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SHK1Bereits zum fünften Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Haupt­schulklassen das Berufsbildungszentrum (BBZ) in Marburg. Das Berufswahkonzept der Emil-von-Behring-Schule beinhaltet eine enge Kooperation mit der IHK, der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und der Stadt Marburg im Bereich der Berufsorientierung. Lernen und Arbeiten im Berufsbildungszentrum in den Berufsfeldern Metall, Heizung, Sanitär und Klima, Friseur und das Maler- und Lackiererhandwerk standen für zwei Wochen auf dem Lehrplan und somit die Berufspraxis im Mittelpunkt.

Im Metallbereich standen Feilen, Sägen und Bohren im Vordergrund. Dabei wurde unter ande­rem ein Gesellschaftsspiel hergestellt. Im Friseurbereich konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Übungsköpfen ausprobieren und so sehen, ob ihnen das Wickeln von Dauerwellen oder die Strähnentechnik leicht von der Hand gehen. Rinesa aus der Klasse 8 fand das Angebot besonders gut, weil sie selbst so viel machen konnte. Für Elisabeth und Justine gab es beim Frisieren „viele coole Sachen.“ Im Berufsfeld Sanitär, Heizung und Klima (SHK) waren insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler tätig. Hier wurde gelötet, geschraubt, Rohrverbindungen unterschiedlicher Art hergestellt und in einem Projekt ein Badheizkörper gebaut. Herr Nau, Ausbilder für den Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik im BBZ, lobte das große Interesse der Schülerinnen und Schüler. Auch die gute Zusammenarbeit unter den Jugendlichen stellte er heraus.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer - wie in jedem Jahr - bei den Malern und Lackierern. Auch hier wurde wieder intensiv gearbeitet. Zunächst durfte jeder sein eigenes Bild entwerfen und später an einer großen Staffelei umsetzen. Neu in diesem Jahr war die Gestaltung eines Spiegels mit Hilfe der Sandstrahltechnik. Dabei war Herr Fenner jedem Jugendlichen behilflich.

Zum ersten Mal dabei war als neuer Kooperationspartner der Emil-von-Behring-Schule „Arbeit und Bildung“ mit Angeboten aus dem Bereich „Kochen“ und einem“ Holzkurs“. Dort wurde jeweils ein individuelles Werkstück (Vogelhaus) und eine Gruppenarbeit (Schubkarre als Blumenhalterung und Staffeleien) angefertigt. Die Arbeitsergebnisse wurden vom Werkstattleiter von „Arbeit und Bildung“ der Schule übergeben (Foto) und sind im Foyer der Schule zu bewundern.

Herr Hirtz und Frau Lieske führten die insgesamt 30 Jugendlichen in zwei Küchen nicht nur in die Kochkunst ein, sondern sie erklärten ihnen auch, wie sie einen Tisch formvollendet eindecken können. Beim selbst zubereiteten Frühstück wurde täglich der Speiseplan für den folgenden Tag festgelegt und die dafür notwendigen Aufgaben geklärt und verteilt.

Herr Schäfer, Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule, stellte die problemlose Zusammenarbeit mit beiden Kooperationspartnern heraus. Für die Jugendlichen beurteilte er den Verlauf der beiden Wochen sehr positiv. Die Schülerinnen und Schüler hätten die Möglichkeiten, die ihnen sowohl im BBZ als auch bei Arbeit und Bildung geboten wurden, engagiert und interessiert wahrgenommen.

R. Grieger

Mehr Bilder vom  Praktikum gibt es in  der Galerie...

 

 

hieß es für vier Klassen der EvB in der zweiten Dezemberwoche im BBZ in Cappel.IMG 2354

Die Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 und der Deutschintensivklasse konnten sich einen Vormittag lang in einem von vier typischen Berufsfeldern ausprobieren. Es wurde gebohrt, gebogen, gelötet, geschminkt, geföhnt, verbunden, gelagert, alarmiert, gekocht, aufgetragen, gegessen und noch einiges mehr.

