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Verabsch Demuth 2022 kl

Nach einem sehr erfolgreichem Referendariat verlässt uns Grundschullehrerin Bettina Demuth.

Am letzten Schultag wurde sie auf dem Schulfhof unter den Plantanen feierlich vom Kollegium verabschiedet. 

Wir wünschen Ihr alles Gute und viel Erfolg an ihrer neuen Schule, der Astrid-Lindgrenschule am Richtsberg.

 

M. Brauer 

 

 

 

 

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IMG 20200702 143045bMit einem Schmunzeln betrat Schäfer das Rednerpult und begann seine Abschiedsrede mit dem Titel eines Stücks aus dem musikalischen Rahmenprogram: „Je ne regrette rien – ich bereue nichts“ In einer beeindruckenden Abschiedsrede erklärte Schäfer dann noch einmal, mit welchen Grundprinzipien er an die anspruchsvolle Tätigkeit der Schulleitung herangegangen war. Klaus Schäfer blickte auf ein abwechslungsreiches und erfülltes Berufsleben zurück.

Dass einen Tag vor den diesjährigen Sommerferien eine so schöne und würdevolle Verabschiedungsfeier möglich wurde, war einige Wochen vorher noch nicht klar. Doch in die großzügigen Räumlichkeiten der Evangeliumshalle in Marburg-Wehrda konnten zumindest 80 Personen coronakonform eingeladen werden, neben dem Kollegium der Emil-von-Behring-auch Vertreter der Stadt Marburg, des staatlichen Schulamtes und zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Von 2007 an war Klaus Schäfer Schulleiter der damaligen Marburger Friedrich-Ebert-Schule, ab 2017 Schulleiter der Emil-von-Behring-Schule. Normalerweise hätte sich die gesamte Schulgemeinde mit einer großangelegten Feier auf eigenem Platz von ihrem Schulleiter verabschiedet. Situationsbedingt konnten diesmal aber leider keine Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Dabei standen die Heranwachsenden über vierzig Jahre im Zentrum und Fokus von Klaus Schäfer. „Ein wesentliches Merkmal einer guten Schule besteht darin, dass alle Beteiligten gerne dort hingehen“, so brachte es Klaus Schäfer in seiner Rede auf den Punkt. Was dies für die Schülerinnen und Schüler bedeutet, erklärte er an den drei Thesen: Schule kann Freude machen, weil es Freude macht, Leistung zu erbringen. Schule ist Lebensraum und muss Lebensraum bleiben. Die Schule muss junge Menschen in die Lage versetzen, Verantwortung zu übernehmen. Schule dementsprechend weiterzuentwickeln war eines seiner Hauptanliegen. “Wesentliches Moment dieses Prozesses ist aus meiner Sicht die gemeinsame Orientierung und Verständigung über die Ziele; denn gerade darin sehe ich eine zentrale Bedingung der Möglichkeit, sich mit seiner Arbeit, seinem Lebensraum, seiner Schule identifizieren zu können“, erklärte Klaus Schäfer.

Bevor jedoch Klaus Schäfer selbst zu Wort kam, wurde er vielseitig geehrt und beschenkt. Schulamtsdirektor Thilo Traub würdigte ihn im Namen des staatlichen Schulamts, die erste Beigeordnete Kirsten Dinnebier im Namen der Stadt Marburg. Beschenkt wurde er nicht nur materiell sondern auch (und das war Anfang Juli noch eine Seltenheit) mit live von einer Kollegiumsband der Emil-von-Behring-Schule vorgetragenen französischen Chansons. Immerhin scheint Frankreich eines der Lieblingsurlaubsorte des scheidenden Schulleiters zu sein. Aber auch im Alltag sollte es Klaus Schäfer nicht langweilig werden, denn er verabschiedete sein Publikum in den gemütlichen Teil der Veranstaltung mit den Worten: „Meine Frau hat mir zum 1. August eine Praktikumsstelle angeboten!“

Gerd Schiebl

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Verabschiedung Stefan Boegel

Verabschiedung Heide Zavaczki

Verabschiedung Stephanie Peter

 

Verabschiedung Sophie Bergmann 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Seit 2009 versah unsere zweite Sekretärin, Frau Bach, ihren Dienst in der EvB und wurde am Freitag, den 22.3.2019 mit einer gelungenen Abschiedsfeier  in den Ruhestand verabschiedet. 

