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SHK1Bereits zum fünften Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Haupt­schulklassen das Berufsbildungszentrum (BBZ) in Marburg. Das Berufswahkonzept der Emil-von-Behring-Schule beinhaltet eine enge Kooperation mit der IHK, der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und der Stadt Marburg im Bereich der Berufsorientierung. Lernen und Arbeiten im Berufsbildungszentrum in den Berufsfeldern Metall, Heizung, Sanitär und Klima, Friseur und das Maler- und Lackiererhandwerk standen für zwei Wochen auf dem Lehrplan und somit die Berufspraxis im Mittelpunkt.

Im Metallbereich standen Feilen, Sägen und Bohren im Vordergrund. Dabei wurde unter ande­rem ein Gesellschaftsspiel hergestellt. Im Friseurbereich konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Übungsköpfen ausprobieren und so sehen, ob ihnen das Wickeln von Dauerwellen oder die Strähnentechnik leicht von der Hand gehen. Rinesa aus der Klasse 8 fand das Angebot besonders gut, weil sie selbst so viel machen konnte. Für Elisabeth und Justine gab es beim Frisieren „viele coole Sachen.“ Im Berufsfeld Sanitär, Heizung und Klima (SHK) waren insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler tätig. Hier wurde gelötet, geschraubt, Rohrverbindungen unterschiedlicher Art hergestellt und in einem Projekt ein Badheizkörper gebaut. Herr Nau, Ausbilder für den Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik im BBZ, lobte das große Interesse der Schülerinnen und Schüler. Auch die gute Zusammenarbeit unter den Jugendlichen stellte er heraus.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer - wie in jedem Jahr - bei den Malern und Lackierern. Auch hier wurde wieder intensiv gearbeitet. Zunächst durfte jeder sein eigenes Bild entwerfen und später an einer großen Staffelei umsetzen. Neu in diesem Jahr war die Gestaltung eines Spiegels mit Hilfe der Sandstrahltechnik. Dabei war Herr Fenner jedem Jugendlichen behilflich.

Zum ersten Mal dabei war als neuer Kooperationspartner der Emil-von-Behring-Schule „Arbeit und Bildung“ mit Angeboten aus dem Bereich „Kochen“ und einem“ Holzkurs“. Dort wurde jeweils ein individuelles Werkstück (Vogelhaus) und eine Gruppenarbeit (Schubkarre als Blumenhalterung und Staffeleien) angefertigt. Die Arbeitsergebnisse wurden vom Werkstattleiter von „Arbeit und Bildung“ der Schule übergeben (Foto) und sind im Foyer der Schule zu bewundern.

Herr Hirtz und Frau Lieske führten die insgesamt 30 Jugendlichen in zwei Küchen nicht nur in die Kochkunst ein, sondern sie erklärten ihnen auch, wie sie einen Tisch formvollendet eindecken können. Beim selbst zubereiteten Frühstück wurde täglich der Speiseplan für den folgenden Tag festgelegt und die dafür notwendigen Aufgaben geklärt und verteilt.

Herr Schäfer, Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule, stellte die problemlose Zusammenarbeit mit beiden Kooperationspartnern heraus. Für die Jugendlichen beurteilte er den Verlauf der beiden Wochen sehr positiv. Die Schülerinnen und Schüler hätten die Möglichkeiten, die ihnen sowohl im BBZ als auch bei Arbeit und Bildung geboten wurden, engagiert und interessiert wahrgenommen.

R. Grieger

Mehr Bilder vom  Praktikum gibt es in  der Galerie...

 

 

hieß es für vier Klassen der EvB in der zweiten Dezemberwoche im BBZ in Cappel.IMG 2354

Die Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 und der Deutschintensivklasse konnten sich einen Vormittag lang in einem von vier typischen Berufsfeldern ausprobieren. Es wurde gebohrt, gebogen, gelötet, geschminkt, geföhnt, verbunden, gelagert, alarmiert, gekocht, aufgetragen, gegessen und noch einiges mehr.

Der Mitmach-Parcours wird jedes Jahr gemeinsam vom bsj-Marburg und dem BBZ organisiert. Vielen Schulen dient er als praxisorientierter Einstieg in die Phase der Berufsorientierung.