Der Mitmach-Parcours wird jedes Jahr gemeinsam vom bsj-Marburg und dem BBZ organisiert. Vielen Schulen dient er als praxisorientierter Einstieg in die Phase der Berufsorientierung.

A. Herbst

 

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Bereits zum dritten Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe das Berufsbildungszentrum in Marburg. Für zwei Wochen stand die Berufspraxis im Mittelpunkt. In diesem Jahr gab es drei weitere Berufsfelder, in denen sich die Schülerinnen und Schüler erproben konnten. Das Berufswahl-Konzept der Emil-von-Behring-Schule beinhaltet eine enge Ko­peration mit der IHK, der Handwerkskammer und dem BBZ.

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Seit diesem Schuljahr führt die Schule für die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Hauptschulklassen Lernen und Arbeiten im Berufsbildungs-zentrum in den Berufsfeldern Metall, Elektro, Heizung, Sanitär und Klima, KFZ, Friseur und Holz sowie das Maler- und Lackiererhandwerk vor. So haben die Jugendlichen eine Lichtmaschine aus- und eingebaut. Im Metallbereich standen Fei­len, Sägen und Bohren im Vordergrund. Dabei wurde unter anderem ein Flaschenöffner herge­stellt. Im Friseurbereich konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Übungsköpfen ausprobie­ren und so sehen, ob ihnen das Wickeln von Dauerwellen oder die Strähnentechnik leicht von der Hand gehen. Neu für die Schülerinnen und Schüler war in diesem Jahr das Angebot aus dem Berufsfeld Holz. Auch hier wurde ein Produkt (Tablett) hergestellt und dabei wichtige Arbeits­techniken kennen gelernt. Im Berufsfeld Sanitär Heizung und Klima waren insgesamt 24 Schü­lerinnen und Schüler tätig. Hier wurde gelötet, geschraubt, Rohrverbindungen unterschiedlicher Art hergestellt und so der Schriftzug SHK nachgebaut.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer wie in jedem Jahr bei den Malern und Lackierern. Auch hier wurde wieder intensiv gearbeitet. Zunächst durfte jeder sein eigenes Bild entwerfen und herstellen. Da­nach wurden Untergründe vorbereitet. Am letzten Arbeitstag konnte jeder Teilnehmer „seine“ Wand tapezieren.

Im Berufsfeld Elektrik wird im 8. Schuljahr in der Praxis bereits auf Schulwissen aufgebaut. Schülerinnen und Schüler konnten erste Schaltungen bauen und überprüfen. Im weiteren Verlauf wurden erste Lötübungen durchgeführt.

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Eingebettet ist das Projekt im BBZ in ein umfassendes Berufswahlkonzept. Es be­ginnt bereits in Klasse 5, in der alle Schüler das 10-Finger- Schreibsystem erlernen, setzt sich in Klasse 6 mit Com­puterkursen fort. In Klasse 7 erfolgt eine umfangreiche Kompetenzfeststellung, bei der vor allem auf die Stärken der Schüler geschaut wird. In den 9. Klassen finden zwei Blockpraktika statt. Das zweite Praktikum wird unmittelbar vor den Sommerferien durchgeführt. Manch einem gelang es, mit einem unterschriebenen Ausbildungsvertrag aus dem Praktikum zurückzukommen. Das Ziel unseres Konzepts ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut vorbe­reitet ihre Berufswahl treffen.

R. Grieger

 

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Wie in jedem Jahr, so auch 2012, öffnen vor allem Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.

Der Girls’Day ist eines der größten Berufsorientierungsprojekte für Schülerinnen. Daran beteiligen sich in jedem Jahr auch Schülerinnen der Emil-von-Behring-Schule. In diesem Jahr waren sie in verschiedenen Betrieben engagiert. Drei Schülerinnen hatten die Gelegenheit, Berufe in der Firma Daube aus Marburg kennen zu lernen. Sie gestalteten kreativ eine Autotür, passend zum Anlass des Tages.

Berlin, 26.04.2012

Auf Einladung von Sören Bartol fuhr dieses Jahr Julia Peter aus Schönstadt nach Berlin, um den Politikalltag einen Tag lang beim Girls´Day - Mädchen Zukunftstag - im Deutschen Bundestag mitzuerleben.