Schulleiter Klaus Schäfer lobte ihre Zuverlässigkeit und besonders den freundlichen Umgang mit den Schülerinnen und Schülern. Auch der Personalrat und der Förderverein, vertreten durch Frau Wege, bedankten sich bei Frau Bach für ihren langjährigen Einsatz in der Schule. 

Der Fachdienst Schule, Frau Poetsch und Frau Behr hatten es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen, verabschiedete sich ebenfalls von Frau Bach und wünschte für den kommenden Lebensabschnitt alles Gute.

Einen musikalischen Beitrag gab es vom Chor des Kollegiums, dessen Text von Frau Fey humoristisch Frau Bachs umfangreiches Wirken an der EvB wiederspiegelte. Herr Schiebel überreichte eine Sonderausgabe des EvB-Heftes "Wir stellen und vor" die viele Beiträge der Kolleginnen und Kollegen für Frau Bach als Erinnerung an ihre Zeit an der EvB enthielt.

Frau Bach lud die Festgesellschaft am Ende des offiziellen Teils noch zu einem üppigen Buffet ein und man blieb gerne noch ein Weilchen zusammen um von allem zu kosten und  sich persönlich von Frau Bach zu verabschieden.

M. Brauer

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IMG 5063Vielen Dank für 20 Jahre an der EvB 

Für viele gehörte unser langjähriger stellvertretender Schulleiter Konrad Simon zur Emil-von-Behring-Schule wie das Salz in die Suppe. Doch auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende. Herr Simon wurde nach den Herbstferien an der Albrecht-Dürer-Schule in Wiesbaden als Schulleiter eingesetzt.

Konrad Simons beruflicher Werdegang an der Emil-von-Behring-Schule begann vor 20 Jahren. Er absolvierte die zweite Phase seiner Lehramtsausbildung als Referendar/ Lehramtsanwärter erfolgreich an unserer Schule und wurde an Ort und Stelle prompt in den Schuldienst übernommen. Nach nur einem Jahr als „normaler“ Lehrer gewann er das Bewerbungsverfahren um die Stelle des stellvertretenden Schulleiters.

Seit dem Jahr 2000 sind dann in seinem Büro unzählige Stundenpläne, Vertretungspläne, Organisationspläne für Abschlussprüfungen und so weiter ausgetüftelt worden. Mit vielen kleinen und größeren Projekten hat Konrad Simon immer daran gearbeitet, die Emil-von-Behring-Schule noch besser zu machen. So hat er beispielsweise maßgeblich das abwechslungsreiche Nachmittagsangebot organisiert, immer wieder Ausschau haltend, nach weiteren, schülergerechten Kursen aus den künstlerischen, sportlichen, musikalischen oder naturwissenschaftlichen Bereichen. Neben den vielen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben die er im Laufe der langen Zeit übernommen hatte, ist Konrad Simon immer ein engagierter, den Schülerinnen und Schülern zugewandter, aber leistungsorientierter Mathematik- und Sportlehrer geblieben. Selbst in Zeiten, in denen er die Emil-von-Behring-Schule kommissarisch leitete, ließ er sich die Lehrtätigkeit nicht nehmen. Besonders am Herzen lag ihm dabei auch der Sportunterricht in der Grundschule. Regelmäßig übernahm er selbst Sportkurse im Nachmittagsbereich (Judo) oder die Tastatur-Trainings-Kurse in den fünften Klassen.

Vor einiger Zeit entschied Konrad Simon, sich auf den Weg vom stellvertretenden Schulleiter zum Schulleiter zu begeben, den Schritt von der „Mitverantwortung“ zur „Gesamtverantwortung“ zu gehen.

