evb-banner

   

IMG 5923

Elena Manke gewinnt den Schulentscheid

Es ist Freitag, 08. Dezember 2017, 2. Stunde, in der Mediathek unserer Schule haben sich alle 5.Klässler und 3 Schülerinnen und Schüler aus Klasse 6 versammelt.
Der Schulsieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs soll ermittelt werden. Rinas Redjepi (6aF), Carlotta Germerott (6bF) und Elena Manke (6cF) sind zu diesem Zeitpunkt schon "Sieger", alle drei haben sich in ihrer 6.Klasse als die besten Leserinnen und Leser herausgestellt. Doch vor einem großen Publikum und einer richtigen Jury (Frau Bauschke, Herr Brauer, Frau Zavaczki und der Vorjahressieger Nic Bauer) zu lesen ist eine herausfordende und aufregende Angelegenheit. Waren beim ersten Teil, dem Vorlesen eines selbst gewählten Textes noch alle drei Vorleser quasi gleichauf, so stellte sich beim zweiten, noch aufregenderen Teil, deutlich heraus, wer zum Stadtentscheid als Vertreter unser Schule geschickt werden sollte.
Im zweiten Teil müssen die Vorleser aus einem vorher nicht bekannten Buch lesen. Herr Schiebl wählte den Anfang des neuesten "Rico und Oskar"-Buches von Andreas Steinhöfel aus. Elena Manke gelang es hier am Besten, wörtliche Rede und sinnvolle Betonungen in einen fast fehlerfreien Textfluss unterzubringen. Sie wird Mitte Februar beim Stadtentscheid gegen die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den 6. Klassen aller anderen Marburger Schulen antreten. 
Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wird seit 1959 jährlich von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Deshalb werden in der Jury dann Vertreter der Marburger Buchhandlungen, der Stadtbibliothek, der Marburger Theater und der Jugendförderung sitzen.
Wir wünschen Elena Manke viel Erfolg!
 
Gerd Schiebl

Mehr Bilder vom Vorlesewettbewerb gibt es in der Galerie...

 

 

IMG 4883

Bei schönem herbstlichen Wetter fand dieses Jahr das Förderstufenfest viel Anklang bei den beteiligten Kindern und Eltern der 5. und 6. Klassen.

Nachdem sich die Beteiligten in unserer Schulcafeteria gestärkt hatten, wurde das Fest von einigen Liedern des Schulchores unter der kundigen Leitung von Gerd Schiebel eröffnet. Anschließend präsentierten die beteiligten Klassen mit ihren Klassenlehrern viele interessante Spielstationen, die von den Kindern gut aufgenommen wurden.

Jedes Kind war mit einer Stempelkarte ausgestattet, die, wenn sie vollständig ausgefüllt war, zur Beteiligung an einer Verlosung berechtigte. Mit dieser Karte flitzten die Kinder dann mit viel Spaß von Station zu Station. Sie konnten sich an verschiedenen Ballspielen beteiligen und als besonderes Highlight, unter der kompetenten Anleitung von Julia Fey, einen Tanz erlernen. Dieser wurde dann am Ende des Festes von allen präsentiert, was mit großem Applaus belohnt wurde. Zwischendurch gab es natürlich auch die Gelegenheit zu Gesprächen zwischen den anwesenden Eltern und den Lehrern ihrer Kinder.

So wurde das Fest für die Beteiligten zu einem gelungenen Nachmittag, der mit dem gemeinsamen Aufräumen, an dem sich auch viele Eltern tatkräftig beteiligten, endete.

 H. Schmücker

 

Mehr Bilder vom Förderstufenfest gibt es in der Galerie...

 

IMG 4365Für die neuen 5. Klassen begann das Schuljahr traditionell mit einer Einführungswoche. Zunächst sollten die neuen Schülerinnen und Schüler ihre neue Schule kennenlernen und untereinander Freundschaften schließen, bevor es mit dem Lernen richtig losgehen würde.

So absolvierten die drei 5. Klassen ein intensives Programm mit Schul- und Stadtrallye sowie Kennlernspielen, die von unserer Schulsozialpädagogin, Frau Schneider, angeleitet wurden.

Welche Regeln gelten an der EvB? Wie ist das hier mit den Handys? Wie bekommt man ein Mittagessen in der Cafeteria? Wo findet man den Hausmeister? Wo die Schulsanitäter? Diese und viele andere Fragen galt es in der ersten Schulwoche zu beantworten.