A. Herbst

 

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Bereits zum dritten Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe das Berufsbildungszentrum in Marburg. Für zwei Wochen stand die Berufspraxis im Mittelpunkt. In diesem Jahr gab es drei weitere Berufsfelder, in denen sich die Schülerinnen und Schüler erproben konnten. Das Berufswahl-Konzept der Emil-von-Behring-Schule beinhaltet eine enge Ko­peration mit der IHK, der Handwerkskammer und dem BBZ.

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Seit diesem Schuljahr führt die Schule für die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Hauptschulklassen Lernen und Arbeiten im Berufsbildungs-zentrum in den Berufsfeldern Metall, Elektro, Heizung, Sanitär und Klima, KFZ, Friseur und Holz sowie das Maler- und Lackiererhandwerk vor. So haben die Jugendlichen eine Lichtmaschine aus- und eingebaut. Im Metallbereich standen Fei­len, Sägen und Bohren im Vordergrund. Dabei wurde unter anderem ein Flaschenöffner herge­stellt. Im Friseurbereich konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Übungsköpfen ausprobie­ren und so sehen, ob ihnen das Wickeln von Dauerwellen oder die Strähnentechnik leicht von der Hand gehen. Neu für die Schülerinnen und Schüler war in diesem Jahr das Angebot aus dem Berufsfeld Holz. Auch hier wurde ein Produkt (Tablett) hergestellt und dabei wichtige Arbeits­techniken kennen gelernt. Im Berufsfeld Sanitär Heizung und Klima waren insgesamt 24 Schü­lerinnen und Schüler tätig. Hier wurde gelötet, geschraubt, Rohrverbindungen unterschiedlicher Art hergestellt und so der Schriftzug SHK nachgebaut.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer wie in jedem Jahr bei den Malern und Lackierern. Auch hier wurde wieder intensiv gearbeitet. Zunächst durfte jeder sein eigenes Bild entwerfen und herstellen. Da­nach wurden Untergründe vorbereitet. Am letzten Arbeitstag konnte jeder Teilnehmer „seine“ Wand tapezieren.

Im Berufsfeld Elektrik wird im 8. Schuljahr in der Praxis bereits auf Schulwissen aufgebaut. Schülerinnen und Schüler konnten erste Schaltungen bauen und überprüfen. Im weiteren Verlauf wurden erste Lötübungen durchgeführt.

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Eingebettet ist das Projekt im BBZ in ein umfassendes Berufswahlkonzept. Es be­ginnt bereits in Klasse 5, in der alle Schüler das 10-Finger- Schreibsystem erlernen, setzt sich in Klasse 6 mit Com­puterkursen fort. In Klasse 7 erfolgt eine umfangreiche Kompetenzfeststellung, bei der vor allem auf die Stärken der Schüler geschaut wird. In den 9. Klassen finden zwei Blockpraktika statt. Das zweite Praktikum wird unmittelbar vor den Sommerferien durchgeführt. Manch einem gelang es, mit einem unterschriebenen Ausbildungsvertrag aus dem Praktikum zurückzukommen. Das Ziel unseres Konzepts ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut vorbe­reitet ihre Berufswahl treffen.

R. Grieger

 

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Wie in jedem Jahr, so auch 2012, öffnen vor allem Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.

Der Girls’Day ist eines der größten Berufsorientierungsprojekte für Schülerinnen. Daran beteiligen sich in jedem Jahr auch Schülerinnen der Emil-von-Behring-Schule. In diesem Jahr waren sie in verschiedenen Betrieben engagiert. Drei Schülerinnen hatten die Gelegenheit, Berufe in der Firma Daube aus Marburg kennen zu lernen. Sie gestalteten kreativ eine Autotür, passend zum Anlass des Tages.

Berlin, 26.04.2012

Auf Einladung von Sören Bartol fuhr dieses Jahr Julia Peter aus Schönstadt nach Berlin, um den Politikalltag einen Tag lang beim Girls´Day - Mädchen Zukunftstag - im Deutschen Bundestag mitzuerleben.

Julia Peter (Schulsprecheren EvB) trifft Sören Bartol und Frank-Walter Steinmeier beim Girl´s Day in Berlin.

"Der Girls' Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich meine Fraktion schon zum wiederholten Mal am Girls'Day", erklärt der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol.

