Weihnachtsfeier 2015 in der Lutherischen Pfarrkirche
„Was verbindet ihr mit Weihnachten?“ Diese Frage hatten die Organisatoren der Weihnachtsfeier in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien Pfarrer Ulrich Biskamp und Religionslehrerin Sabine Karbus den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld gestellt.
Diese hatten ihre Antworten dann auf viele bunte Scheiben geschrieben und zu Beginn der Feier an den Weihnachtsbaum, der in diesem Jahr erstmals vor Weihnachten aufgestellt worden war, gehängt. Auf den „Kugeln“ fanden sich dann Begriffe wie Familie, gemeinsames Feiern und Singen, aber auch das Erzählen von Geschichten.
Dieser Gedanke wurde aufgenommen und so hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich sieben verschiedenen Geschichtenerzählern zuzuordnen, die in der Kirche und in den Nebengebäuden verteilt waren. So erzählte z.B. Dekan Burkhard zur Nieden eine Geschichte, in deren Mittelpunkt ein Soldat stand. Pfarrer Ulrich Biskamp entführte die Jugendlichen in die Welt Chicagos und Sally Woodhead in die englische Weihnachtstradition.
Zu Beginn und zum Ende traten die Bläsergruppen der EvB unter der Leitung von Herwig Schmücker auf und beeindruckten mit ihrem Können. Der kommissarische Schulleiter Klaus Schäfer entließ die Schulgemeindemit einigen Gedanken zur momentanen schulischen und politischen Situation in die Weihnachtsferien. Zum Schluss wurde noch gemeinsam das Lied „O, du fröhliche“ gesungen.
Als der als Organist Prof. Dr. Weyer „I wish you a merry christmas” anstimmte, sangen viele begeistert mit. So fand eine gelungene Weihnachtsfeier ihr Ende.
S. Karbus
Mehr Bilder von der Weihnachtsfeier gibt es in der Galerie...
Advent an der EvB
Wie auch schon in den vergangenen Jahren beginnt die Advents- und Weihnachtszeit an der EvB mit einem Stand auf dem Großseelheimer Weihnachtsmarkt. Bereits nach den Herbstferien wurde in verschiedenen Kreativkursen und AGs mit der Produktion von Weihnachtsartikeln zum Schenken und Weiterschenken begonnen. Allen voran die Schülerfirma, unter der Leitung von Herrn Tittmar, für die das Weihnachtsgeschäft den größten Umsatz im Jahr bedeutet. Die Schülerfirma ließ ihren LASER-Fräser rund um die Uhr laufen und gravierte nach Wunsch Kulis und Schwämme.
Auch die Erzeugnisse des Glaskurses von Frau Karbus und die Holzspielzeuge und Frühstücksbrettchen aus den Kursen von Herrn Grieger und Herrn Brauer wurden gerne gekauft. Der weihnachtlich geschmückte Stand der EvB war unter anderem mit gelaserten Äpfeln und Apfelsinen geschmückt. Besondere Aufmerksamkeit fand die Vorführung des schuleigenen 3D-Druckers, mit dem die Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses 3D ihre selbstkonstruierten Objekte in der Schule ausdrucken können.
Für die vielen beteiligten Schülerinnen und Schüler der EvB und alle Lehrerinnen und Lehrer, die beim Auf- und Abbau beteiligt waren, bzw. zwischendurch den Stand betreuten, war der Nachmittag in Großseelheim zwar arbeitsintensiv, aber lohnend. Viele Eltern und Schüler, sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler, besuchten den Stand und man steckte sich gegenseitig mit guter und vorweihnachtlicher Stimmung an.
M. Brauer
Aktion "Saubere EvB"
Auch in diesem Jahr fand wieder der Wettbewerb "Saubere EvB" statt. Dabei sind alle Klassen aufgerufen, sich im Bereich der Sauberkeit und Ordnung in der Schule zu engagieren. Über die regelmäßig stattfindenden Hofdienste hinaus, sollen alle Räume während und besonders nach der Unterrichtszeit sauber und ordentlich hinterlassen werden.
Im Zeitraum vom Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien wurde über das Engagement der Klassen mit Hilfe der Reinigungskräfte Buch geführt, so dass für jede Klasse eine Note vergeben werden konnte. Als besonderen Anreitz für´s Mitmachen wurde vom Förderverein der Schule ein Preisgeld gestiftet, dass jeweils an die sauberste Klasse pro Jahrgang vergeben wurde. Frau Krämer überreicht als Vorstandsvorsitzende des Fördervereins die Urkunden und Preise und lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz an der Schule.
Erfreulich war besonders, dass sich der Durchschnitt aller Noten gegenüber dem Vorjahr nochmal verbessert hat. Ein Beleg dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich immer mehr Mühe geben, ihre Klassenräume und die Schule sauber zu halten.
M. Brauer
Schulbeginn im Schuljahr 2015/16
Der traditionelle Anfang eines neuen Schuljahrs beginnt für alle Schülerinnen und Schüler der EvB mit einer Vollversammlung in der Turnhalle.
Konrad Simon, stellvertretender Schulleiter der EvB, begrüßte alle Schülerinnen und Schüler und wünschte ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr. Gleichzeitig wurden die neuen Lehrerinnen und Lehrer vorgestellt und wichtige Informationen für das angebrochene Schuljahr bekannt gebeben.