Am Freitag, dem letzten Tag der Einführungswoche, wurde gemeinsam gewandert. Eine große Runde um die Stadt Marburg stand auf dem Programm. Zur Belohnung für das fleißíge Marschieren wurde am Ende auf dem Schulhof der EvB gemeinsam mit Eltern und Geschwistern gegrillt. Sogar das Wetter spielte mit. Obwohl Dauerregen angekündigt war, hielten die Wolken ihre Wassermassen lange genug zurück, um (fast) trocken wieder an der EvB anzukommen. Dort konnte ein vergnügliches Grillen unter dem schützenden Dach des Säulengangs stattfinden.

M. Brauer

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es in der Galerie...

 

IMG 1324

Wir, die Klasse 5a, sind gemeinsam mit den den Klasse 5b und 5c nach Rossberg ins Jugendwaldheim gefahren, um an einer Waldrallye teilzunehmen. Die Klasse 9cR war auch dabei, denn sie musste bei den Stationen der Rallye helfen.

Abfahrt war um 8.15 Uhr am Philippshaus. Wir sind mit zwei Bussen gefahren.

Als wir angekommen waren, haben wir uns in die vorher abgesprochenen Teams aufgeteilt, um gegeneinander zu spielen. In jedem Team waren sieben oder acht Kinder.

Beim Wettsägen wurde unserer ganze Muskelkraft gefordert. Wer konnte am schnellsten sägen? Das hat viele Spaß gemacht.

Am runden Holzstamm zum Nageln kam es auf Schnelligkeit und Genauigkeit an. Wir mussten die Nägel so schnell wie möglich in den Stamm schlagen.

Unser Wissen über die verschiedenen Baumarten unseres Mischwalds, wie z.B. Fichten, Buchen und Tannen, konnten wir an einer Station unter Beweis stellen, an der ein Förster mit seinem Hund auf uns wartete.

Zum Abschluss haben wir gemeinsam gegrillt, denn wir hatten alle einen riesigen Hunger. Es gab leckere Bratwürstchen, Käse & Co.

Vor der Heimreise wurden die besten Teams bei der Siegerehrung geehrt.

Das war eine schöner und erlebnisreicher Tag!

Mehr Bilder von der Waldrallye gibt es in der Galerie...

Hanna-Louise Knöpfel, 5a

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr unternahmen die Klassen 5 unter Leitung von Peter Honig (Jugendwaldheim Rossberg) eine 3-tägige Reise zum Holz. 

Ein Reisebericht von Hanna Knöpfel, Janina Bretting-Mopils und Laura Naumann-Gomez, Klasse 5a.

IMG 8293

Am ersten Tag haben wir uns morgens in der Klasse mit Herrn Honig vom Jugendwaldheim in Roßberg und unsrem Klassenlehrer Herrn Brauer getroffen. Zuerst hatten wir Unterricht in der Klasse und haben gelernt, wo das Holz herkommt und wo es verarbeitet wird und was man daraus alles bauen kann. Später sind wir mit dem Stadtbus zum Runden Baum gefahren. Dort hat uns der Förster, Herr Zilm, erklärt, welche Holzberufe es gibt, und die Forstwirte haben eine Rotbuche gefällt. An den Jahresringen konnten wir nachzählen, dass der Baum schon 70 Jahre alt war. Wir wissen jetzt, warum manche Bäume im Wald markiert sind und was das bedeutet. Besonders gefallen hat uns, dass man genau festlegen konnte, wo der Baum hinfallen soll.

Am zweiten Tag fuhren wir in eine Schreinerei. Herr Bosshammer ist Schreinermeister in der Schreinerei in der Lebenshilfe in Wehrda. Er hat uns alles erklärt, wie der Beruf des Schreiners so abläuft. Aber erstmal mussten wir wieder mit dem Bus dahin kommen. Vor der Tür hat uns Herr Honig erklärt, dass dort auch Menschen mit Behinderung arbeiten. Wir sollten die ganz normal behandeln. Schon gestern sind wir in eine Tannen- und eine Buchengruppe aufgeteilt worden. Heute durfte die Tannengruppe zuerst in die Werkstatt. Die Buchengruppe konnte im Speisesaal warten und etwas essen. Jetzt wollen wir mal erzählen, was wir da alles gemacht haben. Herr Bosshammer hat uns das Holzlager gezeigt und wie die Hölzer besäumt und zugeschnitten werden. Jeder durfte mal mit seiner Hilfe an der Säge ein Stück Holz absägen. Alia durfte die Schleifmaschine anstellen und das Holz glatt schleifen. Am Ende wurde daraus ein Regal, das wir in den Klassenraum gestellt haben.