Insgesamt 70 Mädchen aus ganz Deutschland haben die Möglichkeit ihrer Bundestagsabgeordneten/ihrem Bundestagsabgeordneten über die Schulter zu sehen. Neben einer Führung durch den Deutschen Bundestag, einem Plenarbesuch und einem gemeinsamen Frühstück mit Dr. Frank-Walter Steinmeier, steht auch der PolitikParcours wieder auf der Tagesordnung. Beim Planspiel "PolitikParcours" zum Thema "Wählen ab 16" können die Mädchen in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Weg der Gesetzgebung kennenlernen.

"Es war interessant zu sehen, was Politik alles sein kann.", so das Fazit von Julia Peter, Schulsprecherin der Emil-von-Behring-Schule Marburg.

Sören Bartol, MdB

Sprecher der Arbeitsgruppe
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
der SPD-Bundestagsfraktion

- Die 10Rc zu Gast bei der Fa. Sälzer -

 

Am 20.04.2012 besuchte die Klasse 10Rc mit ihrem PoWi Lehrer Rainer Berghöfer dieFa. Sälzer in Marburg.

Die Fa. Sälzer, ein alteingesessenes Marburger Mittelstandsunternehmen, entwickelt seit mehr als 30 Jahren weltweit erfolgreich Sicherheitskonzepte und Sicherheitstechnologien, besitzt über 300 Patente und ist in zahlreichen Techniken sogar Weltmarktführer.

Das SYSTEM SÄLZER bietet die komplette Produktpalette rund um die Gebäudesicherung an. Es beinhaltet die Absicherung der Zufahrt, der Wachhäuser, der Türen, der Fassaden bis hin zur Videoüberwachung. Kunden aus den Bereichen Regierung, Polizei, Militär, Banken, Botschaften, Industrie und Privatpersonen wünschen Sicherheitskonzepte, die die Fa. Sälzer mit qualifizierten Personal entwickelt, produziert und montiert.

Diese Informationen erfuhren die Schüler von Herrn Tobias Müller, dem Fertigungsleiter der Fa. Sälzer. Herr Müller stellte zunächst in einer Powerpointshow die Firma und ihre Produkte vor. Danach ging Herr Müller auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb und auf die Anforderungen an die Bewerber ein. Eine Fragerunde rundete diesen Teil derVeranstaltung ab.

Die Exkursion wurde mit einem informativen Rundgang durch die Fertigungshallen und den Ausstellungsräumen fortgesetzt. In den Ausstellungsräumen konnten die Schüler die innovativen Produkte der Fa. Sälzer bewundern, z.B. Sicherheitstüren, -fenster, -schranken, - sperren und -fassaden.

 

Auf dem Foto oben zeigt Herr Müller eine Fassade mit Fenster nach einem Probeangriff mit Schusswaffen und Granatsplittern.

Wir danken der Fa. Sälzer und Herrn Müller für den informativen Vormittag und freuen uns auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit.

Von: R. Berghöfer

90 Schulen in Hessen, unter ihnen die Emil-von-Behring-Schule, haben das „Gütesiegel Berufsorientierung Hessen“ erhalten.

Das Zertifizierungsverfahren an der Emil-von-Behring-Schule fand am 17. August statt. Beteiligt waren neben Schülerinnen und Schülern die Lehrer der Schule. Auch Eltern wurden über ihre Einbindung in die Berufswahlvorbereitung ihrer Kinder an der Schule befragt. Beteiligt waren weiterhin die Agentur für Arbeit und, stellvertretend für weitere Firmen, die eng mit der Emil-von-Behring-Schule zusammenarbeiten, zwei Marburger Betriebe. Das Berufswahlkonzept der Schule wurde einen Tag lang durch eine schulunabhängige Kommission überprüft und bewertet.

Foto: Martin Joppen

Berufsorientierung an der Emil-von-Behring-Schule ist ein umfassendes Konzept mit vielfältigen Lernangeboten im Pflicht- und Wahlpflichtbereich unter Führung des Faches Arbeitslehre: Schreibmaschinenschreiben mit 10 Fingern bereits ab Jahrgang 5, Computerkurse in den Klassen 6 und 7, die Arbeit mit dem Berufswahlpass ab Klasse 8, Kompetenzfeststellungsverfahren, Bewerbungstraining für die Abschlussklassen. Beratungskonzepte und Förderung von Sozialkompetenzen betten die Praxiserfahrungen mit Cad-Cam Kursen, Robotik, Schülerfirma, Holz-, Glas- und Plexiglasarbeit gut ein. Praktikumstage ab Klasse 8 und zwei zweiwöchige Betriebspraktika münden häufig nach Ende der Schulausbildung in Ausbildungsplätzen. Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit hat dazu geführt, dass in den abgelaufenen beiden Schuljahren bereits zwei hausinterne Bildungsmessen durchgeführt werden konnten.

