisches Handel direkt gelernt. Schließlich lernen die Schüler, was Demokratie ausmacht.“ Auch im Unterricht wird durch die Juniorwahl die Sinnhaftigkeit des Themas "Wahlen" gehörig gesteigert. Die Schüler wollten wissen, welche Parteien sie wählen können, wofür die Parteien stehen und vor allem wie alles funktioniert.IMG 20181026 123447

Die Nachbereitung ist nicht unbedeutend. Die Schüler können das Ergebnis ihrer eigenen Wahl im Unterricht analysieren und diskutieren. Eigene Wahlergebnisse bzw. die der Mitschüler sind in gewisser Weise interessanter als die echten. Fachlich ergibt sich aber kein Unterschied, denn es werden ebenso mögliche Koalitionen oder Mehrheiten diskutiert. Auch Überraschungen oder Eigenheiten der Juniorwahl können besprochen werden. Letztlich könnte auch die Frage interessieren, warum die Juniorwahl anders ausfiel als die echte Landtagswahl. Für die Schüler gewinnt das Thema so erheblich an Relevanz.

Die 9cR hat sogar Extraschichten für die Wahl geschoben und ist nach der Schule freiwillig zum Auszählen der Wahl geblieben. „Die Motivation der Klasse hat mich auch mitgerissen und so macht die Arbeit auch Spaß, selbst wenn man damit drei bis vier Nachmittage beschäftigt ist“, resümiert Projektleiter, Herr Becker.

 

 

 

IMG 20181026 104208IMG 20181026 131952Juniorwahlen 01Juniorwahlen 02

 

Reise in die Steinzeit

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Wir, die Klasse 6a der Emil-von-Behring-Schule, haben einen Tag in Roßberg verbracht und dort wie die Steinzeitmenschen gelebt. Wir haben Hütten gebaut, Essen zubereitet, Werkzeuge und Gefäße hergestellt und natürlich Feuer gemacht.

Beim Hüttenbau haben wir zunächst einen geschützten Platz im Wald gesucht. Mit langen Ästen haben wir ein Gerüst gebaut und dann mit anderen Stöcken und Ästen eine Hütte gebaut. Den Boden haben wir mit Tannenzweigen gefegt. Sogar eine Feuerstelle mit richtigem Feuer haben wir uns gemacht.

Mit einem Mahlstein wurde von Hand Getreide zu Mehl gemahlen. Daraus konnten wir mit Wasser, Öl, Kräutern und Salz einen Teig kneten. Als die Feuermacher endlich ein Feuer entfacht hatten, konnten wir leckere kleine Knäckebrote auf den heißen Steinen backen.

Die Töpfer-Gruppe hat aus Ton Gefäße für Kerzen modelliert. Als Wachs haben wir Tierfett genommen und ein Bindfaden war der Kerzendocht. Den Ton haben wir vom Bach geholt. Das war ganz normaler, ein bisschen bröckeliger Matsch.

Natürlich gab es auch Werkzeuge. Die Werkzeugmacher haben Steine geschliffen und zu Äxten an Stöcke gebunden. Auch Pfeil und Bogen wurden hergestellt.

Das war ein toller Tag. Zum Glück hat auch die Sonne etwas geschienen, sonst hätten wir ganz schön gefroren. Das Leben in der Steinzeit war bestimmt sehr anstrengend und Handys hatten die auch nicht!

Alina, Asya und Ashley aus der Klasse 6a

 

Weitere Bilder von der Reise in die Steinzeit gibt es in der Galerie...

 

 

Klassentreffen ehemaliger Grundschüler am 15.09.2018

Busch 01Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.

Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.

Busch 02

 

„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge

Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.

Gabriele Busch

 

 

Sprachreise der EvB nach Bournemouth/England 14.09 - 23.09.2018

UNADJUSTEDNONRAW thumb 1fb1Am 14.09. starteten die 72 Englandfahrer aus den Klassen 8H, 9 und 10 auf die zehntätige Reise nach England, der Heimat von Queen Elizabeth II., Yorkshire Pudding, 5-Uhr-Tee und des berühmten Marineadmirals und Nationalhelden Lord Nelson.