M. Brauer
Besuch des Konzerts "Sieben.schlaglicht"
Am Dienstag, dem 23.6. gingen die Klasse 6, eine 7. und ein Wahlpflichtkurs aus der 9 ins G-Werk zu einem Konzert. Die Kinder setzten sich mit Sitzkissen auf eine kleine Tribüne. Plötzlich wurde es stockdunkel im Raum und es gab elektronisch verstärkte Musik, die von Nebelschwaden begleitet wurde. Im Laufe des Konzerts spielten sie auf Trommeln und benutzten sogar Plastikbecher, elektrische Zahnbürsten und Styropor. Die Zuhörer haben bei einem Lied mit Zeitungspapiergeräuschen mitgemacht.
Am Schluss durften die SchülerInnen Fragen stelle, z.B. warum man so ungewöhnliche Musik macht. Die jungen Musiker aus Deutschland, Texas, Spanien und der Schweiz waren sehr nett.
Die Musik fanden einige cool, andere nicht so, auf jeden Fall war sie ungewöhnlich.
Geschrieben von Kome´, Sina und Alina aus der 6c, überarbeitet von Fr. Reinhardt
Schüler präsentieren für Schüler
Eine Auswahl der gelungensten Vorträge der diesjährigen Abschlussprüfungen wurde für den nachfolgenden Jahrgang 9 wiederholt. Dazu waren alle Klassen 9 mit ihren Lehren in die Mediathek der EvB eingeladen um an dieser 90 minütigen Veranstaltung teilzunehmen. Naomi Celine, Fabian und Nadja trugen den gespannt zuhörenden Neutklässlern ihre Prüfungspräsentationen vor und stellten sich anschließend noch den Fragen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.
Thematisch wurde den Zuhören ein breites Spektrum geboten. Naomi hatte sich mit dem Thema Ebola und der Frage beschäftigt, ob es sich dabei um ein medizinisches oder gesellschaftliches Problem hantelt. Fabinan stellt sein fundiertes Fachwissen rund um die Datensicherheit im Internet unter Beweis, in Nadjas Vortrag ging es um die Rolle, die Jesus als Prophet in der islamischen Religion spielt.
Frau Karbus ergänzte die Tipps und Hinweise der Referenten noch um wichtige Aspekte aus dem Methodentraining der Schule. Herr Brauer moderierte die Veranstaltung und überreichte als Dankeschön für das Engagement an die drei Schülerinnen und Schüler, die nocheinmal unter Beweis gestellt hatten, dass sie ihre sehr guten Beurteilungen zu recht verdient hatten, Gutscheine für die Cafeterie der Schule.
M. Brauer
Abschied von Maurice
In einer von Pfr. Armin Wehrmann geleiteten Trauerfeier nahmen die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs gemeinsam mit ihren Lehrern Abschied von Maurice Kraus.
Maurice war seit dem Schuljahr 2014/15 Schüler der Emil-von-Behring-Schule in der Klasse 9cR gewesen. Er hatte sich schnell in die Schule und seine neue Klasse eingelebt. Die Mitarbeit schien ihm leicht zu fallen, sportlich engagierte er sich beispielsweise im Ruderkurs der Schule. Völlig überraschend setzte Maurice seinem Leben in den Osterferien ein Ende.
Pfr. Wehrmann lud alle anwesenden Trauergäste unabhängig von ihrer Konfession ein, mit ihm gemeinsam diese Andacht zu halten. In einer langen Schweigephase, bevor das Vaterunser gesprochen wurde, gabe es Raum für alle, auf ihre Weise an Maurice zu denken und ein stilles Gebet zu sprechen.
Schüler und Lehrer trugen in ein Buch ihre Wünsche, Gedanken und Erinnerungen an Maurice für seine Famile ein.
M. Brauer
Volles Haus beim Tag der offenen Türe 2015
Nach einer gemeinsamen Begrüßungsveranstaltung in der Mediathek der EvB, die von der Theater AG, der Förderstufenband und dem Förderstufenchor gestaltet wurde, konnten sich die zahlreichen Besucher ein Bild von den vielfältigen Angeboten der EvB machen. Es bestand die Möglichkeit Unterrichtsstunden zu besuchen, oder sich von den Schülerinnen und Schülern der EvB die unterschiedlichsten Arbeitsschwerpunkte von der gesunden Küche über die Robotik-AG bis hin zur LASER-Verarbeitung und dem 3D-Drucker vorführen zu lassen....
Fotos: Annabel Kroneberger, Kl. 7H
Weitere Bilder vom Tag der offen Türe gibt es in der Galerie...
Der verhexte Stift...
Weihnachtsgottesdienst zum Dialog der Religionen
Der Weihnachtsgottesdienst am letzten Schultag vor den Winterferien beschäftigte sich mit den Gemeinsamkeiten der drei auf Abraham gegründeten Religionen. Der größte Teil der Schülerinnen und Schüler, die die EvB besuchen, gehören neben dem Christentum dem Islam oder auch dem Judentum an. So entstand die Idee, sich in diesem Weihnachtsgottesdienst der Gemeinsamkeiten der drei so eng verwandten Religionen zu vergegenwärtigen.