Julia Peter (Schulsprecheren EvB) trifft Sören Bartol und Frank-Walter Steinmeier beim Girl´s Day in Berlin.

"Der Girls' Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich meine Fraktion schon zum wiederholten Mal am Girls'Day", erklärt der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol.

Insgesamt 70 Mädchen aus ganz Deutschland haben die Möglichkeit ihrer Bundestagsabgeordneten/ihrem Bundestagsabgeordneten über die Schulter zu sehen. Neben einer Führung durch den Deutschen Bundestag, einem Plenarbesuch und einem gemeinsamen Frühstück mit Dr. Frank-Walter Steinmeier, steht auch der PolitikParcours wieder auf der Tagesordnung. Beim Planspiel "PolitikParcours" zum Thema "Wählen ab 16" können die Mädchen in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Weg der Gesetzgebung kennenlernen.

"Es war interessant zu sehen, was Politik alles sein kann.", so das Fazit von Julia Peter, Schulsprecherin der Emil-von-Behring-Schule Marburg.

Sören Bartol, MdB

Sprecher der Arbeitsgruppe
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
der SPD-Bundestagsfraktion

- Die 10Rc zu Gast bei der Fa. Sälzer -

 

Am 20.04.2012 besuchte die Klasse 10Rc mit ihrem PoWi Lehrer Rainer Berghöfer dieFa. Sälzer in Marburg.

Die Fa. Sälzer, ein alteingesessenes Marburger Mittelstandsunternehmen, entwickelt seit mehr als 30 Jahren weltweit erfolgreich Sicherheitskonzepte und Sicherheitstechnologien, besitzt über 300 Patente und ist in zahlreichen Techniken sogar Weltmarktführer.

Das SYSTEM SÄLZER bietet die komplette Produktpalette rund um die Gebäudesicherung an. Es beinhaltet die Absicherung der Zufahrt, der Wachhäuser, der Türen, der Fassaden bis hin zur Videoüberwachung. Kunden aus den Bereichen Regierung, Polizei, Militär, Banken, Botschaften, Industrie und Privatpersonen wünschen Sicherheitskonzepte, die die Fa. Sälzer mit qualifizierten Personal entwickelt, produziert und montiert.

Diese Informationen erfuhren die Schüler von Herrn Tobias Müller, dem Fertigungsleiter der Fa. Sälzer. Herr Müller stellte zunächst in einer Powerpointshow die Firma und ihre Produkte vor. Danach ging Herr Müller auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb und auf die Anforderungen an die Bewerber ein. Eine Fragerunde rundete diesen Teil derVeranstaltung ab.

Die Exkursion wurde mit einem informativen Rundgang durch die Fertigungshallen und den Ausstellungsräumen fortgesetzt. In den Ausstellungsräumen konnten die Schüler die innovativen Produkte der Fa. Sälzer bewundern, z.B. Sicherheitstüren, -fenster, -schranken, - sperren und -fassaden.

 

Auf dem Foto oben zeigt Herr Müller eine Fassade mit Fenster nach einem Probeangriff mit Schusswaffen und Granatsplittern.

Wir danken der Fa. Sälzer und Herrn Müller für den informativen Vormittag und freuen uns auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit.

Von: R. Berghöfer

90 Schulen in Hessen, unter ihnen die Emil-von-Behring-Schule, haben das „Gütesiegel Berufsorientierung Hessen“ erhalten.

Das Zertifizierungsverfahren an der Emil-von-Behring-Schule fand am 17. August statt. Beteiligt waren neben Schülerinnen und Schülern die Lehrer der Schule. Auch Eltern wurden über ihre Einbindung in die Berufswahlvorbereitung ihrer Kinder an der Schule befragt. Beteiligt waren weiterhin die Agentur für Arbeit und, stellvertretend für weitere Firmen, die eng mit der Emil-von-Behring-Schule zusammenarbeiten, zwei Marburger Betriebe. Das Berufswahlkonzept der Schule wurde einen Tag lang durch eine schulunabhängige Kommission überprüft und bewertet.