Wir starteten an einem Freitagabend voller Vorfreude, Aufregung und nach einem herzlichen Abschied von den Familien mit unserem nagelneuen Reisebus und vier Begleitern auf die erste Etappe unserer Reise.

Nach einer nächtlichen Busfahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich setzten wir per Fähre von Calais nach Dover, der Stadt mit den berühmten weissen Kreidefelsen, über. Am Samstagmorgen kamen wir dann müde von der Fahrt, aber voller Vorfreude auf die Gastfamilien, in Bournemouth an. Dann ging es zu den Gastfamilien und der Rest des Tages diente zum Kennenlernen und Erholen.

An einigen Tagen gab es vormittags in kleinen Neigungsgruppen Unterricht in der Cavendish School of Englishvon englischen Lehrern und nachmittags Ausflüge. An anderen Tagen gab es dagegen Ganztagsausflüge.

Bereits am Sonntagmorgen ging es dann gleich richtig los und wir machten per Boot eine Tour von Poole nach Swanage. Auf der Strecke liegt neben Poole Harbour auch die Millionaires Row, ein Ort der Reichen und Schönen Englands, an welchem sich Villa an Villa am tollen Sandstrand reiht. Das Highlight der Überfahrt waren aber die Old Harry Rocks, riesige Kreidefelssäulen im Meer. An der Südküste Englands stehen oft Palmen an den Stränden und auch wir konnten uns über gutes, warmes Wetter mit viel Sonnenschein und einer leichten Brise freuen.

Nach einer Wanderung in Swanage bestiegen wir eine historisch akkurate, restaurierte Dampflokomotive und fuhren durch die malerischen Täler der südenglischen Küstenlandschaft nach Weymouth.

Hier konnte man sich bei Fish’n’Chips stärken, die Strandpromenade mit ihren vielen Buden entlang gehen oder einfach durch die Einkaufszone schlendern. Von Weymouth ging es zur Durdle Door, einem riesigen Felsenbogen im Meer, durch den die Wellen brechen und der Einigen sicher aus Filmen wie beispielsweise Pirates of the Caribbean bekannt ist.

Am Dienstag ging es in die Weltstadt London und dort erlebten wir so einiges.

Nach einer kleinen Tour durch das Zentrum der Stadt, vom Trafalgar Square mit der großen Säule, auf welcher Lord Nelson thront, über Big Ben und die London Horse Guards, der königlichen Wache, ging es durch den St. James Park direkt zum Buckingham Palace, der gewaltigen Hauptstadtresidenz der Queen. Nach einer mehrstündigen Freizeit und einem akuten Shoppinganfall in den Einkaufsmeilen Regent und Oxford Street ging es mächtig windig zu, denn wir unternahmen eine spektakuläre Bootstour auf der Themse. Anblicke die man selten sieht boten sich uns und die hervorragend aufgelegte Guide unterhielt mit zahlreichen interessanten, vor allem aber sehr lustigen Anekdoten über ihre Stadt.

Zum Abschluss des Tages genossen wir den Ausblick vom London Eye über die stetig wachsende Metropole, wobei einige SchülerInnen ihre Höhenangst mutig überwanden und danach bemerkten dass es gar nicht schlimm war sondern total lohnenswert. Und als wäre das nicht genug hatte sogar ein weltberühmter Superstar seinen Auftritt, denn Justin Bieber hatte dieselbe Idee wie wir und war ebenfalls auf dem London Eye. Einige mutige Schüler riskierten für ein Foto sogar den strengen Blick der Bodyguards.

In Salisbury sahen wir die berühmte Kathedrale, welche unter anderem die Magna Charta beherbergt. Immer begleitet von unseren netten, englischsprachigen Guides sahen wir außerdem das mysteriöse Stonehenge und erkundigten uns im angeschlossenen, digitalen Museum über die neuesten Funde der Wissenschaftler. Portsmouth bot mit der HMS Victory, dem Flaggschiff von Lord Nelson, einem großen Outlet-Center sowie einer tollen Tour durch den Hafen und die alten Wehranlagen ebenfalls reichlich Abwechslung.