Dritter Tag. Da waren wir bei Herrn Honig im Jugendwaldheim in Roßberg. Unsere Sachen haben wir im Keller abgelegt und sind dann hochgegangen. Oben gab es eine schöne große Fachwerkwohnung, in der uns Herr Honig erklärte, was wir heute alles machen würden. Die erste Gruppe ging in die Werkstatt, die zweite Gruppe bastelte einen Kreisel aus Holz. Herr Brauer hatte Äpfel mitgebracht. Wir haben die Gehäuse ausgeschnitten und im Backofen leckere Bratäpfel mit Zucker und Zimt daraus gemacht. In der Werkstatt durfte jeder bauen, was er wollte. Zum Schluss haben wir die Äpfel gegessen und uns in den Kreis gesetzt und alle gebauten Sachen und die Kreisel nochmal angeguckt. Das waren drei tolle Tage!

Hanna, Janina und Laura

Weitere Bilder von der Reise zum  Holz gibt es in der Galerie...

 

Statt Wochenendruhe gab es am Samstag, 13.12. Leben und Lebendigkeit in den Schulräumen der EvB...

Blser

Zahlreiche Viertklässler aus der Stadt und dem Landkreis kamen, um in die Neigungsschwerpunkte „Bläserklasse", „Kunstklasse" und „Gesunde Klasse" hinein zu schnuppern. In der Unterstufe hat jede Klasse in einem der Bereiche Kunst, Musik oder Sport/Ernährung mehr Unterricht als die anderen Klassen. So kann sich jeder Schüler losgelöst von Hauptfach und Leistungsdruck einen Bereich auswählen, der seinen Neigungen am nächsten kommt.

Nach den drei Schnupperstunden, die von unseren Lehrern und auch viele Schülerinnen und Schüler unserer fünften und sechsten Klassen vorbereitet wurden, konnten die Viertklässler schon eine erste Tendenz benennen. Bei einem wohlverdienten Bratwürstchen kamen alle Beteiligten noch einmal zu guten Gesprächen in der Cafeteria zusammen.

Bewegung  Kunstraum

IMG 7501Für die neuen 5. Klassen finden im Herbst die Klassenfindungstage im Marburger Stadtwald statt. Mitten im November zog die Klasse 5a für zwei Tage in Richtung Runder Baum los. Das Wetter spielte mit. Es war zwar kalt, aber es regnete nicht. Hier und da konnte  man hinter dem Nebel die Sonne erahnen.

Unter Anleitung von Dieter Eigenbrodt und Frauke Haselhorst verbrachten die Kinder die Zeit überwiegend im Freien und lernten spielerisch ihre gegenseitigen Stärken und Schwachpunkte kennen. Vor allem aber, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam Ziele zur erreichen.

Abends wurde das Programm von Frau Schneider, der Sozialpädagogin der EvB, fortgesetzt. Frau Schneider hatte für die Zeit nach dem Abendbrot einige Spiele vorbereitet, bei denen sich die Kinder  erst richtig austoben und dann wieder zur Ruhe kommen konnten. Vor dem Schlafengehen stand noch eine Nachtwanderung bei Fackelbeleuchtung und ein Lagerfeuer mit Stockbrot auf dem Programm. Wer dann immer noch nicht müde war, bekam noch eine Gutenachtgeschichte vorgelesen. Zum Übernachten war Frau Damm, die im vergangenen Jahr ihr Freiwilliges Soziales Jahr an der EvB absolviert hatte, angereist.

Der zweite Tag startete mit frischen Brötchen und einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend standen wieder Gruppenaufgaben auf dem Programm, die jeweils nur bei guter Zusammenarbeit gelöst werden konnten. Da galt es gemeinsam unter einem langen Schwungseil hindurch zu kommen  und Hütten im Wald zu bauen. Nach dem Mittagessen wurden riesige Holztürme im Aufenthaltsraum gebaut. Eine gute Gelegenheit, langsam wieder aufzutauen.