Wir wünschen Ihm in Wiesbaden viel Erfolg, und vor allem eine Schulgemeinde mit der er an der Albrecht-Dürer-Schule eine Bildungseinrichtung nach seinem Bild von einer „guten Schule“ gestalten kann.

G. Schiebl

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BescherNach 40 Jahren Lehrtätigkeit an der EvB wurde Frau Ute Bescherer in den Ruhestand verabschiedet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baecker OpperNadine Bäcker-Opper wurden verabschiedet. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Referendariats an der EvB vertrat sie im ersten Halbjahr 2015/16 Frau Cardillo, die wegen eines halbes Sabbatjahrs pausierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alessandra BeckerAlessandra Becker beendete erfolgreich ihr Referendariat in den Fächern Französisch und Mathematik. Sie hat im Fach Französisch sofort Angestelltenverträge mit voller Stundenzahl an zwei Schulen im Landkreis erhalten.

Steffen AnnhaueserSteffen Anhäuser absolvierte sein Freiwilliges Soziales Jahr zur Hälfte an unserer Schule und zur anderen Hälfte beim Marburger Ruderverein. Er betreute in Kooperation mit Herrn Brauer vor allem sehr engagiert die Rudergruppen unserer Schule. Aber auch der Grundschule wird er als zusätzliche Aufsicht beim Schwimmen und als musikalischer Begleiter auf der Gitarre im Gedächtnis bleiben.
Herr Anhäuser hat ein Lehramtsstudium in Rostock mit den Fächern Latein und Mathematik begonnen.

Petra CardilloUnsere langjährige Kollegin Petra Cardiilo hat sich nur für ein halbes Sabbatjahr verabschiedet. Die Leiterin des Fachbereichs Kunst wird ab Februar wieder mit neuer Kraft und vielen neuen ldeen an unserer Schule sein.

Karl Phillip SeitzKarl Phillip Seitz war über ein halbes Jahr als Mutterschaftsvertretung für Frau Bösser an unserer Schule. Er bereitete zum Beispiel die Hauptschulklasse 9 erfolgreich auf die Englischprüfung vor. Er hat einen Vertrag an der Marburger BIindenstudienanstalt bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Evelyn Reinhardt war für ein Jahr an unsere Schule abgeordnet. Sie unterrichtete die Fächer Erdkunde und Sport. Sie ist an ihre Stammschule, die Sophie-von-BrabantSchule zurückgekehrt.

Herr Michl, der einige Zeit unsere Lehrmitteifreiheit (Schulbücher) betreute und in der Mediathek tätig war, erhielt zu Beginn des Jahres eine volle Stelle in seinem erlernten Beruf als ITSpezialist. Die Lehrmittelfreiheit wird seit diesem Schuljahr von Herrn Fett betreut.

verabschiedung bechold1Doris Bechold war als 2. Konrektorin seit 2006 Mitglied der Schulleitung. Ihre besonderen Arbeitsschwerpunkte lagen im Bereich Methodentraining und der Koordinierung des Wahlpflichtprogramms. Neben vielen Anderen Aufgaben erstellte sie die regelmäßig erscheinende Broschüre " Wir stellen und vor", betreute das Projekt "Soziales Lernen",  organisierte die "Tage der offenen Tür" und die Projektwochen. Als ausgebildete ETEP-Pädagogin brachte sie viele Aspekte dieses Programms in den Schulalltag ein.verabschiedung bechold2

Am letzten Schultag des 1. Halbjahrs 2014/15 wurde Doris Bechold vom Kollegium feierlich verabschiedet. Sie tritt die Stelle der Schulleiterin an der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden/Wohra an. Der kommissarische Schulleiter der EvB Klaus Schäfer und der stellvertretende Schulleiter Konrad Simon bedankten sich herzlich für die gute Zusammenarbeit und geleistete Arbeit und wünschten viel Erfolg bei der neuen Aufgabe. 