Foto: Martin Joppen

Berufsorientierung an der Emil-von-Behring-Schule ist ein umfassendes Konzept mit vielfältigen Lernangeboten im Pflicht- und Wahlpflichtbereich unter Führung des Faches Arbeitslehre: Schreibmaschinenschreiben mit 10 Fingern bereits ab Jahrgang 5, Computerkurse in den Klassen 6 und 7, die Arbeit mit dem Berufswahlpass ab Klasse 8, Kompetenzfeststellungsverfahren, Bewerbungstraining für die Abschlussklassen. Beratungskonzepte und Förderung von Sozialkompetenzen betten die Praxiserfahrungen mit Cad-Cam Kursen, Robotik, Schülerfirma, Holz-, Glas- und Plexiglasarbeit gut ein. Praktikumstage ab Klasse 8 und zwei zweiwöchige Betriebspraktika münden häufig nach Ende der Schulausbildung in Ausbildungsplätzen. Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit hat dazu geführt, dass in den abgelaufenen beiden Schuljahren bereits zwei hausinterne Bildungsmessen durchgeführt werden konnten.

Dieses breitgefächerte Angebot und die qualitativ hochwertige Vorbereitung im Unterricht auf den Einstieg in den Beruf haben dazu geführt, dass die Emil-von-Behring- Schule jetzt ausgezeichnet wurde.


Foto: Martin Joppen

Kultusministerin Dorothea Henzler überreichte am Dienstag, den 6.9.2011 die Auszeichnungen gemeinsam mit Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch und dem Präsidenten der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Professor Dieter Weidemann, am Sitz der Deutschen Börse Group in Eschborn.

Staatssekretär Saebisch, Kultusministerin Henzler, Schulkoordinator für Berufsorientierung R.Grieger, stellvertr. Schulleiter M. Brauer und Prof. Wiedemann bei der Verleihung des Gütesiegels)

Das Zertifizierungsverfahren wurde erstmalig in Hessen ausgeschrieben. Von den 134 Bewerbungen konnten 90 durch hervorragende Leistungen die Jury von der Qualität der Berufsorientierung und der Förderung der Ausbildungsreife überzeugen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Börse AG, Reto Francioni, betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass es wichtig für junge Menschen sei, eine gute Berufsausbildung zu durchlaufen. Deshalb nähmen die ausgezeichneten Schulen eine Vorbildfunktion im ganzen Land ein.

Der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Prof. Dieter Weidemann, wies in seinem Grußwort, stellvertretend für die gesamte hessische Wirtschaft, darauf hin, dass eine intensive Berufsorientierung in der Schule den Jugendlichen helfe, den richtigen Beruf zu finden und Ausbildungsabbrüche reduziere. Dies komme in erster Linie den Schülern, aber auch den Unternehmen zugute. Deshalb seien die Siegelschulen Leuchttürme in der bundesweit einzigartigen Landschaft.

Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch hob die Bedeutung einer langfristig angelegten Berufswahlvorbereitung hervor. Eine verbesserte Vorbereitung junger Menschen auf die Arbeitswelt von morgen garantierten wirtschaftlicher Erfolg und Wachstumssicherung. Eine umfassende Berufsorientierung lege die Grundlage für eine fundierte Berufswahl.

(R. Grieger)

Firma Fritz Winter lässt Schülerinnen und Schüler praktisch zwei Berufe erarbeiten

Geschäftiges Treiben herrschte schon eine Stunde vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn an der EvB. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem Auszubildende, der Firma Fritz Winter bauten unter anderem einen Schmelzofen auf. Während eines Projekttages wollte die Firma Schülerinnen und Schüler der 9R und der 8H die Berufe des Modellbauers und des Gießereimechanikers anhand von praktischen Tätigkeiten näherbringen. So wurden z.B. verschiedene Formen millimetergenau gesägt, gefeilt und geschliffen.