Nachmittags gegen 16.00 Uhr endeten die beiden gemeinsamen Tage und alle zogen vergnügt ins Wochenende.

Weitere Bilder von den Klassenfindungstagen finden sich in der Galerie...

 

M. Brauer

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres machte die Klasse 6a in Begleitung ihres Klassenlehrers Herrn Brauer, sowie Herrn Mauß, dem Vater einer Schülerin und der diesjährigen FSJlerin Frau Brusius eine Fahrradtour.

An dem noch etwas kühleren Morgen traf sich die Gruppe bepackt mit Proviant, Fahrrädern und Helmen am Hauptbahnhof in Marburg, um von dort aus mit dem Zug nach Biedenkopf zu fahren. Dort angekommen, ging die Fahrradtour nach einer kurzen Erklärung der Regeln auch schon los. Die Strecke konnte bis auf wenige Ausnahmen auf Radwegen zurückgelegt werden. Da es dabei nur einen kleinen Berg zu überwinden gab, kam die Gruppe zügig voran. Alle hielten sich an die vorgegebenen Regeln, sodass Zusammenstöße und Verletzungen vermieden werden konnten. Lediglich ein platter Reifen zwang die Schüler zu einem SZwischenstopp. Wie sich allerdings heraus stellte, war der Reifen nicht kaputt, sondern nur zu wenig aufgepumpt. Da es im Laufe des Vormittags etwas wärmer wurde und vereinzelt ein paar Sonnenstrahlen raus kamen, hatten sich die Kinder in Caldern ein Eis verdient, das Frau Brauer vorbei brachte. Nach der kleinen Leckerei war der letzte Teil der Strecke nun auch kein Hindernis mehr.


Nach etwa 3 Stunden und 38 Kilometern warteten schon einige Eltern mit frisch gegrillten Würstchen, kalten Getränken und leckeren Waffeln am Lahnufer auf ihre Kinder. Nach diesem anstrengenden, aber sehr schönen Tag, hatten sich alle eine Stärkung verdient.

K. Brusius

Weiter zur Galerie mit vielen Bildern von der Radtour...

 

 

   

Aktuelle Beiträge

Marburger Autorin Gerti Brabetz liest in der EvB

IMG 9712Ein Bericht von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 3G und 4G folgt...

 

 

 

Mehr Bilder von der Lesung gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo 7

Wie in jedem Jahr so haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Bei diesem geht es vor allem darum, die Stärken der Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktivitäten wahrzunehmen.

Als Erstes wurde die Klasse 8aH von ihrem Klassenlehrer, Philipp Becker, auf diese Tage vorbereitet, indem sie im Unterricht schon einmal mit Hilfe von Fotos ihre Interessenfelder erkundeten. Des Weiteren nahmen sie eine Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen vor. So wurden sie z.B. gefragt, wie sie ihr Durchhaltevermögen, Ihre Selbstständigkeit, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit einschätzten. Am Tag der Durchführung beobachteten die für dieses Verfahren ausgebildeten Lehrkräfte Alexander Baumeister, Ronald Grieger, Iris Hofmann und Sabine Karbus die Jugendlichen bei verschiedenen Gruppenaufgaben. So überquerten sie mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam ein Gewässer. Sie bauten zusammen eine Murmelbahn und eine Brücke. In einem Kreis sollten die gekippten Stühle nicht den Fußboden berühren. Die Lehrer*innen beobachteten insgesamt neun Kompetenzen. Wie brachte sich jede Person in die Gruppenarbeit ein? Wer übernahm Führung und Verantwortung? Wer bezog die Ruhigen mit in die gemeinsame Arbeit ein? Am Ende des Vormittags tauschten sich die Beobachter aus, um im Anschluss an ein Jobinterview, das im Rahmen des Unterrichtes durchgeführt wird, Gutachten zu verfassen. In Einzelgesprächen werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beobachtungen und Selbsteinschätzungen abgeglichen.