M. Brauer

Range VerabschiedungRange: Eigentlich wollte ich an keiner Schule länger als 5 Jahre bleiben

Helmut Range war 24 Jahre Schulleiter unserer Schule. Zum 31.07.2014 wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Vorangegangen war eine Festwoche mit mehreren Verabschiedungsfeiern. In zahlreichen offiziellen Reden und persönlichen Gesprächen wurde Herrn Range gedankt, als besondere Auszeichnung erhielt er die goldene Ehrennadel der Stadt Marburg. Im Interview lässt Herr Range noch einmal die wichtigsten Stationen seiner Arbeit an der Emil-von-Behring-Schule Revue passieren.

Elternbrief (EB): Herr Range, wenn Sie die drei wichtigsten beruflichen Stationen in Ihrem Leben vor der Emil-von-Behring-Schule nennen müssten, welche wären das?

Herr Range (R): Am Ende meines Studiums hatte ich mir vorgenommen, alle fünf Jahre die Schule zu wechseln. Wichtig waren für mich die sieben Jahre als junger Lehrer im Waldecker Upland. Dort habe ich meine Ausbildung gemacht. Das waren kleine Schulen, eine einzügige Grundschule, wie an der EvB, eine Mittelpunktschule und ein Lehrauftrag an einem Gymnasium. Die Upländer waren ein ganz anderer Menschenschlag, dort habe ich Fussball gespielt und so weiter.

An meiner zweiten Station hat mich die Arbeit als Personalratsvorsitzender geprägt, weil ich lernte, erfolgreich zu vermitteln und Kompromisse zu finden. Danach wurde ich Zweigleiter an einer Gesamtschule und wurde Mitglied in einem Schulleitungsteam, was aber nicht als Team arbeitete. Irgendwann hatte ich den Traum, auf eine Hallig als Lehrer zu gehen, als eine ganz andere Art der Auseinandersetzung mit der Natur. Das ließ sich aber nicht verwirklichen. Ein weiteres Standbein war von Beginn an die Arbeit als Teamer zunächst in der Lehrer- und 35 Jahre in der Schulleiterfortbildung.

EB: Was hat Ihnen als Schulleiter am meisten Spaß gemacht?

R: Schulentwicklung mit Schulleitungs-Team und Kollegium, mit allen unterschiedlichen Persönlichkeiten. Wir sind nicht auf jedes Pferd aufgesprungen, sondern haben in Konzepten gedacht. Mir waren dabei immer die Schüler sehr wichtig.

EB: Was hat Ihnen nicht gefallen?

R: Mir ging vieles zu langsam, zum Beispiel bei Neuausstattungen, bei Baumaßnahmen und der Sanierung. Aber man lernt, in größeren Zusammenhängen zu denken. Wenn man über den eigenen Tellerrand blickt, wird vieles relativ. Schließlich hat die Stadt Marburg nicht nur eine Schule zu unterhalten.

EB: Sie sind immer noch als Teamer in der Schulleiterfortbildung tätig. Von Ihrer Arbeit als Ausbilder bekam die Schule relativ wenig mit.

R: Ich habe die Rollen immer auseinander gehalten. Schließlich gilt der Prophet im eigenen Land nichts. Viele meiner Visionen von einer guten Schule sind in die Arbeit an der Emil-von-Behring-Schule unbemerkt eingeflossen. Ich wusste sehr gut, was an den Schule in Hessen passiert. Jede Schule hat eine eigene Entwicklung. Ich habe vieles gesehen, was zu uns passte, aber auch nicht passte. Die Arbeit in der Fortbildung hat auch meine eigenen Kompetenzen erweitert und verbessert und hat damit doch der Schule viel genutzt.

EB: Was ist aus Ihrer Sicht in der Entwicklung der EvB gut gelungen?

R: Ein wichtiger Schritt war, dass die 5. und 6. Klasse als Förderstufe unterrichtet wird. Zu Beginn meiner Tätigkeit gab es noch parallel dazu Realschul- und Hauptschulklassen. Das führte zu einem großen Übergewicht der reinen Realschulklassen.