Der Religionskurs der Klassen 7 hatte unter Leitung von Frau Bäcker ein kurzes Anspiel vorbereitet, in dem Schülerinnen und Schüler aus den drei Religionen Unterschiede, aber besonders Gemeinsamkeiten der drei Religionen aufzeigten.
Ganz bewußt wurden in dem Gottesdienst Elemente aller drei Religionen aufgegriffen. Neben dem christlichen Vaterunser sprachen zwei Schüler ein kurzers muslimisches Gebet und alle Kirchenbesucher zusammen sangen die bekannte jüdische Bitte um Frieden Hewenu shalom alechem.
Pfarrer Biskamp erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass wir die Weihnachtsgeschichte besonders aus dem Evangelium von Lukas kennen. Aber auch der islamische Koran kennt die Geburt Jesu. In den Suren 3 und 19 wird sie erwähnt.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Bläserensemble der EvB unter der Leitung von Herrn Schmücker und dem Schulchor unter Leitung von Herrn Schiebl. Prof. Weyer, dessen Spiel an der Großen Orgel gerade von den muslimischen Kindern immer mit Spannung erwartet wird, musste sich wegen der Renovierung des Instruments in diesem Jahr mit dem Flügel begnügen. Allerdings wusste er mit seinem Nachspiel, bei dem er einen "Flotten Mozart" gewählt hatte, auch seine Fans zu begeistern.
Herr Schäfer, der die EvB zur Zeit kommissarisch leitet, wünschte am Schluss allen Schülerinnen und Schülern ein frohes Fest und schöne Ferien.
Michael Brauer
Weitere Bilder vom Gottesdienst finden sich in der Galerie...
Weihnachtliches Platzkonzert auf dem Marktplatz
Wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit gaben die Schülerinnen und Schüler der EvB auch in diesem Jahr wieder eine Kostprobe ihres Könnens auf dem weihnachtlichen Marburger Markplatz. Unter der Leitung von von Herrn Schiebl sang der Chor verschiedene Weihnachtslieder aus dem aktuellen Weihnachtsprogramm. Erstmalig ließ sich das Bläserensemble unter der Leitung von Herrn Schmücker auf dem Marktplatz hören. Das Bläserensemble besteht aus Schülerinnen und Schülern ab dem 7. Schuljahr, die ihre Instrumente in der Bläserklassen der Förderstufe gelernt haben und gerne weiter zusammen musizieren. Die Besetztung ist zwar klein, aber man hört deutlich, dass hier engagierte Schülerin und Schüler zusammen spielen.
Der Chor und die Bläser treten wieder auf am Donnerstag, den 18.12. um 17.30 Uhr im Weihnachtskonzert der Schule und im Weihnachtsgottesdienst am Freitag, den 19.12. um 9.15 in der lutherischen Pfarrkirche. Zu beiden Veranstaltungen ist die Schulgemeinde und die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
M. Brauer
Russische Schulklasse besucht EvB
Am Donnerstag, den 11.12.14 bekam die EvB Besuch von Schülerinnen und Schülern aus der Russischen Stadt Beshezk. Beshezk ist ein kleiner Ort mit ca. 20.000 Einwohnern und liegt am Oberlauf der Wolga, zwischen St. Petersburg und Moskau. Die Schülergruppe war im Rahmen einer von Lingua Oeconomicus e.V. organisierten Sprachreise in Deutschland und hatte sich bereits Wetzlar, Mainz und Frankfurt angesehen. Das vom Verein "7 Meilenstiefel" gemeinsam mit der EvB vorbereitete Treffen der Jugendlichen mit Schülerinnen und Schülern gleichen Alters wurde mit besonders großer Spannung erwartet.
Das gemeinsame Programm in der EvB begann mit einem gegenseitigen Kennenlernen in der Mediathek. Unter Leitung von Ingo Lange (7 Meilenstiefel) absolvierten die Russischen Schüler zusammen mit der Klasse 8a verschiedene Kennlernspiele, die das Eis schnell zum schmelzen brachten und wo Anfangs noch schüchterne Zurückhaltung war, entwickelte sich schnell ein lebhaftes Miteinander. Gegen Ende des gemeinsamen Programms führten die Russischen Gäste noch einen Film aus ihrer Heimatstadt an der Wolga vor, um den deutschen Schülern einen Eindruck von Beshezk zu vermitteln.
Abschließend ging es zum Essen in die Cafeteria der EvB. Der Vormittag schloss mit einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem die Schülerinnen und Schüler eifrig E-Mail- und Handykontakte austauschten um auch weiterhin in Verbindung bleiben zu können.
Der Vormittag war für Gäste und Gastgeber eine spannende Begegnung, die für beide Seiten viele interessante Erfahrungen und persönliche Kontakte ermöglichte und gerne wiederholt werden kann.
M. Brauer
Weihnachtsmarkt Großseelheim, Glaskunst, Knobelspiele und ein roter Frosch...