Sabine Karbus

 

Schulleiter Klaus Schäfer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

IMG 20200702 143045bMit einem Schmunzeln betrat Schäfer das Rednerpult und begann seine Abschiedsrede mit dem Titel eines Stücks aus dem musikalischen Rahmenprogram: „Je ne regrette rien – ich bereue nichts“ In einer beeindruckenden Abschiedsrede erklärte Schäfer dann noch einmal, mit welchen Grundprinzipien er an die anspruchsvolle Tätigkeit der Schulleitung herangegangen war. Klaus Schäfer blickte auf ein abwechslungsreiches und erfülltes Berufsleben zurück.

Dass einen Tag vor den diesjährigen Sommerferien eine so schöne und würdevolle Verabschiedungsfeier möglich wurde, war einige Wochen vorher noch nicht klar. Doch in die großzügigen Räumlichkeiten der Evangeliumshalle in Marburg-Wehrda konnten zumindest 80 Personen coronakonform eingeladen werden, neben dem Kollegium der Emil-von-Behring-auch Vertreter der Stadt Marburg, des staatlichen Schulamtes und zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Von 2007 an war Klaus Schäfer Schulleiter der damaligen Marburger Friedrich-Ebert-Schule, ab 2017 Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule. Normalerweise hätte sich die gesamte Schulgemeinde mit einer großangelegten Feier auf eigenem Platz von ihrem Schulleiter verabschiedet. Situationsbedingt konnten diesmal aber leider keine Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Dabei standen die Heranwachsenden über vierzig Jahre im Zentrum und Fokus von Klaus Schäfer. „Ein wesentliches Merkmal einer guten Schule besteht darin, dass alle Beteiligten gerne dort hingehen“, so brachte es Klaus Schäfer in seiner Rede auf den Punkt. Was dies für die Schülerinnen und Schüler bedeutet, erklärte er an den drei Thesen: Schule kann Freude machen, weil es Freude macht, Leistung zu erbringen. Schule ist Lebensraum und muss Lebensraum bleiben. Die Schule muss junge Menschen in die Lage versetzen, Verantwortung zu übernehmen. Schule dementsprechend weiterzuentwickeln war eines seiner Hauptanliegen. “Wesentliches Moment dieses Prozesses ist aus meiner Sicht die gemeinsame Orientierung und Verständigung über die Ziele; denn gerade darin sehe ich eine zentrale Bedingung der Möglichkeit, sich mit seiner Arbeit, seinem Lebensraum, seiner Schule identifizieren zu können“, erklärte Klaus Schäfer.

Bevor jedoch Klaus Schäfer selbst zu Wort kam, wurde er vielseitig geehrt und beschenkt. Schulamtsdirektor Thilo Traub würdigte ihn im Namen des staatlichen Schulamts, die erste Beigeordnete Kirsten Dinnebier im Namen der Stadt Marburg. Beschenkt wurde er nicht nur materiell sondern auch (und das war Anfang Juli noch eine Seltenheit) mit live von einer Kollegiumsband der Emil-von-Behring-Schule vorgetragenen französischen Chansons. Immerhin scheint Frankreich eines der Lieblingsurlaubsorte des scheidenden Schulleiters zu sein. Aber auch im Alltag sollte es Klaus Schäfer nicht langweilig werden, denn er verabschiedete sein Publikum in den gemütlichen Teil der Veranstaltung mit den Worten: „Meine Frau hat mir zum 1. August eine Praktikumsstelle angeboten!“

Gerd Schiebl

 Mehr Bilder von der Verabschiedung gibt es in der Galerie...

 

Förderstufe (Klassen 5 und 6)

Individuelle Förderung

Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler Begabungen und Interessen hat und stolz auf Gelerntes ist. So liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Förderstufe in der individuellen Förderung der Kinder entsprechend ihren Neigungen und Begabungen und auch entsprechend ihrem Lerntempo.

 

Innere Differenzierung / Doppelbesetzung

Ab Klasse sechs werden unsere Schüler in den Fächern Englisch und Mathe auf zwei Leistungsniveaus gefördert und gefordert. Statt aber die Schüler in Kurse aufzuteilen, bleiben sie bei  uns in ihrer Klassengemeinschaft. Sie schätzen die ruhigere Lernatmosphäre und die Klassengemeinschaft. In den Hauptfächern werden sie in möglichst vielen Stunden von zwei Lehrern unterrichtet. Damit werden die guten Schüler mehr gefordert und die schwächeren mehr gefördert.