Die Einführung von SchuB (Anmerkung der Redaktion: ein Konzept mit zwei Praxistagen im Hauptschulbereich) war am Anfang richtig, führte aber zur Überfremdung. Vielleicht hätten wir schon ein Jahr früher damit wieder aufhören sollen.

In der Berufsorientierung sind wir große Schritte weitergekommen. Mittlerweile sind alle unsere Schüler, nicht nur die Hauptschüler in ein gutes Konzept einbezogen. Die technische Ausstattung unserer Schule ist hervorragend und ermöglicht einen guten Unterricht und sehr gute Möglichkeiten zur Berufsorientierung.

EB: Die Mittelstufenschule hat sich ja auch Berufsorientierung auf die Fahne geschrieben.

R: Vielleicht war es Fügung, dass unser Antrag damals nicht genehmigt wurde. Aus meiner Sicht wäre sowieso nur eine Kombination aus Mittelstufenschule, Selbstständiger Schule und Einführung eines 10. Hauptschuljahres sinnvoll gewesen und wurde als Paket beantragt. Das Abgeben der Schüler an die Berufsschulen, wie es das Konzept der Mittelstufenschule vorsieht, empfinde ich immer noch als starke Einengung. Aber wir hatten immer einen Plan B, oder vielleicht sogar einen Plan C und haben deshalb keinen neuen Antrag gestellt.

EB: Statt Mittelstufenschule ist die Emil-von-Behring-Schule Selbstständige Schule geworden.

R: Die Selbstständige Schule ist ein Erfolgsmodell. Momentan sind erst 61 Schulen in Hessen SES. Vorteile sind klar erkennbar, eine flexiblere Schulbuchausstattung, mehr Personal, gezielte Fortbildungen. Am wichtigsten aber ist, dass sich das Qualitätsdenken im Kollegium und der Schulleitung verändert hat und dass wir 1 Prozent mehr Stunden haben. Wir haben neue Qualitätsziele definiert und überprüfen sie. Zum derzeitigen Ziel „Förderung von Schülern mit ihren unterschiedlichen Begabungen“ sind gezielte Maßnahmen wie die Doppelbesetzungen, Binnendifferenzierung, Kollegiale Hospitation zu nennen, und auch, dass die Lehrer in Teams zusammenarbeiten.

EB: Herr Range, sie hatten immer eine Vision von einer guten Schule. Wo kam die her?

R: Ein Schulleiter muss Weitblick haben und immer über den eigenen Tellerrand blicken. Ich habe immer genau zugehört, wenn ich zum Beispiel an anderen Schulen war. Zuschauen, viele Gespräche führen, mit Lehrern sprechen. Ich habe unseren Lehrern immer gesagt, dass man eine Idee formulieren kann, ohne sie selbst in die Tat umsetzen zu müssen, habe sie immer wieder ermutigt, ihre Visionen zu nennen und auszuprobieren. Ich war auch für Schüler immer erreichbar, auch bei Kritik. Die Wahrheit lag dann irgendwo in der Mitte.

Eines muss einem klar sein, als Schulleiter ist man kein Lehrer mehr, es ist ein anderer Beruf. Und doch muss man authentisch bleiben. Ich habe mich nie als Kontrolleur verstanden. Ohne Vertrauen zu den Lehrern geht es nicht. Lehrer wollen guten Unterricht machen und sich weiter entwickeln. Als Schulleiter muss man die Potentiale der Lehrer entdecken, Kreativität zulassen und mit Ihnen Ziele entwickeln. Und schließlich in die Konzepte der Schule einbinden.

Ein positives Menschenbild ist unbedingt nötig. Nur dann kann man verantwortlich und wertschätzend mit Lehrern, Schülern und Eltern umgehen. Für mich war die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern auch und gerade in Konfliktfällen wichtig. Daneben auch die Verlässlichkeit allen Partnern gegenüber

EB: Als Schulleiter hatten Sie ja auch viel mit dem Schulträger, der Stadt Marburg zu tun.