Dieses breitgefächerte Angebot und die qualitativ hochwertige Vorbereitung im Unterricht auf den Einstieg in den Beruf haben dazu geführt, dass die Emil-von-Behring- Schule jetzt ausgezeichnet wurde.


Foto: Martin Joppen

Kultusministerin Dorothea Henzler überreichte am Dienstag, den 6.9.2011 die Auszeichnungen gemeinsam mit Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch und dem Präsidenten der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Professor Dieter Weidemann, am Sitz der Deutschen Börse Group in Eschborn.

Staatssekretär Saebisch, Kultusministerin Henzler, Schulkoordinator für Berufsorientierung R.Grieger, stellvertr. Schulleiter M. Brauer und Prof. Wiedemann bei der Verleihung des Gütesiegels)

Das Zertifizierungsverfahren wurde erstmalig in Hessen ausgeschrieben. Von den 134 Bewerbungen konnten 90 durch hervorragende Leistungen die Jury von der Qualität der Berufsorientierung und der Förderung der Ausbildungsreife überzeugen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Börse AG, Reto Francioni, betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass es wichtig für junge Menschen sei, eine gute Berufsausbildung zu durchlaufen. Deshalb nähmen die ausgezeichneten Schulen eine Vorbildfunktion im ganzen Land ein.

Der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Prof. Dieter Weidemann, wies in seinem Grußwort, stellvertretend für die gesamte hessische Wirtschaft, darauf hin, dass eine intensive Berufsorientierung in der Schule den Jugendlichen helfe, den richtigen Beruf zu finden und Ausbildungsabbrüche reduziere. Dies komme in erster Linie den Schülern, aber auch den Unternehmen zugute. Deshalb seien die Siegelschulen Leuchttürme in der bundesweit einzigartigen Landschaft.

Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch hob die Bedeutung einer langfristig angelegten Berufswahlvorbereitung hervor. Eine verbesserte Vorbereitung junger Menschen auf die Arbeitswelt von morgen garantierten wirtschaftlicher Erfolg und Wachstumssicherung. Eine umfassende Berufsorientierung lege die Grundlage für eine fundierte Berufswahl.

(R. Grieger)

Firma Fritz Winter lässt Schülerinnen und Schüler praktisch zwei Berufe erarbeiten

Geschäftiges Treiben herrschte schon eine Stunde vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn an der EvB. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem Auszubildende, der Firma Fritz Winter bauten unter anderem einen Schmelzofen auf. Während eines Projekttages wollte die Firma Schülerinnen und Schüler der 9R und der 8H die Berufe des Modellbauers und des Gießereimechanikers anhand von praktischen Tätigkeiten näherbringen. So wurden z.B. verschiedene Formen millimetergenau gesägt, gefeilt und geschliffen.

Außerdem stellten die Jugendlichen Gießformen aus Sand her, in die dann das im Schmelzofen bei ca. 1000 Grad verflüssigte Aluminium gegossen wurde. Konrad Simon, Konrektor an der EvB, war begeistert von dem Einsatz der Firma Winter. Die war mit insgesamt 17 Personen, überwiegend Auszubildenden, in die Schule gekommen, um die Schülerinnen und Schüler bei den berufsbezogenen praktischen Tätigkeiten zu unterstützen und gleichzeitig Auskunft über ihre Ausbildungsberufe zu geben.

Am Ende des Projekttages zeigten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert. Insbesondere von dem Alu-Gießen waren sie beeindruckt, zumal jeder seine gegossene Medaille mit nach Hause nehmen durfte. Julia Köhler, Schülerin der EvB und Schwester eines Azubis erklärte: „Wenn man in der Praxis erlebt, was zu tun ist, hat man eine bessere Vorstellung von dem Beruf, als wenn man die Infos nur schriftlich bekommt.“ Ronald Grieger, zuständiger Lehrer für die Berufsvorbereitung an der EvB, war besonders erfreut, dass die Firma Winter auch weibliche Auszubildende mit in die Schule gebracht hatte. Vielleicht, so hofft er, mache das ja den Schülerinnen der EvB Mut, sich verstärkt auch in technischen Berufen zu orientieren und zu bewerben.

