evb-banner

   

IMG 7301Am 12. April bekam die EvB Besuch von Herrn Schanze aus dem Haunetal, das ist im Landkreis Hersfeld/Rotenburg. Herr Schanze hat einen besonderen Beruf. Er hegt und züchtet Greifvögel, mit denen er sogar auf die Jagd gehen kann.

Damit sich die Schülerinnen und Schüler der EvB das richtig vorstellen können, hat Falkner Schanze drei seiner Jagdvögel mitgebracht. Der kleinste war der Wanderfalke Maverik. Maverik ist klein aber schnell. Im Sturzflug erreicht er Geschwindigkeiten über 350 km/h. Die größte Flügelspannweite von fast 1,5 m hatte das Rotmilanweibchen Lucia. Rotmilane werden oft auch als Gabelweihen bezeichnet. Das liegt an ihren tief gegabelten Schwanz, erklärte Herr Schanze. Den größten Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler machte Uhu Pimpf. Obwohl Pimpf der größte Vogel der aus dem Haunetal angereisten Vögle war, muss er sich mit dem Namen Pimpf begnügen. Das liegt daran, dass sein Uhuweibchen noch 20 cm größer ist als er. Das ist bei Vögeln in der Regel so, dass die Weibchen größer und auch aggressiver sind als die Männchen.

Welche Tiere man mit den Vögeln jagen kann, zeigte Herr Schanze am Beispiel mitgebrachter Schädelknochen und Tierfelle. Rotmilan Lucia kann Füchse jagen und Uhu Pimpf nimmt es sogar mit einem Dachs auf. Mit seinem Steinadler Zeuss, der eine Flügelspannweite von über 2m hat, aber leider an diesem Tag leider zu Hause bleiben musste, können sogar Rehe und Hirsche gejagt werden.

Ganz entscheidend für den Jagderfolg der Greifvögel sind ihre extrem starken Krallen. Je nach Größe können die die Vögel eine Kraft entwickeln, die dem Druck mehrer 100 kg bis zu einer Tonne Gewicht entspricht. Damit zertrümmern sie die Schädel Ihrer Opfer,  die dann sofort wehrlos sind. Wanderfalke Maverik gleicht seine nicht so große Kraft in den Krallen dadurch aus, dass er seine Beute im Flug erwischt. Er stürzt sich mit über 300 km/h in den Rücken seiner überraschten Beute und schlägt dort wie eine Gewehrkugel ein. 

Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler, welch inniges Verhältnis zwischen Falkner Schanze und seinen Vögeln bestand. Sie gehorchten ihm aufs Wort und Herr Schanze konnte an winzigen Anzeichen ablesen, wass die Vögel als im nächsten Moment unternehmen würden. Einen ausgewachsenen Jagdvogel kann man nicht verkaufen, erklärte er. Jeder Vogel sucht sich in seinem Leben nur eine einzige Bezugsperson. Die Freundschaft zwischen einem Vogel und einem Menschen dauert ein ganzes Leben.

Natürlich ging es bei den Vorträgen, die Herr Schanze in der EvB hielt, nicht ständig ums Fressen und Gefressen werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten auch häufig lachen. Beispielsweise konnte Uhu Pimpf mit seinen riesigen Augen unentwegt in eine Richtung starren, während Herr Schänze seinen Unterkörper um 270° hin und her drehte. Das können sie, weil Eulen 14 Halswirbel besitzen, hingegen Säugetiere, bzw. Menschen nur über sieben Halswirbel verfügen, erklärte Schanze.

Falkner Schanze hielt insgesamt vier Vorträge vor den Schülerinnen  und Schülern  der EvB. "So schnell wie beim Falkner müssten die anderen Stunden auch mal vorübergehen!", fasste ein Schüler der 6. Klasse den den gelungenen Vormittag zusammen. 

Mehr Bilder von der Veranstaltung gibt es in der Galerie...

 M. Brauer

 

   

Aktuelle Beiträge

Tage der offenen Tür 2019

evb Tage der offenen tuer 2019 Version1

2019 - Zweite Galerie in der Schule "Can you see me?