R: (schmunzelt): Grundsätzlich sind die Sachbearbeiter bei der Stadt kompetent und haben mich gut beraten und sehr oft unterstützt. Dafür war ich immer dankbar. Ich hatte manche Auseinandersetzung mit dem Bauamt. Aber ich war hartnäckig. Schließlich weiß ein Schulleiter besser, wie das Leben in der Schule abläuft. Ich hatte manchmal eben eigene Vorstellungen, davon, was uns guttat. Beispiel: Ich habe die Nummerierung der Gebäude nach dem Alphabet durchgesetzt. Es war eine Idee von unserem ehemaligen 2. Konrektor Herrn Mulot. In den Plänen des Bauamtes war dies nicht vorgesehen, aber für unsere Schule passte es wegen der verschiedenen Gebäude und der einzelnen Aufgänge. Die Buchstaben haben unsere Schüler im Berufsfeld Maler in der Adolf-Reichwein-Schule selbst hergestellt. Wir haben es einfach gemacht. Mittlerweile haben viele Schulen in Marburg die übersichtliche Nummerierung nach Buchstaben übernommen.

Was einer Schule guttut, entspricht eben nicht immer den Sachzwängen eines Schulträgers. Aber eines muss ich sagen, es gibt keinen Schulträger in Hessen, der mehr in Schulen investiert als die Stadt Marburg und ich komme ja viel herum. Ich denke Schulen sind in Marburg ein sehr wichtiger Standortfaktor und dies parteiübergreifend. Alle Schulen sind räumlich und ausstattungsmäßig in sehr gutem Zustand. Die Stadt hat dann ja schließlich auch den Naturwissenschaftlichen Neubau mitgemacht, unsere Gebäude grundlegend saniert und den Schulhof neu gestaltet.

Bei meiner Verabschiedung erhielt ich von der Stadt Marburg die goldene Ehrennadel, das war eine Bestätigung für mich und eine wertschätzende Geste.

EB: Was wünschen Sie sich für die EvB in 5 Jahren?

R: Ein gut zusammenarbeitendes Leitungsteam, mit aller Vielfalt an Persönlichkeiten. Ein interessiertes Kollegium und natürlich gesicherte Perspektiven, sprich gesicherte Schülerzahlen als Arbeitsgrundlage, dass man nicht um den Status Quo kämpfen muss. Außerdem wünsche ich mir, dass die Schüler unsere Angebote noch besser annehmen und mit Freude lernen und dass die Eltern weiterhin Vertrauen zu unserer Schule und den Konzepten haben.

EB: Vielen Dank Herr Range, wir wünschen Ihnen für Ihre Fortbildungstätigkeit alles Gute und danach einen erfüllten Ruhestand.

Schiebl

Herbst VerabschiedungHerr Axel Herbst war bisher nur ein Jahr an unserer Schule. Er hatte bereits vor seiner Versetzung ein Sabbatjahr beantragt, in dem er ausgedehnte Filmprojekte angehen möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Aktuelle Beiträge

Ganztagsangebot für das 2. Halbjahr 2022/23

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,


fast alle AGs aus dem 1.Halbjahr werden auch wieder im 2. Halbjahr angeboten!
Wer bisher an einer AG teilnimmt und dies auch im 2. Halbjahr machen will, braucht sich
nicht erneut einzuwählen.
Wer sich zum 2. Halbjahr aus einer AG abmelden will, tut dies bitte schriftlich formlos bis
zum 27.01.23 mit einer Unterschrift der Eltern und schmeißt diese Abmeldung in das Fach
von Herrn Herbst.
Wer sich in eine AG neu einwählen möchte, macht dies bitte bis zum 03.02.23 schriftlich mit
der Unterschrift der Eltern und schmeißt diese Anmeldung in das Fach von Herrn Herbst.
Die Anmeldezettel liegen im Sekretariat oder sind online auf unserer Website abrufbar.
Die AGs, in die man sich über den Einwahlzettel neu einwählen kann, sind im Heft unten
aufgeführt.
Alle AGs laufen ohne Unterbrechung weiter!