 

Sabine Karbus

Weitere Bilder vom Projekttag gibt es in der Galerie...

Jahrgang 7

ComPo 7 wird über drei Tage durchgeführt und stellt Stärken und Interessen fest. Die Auswertung erfolgt gemeinsam mit Eltern. In AL (Arbeitslehre) wird das BIZ bei der Agentur für Arbeit aufgesucht.
Alle Schüler erhalten freiwillig die Möglichkeit zu einem sozialen Praktikum unter Mithilfe der Freiwilligenagentur: Die Schüler gehen ein halbes Jahr lang an einem Nachmittag für 2-3 Stunden in eine soziale Einrichtung und lernen die Arbeit kennen (BUND, Feuerwehr, Kindergarten, Altersheim, Sportverein, Marburger Tafel etc.).

 

Jahrgang 8

Bewerbung und Lebenslauf schreiben
1. Halbjahr: 2-wöchiges Blockpraktikum
2. Halbjahr: Betriebstag im BBZ und in einem Betrieb
(jeden Mittwoch für 6-7 Std.)

 

Jahrgang 9

pro Halbjahr 2 Berufe
Im ersten Halbjahr ein weiterer Betriebstag und ein weiteres Blockpraktikum am Ende.
An diesem Konzept, das inhaltlich durch andere Fächer (wie D, GL, E, Mathe) unterstützt wird, und bei dem uns auch die Juko und das Jugendbildungswerk der Stadt Marburg begleiten, wird deutlich, dass wir nicht mehr die Schüler in den Beruflichen Schulen unterrichten lassen, sondern dass wir sie immer wieder direkt zu Praktika in Ausbildungsbetriebe schicken, damit sie möglichst viel „vor Ort“ lernen und damit der Betrieb sie kennenlernen kann.

 

Berufswahlvorbereitung

Immer öfter lesen und hören wir, dass es in Deutschland in den nächsten Jahren einen Facharbeitermangel gibt. Immer mehr Betriebe bemühen sich um qualifizierte Jugendliche. Andererseits ist aber auch die Zahl derer, die eine Ausbildung abbrechen, zu hoch. Ein intensiver und gut geplanter berufswahlvorbereitender Unterricht ist in dieser Situation besonders wichtig. Die Schüler müssen einerseits so vorbereitet werden, dass sie realistische Erwartungen an Berufe haben und nicht die Ausbildung abbrechen, andererseits müssen sie aber auch ausbildungsfähig werden, d.h., sie müssen die Erwartungen, die an sie, ihr Verhalten, ihr Können und ihre Arbeitstugenden gestellt werden, kennen und akzeptieren.

 

Daher ist für uns nach vielen Gesprächen mit Ausbildern, Betrieben und auch
Jugendlichen, die zur Zeit in Ausbildung sind, wichtig:

  • wir arbeiten eng mit der IHK (Industrie– und Handelskammer) und
    den Innungen in der Handwerkskammer zusammen
  • wir arbeiten weiterhin eng mit der Agentur für Arbeit zusammen
    und nutzen alle Angebote
  • wir laden Auszubildende aus vielen Berufen (meist ehemalige
    Schüler) in unsere Schule ein
  • wir arbeiten eng mit dem BBZ (Berufsbildungszentrum) zusam-
    men, denn im BBZ absolvieren Jugendliche in vielen Berufen ei-
    nen Teil ihrer Ausbildung. Sie werden in sehr gut eingerichteten
    Werkstätten von sehr qualifizierten Meistern angeleitet.
   

Aktuelle Beiträge

Ein lobenswertes Engagement, GAZ vom 3.7.2020

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EvB erhält Ehrenamtspreis der Stiftung Mittelhessen, OP vom 30.6.2020

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Freiwilligenagentur der EvB erhält Preis der Bürgerstiftung Mittelhessen

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"Wow!“ Das war der Kommentar des Vorsitzenden der Bürgerstiftung Mittelhessen Klaus Arnold, nachdem die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihn mithilfe einer Power-Point-Show über ihre Einsatzorte während ihres sozialen Praktikums informiert hatten. Das Projekt „Mach mit- sei aktiv“, das unsere Schule seit 2003 in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf durchführt, wurde mit einen Sonderpreis von 1000€ ausgezeichnet. Normalerweise werden nur Einzelpersonen für ihren ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt. Aber die Bewerbungsunterlagen, die die das Projekt betreuenden Lehrerinnen Miriam Rabe und Sabine Karbus eingereicht hatten, beeindruckte die Jury so, dass sie kurzerhand diesen Sonderpreis ins Leben rief.