Jedes Jahr, gegen Ende November, wird es an der EvB besonders geschäftig. Schüler uns Lehrer bereiten sich auf die Weihnachtszeit vor und in vielen Kursen wird eifrig gewerkelt und gebastelt um rechtzeit zum Advent kleine Kunstwerke aus Glas und Spielzeuge aus Holz fertig zu stellen. Im Glaskurs von Frau Karbus haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, Glas zu schneiden, zu schleifen und und mit einem speziellen UV-Licht-Verfahren zu verkleben. So sind viele schöne Gegenstände entstanden, die sich gut zu Weihnachten verschenken lassen. Besonders beliebt zur Weihnachtszeit sind die Kerzenständer aus Glas. Der 3D- und LASER-Kurs hat extra für die Weihnachtszeit Knobelspiele mit eingraviertem Schullogo hergestellt. Die sehen nicht nur schön aus, sondern fordern auch zum Nachdenken heraus. Die Schülerfirma von Herrn Titmar hat den Schul-LASER mitgebracht und lasert auf Wunsch Namen in Kulis, ein sehr begehrtes und schickes Weihnachtsgeschenk.
Angeboten werden die Ergebnisse fleißigen Bastelns auf den Weihnachtsmärkten der Region: Großseelheim, Behringwerke und an der Elisabethkirche. Für die Schule ist es ein schöner Brauch, die Weihnachtszeit gemeinsam am Weihnachtsmarktstand zu beginnen. Schüler und Lehrer teilen sich die Arbeit am Stand hinter dem Warentisch und sowohl die einen, wie auch die anderen, kommen gerne vorbei um den Stand der Schule zu besuchen. Nebenbei präsentiert der 3D-Kurs den interessierten Weihnachtsmarktbesuchern seinen neuesten 3D-Drucker und demonstiert, wie man einen Frosch in nikolausroter Farbe ausdrucken kann.
M. Brauer
Erster Schultag 2014
Traditionell beginnt der erste Schultag nach den langen Sommerferien an der EvB mit einer Vollversammlung in der Turnhalle. Konrad Simon (Stellvertretender Schulleiter) begrüßte alle Schülerinnen und Schüler und wünschte allen einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr. Auch die neuen Lehrerinnen und Lehrer stellten sich kurz vor. Rektor Klaus Schäfer, der vorübergehend die Schulleiterstelle übernimmt, begrüßte alle Schüler und freute sich auf gute Zusammenarbeit.
M. Brauer
Mehr Lust an Bewegung
Schuldezernentin und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach weihte gestern, am 10. Oktober 2013, auf dem Hof der Emil-von-Behring-Schule die neuen Spielgeräte ein. Umringt von zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften betonte sie: „Ich freue mich, dass die Spielgeräte von den Kindern sofort gut angenommen werden und wünsche Ihnen viel Spaß.“
Von Seiten der Schule bestand seit einigen Jahren der Wunsch, die Schulhofflächen bewegungsorientierter zu gestalten. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Fachdienst Stadtgrün, Klima- und Naturschutz sowie dem Fachdienst Schule der Universitätsstadt Marburg konnten im vergangenen Jahr die Planungen und Wünsche dann endgültig abgestimmt werden. Die von der Schule ausgewählten Geräte der Firma Proludic sollen die Arbeit im Programm „Gesunde Schule“ unterstützen und nun für gezielte tägliche Bewegungszeiten oder im Sportunterricht, z. B. im Zirkeltraining, genutzt werden.
Die Schule möchte ihre Bewegungsangebote im Außenbereich auch in den kommenden Jahren intensivieren. Der Förderverein hat die Anschaffungskosten für ein Spielgerät, eine neben dem Basketballspielfeld aufgestellte AeroSkate Anlage in Höhe von 5.000 Euro, übernommen. Weiterhin wurden von Seiten des Fachdienstes
Schule die Kosten für die Anschaffung eines Bein- und Bauchtrainers, eines Lauftrainers und eines Dreh- und Wippgerätes in Höhe von 13.000 Euro übernommen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 29.000 Euro. Davon entfallen auf die Anschaffung der Spielgeräte 18.000 Euro. Der Einbau und die Montagearbeiten der Firma Hemmers betragen 11.000 Euro.
Die neuen Pausenhofspielgeräte an der
Emil-von-Behring-Schule stoßen auf große Begeisterung bei den
Schülerinnen und Schülern. Stadträtin und Schuldezernentin Dr.
Kerstin Weinbach freut sich über die Bewegungsförderung für die Kinder.
Foto: Tina Eppler
Schüler engagieren sich bei Weihnachtsmärkten
Jedes Jahr in der Weihnachtszeit herrscht in den AGs der EvB rege Betriebsamkeit. Es gilt Gegenstände herzustellen, die an den Weihnachtsmärkten in Großseelheim und an der E-Kirche, zum Verkauf angeboten werden können. Die Beteiligung an den Weihnachtsmärkten hat schon eine lange Tradition und gehört zum festen Bestandteil des weihnachtlichen Treibens kurz vor den Winterferien. Besonders für die Schülerfirma und den Glasdesign-Kurs bieten die Weihnachtsmärkte eine gute Gelegenheit, die gefertigten Produkte anbieten zu können.
In der Klasse 7a wurden Knobespiele aus Holz hergestellt, die Schülerfirma fertigte Dekoratives mit den CNC-Fräsen und beschriftete nach Kundenwunsch Kulis mit dem LASER-Fräser. Die 3D-Druck-AG führte die Funktion des 3D-Druckers vor. Rund um die Uhr wurden die beiden Stände von Schülerinnen und Schülern der EvB in ihren weißen EvB-Pullis betreut.
Fröhliche Weihnachten!