Außerdem stellten die Jugendlichen Gießformen aus Sand her, in die dann das im Schmelzofen bei ca. 1000 Grad verflüssigte Aluminium gegossen wurde. Konrad Simon, Konrektor an der EvB, war begeistert von dem Einsatz der Firma Winter. Die war mit insgesamt 17 Personen, überwiegend Auszubildenden, in die Schule gekommen, um die Schülerinnen und Schüler bei den berufsbezogenen praktischen Tätigkeiten zu unterstützen und gleichzeitig Auskunft über ihre Ausbildungsberufe zu geben.

Am Ende des Projekttages zeigten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert. Insbesondere von dem Alu-Gießen waren sie beeindruckt, zumal jeder seine gegossene Medaille mit nach Hause nehmen durfte. Julia Köhler, Schülerin der EvB und Schwester eines Azubis erklärte: „Wenn man in der Praxis erlebt, was zu tun ist, hat man eine bessere Vorstellung von dem Beruf, als wenn man die Infos nur schriftlich bekommt.“ Ronald Grieger, zuständiger Lehrer für die Berufsvorbereitung an der EvB, war besonders erfreut, dass die Firma Winter auch weibliche Auszubildende mit in die Schule gebracht hatte. Vielleicht, so hofft er, mache das ja den Schülerinnen der EvB Mut, sich verstärkt auch in technischen Berufen zu orientieren und zu bewerben.

 

Sabine Karbus

Weitere Bilder vom Projekttag gibt es in der Galerie...

Jahrgang 7

ComPo 7 wird über drei Tage durchgeführt und stellt Stärken und Interessen fest. Die Auswertung erfolgt gemeinsam mit Eltern. In AL (Arbeitslehre) wird das BIZ bei der Agentur für Arbeit aufgesucht.
Alle Schüler erhalten freiwillig die Möglichkeit zu einem sozialen Praktikum unter Mithilfe der Freiwilligenagentur: Die Schüler gehen ein halbes Jahr lang an einem Nachmittag für 2-3 Stunden in eine soziale Einrichtung und lernen die Arbeit kennen (BUND, Feuerwehr, Kindergarten, Altersheim, Sportverein, Marburger Tafel etc.).

 

Jahrgang 8

Bewerbung und Lebenslauf schreiben
1. Halbjahr: 2-wöchiges Blockpraktikum
2. Halbjahr: Betriebstag im BBZ und in einem Betrieb
(jeden Mittwoch für 6-7 Std.)

 

Jahrgang 9

pro Halbjahr 2 Berufe
Im ersten Halbjahr ein weiterer Betriebstag und ein weiteres Blockpraktikum am Ende.
An diesem Konzept, das inhaltlich durch andere Fächer (wie D, GL, E, Mathe) unterstützt wird, und bei dem uns auch die Juko und das Jugendbildungswerk der Stadt Marburg begleiten, wird deutlich, dass wir nicht mehr die Schüler in den Beruflichen Schulen unterrichten lassen, sondern dass wir sie immer wieder direkt zu Praktika in Ausbildungsbetriebe schicken, damit sie möglichst viel „vor Ort“ lernen und damit der Betrieb sie kennenlernen kann.

 

Berufswahlvorbereitung

Immer öfter lesen und hören wir, dass es in Deutschland in den nächsten Jahren einen Facharbeitermangel gibt. Immer mehr Betriebe bemühen sich um qualifizierte Jugendliche. Andererseits ist aber auch die Zahl derer, die eine Ausbildung abbrechen, zu hoch. Ein intensiver und gut geplanter berufswahlvorbereitender Unterricht ist in dieser Situation besonders wichtig. Die Schüler müssen einerseits so vorbereitet werden, dass sie realistische Erwartungen an Berufe haben und nicht die Ausbildung abbrechen, andererseits müssen sie aber auch ausbildungsfähig werden, d.h., sie müssen die Erwartungen, die an sie, ihr Verhalten, ihr Können und ihre Arbeitstugenden gestellt werden, kennen und akzeptieren.