In der Regel nehmen etwa 20 Schüler*innen jedes Jahr an dem Projekt, teil. 30 Einsatzorte können wir, dank der Unterstützung der verschiedenen sozialen Einrichtungen im Kreis, anbieten. So können vor allem die 7. Klässler einmal in der Woche für ca. 2 Stunden in einen Kindergarten, zur Marburger Tafel, zum Nabu oder in unterschiedliche Altenhilfeeinrichtungen gehen. „Der Kontakt zwischen Alt und Jung ist eine wertvolle Erfahrung für beide Seiten“, betonte Roland Teuber, Leiter des Elisabethenhofes. Das konnte auch Anton Wehnert bestätigen, der sich dort mit älteren Bewohnerinnen regelmäßig zu Gesellschaftsspielen traf.

Das Preisgeld soll, wenn es wieder möglich sein wird, für eine gemeinsame Aktion aller Beteiligten genutzt werden.

S. Karbus

 

 

 

Weitere Bilder von der Preisverleihung gibt es in der Galerie...

 

(Link zum Presseartikel der OP...)

(Link zum Presseartikel der GAZ...)

 

Corona beschert dem Schuljahr 19/20 gleich vier Entlassfeiern mit Zeugnisübergabe

In diesem durch die Corona-Pandemie geprägten Schuljahr, konnte die Verabschiedung der Abschlussklassen nicht in der traditionellen Weise begangen werden.

Statt eines großen Festes für alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, wurden in diesem Jahr gleich vier seperate Feiern veranstaltet. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurden jeweils zwei Klassen zur feierlichen Zeungisübergabe geladen.

Die Turnhalle der EvB bot ausreichend Platz für die Absolventinnen und Absolventen einer Klasse, mit jeweils einer kleinen Auswahl von Angehörigen, um den strengen Abstandsregeln zu genügen.

Durch die Beiträge der Klassen, der Ansprachen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, der Elternvertreter und natürlich der Schulleiterrede, stellte sich trotzdem eine festliche und dem Anlass angemessene Atmosphäre ein.

Da sich das Juniwetter von der besten Seite zeigte, konnte nach dem offiziellen Teil noch einen kleiner Umtrunk auf dem Schulhof stattfinden. Natürlich mit Abstand und vielen einzelnen Piccolos statt der üblichen Sektläser...

Verabschiedet wurden folgende Klassen in Reihenfolge:

  • Klasse 10b, Klassenlehrer Herr Bögel
  • Klasse 9H, Klassenlehrer Herr Becker und Herr Herbst
  • Klasse 10a, Klassenlehrrerin Frau Althaus 
  • Klasse 10c, Klassenlehrer Herr Rautenberg

 

Abschlussklasse 2020 10c Boegel Abschlussklasse 2020 9H Becker Herbst Abschlussklasse 2020 10a Althaus Abschlussklasse 2020 10c Rautenberg

 

Mehr Bilder von den Entlassfeiern gibt es in der Galerie...

 M. Brauer

 

Kurswahlen für das Schuljahr 2020/21 (Kurswahlheft)

Kurswahl 2020Hier geht es zur Beschreibung der Kursangebote für den WP-Bereich im Schuljahr 2020/21. 

Die Einwahl erfolgt über über das Wahltool in LANIS.

(Bitte anklicken...)

 

 

 

 

 

 

Sommercamp 2020

Die EvB bietet in der letzten Woche der Sommerferien ein dreitägiges Feriencamp an.Sommercamp

Dieses Camp soll helfen, Lücken zu schließen, die durch die Einschränkungen des Unterrichts durch den Coronavirus aufgetreten sind.

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Camp befinden sich im Schulportal LANIS im "Dateispeicher, Elternbriefe"...

Schülerinnen und Schüler können ab sofort angemeldet werden. Die Anmeldungen sollten bis zum 24.6. im Sekretariat (oder per Mail) eingegangen sein.