M. Brauer
Volles Haus in der lutherischen Pfarrkirche St. Marien
Bereits zum zweiten Mal feierte die EvB das Ende der Unterrichtszeit vor den Weihnachtsferien mit einem Gottesdienst in der nahegelegenen Pfarrkirche. Nach der ersten Stunde pilgerte ein langer Schülerstrom hinüber in die Pfarrkirche und wurde dort zum Beginn der Feier durch die Klänge der großen Orgel festlich begrüßt. Prof. Martin Weyer nutzte die Gelegenheit und spielte den jugendlichen Kirchenbesuchern zum Eingang die bekannte D-Moll Tokkata von Bach vor.
Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Pfr. Ulrich Biskamp und einem gemeinsamen Lied, trugen die Bläserklassen unter Leitung von Herwig Schmücker weihnachtliche Arrangements vor und freuten sich darüber, wie gut es in der tollen Akustik der Pfarrkirche klingt.
Pfarrer Biskamp leitete durch die Erzählung des Märchens von den drei Bäumen über zur Aufführung der Chorklassen. Unter Leitung von Gerd Schiebl hatten die Sängerinnen und Sänger die gleichnamige Jugendkantate des Gießener Komponisten Georg Bertram einstudiert. Musikalisch begleitet wurde die Aufführung durch Johannes Becker am Flügel und Dr. Justus Noll, Klarinette.
Die Klasse 7a hatte sich gemeinsam mit Ihrer Religionslehrerin Nadine Bäcker auf das gemeinsame Gebet vorbereitet und sprach zusammen mit der großen Schulgemeinde das Vaterunser, an das sich ein Segenswort von Pfr. Biskamp anschloss.
Traditionell endete der Weihnachtsgottesdienst mit „O, du fröhliche...“ und natürlich noch der Fuge aus Bachs D-Moll Tokkata.
Schulleiter Helmut Range wünschte allen Schülerinnen und Schülern, sowie allen Gästen, eine besinnliches Weihnachtsfest, einen Guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich schöne Ferien.
M. Brauer
Richard Wagner und Jaroslaw Iwaszkiewicz
Weihnachtlicher Besuch in der Pfarrkiche 2012
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien fand in der Lutherischen Pfarrkirche ein Weihnachtsgottesdienst der EvB statt. 13 Klassen mit über 300 Teilnehmern waren der Einladung gefolgt. Gestaltet wurde der Gottesdienst gemeinsam von den Fachbereichen Religion, Musik und Pfarrer Ulrich Biskamp.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Anspiel des Religions
kurses 7 unter der Leitung von Sabine Karbus. Das Stück setzte sich kritisch mit dem hektischen Treiben rund um die Weihnachtszeit auseinander, in dem die eigentliche Weihnachtsbotschaft schnell in den Hintergrund tritt. In seiner kurzen Ansprache griff Pfarrer Biskamp das Thema auf und erinnerte an den schlichten und eher stillen Ursprung unseres Weihnachtsfestes in Bethlehem mit Stall und Krippe.
Unter der Leitung von Herwig Schmücker spielten die Bläserklassen der Jahrgänge 5 – 7 Weihnachtslieder und der Schulchor sang unter der Leitung von Gerd Schiebl einen kurzen Ausschnitt des Weihnachtskonzertes vom Vortage, in dem Stücke des Bachschen Weihnachtsoratorium aufgeführt worden waren. Eingerahmt wurde der Gottesdienst durch Orgelmusik, vorgetragen von Prof. Dr. Martin Weyer, der die singende Schulgemeinde mit satten Registern bei den ausgewählten Weihnachtsliedern unterstützte.
Pfarrer Biskamp freute sich über den Besuch der Schule in der Pfarrkirche und wies darauf hin, dass mit dieser gemeinsamen Veranstaltung zum Weihnachtsfest eine alte Tradition wiederbelebt wurde. Schulleiter Helmut Range verabschiedete alle Teilnehmer und wünschte allen frohe Weihnachten und schöne Ferien.
M. Brauer
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Emil-von-Behring-Schule bekommt Besuch aus Japan
Drei Studentinnen aus der japanischen Großstadt Hiroshima besuchten in der Zeit vom 20. August bis zum 1. September Marburg. Gastgeber war die Emil-von-Behring-Schule, die seit 2011 Kontakt zur Shudo-Universität in Hirsohima unterhält.
Damals besuchte der Kassler Künstler Dr. Stefan Mitzlaff, Maler und Soziologe, gemeinsam mit Prof. Yoshimi Morishima (Shudo Universität, Hiroshima, Deutsch und Geschichte) die EvB und zusammen mit interessierten Lehrerinnen und Lehrern wurde eine Projektwoche mit dem Thema „Geschichte und Geschichten“ konzipiert. Im Rahmen dieser Projektwoche setzten sich die Schülerinnen und Schüler der EvB in ihren Projekten teils mit der familiären und teils mit der deutschen Vergangenheit auseinander und bereiteten eine Ausstellung vor, in der ihre Recherchen Mitschülern, Eltern und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert wurden.
Einige ausgewählte Arbeiten werden nun für eine Wanderausstellung in Japan vorbereitet, um sie dort in mehreren Großstädten zu präsentieren. Die Auseinandersetzung mit der persönlichen Vergangenheit und der Geschichte des eigenen Landes ist in Japan ein wichtiges Thema. Die Beispiele aus einer deutschen Schule können dort also Anregungen und Impulse zur Weiterarbeit geben.