 

Daher ist für uns nach vielen Gesprächen mit Ausbildern, Betrieben und auch
Jugendlichen, die zur Zeit in Ausbildung sind, wichtig:

  • wir arbeiten eng mit der IHK (Industrie– und Handelskammer) und
    den Innungen in der Handwerkskammer zusammen
  • wir arbeiten weiterhin eng mit der Agentur für Arbeit zusammen
    und nutzen alle Angebote
  • wir laden Auszubildende aus vielen Berufen (meist ehemalige
    Schüler) in unsere Schule ein
  • wir arbeiten eng mit dem BBZ (Berufsbildungszentrum) zusam-
    men, denn im BBZ absolvieren Jugendliche in vielen Berufen ei-
    nen Teil ihrer Ausbildung. Sie werden in sehr gut eingerichteten
    Werkstätten von sehr qualifizierten Meistern angeleitet.
   

Aktuelle Beiträge

Hier steht die Welt auf dem Kopf...

Lochkamera6"Ich glaube, meine Kamera ist irgendwie kaputt - ich sehe alles verkehrt herum...!"

Tja, warum ist das eigentlich so? Dieses und noch mehr gibts im Physikunterricht der 7. Klassen im Lehrgang "Optik" zu lernen. Die Fotos zeigen die Klasse 7a in Aktion.

Nachdem erarbeitet wurde, wie es sich mit Lichtbündeln in der Natur und Lichtstrahlen im Modell verhält, wie Schattenräume, Halb- und Kernschatten entstehen, warum der Mond Phasen hat, wie Finsternisse entstehen, untersuchen die Schülerinnen und Schüler jetzt, wie man eigentlich ein Foto in den Fotoapparat bekommt.

Dazu wurden die umliegenden Schuhgeschäfte abgeklappert, um geeignete Schuhkartons zu ergattern. Ein kleines Loch vorne, ein großes hinten und ein Schirm aus Butterbrotpapier in der Mitte - schon wird aus jedem Schuhkarton eine funktionsfähige Lochkamera.

Jetzt kann untersucht werden, wie sich die Abstände von Lochblende zu Schirm und von Blende zu Gegenstand verhalten. So kann mit einfachen Mitteln eine Abbildungsgleichung hergeleitet werden. Welche Rolle spielt die Größe der Lochblende? Wie soll das Bild auf dem Schirm denn sein, dunkel aber scharf oder doch lieber heller aber dafür unscharf...?

So ein Schuhkarton wird völlig unterschätzt. Wer glaubt, er ist nur geeignet, neuem Schuhwerk im Laden ein kurzes Zuhause zu geben, hat nicht gesehen, was daraus mit Schere und Klebstoff alles werden kann...

  Lochkamera1 Lochkamera2 Lochkamera3 Lochkamera4 Lochkamera5

M. Brauer

 

 

Schulanfang 2020 in der Grundschule der EvB

Heft GS Schulanfang 2020 Deckblatt

Fußballstadtmeisterschaft 2019

stadtmeisterschaft 19Am 11.09.2019 traten unsere beiden Fußballteams WKII und WKII bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften an und spielten ausschließlich gegen die starken Mannschaften der 4 Marburger Gymnasien.

Unsere Jüngsten verloren ihr Auftaktspiel knapp mit 0:1 gegen das Team der Steinmühle und erspielten ein souveränes 3:1 gegen die Elisabethschule, wobei Emilio Valente mit 2 Toren sein herausragendes Spiel krönte. Leider gab es im letzten Spiel gegen die MLS in den letzten 20 Minuten einen unerklärlichen Totaleinbruch und unser Team musste sich haushoch mit 0:10 geschlagen geben. Somit landeten wir vor der E-Schule lediglich auf Platz 3.