 

M. Brauer

 

 

Informationen zum Präsenzunterricht ab 18. Mai, bzw. 2. Juni

Am Montag, den 18.5. und Dienstag, den 19.5. beginnt für alle Klassen der Jahrgänge 4 - 10 wieder der Präsenzunterricht in der Schule. 

Ab Dienstag, den 2. Juni wir auch in den Klassen 1 - 3 Präsenzunterricht angeboten. 

Nähere Informationen sind den folgenden Schreiben zu entnehmen:

Elternbrief zum Präsenzunterricht ab 18. Mai [klick...]

Hygieneplan zum Präsenzunterricht ab 18. Mai [klick...]

Elternbrief des Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz [klick...]

Allgemeine Hygienehinweise für Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreises Marburg/Biedenkopf [klick...]

 

Parallel zum Präsenzunterricht wird auch eine Notbetreuung angeboten. Familen, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben (siehe Beitrag "Notbetreuung" weiter unten), müssen ihre Kinder rechtzeitig im Sekretariat anmelden und das ausgefüllte  Anmeldeformular vorlegen. 

 

 

Mund- und Nasenmasken für Mitschüler*innen

Es ist nun schon eine besondere Zeit in der wir leben. Die Schüler*innen der 10. Klassen stehen in großen Abständen auf dem Schulhof in der Pause, die Flure sind leer, die übliche Geräuschkulisse in der Schule fehlt und die meisten Schüler*innen kommen mit Gesichtsmasken in die Schule. Zumindest die, die den Bus oder Zug auf dem Schulweg nutzen.Nazan mit Maske

Sehr viele Schüler*innen besitzen bereits eine Stoffmaske, die sie abends oder nach dem Tragen zu Hause in der Waschmaschine, Mikrowelle, Kochtopf oder mit dem Bügeleisen desinfizieren und wiederverwenden können. Sollte doch eine Maske mal vergessen worden oder in den Matsch gefallen sein, hat die Emil-von-Behring-Schule für den Notfall vorgesorgt.

Samira

„Die meisten unserer Schüler*innen, die wir hier zurzeit beschulen, haben bereits eine Maske und das ist auch gut so. Dennoch kann immer etwas dazwischen kommen und für diesen Fall haben wir vorgesorgt. Herr Klawon kam mit seinem Angebot in diesem Moment genau richtig.“ sagte Klaus Schäfer, Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule.

Herr Klawon stellt in seinem Betrieb in Cappel normalerweise Lederwaren her. Für den vorübergehenden Bedarf hat er nun Mund- und Nasenmasken hergestellt, die auch als Zuschnitte erhältlich sind und nur noch mit einer Naht vernäht werden müssen. Da sein Sohn die Emil-von-Behring-Schule besucht, wollte er diese in dieser besonderen Situation unterstützen und hat uns mehr als 100 Mund- und Nasenmasken zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herr Klawon für seine Eigeninitiative und seine großzügige Spende.

Die beiden Schülerinnen Nazan Bauerbach und Samira Völk der 10. Klasse meldeten sich freiwillig die Zuschnitte in ihrer freien Zeit zu vernähen und somit Schüler*innen zu unterstützen, die eine Maske brauchen werden.

Auch hier nochmal ein herzliches Dankeschön für euer freiwilliges Engagement!

Wie auch die Stoffmasken, können diese Masken in der Mikrowelle über einer Schüssel Wasser, im Kochtopf, in der Waschmaschine bei 60°C oder im Backofen bei 80°C desinfiziert werden. Bügeln sollten Sie sie allerdings aufgrund der Hitze nicht! Wiederverwenden erwünscht!

M. Schneider

  

 

 

Notbetreuung

Die EvB bietet paralle zum Unterricht der Abschlussklassen eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgäng 1 - 6  täglich in der Zeit von 8.00 - 13.10 Uhr an.

Schülerinnen und Schüler, die an der Notbetreuung teilnehmen sollen, können im Sekretariat dazu angemeldet werden. 

Notbetreuung ist für folgende Schülerinnen und Schüler vorgesehen (Info-Brief zur Notbetreuung).

Das Formular zur Anmeldung in die Notbetreuung können Sie hier herunterladen...

Info-Brief zur Notbetreuung

Anmeldeformular Notbetreuung

 

M. Brauer

 

 

   
© M. Brauer