Prof. Morishima arbeitet an der Shudo Universität nicht nur im Bereich der Lehrerausbildung, sondern unterrichtet auch das Fach Deutsch und Geschichte. Regelmäßig organisiert er Auslandsaufenthalte für seine Studentinnen und Studenten in Deutschland.
Im Jahr 2011 besuchte er im Rahmen des Projektes an der EvB Marburg und fand Gefallen an dem romantischen kleinen Städtchen mit seinen Fachwerkhäusern und dem Schloss.
Gerne war die EvB bereit, für studentische Besucher aus Hiroshima ein Quartier zu besorgen und ein Besuchsprogramm zu organisieren.
Da eine der Studentinnen an Zerebraler Parese leidet und sich mit dem Rollstuhl fortbewegt, bot sich die Unterbringung von Nayuta Yamato, Ai Natida und Natsumi Nasu im nur 200 m von der EvB entfernten Konrad-Biesalski-Haus der Uni Marburg an. Das Biesalski-Haus in Marburg ist ein in Deutschland einmaliges Studentenwohnheim, das Studentinnen und Studenten mit körperlichen Behinderungen eine adäquate Unterbringung mit zusätzlicher Unterstützung durch Pflegepersonal ermöglicht. Das unbürokratische und von Hilfsbereitschaft geprägte Engagement der Wohnheimverwaltung und des Personals des Biesalski-Hauses waren für Gäste und Gastgeber ein ganz wesentlicher Beitrag zu einem gelungenen und für alle angenehmen Ablauf des Besuches.
Das umfangreiche Besuchsprogramm für die drei Studentinnen sah am ersten Tag eine Stadtführung vor. Diese wurde von der Stadtführerin Frau Haas durchgeführt, die die Mediathek der EvB im ehemaligen Turnergarten leitet und gerne dazu bereit war. Frau Noriko Iijima– ihre beiden Töchter hatten die Grundschule in der EvB besucht – half beim Übersetzen und verbrachte viel Zeit mit den drei Studentinnen. Frau Iijima war während des Besuchs ständig gefragt, und ihr Telefon stand in den zehn Tagen nicht still: Ständig gab es etwas zu besprechen und zu verabreden. Ohne ihre Zweisprachigkeit wäre all das kaum zu bewältigen gewesen!
Auch das eine oder andere Abenteuer galt es für Frau Iijima und die japanischen Studentinnen zu bestehen. Etwa den Besuch des Botanischen Gartens am späten Nachmittag, verbunden mit dem Problem, wie man nach Schließung des Haupteingangs mit einem Rollstuhl durch die für späte Besucher vorgesehene enge Drehtür wieder heraus kommt ...
Das Rollstuhlfahren in Marburg erwies sich grundsätzlich als Herausforderung. Der leichte Rollstuhl, der aus Japan mitgebracht worden und auf dem Flug günstig und leicht zu handhaben gewesen war, versagte auf Marburgs Kopfsteinpflaster völlig. Erst ein vom hilfsbereiten Sanitätshaus Kaphingst günstig zur Verfügung gestellter Rollstuhl mit großen Rädern und elektrischer Schiebehilfe machte es möglich, die Unebenheiten und starken Steigungen der Stadt zu bewältigen.
Nachdem die Unterbringung organisiert und die Mobilität gesichert war, stand dem eigentlichen Besuchsprogramm nichts mehr im Wege. Der Zeitpunkt für den Besuch war günstig gewählt und Marburg zeigte sich bei bestem Sommerwetter von seiner touristisch attraktiven Seite. Neben dem Mittelaltermarkt gab es das Weidenhäuser Höfefest, den Biergarten auf dem Kirchplatz der Pfarrkirche mit selbstgebrautem Bier, das von den Studentinnen mit großer Neugier, aber auch vorsichtiger Scheu probiert wurde, und die tolle Aussicht auf Marburg vom Wilhelmsturm bei Spiegels-Lust. Ein Gottesdienstbesuch in der ehrwürdigen Pfarrkirche und die gelungene Premiere der „Dreigroschenoper“ im Theater rundeten das Besuchsprogramm ab.
Die Schülerinnen und Schüler der EvB zeigten sich sehr aufgeschlossen und halfen, wo es ging, um den Rollstuhl auf dem steilen Gelände der Schule sicher zu bewegen. Die häufig von den Japanerinnen in der Cafeteria eingenommen Mahlzeiten gerieten schnell zu Autogrammstunden, besonders als es sich herumsprach, dass man dort seinen Namen in dekorative japanische Schriftzeichen übersetzt bekam.
Die zunächst von einigen Lehrerinnen und Lehrern gezeigte Skepsis aufgrund der schwierigen Kommunikation, wurde von den Schülerinnen und Schülern tatkräftig ignoriert, und es zeigte sich, dass hier mutiges Gestikulieren verbunden mit den in japanischen Filmproduktionen erworbenen Wortfetzen hilfreicher waren, als makellos deklamiertes Englisch.