Dieses erfolgreiche Arbeiten führen wir im Jahrgang 7 fort, unterrichten die Schüler weiterhin binnendifferenziert in ihren Klassen und behalten auch das jeweilige Lehrerteam bei. Damit wird die Schullaufbahnentscheidung ein weiteres Jahr beobachtet. Aber selbstverständlich können geeignete Schüler schon nachKlasse 6 zum Gymnasium wechseln.

 

Rahmenbedingungen

 

Lehrerteams

Der Unterricht wird von Lehrern erteilt, die sich als Team verstehen und gemeinsam Ihre Kinder unterrichten und erziehen. Die Teams besprechen sich regelmäßig. Außerdem wird der  Unterricht in den Parallelklassen gemeinsam vorbereitet, wie auch alle Klassenarbeiten. Wir bemühen uns, möglichst viele männliche Kollegen einzusetzen.

Rechtschreibtraining für alle / Lernserver

Viele Schüler haben in der Klasse 5 noch Unsicherheiten in der Rechtschreibung oder beim sinnerfassenden Lesen, beim Rechnen, beim selbstständigen Arbeiten oder beim Lerntempo. Dies wollen wir deutlich verbessern. Die Rechtschreibung aller Förderstufenschüler wird mit den Materialien des Lernservers der Uni Münster gefördert. Dabei werden nach einer computergestützten Analyse der Rechtschreibfehler für jeden Schüler individuelle Übungsmaterialien zusammengestellt. Jeweils am Jahresende überprüfen wir, wie sich die Rechtschreibung bei jedem Kind verbessert hat.

 

Lesescreening / Erhöhung der Lesekompetenz

Der jeweilige Stand beim sinnerfassenden Lesen wird gleich zu Beginn der Klasse 5 mit dem Lesescreening erfasst. Dann wird an der Verbesserung gearbeitet. Dazu verwenden wir die sechste Deutschstunde. Die Klassen werden dafür in kleinere Gruppen aufgeteilt, die von Lehrern und älteren Schülern gemeinsam (siehe Soziales Lernen) betreut werden.
Sinnerfassendes Lesen ist für alle Fächer wichtig.

 

Mediathek im Turnergarten

Ergänzend dazu steht unsere Mediathek (im Turnergarten) zur Verfügung, die Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher für fast alle Interessenkreise bereithält. Der Bestand wird ständig erweitert und aktualisiert. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Schmökern vor Ort ein.

Tastenschreiben  am PC

Alle Schüler der Klassen 5 erlernen die Grundzüge des 10-Fingersystems an Laptops. Die Beherrschung des Tastenfeldes ist wichtige Grundlage für die Computergrundkurse, die für alle im 6. und 7. Schuljahr stattfin den. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass dieses in Marburg einmalige Modell erfolgreich ist. Alle Kinder haben gleiche Chancen. Außerdem fördert Tastaturschreiben die Konzentrationsfähigkeit.

 

Keine elektronischen Spiele

Das Spielen von lernschädigenden elektronischen Spielen jeglicher Art ist auf unserem Schulgelände verboten. Ebenso gibt es klare Regelungen für Handys. Sie dürfen nur in den Pausen benutzt werden, aber nicht zum Fotografieren.

 

Verhaltenstraining

Für die Schüler sind Konzentrations- und Entspannungsübungen wichtig. Wir machen es.

 

Methodentraining

In besonderen Stunden (Mesostunden) wird die Kommunikation der Schüler trainiert (Gespräche führen und zuhören; Meinungen vortragen, begründen und referieren).

Bläserklasse - Bewegungsklasse - Keativklasse

Die moderne Hirnforschung beschreibt, wie Kinder heute besser lernen. Diese Ergebnisse greifen wir auf und bilden Klassen mit Schwerpunkten. Die Schüler können wählen zwischen der Bläserklasse, der Bewegungsklasse und der Kreativklasse. In der Bläserklasse bekommen sie das Instrument, das sie erlernen wollen, von der Schule gestellt und erhalten zusätzlichen Unterricht. In der Bewegungsklasse und auch in der Kreativklasse wird im Schwerpunkt ebenfalls eine Stunde mehr unterrichtet.

 

JWH Roßberg

In den Klassen 5 und 6 besuchen wir als außerschulischen Lernort das Jugendwaldheim Roßberg. Im Zentrum des Unterrichts steht der Wald und das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz. Eine tolle Erfahrung.