In Windsor und Schloss Windsor waren wir auf den Spuren der königlichen Familie. Wir besuchten das fast tausend Jahre alte Schloss mit seinen prunkvollen Räumen, das, wie kaum ein zweites auf der ganzen Welt, ohne Unterbrechung, bis heute königliche Residenz ist. Unsere Führung brachte uns auch in die St. George’s Chapel innerhalb der Schlossmauern, in der erst im Mai Prince Harry und Meghan Markle geheiratet hatten und in der sich die Queen an jedem Tag ihrer Anwesenheit auf Schloss Windsor für eine halbe Stunde zum Gebet zurückzieht.

Neben all diesen Dingen blieb auch noch reichlich Zeit in Bournemouth und die SchülerInnen konnten sich und auch die Begleiter noch besser kennenlernen.

Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastfamilien brachen wir nach 9 Tagen ein wenig wehmütig wieder Richtung Heimat auf. Die gelungene Reise hat den meisten Teilnehmern sehr gut gefallen, wie dem Schülerfeedbackbogen zu entnehmen war. Viele von ihnen gaben außerdem an, dass sie reichlich Englisch gesprochen haben und sprachlich einiges dazulernen konnten. 

Christian Benda, Englischlehrer EvB

Mehr Bilder von der Exkursion gibt es in der Galerie...

 

Mit der Flut steigen alle Schiffe – so kann individuelle Förderung gelingen!

Churer ModellDie Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, ist eine Kernaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer an der Emil von Behring-Schule. Das Kollegium der Schule nimmt den Auftrag, alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, bewusst war. Dies ist mit einem Einheitsunterricht nur schwer zu erreichen. Auch sehr guten Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sprengt oft den Anspruch und die Kapazität der Lehrpersonen.
Das Kollegium der Emil – von – Behring – Schule hat sich deshalb im Schuljahr 2017/18 intensiv mit der Frage der Heterogenität und einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
Auf der Suche und in der Diskussion um binnendifferenzierende Konzepte, wurde unter anderen an einem pädagogischen Tag im April 2018 das Churer Modell vorgestellt.
Das binnendifferenzieren der Unterrichtsmodell lässt sich in folgenden Bereichen skizzieren:
 
1. Das Klassenzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Tafel ist nicht mehr der zentrale Ort im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Gemeinschaftliche Aktivitäten stellen einen wichtigen Ausgleich zur Individualisierung dar.
2. Die Einführungen und die Bekanntgabe des Unterrichtsgeschehens erfolgen vorwiegend im Kreis und werden kurz gehalten (in der Regel maximal 15 Minuten), um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und die Zeit für die Lernbegleitung und -beratung durch die Lehrer zu gewinnen.
3. Die Schülerinnen und Schüler können in der Regel aus Lernangeboten auf verschiedenen Niveaus zum Thema auswählen.
4. Die unterrichtenden Lehrer führen regelmäßig Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Lernen (Reflexionen mit der ganzen Klasse und mit Einzelnen).
5. Beim binnendifferenzierten Unterrichten wird die Unterschiedlichkeit der Lernenden, einschließlich ihres Vorwissens, akzeptiert.
6. Die Lehrer sind bereit, Kontrolle und Verantwortung für das Lernen zunehmend an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben.
7. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Jede Lerneinheit wird mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
8. Alles was sich im bisherigen Unterricht bewährt hat, wird in die neue Form übertragen. Dies trifft insbesondere auch auf die Klassenführung zu: die Lehrperson agiert, mischt sich ein, steuert stets Erwartungen an die Klasse als Gruppe und an die Lernenden individuell.
(Merkmale des Churer Modells)
 
Das Churer Modell ist ein Praxisprojekt, das in unserem 5. Jahrgang in allen Klassen umgesetzt wird.
Wir erleben schon nach wenigen Wochen, die Zunahme der Lernbereitschaft, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bessere Motivation unserer Schülerinnen und Schüler.
 