Die drei Besucherinnen vom anderen Ende des Kontinents waren nicht mit leeren Händen gekommen. Im Zentrum ihres Besuchs an der EvB stand ein Theaterstück, das sie als Beitrag für die Documenta 13 in Kassel vorbereitet hatten und das sich mit der japanischen Tsunami-Katastrophe 2011 und dem damit verbundenen Kollaps der Atommeiler in Fukushima beschäftigte. Als besonders mutig muss seitens der Studentinnen angesehen werden, dass sie in ihrem Stück eine Brücke schlugen von den Atombombenabwürfen 1945 zur Katastrophe, die 2011 in Fukushima begann und noch lange nicht überwunden ist.
Damit dieses Stück auch in der EvB angemessen gespielt werden konnte, wurde die Bühne des Turnergartens nach den Vorstellungen der Studentinnen - Frau Iijima übersetzte engangiert zwischen Japanisch, Englisch und Deutsch hin und her - umgebaut und nach einigen Proben konnte das japanische Stück für die Schülerinnen und Schülern der EvB zur Aufführung gebracht werden. Nach 4 vollbesetzten Vorstellungen hatten fast alle Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrer der EvB das Stück gesehen. Alle zeigten sich beeindruckt. Das etwa 30-minütige Schauspiel verzichtete weitgehend auf gesprochene Dialoge und setzte auf das engagierte Spiel der Studentinnen in Kombination mit einer ausgeklügelten Videopräsentation. Besonders die Art und Weise, wie die im Rollstuhl sitzende Nayuta Yamato ins Spiel eingebunden war, machte starken Eindruck und trug mit dazu bei, dass die Zuschauer den Aufführungen stets gespannt und mit atemloser Stille folgten. Die Theatergruppe „Darstellendes Spiel“ unter der Leitung von Frau Busch half hinter den Kulissen beim Wechseln der Kostüme. Außerdem sorgten sie mit dafür, dass Nayuta Yamato mit dem Rollstuhl auf der Bühne immer an der richtigen Stelle stehen konnte. Besonders für die Theatergruppe der EvB war es ein eindrückliches Erlebnis zu beobachten, mit welcher Präzision und Genauigkeit die drei Japanerinnen arbeiteten, damit in den Vorführungen alles souverän und wie selbstverständlich erschien.
Am 1. September verließen die drei Studentinnen Marburg in Richtung Kassel, um sich dort neben Dr. Stefan Mitzlaff und Prof. Yoshimi Morishima mit weiteren Studenten aus Japan zu treffen und gemeinsam mit dem Kassler Musiker und Komponisten Ulli Götte ihr Stück im Rahmen eines Konzerts an mehreren Abenden anlässlich der Documenta zu spielen.
Zurück bleiben bei Schülern und Lehrern der EvB viele neu gewonnene Eindrücke und die Lust auf weitere gemeinsame Projekte und Vorhaben mit der Shudo Universität in Hiroshima und Dr. Stefan Mitzlaff aus Kassel.
M. Brauer
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Aktuelle Beiträge
EvB-Ruderer starten in die Saison
Noch vor den Osterferien sind die Ruderer des WP-Kurses Rudern im 9. Schuljahr und die RuderAG wieder auf der Lahn unterwegs. Die Ruder-AG findet jeden Mittwoch ab ca. 13.30 Uhr statt. Anfänger sind herzlich willkommen...
M. Brauer
Der Löwe und die Maus
Der Film wurde im Schuljahr 2023/24 im Rahmen des Ganztagsangebots im Kurs "Bildergeschichten" erstellt. Für den Film wurde gemalt und gezeichnet, ein Storyboard und ein Script erstellt, es wurden Rollen gesprochen und Geräusche gemacht. Wir haben außerdem die Filmmusik ausgewählt, den Film mit der App StopMotion aufgenommen und in Adobe Rush geschnitten und nachbearbeitet. Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 8 unter der Leitung von Frau Mitschke.
Schülervertretung im Wandel
Am 28.02.2025 fand in unserer Mediathek in Zusammenarbeit mit Max Frauenlob und den Schülersprechern unserer Schule ein SV-Seminar statt, wobei es darum ging die Zusammenarbeit der Klassensprecher untereinander und auch die Zusammenarbeit mit den Schülersprechern und dem SV-Lehrer Herrn Baumeister zu stärken.
Ziel war es erst einmal herauszufinden, was die SV momentan plant, was sie noch umsetzen kann und welche neuen Projektideen es gibt.
Das hat sehr gut geklappt. Am Anfang waren alle sehr zurückhaltend, aber im Laufe des sechs-stündigen Seminars tauten auch die schüchternen Kinder auf. Von der 5. bis zur 10. Klasse waren alle dabei.
Am Ende konnten sich Gruppen bilden, die über verschiedene Themenbereiche sprachen und sich auf das Wichtigste einigten, wofür sie die nächsten 55 Minuten nutzten.
Dabei kristallisierten sich verschiedene Projekte heraus. Darunter der Kinoabend, die Kulturwoche, das Sammeln von Geldern und deren Verwendung (Renovierung etc.).
Insgesamt war es ein gelungener Tag, über den sich vor allem Max Frauenlob und Rima Ben Amar (Schülersprecherin der Evb) freuten, da sie den Tag gemeinsam geplant und vorbereitet sowie durchgeführt hatten.
Im Namen der Schülersprecher, der Schüler, der Schulleitung und der SV bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei Max Frauenlob, der trotz der großen Gruppe nicht die Ruhe verlor und mit seiner Kollegin alles super gemeistert hat.