Klassenfahrt nach Schuby

Ende des 5. Schuljahres fahren die Klassen nach Schuby-Strand/Ostsee. Die gemeinsame Klassenfahrt ist Bestandteil des Unterrichtes. Sie wird inhaltlich in verschiedenen Fächern vorbereitet und nach Abschluss ausgewertet.

 

Wechsel zum Gymnasium

Unsere Stundentafel und unsere Unterrichtsinhalte sind so angepasst, dass bei entsprechenden Leistungen ein Wechsel in Klasse 5 oder 6 zum Gymnasium möglich ist. Die meisten unserer gymnasial geeigneten Schüler bleiben jedoch bis zum Realschulabschluss bei uns und wechseln dann erst in die gymnasialeOberstufe, weil gute Noten zusätzlich motivieren.

 

Französisch

Bei der Wahl der 2. Fremdsprache passen wir uns den Gymnasien an. Daher wird erst ab Klasse 7 mit Französisch begonnen. Die Schüler können zwischen Französisch und anderen Angeboten aus dem Wahlpflichtbereich wählen. Auch ohne Französisch stehen später alle Schulwege offen.

 

Beratung

Rechtzeitig vor allen anstehenden Entscheidungen werden Eltern und Schüler ausführlich informiert, so dass gemeinsam gute Entscheidungen getroffen werden. Daneben sind Sie als Eltern eingeladen, immer wieder mit Lehrern über Leistung und Verhalten Ihres Kindes ins Gespräch zu kommen, denn ebensowie die Eltern möchten wir, dass die Kinder den besten Abschluss erreichen.

 

 

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb 2012/2013: Stadtentscheid Marburg

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht in die nächste Runde: Hunderttausende lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In über 7.200 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start. Sechs Mädchen und ein Junge werden in dieser Wettbewerbsrunde ihr Können unter Beweis stellen.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und für das gegenseitige Zuhören sensibilisieren.

Wer beim Stadtentscheid im Sitzungssaal Hohe Kante der Stadtverwaltung dabei sein wollte, musste sich zunächst an seiner Schule einem Vorentscheid stellen. Sieben Marburger Schulen haben dies ihren Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Zu den Schulbesten gekürt wurden im Herbst 2012 Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Helena Murk (Elisabethschule), Kaan Agca (Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule). Sie erhielten alle eine
Urkunde und einen Buchpreis. Die Schulsiegerin Tamara Muth (Richtsbergschule) konnte wegen einer Erkrankung am Stadtentscheid nicht dabei sein. Die Siegerin des Stadtentscheides Marburg, Helena Murk (Elisabethschule) startet in der nächsten Runde beim Bezirksentscheid in Gießen oder Wetzlar. Das Finale der Landesbesten findet dann im Juni 2013 statt.


Der aktuelle Stand des 54. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

 

 

Stolz freuten sich die Marburger Schulsiegerinnen und der Schulsieger, nach dem  Stadt-entscheid des Vorlesewettbewerbs mit Bürgermeister Dr. Franz Kahle, besonders über  die Buchpreise. Ayla Baltzer (Gymnasium Philippinum), Siegerin Helena Murk  (Elisabethschule), Kaan Agca

(Martin-Luther-Schule), Sina Trottmann (Otto-Ubbelohde-Schule), Marie Dettmar (Theodor-Heuss-Schule) und Andrea Lucero Bautista (Emil-v.-Behring-Schule).
Foto: Edith Pfingst, Universitätsstadt Marburg

Gerd Schiebl

 

Emils Bote 11, Ausgabe September 2020

Deckblatt Emils Bote11

EvB-Ruderer nach langer Coronapause wieder auf dem Wasser

Rudern 2020Erst in der 3. Schulwoche des Schuljahres 20/21 konnte der Ruderbetrieb an der EvB starten. Bereits im Frühjahr war das Rudern durch die Corona-Pandemie komplett ausgefallen. Zu Beginn dieses Schujahrs waren in den ersten beiden Schulwochen durch die schuleigenen Hygienemaßnahmen noch keine Kurse mit gemischten Gruppen möglich. 