PlakatDie zweite "Galerie in der Schule" der Emil-von-Behring-Schule zeigt Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse. Der Fachbereich Kunst der Emil-von-Behring-Schule freute sich über ein volles Haus bei der Vernissage der Ausstellung, die unter dem Titel "Can you see me?" stand.

Eröffnet wurde das Programm durch die Betreuungsband der Grundschule unter der Leitung von Werner Eisman. In seinem anschließenden Grußwort lobte Schulamtsdirektor Thilo Traub die gelungenen Schülerarbeiten und freute sich darüber, dass so viele Besucher der Einladung zur Vernissage an einem Samstagvormittag gefolgt sind. 

Die Laudatio hielten die Marburger Künstlerin Elisabeth Sabo und die Marburger Architektin Waltraud Mechsner-Spangenberg gemeinsam. Sie freuten sich besonders über die gelungene Präsentation der Schülerarbeiten im tollen Ambiente des großen Saals des Turnergarten und erklärten das Konzept der "Galerie in der Schule" in der Marburger Künstler und Schülerarbeiten im jährlichen Wechsel zu sehen sind. 

Bevor die Ausstellung eröffnet wurde und die Besucher sich die Bilder und Skulpturen bei Sekt, Saft und Kuchen ansehen konnten, sang der Chor der Förderstufe das bekannte italienische Lied "Bella ciao", das im Rahmen eines Projektes mit der Uni Marburg "Europa macht Schule" einstudiert worden war. 

Schulleiter Klaus Schäfer gratulierte dem Fachbereich Kunst zu der gelungenen Veranstaltung und bedankte sich bei allen Aktiven, die zum Gelingen des Vormittags beigetragen hatten.

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 10.2.2019. An diesem Sonntag findet um 17.00 Uhr eine Kabarett-Matinee mit zwei Kasseler Musikern "Kasseler Herrenkonfekt auf Reisen" statt. Der Eintritt ist frei, die  Schulgemeinde und Gäste sind herzlich zu dieser Finissage eingeladen. 

 M. Brauer

  

Die Bilder von der Vernissage gibt es in der Galerie der Homepage...

 

 

 

Jan Bliß gewinnt Mathe-Wettbewerb der 8. Klassen

Mathewettbewerb 01Beim jährlich stattfindenden Mathematik-Wettbewerb sicherte sich Jan Bliss aus der 8b mit 44 Punkten den ersten Platz. Seine Klassenkameradin Noemi Bernhardt wurde Zweite. Den dritten Platz teilten sich Lenox Broda (8b) und Nico Rucker (8a) punktgleich. Für die Hauptschule errang Max Tereschtschenko den Sieg.

Alle Sieger erhielten eine Urkunde sowie ein kleines Geschenk. Im März werden sie die Fahnen der EvB beim Kreisentscheid der Mathematiker vertreten. Dazu wünschen wir euch gutes Gelingen.

 

Philipp Becker, Fachsprecher Mathematik

 

 

 

 

 

 

Churer-Modell, Bericht der Oberhessischen Presse

OP 14 11 18

Ständige Kunstausstellung - Schülerarbeiten im Schuljahr 2017/18 II

Arbeiten der Klassen 5

IMG 2660 

Arbeiten der Klassen 6

IMG 3483 

Arbeiten der Klassen 7

 IMG 2611

Arbeiten der Klassen 8

IMG 2850 

Arbeiten der Klassen 9

IMG 2994

Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche 2018

IMG 4190

„Das Gemeinsame betonen“. Unter diesem Motto stand die Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien, die Religionslehrerin Sabine Karbus zusammen mit Pfarrer Ulrich Biskamp vorbereitet hatte. Dieser leitete auch in das Thema ein. Überrascht konnten die Schülerinnen und Schüler während der Feier feststellen, dass die Geburtsgeschichte Jesu nicht nur in der Bibel vorkommt, sondern auch im Koran, auch wenn sie dort anders erzählt wird.

Die fünften Klassen hatten dazu Krippenspiele vorbereitet, die sie mit dem Klassenlehrer Stefan Bögel und dem Ethiklehrer Moritz Romang eingeübt hatten. Entsprechend gekleidet schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Rollen. Schulleiter Klaus Schäfer freute sich am Ende über immer neuen Ideen für die Weihnachtsfeiern und entließ die Schülerschaft in die Weihnachtsferien.