Gez. Axel Herbst

Zum aktuellen Ganztagsangebot...(klick!)

Einzwahlzettel für das Ganztagsangebot...(klick!)

 

 

„Welch wundersame Welten(t)räume“ halten Einzug in die Emil-von-Behring Schule

Ausstellung von Schülerarbeiten in der Mediathek der Emil-von-Behring-Schule eröffnet.

IMG 5056Am 14.1. fand die Eröffnung der “6. Galerie in der Schule” von Schülerarbeiten an der Emil-von-Behring-Schule statt. In den Räumlichkeiten der Mediathek (ehemaliger Turnergarten) werden Arbeiten zum Thema “Welch wundersame Welten(t)räume” gezeigt. Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler befassen sich auf künstlerische Weise in verschiedensten Techniken damit, wie man in neue Welten aufbrechen kann.

Eine Kunstausstellung findet an der Emil-von-Behring-Schule regelmäßig einmal im Jahr statt, wechselweise werden Arbeiten regionaler Künstler und Arbeiten von Schülerinnen und Schülern ausgestellt. Das Spektrum der teilnehmenden Jahrgänge erstreckt sich von der Grundschule bis Klasse 10, die alle auf ihre eigene Weise zum Gelingen des Gesamtkonzepts beitragen. Die Ausstellung ist noch bis zur Finissage am 17. Februar im Rahmen des “Tages der Offenen Tür” in der Mediathek der Emil-von-Behring-Schule zu sehen.

Verantwortlich für die Production der Werke im letzten Jahr und die Auswahl der Schülerarbeiten zeichnen sich die Fachbereichsleiterin für Kunst Petra Cardillo und die Kunstlehrerin Gerlinde Mitschke.

Zu Beginn begrüßte Konrektor Michael Brauer das Publikum freute sich, dass die Vernissage seit den zwei Jahre andauernden Corona-Beschränkungen wieder in gewohntem Rahmen stattfinden konnte. Die Ausstellung dient dazu, Schülerinnen und Schüler für Kunst und Kultur zu begeistern und bietet ihnen einen Rahmen für die Präsentation eigener kreativer Arbeiten.

Nach einem musikalischen Beitrag von Schülerinnen, Schülern der Klasse 5aF und Lehrern hielten zwei an der Ausstellung inhaltlich beteiligte Lehrer, Vanessa Wagener und Alexander Baumeister, die Laudatio zum Thema der Ausstellung. Sie betonten in einer zugleich mitreißenden als auch einfühlsamen Ansprache, dass es durch Kunst möglich wird, sich an wirklich jeden Ort zu begeben: Mit diesen künstlerischen Reisen aus plastischen Objekten, Zeichnungen, Malerei, Collagen und digitaler Gestaltung kann man sich mitnehmen lassen und mit staunenden Augen Gefühle und Inspiration verspüren. Insgesamt wurden mehr als 160 Were aus einer großen Vielzahl von Träumen und Visionen ausgewählt, von denen sich die Besucher der Ausstellung beim Betrachten in andere Welten entführen lassen können.   

Ein musikalisches Highlight folgte, als die Schülerinnen Leslie und Alina in Begleitung von Silas Schlösser am Klavier zwei Lieder im Duett vortrugen und so auch das musikalische Potential von Schülerinnen und Schülern an der Emil-von-Behring-Schule unter Beweis stellten. Abgerundet wurde die Vernissage durch die Danksagung des Schulleiters an alle Beteiligten.   

Im Rahmen der Ausstellung finden noch folgende Aufführungen statt:

2023 Konzert Trulleberg flyer   2023 Von ewiger Liebe Flyer

 

Die Beteiligten haben bereits bei der Vernissage einen kleinen Einblick in ihr Repertoire gegeben. Die Veranstaltungen sind kostenlos und interessierte Besucher gerne gesehen.