Rima Ben Amar, Schülersprecherin der EvB
Wildbienenprojekt im Jahrgang 6
Für die vier Klassen des Jahrgang 6 der EvB findet jetzt, bevor es mit dem Frühling richtig losgeht, eine Reise ins Jugendwaldheim nach Roßberg statt. Im Mittelpunkt des jeweils eintägigen Ausflugs stehen die Wildbienen. Noch sind die Wildbienen nicht geschlüpft und ruhen als Puppen oder Larven in ihren Brutzellen. Doch sobald es wärmer wird, verlassen die Bienen ihre enge Behausung und fangen an, nach ersten Blumen und Blüten zu suchen, um Nektar und Pollen zu finden. Dabei übernehmen sie eine ganz wichtige Aufgabe. Während sie von Blüte zu Blüte fliegen, verteilen sie die Pollen und bestäuben dabei die Pflanzen. Viele Pflanzen, wie Obstbäume, Beeren und zahlreiche Gemüsearten, sind auf diesen Dienst der Bienen angewiesen, sonst könnten sie keine Früchte ausbilden.
Damit es immer ausreichend fleißige Bienen gibt, ist es notwendig, dass die Tiere noch Räume finden, wo ihre Nachkommen sich sicher und geschützt entwickeln können. Da viele Flächen inzwischen bebaut sind oder intensiv von der Landwirtschaft genutzt werden, wird das für die Wildbienen zunehmend schwieriger...
Beim Wildbienenprojekt im Jugendwaldheim Roßberg, wird mit den Schülerinnen und Schülern der EvB anschaulich erarbeitet, wie der Lebenszyklus der Wildbienen aussieht und welche bedeutende Aufgabe den kleinen Insekten für die Pflanzen und darüber hinaus der ganzen Nahrungskette zukommt.
Im Laufe des Vormittags stellen die Schülerinnen und Schüler selbst kleine Wildbienenhotels her, in denen sie selber beobachten können, dass Wildbienen einziehen und neue Wildbienen heranwachsen. Damit diese dann nach dem Schlüpfen auch gleich Blumen und Blüten finden, werden außerdem Samenkugeln geknetet, die im Garten ausgebracht werden können, um verschiedene bunte Frühlingsblumen wachsen zu lassen.
Liebes Jugendwaldheim in Roßberg, vielen Dank für den schönen Vormittag, wir kommen gerne zu anderen Natur-Projekten wieder!
M. Brauer
Schulsprecher-Team der Emil-von-Behring-Schule Marburg (2022–2025)
Kooperationsprojekt mit dem Schulbiologiezentrum (SCHUBIZ)
Kooperationsprojekt mit dem Schulbiologiezentrum (SCHUBIZ) des Landkreises und der Emil-von-Bering-Schule (EVB) Marburg: Schülerinnen und Schüler entdecken die Welt der Kräuter und Gewürze.
In einem spannenden Kooperationsprojekt widmen sich 18 Schülerinnen und Schüler der 8. Hauptschul-Klasse der EVB an zwei Tagen intensiv dem Thema Kräuter und Gewürze. Ziel des Projekts war es, den jungen Teilnehmern nicht nur die Vielfalt und Bedeutung von Kräutern und Gewürzen näherzubringen, sondern auch deren Anwendung in der Küche und ihre gesundheitlichen Vorteile zu vermitteln.
Unter der Anleitung von Nicole Kapaun (SCHUBIZ), Franziska Debus (Schulsozialarbeit EVB) und den Lehrern Axel Herbst und Philipp Becker konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kräuter und Gewürze kennenlernen, ihre Herkunft erforschen und lernen, wie sie in der täglichen Ernährung eingesetzt werden können. In verschiedenen Gruppen konnten die SuS ihre Warenkunde im Bereich Kräuter, Gewürze, Düfte und Ätherische Öle im Einzelhandel vertiefen, die Techniken für eine wohltuende Handmassage erlernen, Teemischungen herstellen und ausprobieren, zum Thema Kräuter forschen und recherchieren. Auch kreative Kochsessions standen auf dem Programm, um das Gelernte direkt anzuwenden und die Sinne zu schärfen.
„Wir freuen uns, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, auf spielerische Weise mehr über die kulturhistorische Bedeutung und die Verwendung von Kräutern und Gewürzen zu erfahren und gemeinsam zu kochen und zu essen“, so Axel Herbst „Dieses Projekt fördert nicht nur das Wissen über Kräuter und Gewürze, sondern es ermöglicht auch den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen zu arbeiten und es gibt ihnen die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln“ so Philipp Becker.
Das Projekt fand am 23. und 30. 01.2025 in der Schulküche, den Klassenräumen und der Umgebung der Marburger Innenstadt statt und ist Teil der mobilen Angebote des Schulbiologiezentrums Marburg-Biedenkopf, die darauf abzielen, das Interesse an der Natur und Nachhaltigkeit zu fördern.
Weitere Informationen dazu finden sie unter https://schubiz.marburg-biedenkopf.de
A. Herbst
Videoprojekt "my area" in der Klasse 7bR
Bestes Video aus dem Englisch-Unterrichtsprojekt "my area", Klasse 7bR, Hülya Carpan