Um so schöner war es, dass der lange herausgezögerte Beginn des Ruderns mit tollem Spätsommerwetter einherging. Sowohl die Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses im 9. Jahrgang, als auch die Ruderer der Ruder-AG genossen es, wieder auf der Lahn unterwegs sein zu können.

Das Training der Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs findet in Kooperation mit dem MRV statt und wird von Trainerin Frauke Birgel unterstützt. Die Ruder-AG wird von Lehrerinnen und Lehrer der EvB geleitet.

Gerudert wird jetzt noch bis 14 Tage nach den Herbstferien. Dann findet das traditionelle Abrudern des MRV statt, an dem sich auch die EvB mit ihren Booten beteiligt. 

Wir alle hoffen, dass die Coronabedingungen alle geplanten Rudertermine zulassen und dass schöne Wetter möglichst lange anhält. Für die 2. Hälfte des Schuljahres 20/21 ist wieder eine Ruderwanderfahrt  und die Teilnahme am hessischen Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" geplant. Beide Veranstaltungen hängen stark von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

 

 M. Brauer

 Weitere Bilder vom WP-Kurs und von der Ruder-AG gibt es in der Galerie...

 

Kollegium 2020/21

Kollegium EvB 2020 21

Kollegium: Althaus, Sarah; Baumeister, Alexander; Bauschke, Petra ; Becker, Philipp; Benda, Christian; Blaufuß, Anja; Bösser, Linda; Brauer, Karl Michael; Busch, Gabriele; Cardillo, Petra; Derx, Frauke; Dietrich, Ulrike; Döringer, Sabine; Felden, Hanna; Fett, Wolfgang; Fey, Susanne; Finger, Birgit; Franz, Bernadette; Gawlina, Matthias; Goldberg, Marc André; Grieger, Ronald; Grigoras, Roxana; Herbst, Axel; Hindemith, Inga; Hofmann, Jacqueline; Karbus, Sabine; Keck, Alexander; Maggio, Sonia; Marschall, Julia; Mitschke, Gerlinde; Pustelnik, Christoph; Rabe, Miriam Mattheja; Rautenberg, Stefan; Romang, Moritz; Schiebl, Gerd; Schmücker, Herwig; Schneider, Alessandra; Schnell, Birgit; Schröder, Ina; Schütz, Hanna; Simon, Konrad; Tittmar, Heiko; Wesemeyer, Ursula; Biskamp, Ulrich;

LiV: Damm, Melanie; Jordan, Adelina; Özer, Bahar

Sozialpädagoginnen: Debus, Franziska; Schneider,Mareike

BFZ: Berg, Sandra; Hoffmann, Iris; Schlögel, Susanne

Sekretariat: Arnold, Tanja; Müller, Karin

Hausmeister: Kolat, Hakki

Hausaufgabenhilfe: Koch, Karl-Heinrich

Berufseinstiegsbegleitung: Genz, Christina

Betreuung 1 + 2 Kl.: Winkelmann, Dagmar; Steininger, Anke

Betreuung 3 + 4 Kl.: Pohl, Leo

Mediathek/Turnergarten: Haas, Michaela

 

 

Bahar Özer

oezerHallo liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Eltern,

mein Name ist Bahar Özer und ich bin mit meinen Fächern Deutsch und Ethik die neue Referendarin an der EvB! Ich komme aus Gießen und habe dort auch studiert. Während und nach dem Studium habe ich in einer Bäckerei und in einer Fahrschule im Büro gearbeitet, was mir auch viel Spaß gemacht hatte.

Marburg kenne ich aus meiner eigenen Schulzeit. Ich finde es schön wieder in dieser geschichtsträchtigen Stadt zu sein und hier arbeiten zu dürfen. Auch habe ich in Marburg mein Freiwilliges Soziales Jahr an der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule absolviert und habe dort gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am meisten gefällt.

In meiner Freizeit lese oder schaue ich Nachrichten, koche üppig für meine Freunde und mich, tanze gerne und spiele Spiele aller Art (analoge sowie elektronische). Ich freue mich auf die Zeit mit Euch an der EvB!

 

 

 

 

 

Kursangebote für den Nachmittagsunterricht (GTA)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Heft für das Nachmittagsangebot ist fertig. Ihr könnt ab sofort gemeinsam mit euren Eltern in LANIS die Einwahlen vornehmen...

 GTA   (klick...)

 

 

   
© M. Brauer