S. Karbus

 

 

Mehr Bilder von der Weihnachtsfeier aus der Pfarrkirche gibt es in der Galerie...

 

 

 

Weihnachtskonzert der Klassen 5 - 7, 2018

Die Gäste des Weihnachtskonzertes erwartete diesmal ein ganz besonderes Programm. Teil 1 des Konzertes fand in der Turnhalle statt und wurde von den Bewegungsklassen der Jahrgänge 5 und 6 unter der Leitung von Inga Hindemith durchgeführt. Bei der Einstudierung des gelungenen Turn-Spektakels hatten eine ganze Reihe von Studierenden der Uni mitgewirkt, die mit viel Herz und Hingabe den Nachwuchsturnern tolle Übungen an Barren, Stufenbarren, Kasten und Boden beigebracht haben. Die kurzweilige und spannende Show darf als voll und ganz gelungene Premiere im Rahmen der Weihnachtskonzerte angesehen werden.

Zum 2. Teil des Konzertes musste man sich kurz die Beine vertreten und in die Mediathek im Turnergarten wechseln. Hier spielten die Bläserklassen unter Leitung von Herwig Schmücker und die Schülerband mit ihrem Leiter Herrn Fietz. Den gelungenen Abschluss des Abends gestaltete der Chor der EvB in Begleitung von Johannes Becker (Gießen) am Klavier. Die Schülerinnen und Schüler des Chors sangen die schönsten Melodien aus den beliebtesten Weihnachtsfilmen. Die Leitung des Chores sowie des ganzen Weihnachtskonzertes hatte Gerd Schiebl.

IMG 3829 IMG 4045

 

Mehr Bilder vom Weihnachtskonzert gibt es in der Galerie...

 

Ein Clown in der Schule – Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte!

IMG 3649

Ein heller Aufschrei geht durch den Klassenraum, wenn ein sehr komisches Wesen ans Fenster klopft. „Hallo Clown!“ rufen die 7 – 11 Jahre Kinder erfreut, öffnen das Fenster und ziehen, zerren und schieben die fröhliche Rotnase in den Klassenraum. Dort gibt es viel zu entdecken. Für was braucht man einen Stuhl, was sind Zahlen und wie kann man richtig lesen? Das alles ist dem Clown völlig unbekannt und so müssen die Kinder ihm alles erklären und zeigen. Die Kinder der Deutsch – Intensivklasse stammen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt und sprechen viele verschiedene Sprachen. Alle sind hier, um Deutsch zu lernen. Der Clown auch! „Der Clown erreicht diese Kinder auf einem ganz anderen Kanal“, so die Klassenlehrerin Ina Schröder, „sie wechseln die Perspektive, der Clown gibt ihnen das Gefühl, dass sie schon sehr viel können, sie bringen dem Clown ihre neu gelernten Wörter und Buchstaben bei und erfahren sich selbst dadurch auf eine besondere Weise als kompetent.“ Sprachbarrieren gibt es nicht, da der Clown mit Geräuschen oder dem Körper reagiert und spricht, fühlt sich jeder verstanden. Es gibt keine Berührungsängste, der Clown kennt keine Konventionen und Regeln. Lachen ist universell.

Doch warum fungiert der Clown hier als solch ein phantastischer Brückenbauer. Der Clown bewegt sich in einem Zustand, bevor bei sog. „normalen Menschen“ die Erziehung eingesetzt hat, er wertet nichts und bewertet niemanden. Er sagt zu allem Ja. Besonders zu sich selbst und ist somit eine Figur des unmittelbaren Seins. Er ist ein Resonanzkörper für alle Gefühle und Verhaltensweisen, die ein Mensch ausmacht. Der Betrachter kommt beim Spiel mit dem Clown in Kontakt mit sich selbst.

Clowns handeln in bester Intension. Oft wirkt ihr Weg kompliziert und führt nicht oft ans Ziel - aber immer zu etwas Besserem.

 

Susanne Fey

Mehr Bilder vom Clownbesuch gibt es in der Galerie...

 

 

 

 

Weihnachtskonzert der Grundschule 2018

IMG 3344

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder vom Weihnachtskonzert gibt es in der Galerie...

 

 

   
© M. Brauer