Gerlinde Mitschke

Mehr Bilder von der Vernissage gibt es in der Galerie...

 

 

6. Galerie in der Schule "Welch wundersame Welten(t)räume" 2023

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Alle ausgestellten

Bilder befinden sich in der Galerie...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adventskalender 2022

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14 3 17 9
22 20 6 18
5 4 24 8
19  13  7  10
12 21   1  11

 

 

        Weihnachtsmann

 

 

 

Weihnachtskonzert der Förderstufe 2022

Bilder vom Weihnachtskonzert der Förderstufe...

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Mehr Bilder vom Weihnachtskonzert gibt es in der Galerie...

 

 

 

Bilder vom Weihnachtskonzert 2022 der Grundschule

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Vorlesewettbewerb 2022/23

Tom Schellenberg gewinnt den Schulentscheid 2022

Vorlesewettbewerb 22BGut und interessant vorlesen können ist eine besondere Begabung. Auf dem Plakat zum aktuellen, bundesweiten Vorlesewettbewerb des Börsenvereins wird Vorlesen sogar als Superkraft bezeichnet. Mit dieser „Superkraft“ begeisterten Moritz Laatz, Leonie Zehmisch und Tom Schellenberg ihr Publikum, die Klasse 5aF, beim Schulentscheid der Emil-von-Behring-Schule. Die drei Vorlesekinder hatten sich zuvor schon in ihren Klassen durchgesetzt, kamen sozusagen schon als Vorlesesieger in die schöne Mediathek unsere Schule. Nach zwei Vorleserunden mit jeweils einem vorbereiteten Buch und einem für die Kinder unbekannten, setzte sich schließlich Tom Schellenberg durch. Er darf nun die Emil-von-Behring-Schule beim Stadtentscheid vertreten, wo er im Februar 2023 mit den besten Leser:innen aller Marburger Schulen um die Weiterleitung zum Landeswettbewerb lesen wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

 

G. Schiebl

 

 

Hänsel und Gretel in der Elisabethkirche, OP vom 7.12.2022

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Märchenoper „Hänsel und Gretel“

IMG 4311Neustart Singen – der Förderstufenchor der Emil-von-Behring-Schule schöpft aus dem Vollen und beteiligt sich an der Märchenoper „Hänsel und Gretel“

Lange Zeit war Singen in Schule nur mit größten Einschränkungen möglich, Aufführungen fast unmöglich. Aber nun ging der Förderstufenchor der Emil-von-Behring-Schule aufs Ganze und beteiligte sich am 2. Adventswochenende an dem ambitionierten Projekt, das unter der Leitung von Bezirkskantor Nils Kuppe zur Aufführung kam.

Die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck ist auf den Opernbühnen der Welt ein beliebtes Weihnachtsstück. In der Marburger Elisabethkirche wurde eine Bearbeitung präsentiert, die von Kinderchor und einem Kinderorchester bewältigt werden kann. Bis in die höchsten Höhen strahlend sang der Kinderchor der Elisabeth-Kirche und der Förderstufenchor Lieder wie etwa „Ein Männlein steht im Walde“ oder den bekannten „Abendsegen“. Für viel Atmosphäre bei den langsamen Liedern und die nötige Power bei den schnelleren Nummern sorgte die „Streicherbande“, eines der Kinderorchester der Marburger Musikschule.

Vorbereitet wurde das Orchester von Marie Verweyen, die Einstudierung des Förderstufenchors der Emil-von-Behring-Schule übernahm Musiklehrer Gerd Schiebl. Nach einer spannenden Stunde Musik und Erzählung, zu der sich noch die Erwachsenen-Solisten Laura Relitzki, Anne Kuppe und Hartmut Raatz hinzugesellten, gab es in der bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Elisabeth-Kirche minutenlangen, tosenden Applaus.

G. Schiebl

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© M. Brauer