K. Schäfer
 
 

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 15.11.2018 die Möglichkeit, Einblicke in das Churer Modell an der Emil-von-Behring-Schule zu bekommen.

Unterrichtsbesuche: 9:50-11:20 Uhr

Informationsveranstaltung: 19:00 „Das Churer Modell im Konzept der Emil-von-Behring-Schule“, Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern informieren.

 

 

Was macht eigentlich die Grundschulband?

Grundschulband kleinDie Grundschulband ist ein Musikprojekt mit Schülerinnen und Schülernder Jahrgangstufen 1-4, die mit Werner Eismann ein Bandprojekt durchführen.Die kleinen Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger treffen sich regelmäßigjeden Montag zu Proben. In Laufe der letzten 5 Jahre haben die Kinder 5 CDs mitselbst geschriebenen Texten und Musik veröffentlicht.Ziel ist es, mit den Kindern selbst gemachte Lieder in einer Band zu spielen,sich mit den einzelnen Instrumenten zu beschäftigen, zu erleben, wie Musik entsteht.Es wird gezeigt, wie die Arbeit in einem Tonstudio funktioniert und wie das Zusammenspielder einzelnen Instrumente ein Ganzes ergibt.Rhythmik, Harmonie, lernen zu Hören, aufeinander zu achten und so gemeinsam MusikIst ein wichtiger pädagogischer Inhalt.Musik machen ist Spaß miteinander haben.
 
Werner Eismann

 

  

 

 

 

 

Sprachenzertifikate Englisch

Sprachzertifikate EvBIn einer kleinen Feierstunde überreichte Frau Maggio die Sprachenzertifikate Telc in Englisch. Sieben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 hatten sich am Ende des letzten Schuljahrs der international gültigen Prüfung unterzogen. Alle Teilnehmer haben die Prüfung auf dem Niveau A2/B1 mit großem Erfolg bestanden, teilweise sogar mit voller Punktzahl. Bereits seit mehreren Jahren führt die EvB die Telc-Sprachenprüfungen in Kooperation mit der Volkshochschule Marburg durch. Die Prüfungsvorbereitung und Organisation lag in diesem Jahr in den Händen von Frau Maggio.

Alle Prüfungsteilnehmern, mittlerweile bekanntlich ehemalige Schülerinnen und Schüler unsere Schule, die nicht durch Krankheit oder beruflich verhindert waren, kamen gerne zu der kleinen Feierstunde, in der nicht nur über die bestandene Prüfung gesprochen wurde, sondern auch über die zurückliegende Schulzeit und die Zukunft der jungen Frauen und Männer.

G. Schiebl

 

 

Gut gekämpft und Soll erfüllt

FußballAG SeptBei den diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaften auf dem Gelände des Gassmann Stadions am 5.9.2018 erreichte unser Team der Fußball AG den dritten Platz.

Dabei musste sich unsere Mannschaft mit den Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien auseinandersetzen.

Im ersten Spiel verloren wir gegen den späteren Sieger des Turniers der Elisabethschule ganz knapp mit 1:0. Dabei hatte unser Team noch in der letzten Minute des Spiels die große Chance zum Ausgleich.

Nach einem klaren Sieg 3:0 Sieg über die Mannschaft des Philippinums setzte es gegen die Steinmühle eine klare und auch verdiente 0:3 Niederlage.

Im letzten Spiel wurden bei hohen Temperaturen letzte Kräfte aktiviert und durch ein 3:2 gegen die Martin –Luther-Schule Platz 3 erkämpft.

Coach Rainer Berghöfer dankt allen Spielern, die die Fußball AG gut repräsentiert haben, insbesondere den beiden herausragenden Abwehrspielern Steve Deutsch und Robin Herbener sowie unserem Neuling und Youngster Alessandro Sailis, der sich überragend in das Team hineingespielt hat.

R. Berghöfer

 

 

   
© M. Brauer