Das Team WK II startete gut ins Turnier und führte schnell 1:0 gegen unseren Angstgegner, die Steinmühle. Leider konnten wir das Ergebnis nicht über die Zeit retten und kassierten eine Minute vor Schluss durch ein Missverständnis zwischen Abwehr und Torwart das unnötige 1:1. Dann erfolgte ein 1:0 Sieg über das Philippinum und plötzlich eröffneten sich für uns völlig überraschend Turniersiegchancen. Aber die E-Schule der spätere Sieger beendete unsere Träume und schlug uns verdient mit 2:0. Im letzten Spiel gegen mit MLS hatten wir noch die Chance auf Platz 2, aber auch hier brach das Team nach einem Zwischenstand von 1:1 10 Minuten vor Schluss genauso ein wie die Jüngeren. Nach der 1:4 Niederlage blieb dann nur noch Platz 3, was dennoch, wenn man die Ausgangsvoraussetzungen berücksichtigt, als ein kleiner Erfolg verbucht werden kann.

Wir gratulieren den Siegern MLS und E-Schule zu ihren Erfolgen und bedanken uns bei 2 Schulsanitätern der EvB-Sanitätsgruppe, die die kleinen Wehwehchen behandelten.

R. Berghöfer

 

 

Sophie Bergmann, FSJ

sophie bergmannMein Name ist Sophie Bergmann und ich bin die neue FSJlerin an der Emil-von-Behring-Schule für das Schuljahr 2019/2020.

Ich habe im Mai 2019 mein Abitur am Gymnasium Philippinum hier in Marburg gemacht und bin durch mein Hobby, das Rudern, zu dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gekommen.

In meinem FSJ bin ich nämlich zur Hälfte beim Marburger Ruderverein beschäftigt und betreue beispielsweise die Kinder- und Juniorengruppe. Die andere Hälfte meiner Zeit bin ich hier an der EvB und helfe meistens in der Grundschule bei ganz verschiedenen Sachen, angefangen von Matheaufgaben erklären bis hin zum Weihnachtsbasteln, mit.

Passend zu meiner Lieblingsbeschäftigung unterstütze ich natürlich auch die Ruder-AG und den Wahlpflichtkurs Rudern in der 9.Klasse.

 

 

 

 

 

 

 

Emils Bote - Ausgabe 8, August 2019

 Emils Bote 19 20 2 Deckblatt

 

Emils Bote - Bitte Klicken...

 

Iris Hoffmann, BFZ

Iris Hoffmann

 

 

 

Ich freue mich sehr seit diesem Schuljahr in Marburg an der EVB zu arbeiten. Ich kann jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule kommen, da ich in Marburg wohne. Ich bin Förderschullehrerin und arbeite als BFZ (Beratungs- und Förderzentrum)-Lehrerin in der Beratung und in der Inklusion. Ich habe das Lehramt an Förderschulen mit den Fachrichtungen „Lernen“ und „soziale und emotionale Entwicklung“ und dem Fach Englisch studiert. Ich bin in Italien zweisprachig aufgewachsen.

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilliges Soziales Praktikum im Schuljahr 18/19

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OP vom 23.8.2019 - Sicherer Schulweg

op j19 m08 t23

Kollegium 2019/20

Kollgiumsfoto 2019 2020

 

Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Bögel, Stefan; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Derx, Frauke; Dietrich, Ulrike; Döringer, Sabine; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André;

Grieger, Ronald; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schäfer, Klaus; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Tittmar, Heiko; Wesemeyer, Ursula; Will, Laura; Zavaczki, Heide Margret; Biskamp, Ulrich, Pfr.

Damm, Melanie LiV, Jordan, Adelina LiV, Peter, Stephanie LiV

Debus, Franziska Soz. Päd; Schneider,Mareike Soz. Päd; Berg, Sandra BFZ; Hoffmann, Iris BFZ; Schlögel, Susanne BFZ

Koch, Karl-Heinrich, Hausaufgabenbetreuung

Becker, Sascha, Arbeitsagentur

Genz, Christina, Berufseinstiegsbegleitung

Betreuung 1 + 2 Kl.

Eismann, Werner

Winkelmann, Dagmar

Steininger, Anke

Betreuung 3 + 4 Kl.

Arnold, Tanja, Sekretariat

Bergmann, Sophie, FSJ

Haas, Michaela, Mediathek/Turnergarten

Kolat, Hakki, Hausmeister

Mößer, Erika, Reinigung

Kuliberta, Helmut, Reinigung

Sawetzki, Anke, Reinigung

   
© M. Brauer